Daniel Seidenberg - Geh heraus, mein Volk!

Здесь есть возможность читать онлайн «Daniel Seidenberg - Geh heraus, mein Volk!» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Geh heraus, mein Volk!: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Geh heraus, mein Volk!»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Nimrod, der erste Gewaltherrscher, erbaute einen Turm, der ‹bis an den Himmel› reichen sollte. Als die Bauleute zerstreut wurden, verbreiteten sie den Kult Babels in alle Welt und legten damit die Grundlage der heidnischen Religionen. Eine lange Spur unschuldig vergossenen Blutes zeichnet ihren Weg durch die Geschichte. Denn die Vollendung des Turms um jeden Preis reizt die Mächtigen bis heute. Unter Aufbietung aller Kräfte sollen nun Wirtschaft, Politik und Religion durch die Globalisierung, die Uno und die Ökumene in einer ‹Neuen Weltordnung› vereinigt werden; einer Gott-losen Welt der tausend Götzen. Dem himmelsstürmenden Wahn Nimrods und seiner Gesinnungsgenossen setzte der Allmächtige seinen Segensbund mit Abraham und dessen Nachkommen entgegen. Der Autor folgt den Spuren Nimrods und Abrahams durch die Weltgeschichte. Diese Wurzelsuche vermittelt so manche überraschende Einsicht. Jesus und seine Apostel beispielsweise waren keine Christen. Sie lebten nach der Torah und den jüdischen Traditionen und kannten weder Sakramente noch eine Kirche noch ein «Neues Testament». Auch die frühen Christen aus den heidnischen Völkern beachteten anfänglich noch grösstenteils die Speisegesetze, heiligten den Schabbat und feierten die biblischen Feste. Doch schon bald begannen sich viele von ihnen vom jüdischen Volk und dessen Glauben abzugrenzen. Dieser Prozess wurde massiv beschleunigt, als der römische Kaiser Konstantin im Jahre 325 in Nicäa das erste ökumenische Kirchenkonzil einberief, um den christlichen Glauben zu vereinheitlichen und so die politische Einheit seines Reiches zu fördern. Im Schlussdokument forderte er die Bischöfe unmissverständlich auf, sich von den Juden zu trennen. In der Folge verleugnete die Kirche ihre jüdischen Wurzeln, und vermischte den Glauben Israels mit den alten heidnischen Kulten. Die katholische Kirche entstand und trat Nimrods Erbe an.

Geh heraus, mein Volk! — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Geh heraus, mein Volk!», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Ihr seid Kinder JAHWEHS, eures Gottes. Darum sollt ihr euch keine Einschnitte machen, noch euch zwischen euren Augen kahlscheren wegen eines Toten; denn du bist ein JAHWEH, deinem Gott, heiliges Volk, und dich hat JAHWEH erwählt, dass du ihm ein Volk des Eigentums seiest unter allen Völkern, die auf Erden sind. 5. Mosche 14:1-2

Religion – Weg des Kain

Was aber war denn eigentlich so falsch an Kains Opfer, dass JAHWEH es nicht beachtete? Christliche Ausleger weisen häufig darauf hin, dass Kain Feldfrüchte dargebracht hat, Hebel dagegen die Erstgeborenen seiner Schafe. Hebel habe eben verstanden, dass nur durch Blutvergiessen Vergebung der Sünde erfolgen und somit Erlösung geschehen kann, Kains Opfer dagegen sei untauglich gewesen, weil er nur Ackerfrüchte darbrachte. Sicher liegt in den beiden unterschiedlichen Gaben eine tiefe Symbolik, und es ist daher bestimmt auch kein Zufall, dass Hebels Blutopfer schliesslich als besser erscheint als dasjenige Kains, welches ‹nur› aus Feldfrüchten bestand. Doch hierin liegt nicht die eigentliche Ursache, es disqualifizierte Kains Gabe keineswegs. Denn was er darbrachte, wird im hebräischen Text als ‹Mincha› bezeichnet, mit demselben Ausdruck also, der auch für die Speisopfer im Tempel verwendet wird, die ebenfalls aus Feldfrüchten bestanden. Der Fehler lag also nicht in seiner Gabe.

Durch Glauben brachte Abel Gott ein grösseres Opfer dar als Kain; durch ihn erhielt er das Zeugnis, dass er gerecht sei, indem Gott über seine Gaben Zeugnis ablegte, und durch ihn redet er noch, obwohl er gestorben ist. Ebräer 11:4

Nicht was Kain darbrachte, war also das Problem, sondern wie er es tat. Es ist interessant, die unterschiedlichen Auffassungen von einem Opfer einmal miteinander zu vergleichen. Der hebräische Text berichtet wörtlich, dass sowohl Kain als auch Hebel eine Gabe darbrachten. Auch das deutsche Wort Opfer ist verwandt mit dem lateinischen ‹offere›, das ebenfalls darbringen bedeutet. Wenn wir jedoch das Wort Opfer benützen, so schwingt gewöhnlich noch etwas anderes mit, nämlich die katholisch-religiös geprägte Vorstellung, ein richtiges Opfer sei eine Gabe nur dann, wenn sie für den Opfernden ein schmerzlicher Verzicht ist und ihm keinen direkten Nutzen bringt. Kurz gesagt, ein Opfer müsse richtig weh tun, damit es Gott gefalle. Religiöse Menschen dachten zu allen Zeiten so. Bei ihren blutigen Opferzeremonien schnitten die Mayas in Mittelamerika nicht nur gefangenen Feinden bei lebendigem Leib das Herz heraus, sie praktizierten auch schmerzhafte Selbstkasteiungen. Um seine Götter günstig zu stimmen, musste sich sogar ihr König selbst quälen. Er trieb sich einen Dorn durch den Penis und weihte das herausrinnende Blut den Göttern, seine Gattin zog sich derweil ein mit Stacheln besetztes Band durch die Zunge. [1]Noch heute tragen ehelose Mitglieder des erzkonservativen katholischen Geheimordens ‹Opus Dei› sogenannte ‹Cilices› am Oberschenkel, Bussgürtel aus Kettenbändern mit nach innen gerichteten Stacheln, ‹um ihr Fleisch abzutöten› [2](ihre sexuellen Bedürfnisse niederzuhalten). Noch härter geht es zu bei philippinischen Katholiken, die sich an Karfreitag selber auspeitschen, bis ihr Blut in Strömen rinnt. Einige lassen sich sogar an Karfreitag kreuzigen, wodurch sie sich einen besonderen Segen erhoffen. [3]Doch solche Opfer sind JAHWEH ein Gräuel!

Meint ihr, dass mir ein solches Fasten gefalle, da der Mensch sich selbst einen Tag lang quält und seinen Kopf hängen lässt wie ein Schilf und sich in Sack und Asche bettet? JeschaJahu 58:5

Wie Kain versucht der Religiöse, Gott mit seinem Opfer zu beeindrucken, um ihn zu manipulieren: «Sieh, was ich dir bringe, schau, wie sehr ich für dich leide.» Die Gaben, die er erbittet, erwartet er als verdiente Gegenleistung bzw. als Frucht seines Gottesdienstes. Auf JAHWEHS Güte und Gnade zu vertrauen ist ihm fremd, sein Opferdienst ist ein berechnendes Geschäft. Nicht die Gemeinschaft mit JAHWEH ist sein Ziel, er sucht nur die Gabe, nicht den Geber. Daher nennt die Schrift Kains Werke böse und JAHWEH beachtete sein Opfer nicht.

Söhne Kains und Söhne Hebels

Im Gegensatz zu Kain bringt Hebel seine Gabe ‹im Glauben›, also im Vertrauen auf JAHWEHS Güte. Durch sein Opfer naht er sich zu Gott und zeigt, dass er es ernst meint. So ist es JAHWEH angenehm, er nimmt es an. Der hebräische Begriff ‹Korban›, den auch Jeschua (Jesus) in Markus 7:11 für ein Opfer verwendet, bedeutet ‹sich nähern›. Kain und Hebel, besser bekannt als Kain und Abel, und ihre tragische Geschichte sind zu einem festen Begriff geworden. Das Brüderpaar verkörpert zwei Wege: Kain ist gewissermassen der Erfinder der Religion, er steht für jene, die mit Gott ins Geschäft kommen wollen. Sein Gottesdienst ist nur äusserlich, mit dem Herzen ist er nicht bei JAHWEH. Hebel dagegen ist das Vorbild für alle, welche JAHWEH vertrauen und sich ihm von Herzen nahen, um ihm zu begegnen. Wie Abel werden auch sie von religiösen Menschen verfolgt. Damit erfüllt sich die Prophezeiung, welche Chawah nach dem Sündenfall empfing:

Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen. 1. Mosche 3:15

Aufgrund dieser Feindschaft verfolgte die vom Geiste Kains geprägte katholische Kirche mehr Juden und Christen, welche am Weg mit JAHWEH festhielten, als die heidnischen Herrscher vor ihr, sie vergoss Ströme von Hebels Blut. Auch die reformierte Kirche folgte dem Beispiel ihrer Mutter und ging den Weg Kains. Die hochgelobten Reformatoren Luther, Calvin oder Zwingli waren diesbezüglich keinen Deut besser als ihre katholischen Vorgänger. Auch sie gingen den Weg des Kain und ermordeten ihre Brüder, welche besser waren als sie. Detailliert wird dies ausgeführt im Kapitel ‹Auf dass sie alle eins seien›.

Die Stammlinie des Maschiach

Und Adam erkannte sein Weib Chawah; sie aber empfing und gebar den Kain. Und sie sprach: Ich habe einen Mann bekommen von JAHWEH! 1. Mosche 4:1

Als Chawah Kain gebar, dachte sie, die Verheissung JAHWEHS habe sich erfüllt und sie habe den Erlöser geboren. Sie sagte daher nicht, dass sie Kain von Adam bekommen habe, sondern von JAHWEH. Da dies manchen Bibelübersetzern zu ungeheuerlich vorkam, haben sie es etwas anders wiedergegeben. Nun, da Kain seinen Bruder umgebracht hatte, kam er natürlich nicht mehr als Erlöser in Betracht, obwohl er der Erstgeborene war. Als Chawah schliesslich ihren dritten Sohn gebar, nannte sie ihn Seth, was Ersatz bedeutet. Sie sah in ihm also den Ersatz für den gefallenen Kain und den ermordeten Hebel. Seth würde also nun die Verheissung erfüllen und der Schlange den Kopf zertreten.

Und Adam erkannte sein Weib abermals; die gebar einen Sohn und nannte ihn Seth; denn Gott hat mir für Hebel einen andern Samen gesetzt (ersetzt), weil Kain ihn umgebracht hat. Und auch dem Seth wurde ein Sohn geboren, den hiess er Enosch [Henoch]. Damals fing man an, den Namen JAHWEHS anzurufen. 1. Mosche 4:25-26

Auf Seth ruhte nun Chawahs ganze Hoffnung auf baldige Erlösung. Doch, wenn diese auch noch lange auf sich warten liess, man fing nun an, den Namen JAHWEHS anzurufen, die Hoffnung auf den Maschiach setzte sich fort. Aus der Schrift geht hervor, dass Noach nicht von Kain, sondern von Seth abstammte. Die Verheissung also folgte dieser Linie, Kains Nachkommen aber starben alle in der Flut. Trotzdem erscheinen nach der Flut sofort wieder beide Linien. Schem und Ham – Segen und Fluch. Von Schem kam Avraham, der Vater aller Gläubigen und Stammvater Jeschuas, von Ham aber kam Nimrod, der sowohl Babel als auch Ninive gründete und von dem die schlimmsten Feinde IsraEls abstammen.

Nimrods Gewaltherrschaft

Er war ein gewaltiger Jäger vor JAHWEH; daher sagt man: Ein gewaltiger Jäger vor JAHWEH wie Nimrod. Der Anfang seines Königreiches war Babel, Erek, Akkad und Kalne im Lande Sinear. Von diesem Land zog er aus nach Assur und baute Ninive, Rechobot-Ir und Kelach, dazu Resen, zwischen Ninive und Kelach; das ist die grosse Stadt. 1. Mosche 10:9-12

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Geh heraus, mein Volk!»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Geh heraus, mein Volk!» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Geh heraus, mein Volk!»

Обсуждение, отзывы о книге «Geh heraus, mein Volk!» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x