Hans Pürstner - Reich ins Heim

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Wohl jeder von uns träumt davon, nach einem erfüllten und arbeitsreichen Leben einen würdevollen Lebensabend zu genießen, ohne dabei seiner Familie zur Last zu fallen oder allein und hilflos dem baldigen Tod entgegenzuleben. Nicht immer geht dieser Traum in Erfüllung!
Dieser Krimi entführt sie in ein kleines, idyllisch am Rande der österreichischen Stadt Graz gelegenes Seniorenheim. Bei der kriminalistischen Klärung des gewaltsamen Todes der Bewohnerin Erna Eibel dringen Oberinspektor Pilz, genannt Schwammerl, und sein Assistent Mirko Vasic ein in eine Welt von skrupelloser Geschäftemacherei unter dem Deckmantel der Nächstenliebe, Abrechnungsbetrug, Ausbeutung von Personal und Pflegemissständen. Auf der anderen Seite lernen sie Menschen kennen, die trotz aller Hindernisse versuchen, den alten Leuten ein Leben in Würde und Respekt zu bieten.
Sie lernen die Heimleiterin kennen, finden heraus, dass sie, getrieben von dem wirtschaftlichen Druck der privaten Betreibergesellschaft, bei der Abrechnung der Bewohner nicht immer korrekt vorgeht und deshalb von einer der ihr Anvertrauten erpresst wird. Ebenso stellen sie verblüfft fest, dass selbst bei hochbetagten Menschen Motive wie Untreue und Eifersucht möglich sind, die dann durchaus auch in einem Verbrechen enden können. Außerdem gibt noch der negative Einfluss von privaten Problemen des Personals das eine oder andere Motiv für einen Mord her.
Mit Beharrlichkeit und Bauernschläue gelingt es ihnen, gegen alle Widerstände von Beteiligten und Vorgesetzten, die Tat aufzuklären und dem Recht zu seinem Erfolg zu verhelfen. Dass Recht und Gerechtigkeit nicht immer dasselbe sind, wird ihnen am Ende der Ermittlungen schmerzlich bewusst.

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“Dieser Worthington war 1947 einige Zeit als Verbindungsmann und Dolmetscher zu den lokalen Behörden für die britische Besatzungsmacht tätig. Übrigens kam dieser Sulic eh schon nach zwei Monaten wieder aus dem Häf´n raus. Es heißt, dass sich eine hochrangige Person für ihn eingesetzt hatte. Der ganze Verwaltungsapparat war damals von ehemaligen Nazis durchsetzt, die sich gegenseitig behilflich waren, wo immer sie konnten. War wohl ein alter Kamerad oder so, der Sulic.”

“Und wie hieß diese hochrangige Person denn eigentlich?” fragte Pilz.

“Davon steht nichts in den Akten, das tut mir leid!”, bedauerte Kollege Baier.

Inzwischen war Inspektor Vasic ins Büro zurückgekehrt. “Ich hab mich mit meinem Spezi beim Kommando unterhalten, er meint, wir sollten mal mit einem Herrn Friedel sprechen.

Der war während des Kriegs bei einem Pionierkommando, das die heikelsten Aufträge bekam. Die Mitglieder des Trupps waren glühende Verehrer des Führers. Bis heute sollen sie sich in einem geheimen Kameradschaftsklub treffen und von alten Zeiten schwärmen.”

“Herr Friedel wohnt übrigens in einer Mansardenwohnung in der Prankergasse 8!“

“Na gut, ich werd morgen mit ihm reden, schaden kann´s ja eh nicht!”

So langsam kamen ja doch einige Informationen zusammen, dachte Pilz und um in Ruhe darüber nachzudenken, ging er zum Hauptplatz in sein Lieblingslokal, einem Würstelstand. Für so eine Imbissbude ließ er gerne jedes Luxusrestaurant links liegen.

Er bestellte sich wie immer ein Paar Käsekrainer, eine grobe Schweinswurst mit kleinen Käsestückchen, dazu Senf und frisch geriebenen Kren, wie in Österreich der Meerrettich genannt wird. Nicht zu vergessen eine Kaisersemmel, damit ließ sich auch der Rest Senf so schön auftunken.

Zum Runterspülen noch ein kühles Gösser Bier, ach, es gab für ihn einfach nichts Besseres!

Frisch gestärkt und voller Tatendrang kehrte er in die Dienststelle zurück, wo ihn kurze Zeit später ein Anruf vom Hofrat erreichte.

Der sagte nur lapidar: “Herr Oberinspektor Pilz, ich muss Sie hiermit davon unterrichten, dass die Ermittlungen im Fall Worthington eingestellt werden. Die Untersuchung des Anschlags auf die Schlossbergbahn wird uns ab sofort entzogen und an die Staatspolizei abgegeben. Das Ganze geschieht auf höhere Weisung, da kann ich leider gar nichts machen!” und legte auf.

“Höhere Weisung, wenn ich das schon höre”, murmelte Pilz vor sich hin, “Es hörte sich nicht so an, als ob er darüber traurig wäre! Jedes Mal wenn einer von den Großkopferten in etwas verwickelt ist gibt es eine höhere Weisung und schon wird alles vertuscht. Aber ich werd schon noch dahinter kommen!”

5.Kapitel

Rückblick: November1947

Graz, britische Besatzungszone

Das Kriegsende lag gerade mal zwei Jahre zurück, viele Gebäude waren noch zerstört von den vielen Bombenangriffen und die Bewohner der Stadt versuchten einfach, das Beste aus ihrer Situation zu machen.

Der Schwarzhandel blühte, er war überhaupt die einzige Möglichkeit, das Notwendigste kaufen zu können, es sei denn, man gab sich mit dem wenigen zufrieden, was man mit den von den Behörden ausgegebenen Lebensmittelkarten legal erwerben konnte.

Die Steiermark hatte immerhin noch soweit Glück gehabt, dass man nicht unter die Hoheit der russischen Besatzungstruppen gekommen war, sondern von den Briten verwaltet wurde.

Obwohl von diesem zivilisierten Musterland der Demokratie frühzeitig lokale Persönlichkeiten die als Nazigegner die Zeit während des Krieges meist im KZ oder in Gefängnissen verbracht hatten in der städtischen Verwaltung eingesetzt worden waren, wollte man verständlicherweise die Kontrolle über die kommunale und politische Arbeit der Österreicher behalten und dafür brauchte man auch Engländer mit guten Deutschkenntnissen, die so naturgemäß leichter ihren Aufgaben nachkommen konnten.

Nach 3 Jahren Aufenthalt in Militärkrankenhäusern und Erholungsheimen, wo Worthington die Folgen seiner schweren Verwundung auskurierte, die er bei seinem letzten Kriegseinsatz erlitten hatte, war er nun nach Graz geschickt worden.

Es ist zwar immerhin die zweitgrößte Stadt von Österreich, hatte man ihm erzählt, doch im Vergleich zu englischen Großstädten doch eher nur ein beschauliches kleines Städtchen.

In der Mitte der Stadt, von weithin sichtbar, der Schlossberg, ein 200 Meter hoher, von Wald bedeckter Felsen.

So ein Orientierungspunkt ist schon praktisch dachte er.

Der Krieg, speziell seine eigene Luftwaffe, hatten erhebliche Spuren in der Stadt hinterlassen. Das Bahnhofsgebäude war zum großen Teil zerstört, doch der Zugbetrieb musste weiterlaufen und so improvisierten die Einwohner der Stadt so gut es eben ging.

Am Bahnsteig wurde er von einem uniformierten Angehörigen der Militärpolizei empfangen. Auf dem Weg durch den provisorischen Ausgang zum Bahnhofsvorplatz informierte ihn dieser über die Verhältnisse in seinen neuem Einsatzort und brachte ihn in einem klapprigen Geländefahrzeug zur Grazer Burg, in deren historischem Gebäude die britische Militärkommandantur für Graz und das Land Steiermark untergebracht war.

Bei der Fahrt durch die zerbombten Straßen kam in ihm doch so ein bisschen schlechtes Gewissen hoch, doch beim Gedanken an die Angst, die er bei einem Heimataufenthalt in London empfunden hatte, das damals gerade von häufigen Angriffen der deutschen Wunderwaffe V 1 heimgesucht wurde, war es damit schnell wieder vorbei.

Am Eingang zur Kommandantur angelangt, nahm der MP den Koffer und ging ihm voran in das Eingangsbüro um seinen Fahrgast anzumelden.

Nach kurzer Wartezeit schickte man Albert Worthington hoch zum Office Major Lindsays, der zwei Jahre lang Kompaniechef bei seinem letzten Kriegseinsatz in Belgien war und ihn nun fast jovial begrüßte. Der Krieg war zu Ende und alle waren froh, ihn einigermaßen unversehrt überstanden zu haben. So nahm man jetzt auch die militärischen Rangunterschiede nicht immer so ganz genau. Major Lindsay erkundigte sich erst bei ihm über den Verlauf seiner Genesung, um dann gleich zur Sache zu kommen.

“Soweit ich mich erinnere, haben Sie mir einige Male von ihren Verwandten in Hamburg erzählt und dass Sie bei ihren häufigen Besuchen in Deutschland die Sprache ganz gut gelernt hätten. Darum habe ich ihnen angeboten, hierher zu kommen. Ich brauche noch jemand, auf den ich mich verlassen kann, der aber auch die Sprache der Einwohner spricht”, meinte Major Lindsay,

“Es gibt zwar erstaunlich viele Einheimische, die ganz passabel englisch sprechen, aber ich möchte doch lieber als Verbindungsmann zu den Österreichern, die wir zur öffentlichen Verwaltung eingesetzt haben, jemand haben, der ohne Dolmetscher auskommt. Wenn man jeden Satz erst mal übersetzen lassen muss, erschwert das auf die Dauer doch dessen Arbeit.

Na, was meinen Sie zu meinem Vorschlag?

Sie werden es nicht bereuen, so kommen Sie mit vielen Leuten zusammen, das ist doch was anderes als früher, wo man Tag und Nacht nur mit Soldaten reden konnte.

Und die Mädchen hier sind auch ganz hübsch und aufgeschlossen gegenüber uns Engländern. Die sind eben auch froh darüber, dass wir und nicht die Russen als Besatzer gekommen sind“, meinte er mit einem verschmitzten Blick.

Worthington erinnerte sich an seine kleine Freundin Ann in Bournemouth, der er versprochen hatte, spätestens nach zwei Jahren genug Geld gespart zu haben, um zurück nach England kommen zu können und sie zu heiraten. Deshalb muss ich hier ja nicht gleich in völliger Enthaltsamkeit leben, dachte er sich und begann an dem Angebot Geschmack zu finden.

”Allright, Sir, ich nehme ihr Angebot selbstverständlich gerne an, Sie können sich auf voll und ganz auf mich verlassen!”

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