Önne Hedlund - Die Götter mit den blauen Haaren
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Varus betrachtet die Stelle des Papiers auf die der Gott gezeigt hat und lächelt. „Das verstößt gegen eure eigenen Gebote.“ Albano zuckt mit den Schultern. „Das habe ich auch gesagt, aber ich wurde überstimmt. Es soll dort sehr viele Hasen geben.“ „Das mit den Hasen ist richtig aber unsere Erfahrung mit Gewehren ist nicht sehr bedeutend.“ Entgegnet Varus. „Besser wenig als gar keine Ahnung. Du sollst die drei Männer, die bei der Schießerei dabei waren und zwölf weitere auf ihre Aufgaben und
Verhaltensweisen bei der Treibjagd vorbereiten. Wir holen euch übermorgen hier vor der Kirche um sechs Uhr ab. Seid pünktlich!“ Antwortet Albano und nimmt einen tiefen Schluck Bier. „Und wie wird verhindert, dass wir auf Leute aus MD4 treffen und was sollen wir tun, wenn es trotzt, allem passiert?“ Fragt Varus belustigt. Albano wirkt ein wenig verärgert. „Übermorgen dürfen die MD4ler ihr Dorf nur nach Westen verlassen, drei Mann von uns werden es sogar bewachen. Eine Begegnung ist ausgeschlossen, wenn du dafür sorgst, dass keiner von euch diese Straße überquert.“
Iogi ist erschüttert, dieser Gott redet mit seinem Opa ganz selbstverständlich über ein fremdes Dorf, obwohl doch unser Dorf, laut vielen Predigten von Opa und nach dem Gebot der Götter, das einzige ist. Eine Melodie erklingt, der Gott zieht ein kleines Kästchen aus seiner Jackentasche, hält es an seine Backe und poltert kurz darauf los. „Schöner Mist, warum konntest du es nicht verhindern ... O.K, versuch etwas Zeit zu gewinnen, ich bin in einer guten Stunde da.“ Und zu Varus. „Ich muss sofort zurück, eine Dringlichkeitssitzung im Rat der Hundert, wir sehen uns übermorgen.“ „Ich bringe dich zum Auto.“ Antwortet Großvater und eilt mit Albano aus der Kirche. Endlich darf sich Iogi rühren. Er klettert aus seinem Versteck, streckt die steif gewordenen Glieder, schleicht zur Kirchentür, öffnet diese einen Spalt und lugt nach draußen. Albanos Auto fährt gerade mit durchdrehenden Reifen davon und Großvater ist, auf dem Rückweg zur Kirche, nur noch zwanzig Schritte entfernt. Iogi überlegt fieberhaft wo er sich verstecken soll da kommt ihm das Glück in Form des Dorfvorstehers zu Hilfe. „Hallo! Varus, die Dorfverwaltung braucht deinen Rat, wir sitzen alle beim Bier im Rathaus.“ Großvater verschwindet mit dem Bürgermeister hinter dem nächsten Haus, die Luft ist rein.
Iogi hat die Kirchentür schon geöffnet, da fällt ihm ein, dass das Papier noch vergessen auf dem Altar liegt. Ihm ist mittlerweile klar geworden, dass dies ein Plan der weiteren Umgebung ihres Dorfes ist. Den will er sich genauer betrachten. Als er davor steht, ist er von den vielen Details verwirrt. Iogi hat bis jetzt nur mit einem Stock auf den Boden gezeichnete Pläne gesehen und dazu gleich eine Erklärung in der Form: „Wir sind hier, dann gehen wir nach Süden bis zu dieser Wiese, dort links an dem Berg vorbei nach ... usw.“ gehört. Doch er hat einen Anhaltspunkt, hier hin hat der Gott gezeigt erinnert sich Iogi und sein Finger kreist über dem gleichen Bereich wie noch vor Kurzen der Finger des Gottes. Zwei weiße Bereiche, getrennt und umgeben von Rosa; etwa in der Mitte jedes weißen Gebietes ein kleiner schwarzer Fleck. Daneben merkwürdige Zeichen und — dahinter eine „5“. Iogis Augen gleiten linksherum und finden „4“ — „3“ — „2“ — „1“ jeweils am Ende der Zeichen bei den schwarzen Flecken im weißen Gebiet. Was hat Albano vorhin gesagt? Das müsste dann das fremde MD4 sein und Iogis Finger liegt auf der „4“, er wandert nach rechts — und das sind wir! Allmählich lichtet sich der Wirrwarr des Planes und gibt Informationen frei. Dieser rote Strich ist die Hauptstraße, zu der wir immer die Milch bringen, diese blaue Linie der Eschenbach, dieser Bereich mit den vielen kleinen, kurzen Strichen die Eschenbrunnalm, umschlossen von Bereichen mit vielen kleinen Spitzen — die bedeuten sicher Wald. Iogi beginnt sein neues Wissen anzuwenden, sein Finger rutscht nach links Richtung MD4 zum übermorgigen Jagdrevier. Kleine, kurze Striche — die große Sommerweide, ja hier gibt es viele Hasen. Die blaue Linie die Weiß und Rosa trennt — der Grenzbach, der den Anfang des verbotenen Gebietes anzeigt. Iogi “betritt“ das verbotene Gebiet. Ein schmaler Waldstreifen entlang des Baches, dass Wald hinter dem Bach steht, war Iogi bekannt, nur dass er so schmal ist, nicht. Dann wieder Wiese, ein weiterer Bach parallel zum Grenzbach - Wald, etwas breiter, an seinem Ende endet auch Rosa, verbotenes Gebiet — nochmal Wiese, durch die sich ein roter Strich zieht. Die Straße, die wir übermorgen nicht überschreiten dürfen und dann ... Iogi kann nichts mehr richtig erkennen, die aufkommende Dunkelheit des Nachmittagsendes im Spätherbst verhindert weitere Erkenntnisse, so verlässt er ungesehen die Kirche und geht nachhause. Bald darauf liegt er im Bett und träumt davon das ominöse MD4 zu besuchen.
Die Familie frühstückt gerade als, nach dem Klopfen an der Tür, Miro, von Iris, dem Nesthäkchen, hereingelassen, die Küche betritt. „Guten Morgen“ „Hallo Miro, setz dich, magst du eine Tasse Tee? Himm- und Brombeerblätter fermentiert.“ Antwortet Rita. Sie ist Iogis große Schwester, etwas kleiner als er, ebenfalls blond, schlank, und wie Iogi meint, ganz gut gebaut. Wie alle Mädchen ihres Alters hat auch sie ein Auge auf Miro geworfen. Der setzt sich und blinzelt Rita zu. „Sehr gern hast du die Blätter gesammelt?“ „Ja und auch selbst fermentiert.“ „Mmm, er schmeckt ausgezeichnet.“ „Mmm, er schmeckt auch nicht anders als jeder andere Himm- und Brombeerblätter Tee“ neckt Karl, Iogis kleiner Bruder, die beiden Turteltauben.
Daraufhin verkündet Miro, etwas wichtigtuerisch, seine Botschaft: „Der Priester bittet euch, Herr Birke und dich Iogi, gleich nach dem Frühstück in die Kirche, es wird bis Mittag dauern und ist sehr wichtig. Es kommen noch weitere Männer.“ Bei dem Wort “Männer“ blickt er Karl verächtlich an. Dieser hat verstanden und mault. „Wo ist denn Iogi ein Mann?“ Die „Männer“ strafen ihn durch Ignorieren und brechen auf. Johann Birke, Iogis Vater, bleibt sitzen. „Ich komme nach, wenn ich fertig bin, es wird schon nicht so dringend sein.“ Auf dem Weg zur Kirche äußert sich Miro geheimnisvoll. „Das wird sicher eine große Sache, wenn Klaus und Albert mit von der Partie sind; ich konnte Großvater überreden, dich mitzunehmen.“
Durch diese Angeberei lässt Iogi sich hinreißen und erwidert lässig. „Es geht darum den Göttern bei der Jagd zu helfen, an der großen Sommerweide und Albert, Eras und ich sind dazu auf ausdrücklichen Wunsch der Götter dabei.“ Kaum sind die Worte heraus bedauert Iogi zu tiefst, mit seinem Geheimnis, so geprahlt zu haben. Miro mustert ihn staunend und stellt die befürchtete Frage. „Woher willst du das denn wissen?“ Iogi zermartert sich den Kopf nach einer zufrieden stellenden Erklärung und antwortet nach einer Pause lächelnd: „Er ist auch mein Großvater.“ Nach und nach treffen die eingeladenen Männer in der Kirche ein, Iogis Vater, unter Varus strengen Augen, als Letzter. Der Priester steigt die Stufe zum Altar empor und beginnt. „Ich freue mich, dass wir nun“ - mit Blick auf Johann „endlich — vollzählig sind.“ Er hebt die Arme zum Gebet. „Ehre und Dank sei den Göttern die gnädig und helfend über uns wachen .“ „. Amen.“
Nach dieser langen Andacht kommt er zur Sache. „Die Götter beglücken uns mit ihrem Vertrauen und schenken uns die Ehre ihnen morgen bei der Hasenjagd behilflich zu sein. Dabei werden wir auf ihren Wunsch auch den Grenzbach bei der großen Sommerweide überschreiten und soweit nach Westen in das verbotene Gebiet gehen, wie ich es euch im Namen der Götter erlaube. Aber keinen Schritt weiter, niemand von euch darf sich westlich von mir aufhalten.“ Aufgeregtes Gemurmel erfüllt die Kirche. „Ruhe! Die Götter werden bei der Jagd so genannte Gewehre verwenden“ ruft Varus und hält ein geschnitztes Brett in die Höhe; Iogi erkennt die große Ähnlichkeit mit dem Stock, den die Götter zur Tötung des Fremden auf der Eschenbrunnalm benutzt hatten. „Wer hat so was Ähnliches schon mal gesehen?“ Albert, Eras und Iogi melden sich. „Nun Albert, du warst am meisten betroffen — erzähl mal!“ Fordert ihn Varus auf. „So ein Gewehr bringt Schmerz und Tod aus großer Entfernung. Eras und ich haben euch ja vor Wochen erzählt, wie die Götter diesen ungehorsamen Priester getötet haben und mein Ohr verletzt wurde. Diese Götter hatten so ein Gewehr.“ Die Männer in der Kirche flüstern erregt miteinander. „Was hat der Gott damit gemacht?“ Fragt der Priester, und das Gemurmel verebbt. „Er hat mit dem Gewehr in die Richtung von uns und dem Fremden gezeigt.“ Ruft Iogi. „Sehr gut beobachtet“ lobt der Großvater stolz und fährt fort. „Deshalb ist es ganz wichtig, dass man niemals da steht, wohin ein Gewehr zeigt.“ Varus belehrt anschließend die Männer den ganzen Vormittag lang über das Verhalten bei der morgigen Treibjagd.
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