Hans Pürstner - Reich ins Heim

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Wohl jeder von uns träumt davon, nach einem erfüllten und arbeitsreichen Leben einen würdevollen Lebensabend zu genießen, ohne dabei seiner Familie zur Last zu fallen oder allein und hilflos dem baldigen Tod entgegenzuleben. Nicht immer geht dieser Traum in Erfüllung!
Dieser Krimi entführt sie in ein kleines, idyllisch am Rande der österreichischen Stadt Graz gelegenes Seniorenheim. Bei der kriminalistischen Klärung des gewaltsamen Todes der Bewohnerin Erna Eibel dringen Oberinspektor Pilz, genannt Schwammerl, und sein Assistent Mirko Vasic ein in eine Welt von skrupelloser Geschäftemacherei unter dem Deckmantel der Nächstenliebe, Abrechnungsbetrug, Ausbeutung von Personal und Pflegemissständen. Auf der anderen Seite lernen sie Menschen kennen, die trotz aller Hindernisse versuchen, den alten Leuten ein Leben in Würde und Respekt zu bieten.
Sie lernen die Heimleiterin kennen, finden heraus, dass sie, getrieben von dem wirtschaftlichen Druck der privaten Betreibergesellschaft, bei der Abrechnung der Bewohner nicht immer korrekt vorgeht und deshalb von einer der ihr Anvertrauten erpresst wird. Ebenso stellen sie verblüfft fest, dass selbst bei hochbetagten Menschen Motive wie Untreue und Eifersucht möglich sind, die dann durchaus auch in einem Verbrechen enden können. Außerdem gibt noch der negative Einfluss von privaten Problemen des Personals das eine oder andere Motiv für einen Mord her.
Mit Beharrlichkeit und Bauernschläue gelingt es ihnen, gegen alle Widerstände von Beteiligten und Vorgesetzten, die Tat aufzuklären und dem Recht zu seinem Erfolg zu verhelfen. Dass Recht und Gerechtigkeit nicht immer dasselbe sind, wird ihnen am Ende der Ermittlungen schmerzlich bewusst.

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Er ließ sich von ihm den Ablauf des Geschehens aus seiner Sicht schildern und wollte wissen, ob er den angeblichen Täter beschreiben könne.

“Was heißt denn hier angeblich, glauben Sie mir etwa nicht?” antwortete Worthington verärgert.

“Es ging alles so schnell, ich kann mich nur erinnern, dass der Mann etwa so alt war, wie Sie, einen altmodischen Ledermantel an hatte, und außerdem trug er einen Hut, was heute ja kaum noch jemand macht.”

Während er so überlegte, wie denn wohl dessen Gesicht ausgesehen habe, fiel ihm wieder ein, was ihm so bekannt vorgekommen war:

Der stechende Blick.

Alfons Sulic, dieser windige kleine Gauner, den er damals geholfen hatte hinter Gitter zu bringen. Natürlich konnte der Mann nicht gerade freundschaftliche Gefühle für ihn hegen, aber das war wohl kein Grund, gleich zwei Anschläge zu verüben und dabei auch noch das Leben völlig Unbeteiligter zu riskieren.

Worthington beschloss, ohne zu wissen weshalb, dem Polizisten nichts über seinen Verdacht mitzuteilen.

Oberinspektor Pilz fuhr unterdessen zurück in seine Dienststelle im Polizeipräsidium. Dort erfuhr er, dass der Herr Hofrat ihn zu sprechen wünsche. Pilz wusste, dass man seinen Chef besser nicht lange warten ließ und suchte umgehend dessen Büro auf.

“Meine Verehrung, Herr Hofrat”, begrüßte er ihn, nachdem auf sein Klopfen ein energisches “herein!” ertönt war.

“Ach Herr Kollege Pilz” antwortete dieser jovial, “ Gut, dass Sie kommen, was macht eigentlich Ihre Untersuchung wegen des Anschlags auf die Schlossbergbahn?”

“Wie Sie sicher wissen, Herr Hofrat“, antwortete er, „wurde eine Stunde nach dem Anschlag ein britischer Ingenieur, er heißt Worthington, die Treppe vom Schloss bergstieg hinuntergestoßen. Da drängt sich ein Zusammenhang doch förmlich auf!” antwortete Pilz. Doch das schien seinen Chef nicht zu überzeugen.

“Na, ich weiß nicht, Herr Kollege, ich will Ihnen da natürlich nicht dreinreden, aber könnte das nicht eher ein Unfall gewesen sein? Oder haben Sie schon mal die Möglichkeit eines Selbstmordversuchs in Erwägung gezogen?”

Das war schon eigenartig, aus unerfindlichen Gründen schien ihn der Hofrat unbedingt von der näheren Untersuchung des Falles Worthington abhalten zu wollen.

Doch das machte Pilz natürlich erst recht neugierig. Schließlich wusste er um dessen Ruf, Hofrat Dr. Pichler war doch einer dieser geschickten Wendehälse, der, obgleich er nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich in verschiedenen Positionen für die NSDAP tätig war, nach Kriegsende ganz schnell wieder auf die richtige Seite wechseln konnte.

Im obligatorischen Entnazifizierungsverfahren gelang es ihm überraschenderweise, seine Tätigkeit für die Partei als völlig harmlos darzustellen. Da er durchaus administrative Fähigkeiten vorweisen konnte und zudem auch noch den gerade für Österreicher so extrem wichtigen Titel “Doktor“, stand seiner Karriere im höheren Polizeidienst nichts mehr im Wege. So machte man ihn nach diversen Fortbildungslehrgängen auf der Wiener Führungsakademie zum Leiter der Grazer Kriminalpolizei.

Was ihm aber noch weitaus wichtiger war, vor zwei Jahren wurde er zum Hofrat ernannt. Kein Nichtösterreicher wird je ermessen können, wie viel dieser Titel für eine bestimmte Sorte Mensch bedeutet.

Von der eigentlichen Arbeit der Kriminalpolizei verstand er allerdings nicht allzu viel, und darum mischte er sich erfreulicherweise fast nie in die Arbeit von Pilz ein.

Darum war Pilz auch erstaunt, dass der Hofrat an diesem Fall interessiert war. Er, der er diesen Beruf von der Pike auf gelernt hatte, hielt wenig von diesen karrieregeilen Verwaltungshengsten, besonders suspekt waren ihm die Juristen.

Während seiner Zeit als Streifenpolizist hatte es noch keine Funkgeräte gegeben, erklärte er gerne jedem, der ihn auf seine eigenbrötlerische Art ansprach. „Da war jeder Polizist auf sich gestellt und musste versuchen, mit all den Problemen allein fertig zu werden. Dabei waren Menschenkenntnis und selbstständiges Handeln erforderlich und es blieb keine Zeit für neumodische Polizeitheorien, wie sie die Führungskräfte auf ihren Seminaren heutzutage lernen.“

Dass sich nun der Hofrat so für diesen speziellen Fall interessierte, musste einfach einen besonderen Grund haben. Bisher war er doch immer froh gewesen, wenn man ihn mit laufenden Untersuchungen nicht weiter belästigte und ihn erst dann zuzog, sobald er der Presse schon stolz einen Täter präsentieren konnte.

Um näheres darüber herauszufinden, beschloss Pilz, dem Kollegen Baier im Polizeiarchiv einen Besuch abzustatten.

Die Beiden waren lange Zeit auf derselben Wachstube in der Keplerstrasse, mit Baiers körperlicher Konstitution stand es wegen einiger Leiden jedoch nicht zum Besten, und somit hatte man ihm einen ruhigen Job in der Registratur gegeben.

“ Servus Gustl, wie geht's der Frau Gemahlin und den Kindern?” fragte er diesen gleich zur Begrüßung.

“Geh, Schwammerl, jetzt red´ doch net so g´schwollen!” antwortete ihm sein alter Spezi,

“Du willst mir ja doch nur wieder einen Haufen Arbeit machen, weil du allein nicht mit deinem Fall weiterkommst!“

Den Spitznamen Schwammerl hatten sie ihm damals auf dem Wachzimmer gegeben, als Anspielung auf seinen Namen Pilz. Und wenn er sich manchmal notgedrungen im Spiegel betrachtete, musste er zugeben, dass seine Figur langsam aber sicher seinem Spitznamen ähnlich wurde.

“ Ja, du hast schon recht, Gustl, ich brauche ja wirklich was von dir! Hast du irgendwelche Akten über einen gewissen Worthington, Albert, aus Großbritannien?”

fragte er seinen Kollegen. „Der hat mir erzählt, dass er nach dem Krieg für die britische Militärverwaltung in Graz gearbeitet haben soll.“

Computer waren damals bei der Grazer Polizei noch kaum in Verwendung, deshalb war man auf das gute Gedächtnis von Leuten wie Baier angewiesen, die mit geübtem Griff in die Kartei meistens das Gewünschte hervorzauberten.

Der musste jedoch die Frage verneinen, glaubte aber den Namen schon mal im Zusammenhang mit einem alten Fall gelesen zu haben.

“Ich versprech dir, Schwammerl, ich werd mich drum kümmern. Ich ruf dich an, sobald ich was weiß!”

An seinen Schreibtisch zurückgekehrt, fand Pilz dort den Bericht des technischen Sachverständigen DI Wallauch vor.

Die spezielle Ausführung des Sprengstoffanschlages auf die Schlossbergbahn würde darauf schließen lassen, dass der Täter einst Angehöriger der deutschen Wehrmacht war, vermutlich bei den Pionieren. Diese Auskunft riss Pilz auch nicht gerade vom Hocker, von der Sorte würde es wohl noch Tausende geben, und die alle zu überprüfen wäre wohl ein Ding der Unmöglichkeit gewesen.

Trotzdem beauftragte er Inspektor Vasic, einen seiner fähigsten Mitarbeiter damit, sich um diese Sache zu kümmern.

“Sie kennen doch jemand beim Landesmilitärkommando, der früher bei der Waffen SS war. Fragen Sie ihn doch mal, ob er uns nicht ein paar Informationen geben könnte!”

Vasic´s Vorfahren kamen aus Slowenien, nichts desto trotz sprach er den breitesten südsteirischen Dialekt, den Pilz je gehört hatte. Ganz im Gegensatz zu ihm selbst war Ivo Vasic einer von der schlankeren Sorte. Manchmal hatte man fast das Gefühl, er wäre eben erst aus einem Kriegsgefangenenlager zurückgekehrt, so schlotterten seine Hosen um die dünnen Beine. Wenn sie mal beide zusammen unterwegs waren, so konnte man fast meinen, Dick und Doof vor sich zu haben. Doch von doof war bei ihnen keine Spur, so mancher Ganove hatte sich schon gewundert, wie schnell er von ihnen überführt worden war.

Am nächsten Morgen läutete gleich das Telefon, Kollege Baier aus dem Archiv war am Apparat:

“ Servus Schwammerl, ich hab doch gleich den richtigen Riecher gehabt. Dieser Worthington war mal in einen Fall als Zeuge verwickelt, es ging um einen Schwarzmarkthändler und Waffen Schieber, er hieß Alfons Sulic. Der Mann wurde hauptsächlich auf Grund der Aussage von Albert Worthington zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Das waren noch Zeiten damals. Heute würde ihn bei so einer Sache jeder Pflichtverteidiger heraus hauen und wenn schon zu keinem Freispruch, dann maximal zu einer bedingten Strafe verhelfen!”

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