Hans Pürstner - Reich ins Heim

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Wohl jeder von uns träumt davon, nach einem erfüllten und arbeitsreichen Leben einen würdevollen Lebensabend zu genießen, ohne dabei seiner Familie zur Last zu fallen oder allein und hilflos dem baldigen Tod entgegenzuleben. Nicht immer geht dieser Traum in Erfüllung!
Dieser Krimi entführt sie in ein kleines, idyllisch am Rande der österreichischen Stadt Graz gelegenes Seniorenheim. Bei der kriminalistischen Klärung des gewaltsamen Todes der Bewohnerin Erna Eibel dringen Oberinspektor Pilz, genannt Schwammerl, und sein Assistent Mirko Vasic ein in eine Welt von skrupelloser Geschäftemacherei unter dem Deckmantel der Nächstenliebe, Abrechnungsbetrug, Ausbeutung von Personal und Pflegemissständen. Auf der anderen Seite lernen sie Menschen kennen, die trotz aller Hindernisse versuchen, den alten Leuten ein Leben in Würde und Respekt zu bieten.
Sie lernen die Heimleiterin kennen, finden heraus, dass sie, getrieben von dem wirtschaftlichen Druck der privaten Betreibergesellschaft, bei der Abrechnung der Bewohner nicht immer korrekt vorgeht und deshalb von einer der ihr Anvertrauten erpresst wird. Ebenso stellen sie verblüfft fest, dass selbst bei hochbetagten Menschen Motive wie Untreue und Eifersucht möglich sind, die dann durchaus auch in einem Verbrechen enden können. Außerdem gibt noch der negative Einfluss von privaten Problemen des Personals das eine oder andere Motiv für einen Mord her.
Mit Beharrlichkeit und Bauernschläue gelingt es ihnen, gegen alle Widerstände von Beteiligten und Vorgesetzten, die Tat aufzuklären und dem Recht zu seinem Erfolg zu verhelfen. Dass Recht und Gerechtigkeit nicht immer dasselbe sind, wird ihnen am Ende der Ermittlungen schmerzlich bewusst.

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Dazu tranken sie Schilcher, einen trockenen Rose´ Wein. Eine Sorte, die nur in der Steiermark angebaut wird.

Als Nachspeise hatte sie Ribiselkuchen gebacken, eine dicke Schicht Meringuemasse auf einem dünnen Mürbteigboden und als krönenden Abschluss obendrauf frische rote Johannisbeeren, das Ganze im Ofen kurz überbacken.

Nach dem Essen gab es als Abschluss noch ein paar Obstler.

„So ein Schnapserl ist einfach das Allerbeste zur Verdauung! bemerkte Herr Heller mit leicht entschuldigendem Blick zu seiner Frau. Worthington musste ihm wohl oder übel Recht geben, obwohl er sich anfangs geschüttelt hatte. Dieser Zwetschgengeist zeigte tatsächlich eine aufräumende Wirkung auf seinen Magen.

Satt und zufrieden trat er schließlich per Taxi den Rückweg in sein Hotel an.

Am nächsten Morgen, als er gerade in den Frühstücksraum gehen wollte, reichte ihm der Hotelportier einen Zettel, auf dem nur die kurze Nachricht stand:

Heute um 17 Uhr, Schlossbergbahn, Bergstation

Noch ganz in Gedanken, wer ihn wohl auf diese ungewöhnliche Weise treffen wollte, ging er an seinen Frühstückstisch. Selbst der hervorragende Tee konnte ihn nicht aufmuntern. Zuerst der geheimnisvolle Verfolger auf der Messe, jetzt diese rätselhafte Verabredung, er konnte sich einfach keinen Reim darauf machen.

Während sich Worthington nach dem Verlassen des Frühstücksraums beim Portier nach dem Weg zur Talstation der Schlossbergbahn erkundigte, fragte er diesen gleich noch, von wem denn die Nachricht abgegeben worden wäre.

Leider brachte ihn die Antwort auch nicht weiter. Da der Zettel bei dessen Schichtbeginn schon im Fach gelegen hatte, musste wohl der Nachtportier ihn angenommen haben. “Herr Waller kommt aber erst übermorgen wieder zur Nachtschicht,” meinte der Portier bedauernd.

Am Vormittag machte er dann noch einen kleinen Stadtbummel, war überrascht, wie viele neue Geschäfte und Lokale es in Graz inzwischen gab und freute sich, dass die Stadt sich trotzdem noch ihren alten Charme bewahrt zu haben schien.

Er stattete dem einzigen Kaufhaus von Graz, Kastner &Öhler, einen Besuch ab, um in der Kinderabteilung etwas Hübsches zu finden, anschließend kaufte er auch noch ein Souvenir für seine Frau.

Da bis zum vereinbarten Zeitpunkt der mysteriösen Verabredung noch etwa zwei Stunden Zeit waren, beschloss er, diese zu nutzen, um sich auf dem Schlossberg schon etwas umzusehen.

Der Schlossberg von Graz lag genau im Herzen der Stadt. Obwohl der Begriff Berg wohl etwas übertrieben für diesen kleinen Hügel ist, dachte er sich im Stillen, aber für einen Flachlandtiroler wie ihn wirkte er doch ganz schön groß.

Er löste eine Fahrkarte und stieg in den Waggon, der abfahrbereit wartete. Leicht ruckelnd setzte sich die Bahn in Bewegung, und der Schaffner, der eben noch die Fahrscheine in dem kleinen Glaskasten verkauft hatte, war nun der Zugführer.

„Der muss wohl einen ziemlich gemütlichen Job haben, der gute Mann!“ rief Worthington einem neben ihm stehenden Fahrgast spöttisch zu. „Die Bahn fährt doch bestimmt vollautomatisch!“.

Mit in der Kabine war auch eine japanische Familie, und ihr fröhliches Schnattern und begeistertes Fotografieren lenkten ihn wenigstens ein bisschen ab. So vergaß er für eine Weile fast, darüber zu grübeln, was bei dieser seltsamen Verabredung wohl herauskommen würde.

Genau in der Mitte der steilen Fahrstrecke begegneten sie dem bergabfahrenden Zug, die beiden Zugführer winkten sich gelangweilt zu und nach wenigen Metern sahen sie schon die Bergstation näher kommen.

Oben angekommen, stieg zuerst der Zugführer aus, öffnete die Türen und half den Fahrgästen aus der Bahn auszusteigen. Danach setzte er sich in eine kleine mit Glasfenster abgetrennte Kabine und verkaufte wieder Fahrscheine, diesmal für die Fahrt nach unten.

Worthington lenkte seine Schritte erst mal auf den Uhrturm zu, das auffällige Wahrzeichen von Graz.

Neben dem nur wenige Meter entfernten Glockenturm, der Liesl, soll er das einzige noch erhaltene Bauwerk aus der großen Befestigungsanlage sein, las er auf einer an der Mauer angebrachten Kupfertafel, ein Hindernis, das selbst für die Truppen der Franzosen seinerzeit unbezwingbar gewesen sein sollte und deren Zerstörung eine der Bedingungen Napoleons für einen Friedensvertrag gewesen wäre.

Der Turm war in der Stadt kilometerweit sichtbar und hatte Worthington schon seinerzeit als willkommene Orientierungshilfe gedient, auch wenn er seiner ursprünglichen Aufgabe, der Anzeige der Uhrzeit etwas weniger zu gebrauchen gewesen war. Zum einen bestand das Zifferblatt nur aus römischen Zahlen, und außerdem gab es noch eine für eine Uhr ziemlich ungewöhnliche Besonderheit.

Worthington hatte sich während seiner Stationierungszeit oft gewundert, warum bei dieser weithin sichtbaren Uhr der Minutenzeiger klein und dafür der Stundenzeiger groß war. Ein freundlicher älterer Herr erklärte es ihm damals geduldig, und wies ihn auf das große Gewicht der massiven Zeiger hin und dass der schwere Stundenzeiger schließlich weniger Umdrehungen als der Minutenzeiger mitmachen musste, was das immer noch vorhandene Originaluhrwerk leichter verkraften konnte.

Mittlerweile war es kurz vor fünf Uhr, deshalb ging Worthington langsam wieder zurück zur Bergstation der Bahn, dem vereinbarten Treffpunkt.

Das Plateau auf dem Schlossberg war zu einem kleinen Park ausgebaut, nicht nur Touristen, sondern offenbar auch viele Einheimische nutzen den Ort für kleine Spaziergänge. Anstatt mit der Zahnradbahn konnte man auch auf mehreren Wegen zu Fuß nach oben gelangen, der steilste Weg führt über den Felsenstieg, über den Dächern der historischen Altstadt.

An der Station angekommen, sah er schon von weitem, dass etwas passiert sein musste. Aufgeregte Menschen rannten hektisch herum, einige schienen verletzt zu sein.

Beim Näherkommen hörte er aus der Ferne das Heulen der Sirenen von einem Wagen des Roten Kreuzes, das in Graz den Rettungsdienst versieht. Auch ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr hatte sich inzwischen die steile Serpentinenstraße hochgequält und aus den aufgeregten Gesprächen der immer zahlreicher werdenden Schaulustigen konnte Worthington entnehmen, dass eine bergaufwärts fahrende Bahn verunglückt war.

Offenbar durch eine Explosion war sie entgleist, und nur den Sicherheitseinrichtungen war es zu verdanken, dass die Bahn nicht den steilen Hang hinuntergerutscht war. Von daher war also das ungewöhnliche Geräusch gekommen, das ihn kurz zuvor hatte zusammenschrecken lassen. Aber alleine die Explosion war schon schlimm genug gewesen, denn die Rotkreuzhelfer hatten unterdessen drei sichtlich böse verletzte Fahrgäste aus einem der Waggons herausgeholt und begannen mit deren Notversorgung.

Der Vorplatz füllte sich nun immer mehr mit Einsatzwagen von Polizei und Feuerwehr und langsam kam ihm der Verdacht, dass dieser Unfall wohl nicht ganz zufällig genau zu der Zeit geschehen war, zu der er eigentlich hätte fahren müssen, um rechtzeitig zum Treffpunkt zu kommen.

Obwohl, wer um alles in der Welt sollte es ausgerechnet auf ihn abgesehen haben, ihn, dem unbekannten Touristen aus England?

Wer sollte ihn so hassen, dass er damit sogar das Leben Unschuldiger gefährdete? Er konnte es sich einfach nicht erklären. In seiner früheren Position hatte er zwar des Öfteren die Möglichkeit gehabt, seinen Einfluss geltend zu machen, um einigen Einwohnern die eine oder andere Vergünstigung zukommen zu lassen.

Doch sosehr er sich auch das Hirn zermarterte, er konnte sich beim besten Willen nicht erinnern, sich jemand zum Feind gemacht zu haben.

Geschweige denn, jemandem ein Motiv gegeben zu haben, solch einen schrecklichen Anschlag zu verüben.

Während er gerade überlegte, wie er denn nun zurück in die Stadt kommen sollte; die Bahn würde ja wohl nicht so schnell wieder in Betrieb genommen werden; sah er wieder diesen Mann, der ihm schon auf der Messe aufgefallen war.

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