Hans Pürstner - Reich ins Heim

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Wohl jeder von uns träumt davon, nach einem erfüllten und arbeitsreichen Leben einen würdevollen Lebensabend zu genießen, ohne dabei seiner Familie zur Last zu fallen oder allein und hilflos dem baldigen Tod entgegenzuleben. Nicht immer geht dieser Traum in Erfüllung!
Dieser Krimi entführt sie in ein kleines, idyllisch am Rande der österreichischen Stadt Graz gelegenes Seniorenheim. Bei der kriminalistischen Klärung des gewaltsamen Todes der Bewohnerin Erna Eibel dringen Oberinspektor Pilz, genannt Schwammerl, und sein Assistent Mirko Vasic ein in eine Welt von skrupelloser Geschäftemacherei unter dem Deckmantel der Nächstenliebe, Abrechnungsbetrug, Ausbeutung von Personal und Pflegemissständen. Auf der anderen Seite lernen sie Menschen kennen, die trotz aller Hindernisse versuchen, den alten Leuten ein Leben in Würde und Respekt zu bieten.
Sie lernen die Heimleiterin kennen, finden heraus, dass sie, getrieben von dem wirtschaftlichen Druck der privaten Betreibergesellschaft, bei der Abrechnung der Bewohner nicht immer korrekt vorgeht und deshalb von einer der ihr Anvertrauten erpresst wird. Ebenso stellen sie verblüfft fest, dass selbst bei hochbetagten Menschen Motive wie Untreue und Eifersucht möglich sind, die dann durchaus auch in einem Verbrechen enden können. Außerdem gibt noch der negative Einfluss von privaten Problemen des Personals das eine oder andere Motiv für einen Mord her.
Mit Beharrlichkeit und Bauernschläue gelingt es ihnen, gegen alle Widerstände von Beteiligten und Vorgesetzten, die Tat aufzuklären und dem Recht zu seinem Erfolg zu verhelfen. Dass Recht und Gerechtigkeit nicht immer dasselbe sind, wird ihnen am Ende der Ermittlungen schmerzlich bewusst.

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Schaudernd wandte er sich wieder Worthington zu und der packte gleich die Gelegenheit beim Schopf, Crocker nach einer Praktikantenstelle für Susanne Waller zu fragen.

Das Mädchen mit dem interessanten Gesicht ging ihm einfach nicht aus dem Kopf.

Mr. Crocker meinte, dass in der Buchhaltung bestimmt Bedarf an einer zusätzlichen Hilfe bestehen würde, und da man viel in die deutschsprachigen Länder exportiere, wäre eine Bürokraft mit diesen Sprachkenntnissen sicherlich nützlich. Dass eine Praktikantin, noch dazu aus dem Ausland, auch für weniger Geld arbeitet, hat ihm die Entscheidung sicherlich nicht gerade erschwert, sagte er sich, etwas sarkastisch, aber zufrieden.

Nach einigen Wochen, in denen die Formalitäten mit dem Arbeitsamt wegen einer Arbeitserlaubnis geklärt worden waren Worthington arbeitete inzwischen längst wieder kam Susanne am Bahnhof von Bournemouth an.

Nur zu gerne hatte er den Auftrag von seinem Boss angenommen, das Mädchen aus Graz bei seiner Ankunft zu begrüßen.

Susanne bedankte sich überschwänglich bei ihm für dessen Bemühungen, ihr einen Job in England zu verschaffen, und er genoss es sichtlich, auf welch stürmische Art sie ihn umarmt hatte. Auch wenn er vom Alter her hätte ihr Vater sein können, regte sich der Jagdinstinkt in ihm und er beschloss, bei passender Gelegenheit sein Glück bei Susanne zu versuchen. Nach einer eher förmlichen Begrüßung seinerseits gingen sie nach draußen, wo er seinen kleinen roten Morris Mini Cooper geparkt hatte. Es war zwar nicht ganz leicht, ihr Gepäck in dem kleinen Kofferraum zu verstauen, aber beim Einsteigen meinte sie augenzwinkernd, dass der Innenraum des Wagens eigentlich gar nicht so Mini sei.

Worthington hatte für sie bei Mrs. Tucker in der Morley Road in Boscombe, ein möbliertes Zimmer reserviert. Das kleine Haus war, ein Schelm, wer Böses dabei denkt, höchstens 5 Minuten von seinem Heim entfernt.

Mrs. Tucker öffnete freundlich die Tür, nachdem er die Türklingel betätigt hatte, und begrüßte beide überaus herzlich.

“Welcome, young lady from Austria! Ich war auch schon einmal in Österreich, und zwar in Zell am See mit meinem Mann, Gott habe ihn selig. Er fuhr so gerne zum Schilaufen, bis dann die Geschichte mit seinem Herzen passierte”, erzählte sie teils stolz teils mit leiser Wehmut, “leider spreche ich aber überhaupt kein Deutsch!”

Susanne beruhigte sie mit dem Hinweis, dass sie ja nach England gekommen sei, um Englisch zu lernen. Dies würde ihr umso leichter fallen, je weniger Gelegenheit sie habe, Deutsch zu sprechen. Man einigte sich schnell auf fünf Pfund pro Woche für Bed and Breakfast und Worthington brachte, halt ganz britischer Gentleman, Susannes Gepäck nach oben, wo ein kleines Zimmer für sie vorbereitet war.

Mrs. Tucker war eine reizende ältere Dame, ihr Mann fuhr als Kabinensteward zur See, erzählte sie

“Ab und zu nimmt er mich dann auch mit, auf der Queen Elisabeth II, wenn die Reederei verbilligte Tickets für Angehörige anbietet”.

Das war sicher immer ein großes Erlebnis für sie und eine willkommene Gelegenheit, aus der ruhigen Vorstadtidylle einmal rauszukommen, dachte Susanne.

Bei einer Cup of Tea tauschte man dann noch einige Informationen aus, bevor Worthington sich verabschiedete, nicht ohne sich für den nächsten Morgen um 7:30 anzukündigen, um sie zu ihrem ersten Arbeitstag abzuholen.

Nachdem Susanne am nächsten Tag von Mrs. Tucker rücksichtsvoll geweckt worden war, natürlich wie in England üblich mit der unvermeidlichen Tasse Tee in der Hand, wurde sie unten im Esszimmer erst mal mit dem reichhaltigen Englischen Frühstück überrascht.

Im Vergleich zu den Kaisersemmeln mit Butter und Marmelade in ihrem Elternhaus war dieses Frühstück wirklich opulent! Kaum hatte sie den letzten Bissen hinuntergeschluckt, hörte sie auch schon Worthington, der durch ungeduldiges Hupen auf sich aufmerksam machte. Nach dem Einsteigen meinte er entschuldigend: ”Sie wollen doch nicht an ihrem ersten Arbeitstag zu spät kommen, oder? Mister Crocker ist in dieser Hinsicht ziemlich streng!”

In der Firma angekommen, stellte er Susanne im Büro ihren künftigen Kolleginnen vor und überließ sie dann ihrem Schicksal.

Da sie beide ja fast den gleichen Weg zur Arbeit hatten, war Susanne ganz froh darüber, dass er sie täglich mit seinem Wagen abholte und nachmittags wieder zurückfuhr. Ihr war auch nicht entgangen, dass er offensichtlich ein Auge auf sie geworfen hatte. Obwohl sie wusste, dass er Frau und Kinder hatte, fühlte sie sich trotzdem irgendwie geschmeichelt, was das schlechte Gewissen etwas in den Hintergrund rückte.

Sie hatte in Graz erst vor Kurzem mit ihrem langjährigen Freund Schluss gemacht und da sie seit jeher ein Faible für Männer in etwas reiferen Alter hatte, war sie einer kleinen Liebelei durchaus nicht abgeneigt, zumal sie ja auch irgendwie Dankbarkeit für ihn empfand.

Eine Gelegenheit dazu gab es schon bald. Albert, wie sie ihn inzwischen schon nannte, hatte sie gleich am ersten Wochenende zu einer Ausfahrt mit seinem Wagen eingeladen. Da seine Frau zu ihrer Mutter gefahren war, seine beiden Töchter mussten wohl oder übel mitkommen, während er selbst sich erfolgreich davor drücken konnte, war der Weg frei, mit Susanne alleine wegzufahren.

Albert Worthington mochte seine Schwiegermutter nicht besonders, eigentlich müsste man eher sagen, dass er sie nicht ausstehen konnte. Seine Frau Ann hatte sich mit der Zeit damit abgefunden, es war ihr fast lieber, ihre Mutter alleine zu besuchen, als alle nasenlang einen Streit zwischen den beiden schlichten zu müssen.

Am Samstag, gleich nach dem wieder hervorragenden Frühstück von Mrs.Tucker. Susanne konnte gar nicht genug kriegen von ihren Baked Beans mit kross gebratenen Speckstreifen, Spiegeleiern und dem unvergleichlichen Toast mit gesalzener Butter bestrichen bestiegen sie frisch gestärkt und gut gelaunt den kleinen roten Morris Mini Cooper mit schwarzem Dach und man brauste los in westlicher Richtung nach Poole.

Worthington musterte sie aus den Augenwinkeln heraus, richtig schick hatte sie sich zurechtgemacht für ihn.

“Sie haben sich aber schnell an die englische Mode angepasst, Susanne!“ meinte er mit einem bewundernden Seitenblick. Geschmeichelt lächelte sie zurück.

„Na ja, ich muss ja auch gegen die Konkurrenz meiner Kolleginnen bestehen!“

Nach einem Spaziergang durch die sehenswerte Altstadt und der Besichtigung der Town Cellars, einem Schifffahrtsmuseum dieser alten Hafenstadt, nahm man eine Fähre zum reizvollen Bade ort Swanage. Mit spöttischem Unterton erzählte Albert ihr von einem Arbeitskollegen, der seit Jahren seinen Sommerurlaub in dieser nur wenige Meilen von seinem in ganz England als Urlaubsparadies bekannten Wohnort entfernten Stadt verbrachte.

Er hätte ihn oft damit aufgezogen und ironisch gefragt, wohin seine Urlaubsreise dieses Mal wohl ginge.

Aber es gab eine ganze Menge Engländer, die ihre Insel auch im Urlaub nie verlassen würden, was er, der er sowohl durch den Krieg, als auch später aus beruflichen Gründen ganz schön weit herumgekommen war, nur schwer verstehen konnte.

Auf dem Dorset Coast Path wanderten sie dann eine Weile an den bizarren Klippen entlang, bis sie an eine kleine Bucht kamen, in der sie eine kleine Rast einlegten.

Mrs.Tucker hatte ihnen für das Picknick einige Roastbeefsandwiches garniert mit Branston Pickles eingepackt und eine Thermoskanne mit heißem Tee mitgegeben.

So viel wusste Susanne in der Zwischenzeit, nämlich dass ein Engländer nur äußerst ungern auf seine geliebte Tasse Tee verzichtet. Bei der Ankunft mit der Fähre hatte man sich am Anleger noch über einen total vergammelten Hippie amüsiert, der am Boden herumlungerte, aber dabei eine grazile Tasse mit Goldrand in der Hand hielt und ihren Inhalt hingebungsvoll schlürfte.

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