Patricia Dohle - Alles nur,...weil ich dich liebe...

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Alles nur,...weil ich dich liebe...: краткое содержание, описание и аннотация

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In dem Thriller «Alles nur,…weil ich dich liebe…» von Patricia Dohle geht es um eine junge Frau, die verzweifelt versucht ihr Leben und das ihres ungeborenen Kindes zu retten. Nachdem ihre große Liebe sie geschlagen, genötigt und vergewaltigt hat fasst die junge Mutter einen Entschluss. Er muss verschwinden! Und das schnell! Dass Molly in all der vergangenen Zeit am meisten ihren Verstand verliert merkt sie zu spät und wacht in einem Gefängnis in Kalifornien wieder auf. Auf ihrer Reise durch ihre Gedanken begegnet Molly vielen Gefahren. Ihre Geschichte ist nichts für schwache Nerven, was auch ihre Freunde bald feststellen müssen, die versuchen die Wahrheit ans Licht zu bringen, die Wahrheit, die nur Molly weiß.

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Kapitel 4.

Stunden vergehen. Das Licht im Bad des San Quentin flackert. Das heiße Wasser wird langsam knapp. Nach und nach wird es kälter. Der Wassertank für Warmwasser scheint leer. Es ist bestimmt schon spät. Doch Nena scheint geduldig mit mir zu sein. Ich lasse alles Revue passieren. Mein letzter Gedanke ist der, als er mich aus der Dusche geholt hat. Er trug mich auf Händen ins Bett und bedeckte meinen nackten, nassen Körper mit Küssen. Meine Lippen bedeckte er zum Schluss mit einem leidenschaftlichen Beben, das sich in eine wilde und heiße Nacht verwandelte. An dem Abend hatte ich ihm verziehen. Er hatte es nicht so gemeint, sagte ich mir. Wie so oft auch noch danach. Ich gab mir die Schuld. In der Nacht trieben wir es hemmungslos in unserem Bett und am nächsten Morgen wuschen wir uns gegenseitig den Schweiß vom Körper und liebten uns noch einmal, bis er zur Arbeit musste. Als er den darauf folgenden Abend nach Hause kam, war alles ruhig. Ich hatte gedacht, das war es jetzt. Unser Streit war vorüber. Er hörte auf zu trinken und kam früher nach Hause. Es gab keine Gespräche mehr zwischen ihm und der dummen Pute. Ein paar Wochen später gelang es mir einen Job in einem kleinen Kiosk um die Ecke zu bekommen. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Doch wäre alles gut gegangen wäre ich jetzt nicht hier. Nackt in einer kleinen, kalten Gefängnisdusche, wo draußen eine Wärterin auf mich wartet, während ich hier drin hocke. Ich weiß nicht, warum Nena mir so viel Freiraum gibt. Doch es gefällt mir einen Moment für mich zu sein. Ich habe immer noch meine Arme um meinen Leib geschlungen und lasse mir das mittlerweile kalte Wasser über meinen Körper laufen. Bald muss ich zurück in die Zelle. Allein. Wie immer. Ich sauge tief Luft ein und entschließe mich dazu, Nena von ihrem Wachposten vor der Kabine zu erlösen. Auf allen Vieren krieche ich über den Boden und versuche aufzustehen. Beim dritten Versuch gelingt es mir. Ich drücke auf den Knopf, der das Wasser ausschaltet. Ich lasse meine Stirn gegen die kalten Fliesen an der Wand sinken und schließe für einen Moment die Augen. Mein überhitzter Kopf scheint sich zu erholen. Als ich die Augen wieder öffne, erscheint meine Welt sichtlich klarer. Ich bin im Hier und Jetzt zurück. Die dunklen Gedanken tief in meinem Hinterkopf vergraben und bereit mich wieder allein in meiner Zelle zu vergraben. Ich steige aus der Dusche und nehme mein Handtuch vom Haken. Ich schrubbe mir zuerst meinen Kopf und meinen Oberkörper trocken. Abwesend lasse ich den Blick über mein Spiegelbild in der Glastür der Dusche schweifen. Ich habe keine Haare mehr auf dem Kopf. Sie waren komplett kahl rasiert. Das haben die Ärzte vor einigen Wochen gemacht, kurz nachdem ich hier ankam. Ich hatte in den ersten Tagen versucht mir einzelne Haare heraus zu ziehen oder daran herum geknabbert. Kurz daraufhin haben sie mich rasiert, wie ein Scharf, das bereit ist seine schöne und volle Wolle abzugeben. Der Unterschied bei der Sache: Ich wollte es nicht und das habe ich sie auch kräftig spüren lassen. Einem Sicherheitsmann, der mich festhalten sollte, biss ich eine große Wunde in den Oberarm. Dem Arzt selbst trat ich zwischen seine Beine. Daraufhin sank er in die Knie und schrie seine Leute an, sie sollen mich fest binden. Das taten sie dann auch und ich musste es wohl oder übel über mich ergehen lassen. Der Rest meines Gesichtes sieht nicht viel besser aus. Mein eines Auge hat eine merkwürdige Farbe. Meine Pupille im inneren ist an einer Seite schwarz und den Rest füllt ein wunderschönes Blattgrün. Meine originale Augenfarbe. Auf dem Auge sehe ich nicht mehr alles so genau. Eine Hälfte meines Sichtfeldes ist schwarz. Meine Nase sieht eigentlich so aus wie immer, bis auf einen kleinen Huckel, der einen früheren Bruch zu erkennen gibt. Meine Lippen sind trocken und ziemlich bleich. Der Rest meines Körpers ähnelt eher einem Zombie oder einer schlecht gespielten Leiche aus einem Hollywood Blockbuster. Ich wiege mittlerweile nur noch 40 Kilo. Ein Fliegengewicht für jedermann. Von meinen üppigen Kurven aus High-School Zeiten ist keine Spur mehr zu sehen. Mein Busen hängt etwas schlaff herunter. Meine einzelnen Rippen sind zu erkennen. Kein Mann dieser Welt würde mich je so begehren, kommt es mir in den Sinn. Doch das braucht auch niemand, wenn ich Luft hole, sieht man ganz genau, wie sich mein Brustkorb hebt und wieder senkt. Ich wickle mir das Handtuch um meinen nassen Körper und trete vor die Kabine. Nena steht geduldig davor und sieht in dem davor liegenden Waschraum einfach nur hin und her. Ich bin ihr dankbar, dafür dass sie mich das alleine machen lässt und noch dazu vor Miss-mega-Blondie bewahrt hatte. Meine Sachen, die ich mit in den Waschraum genommen habe liegen auf einem Regal neben den vier Waschbecken. Ich greife nach meinem sauberen Slip und ziehe ihn über. Das Handtuch lasse ich einfach auf den Boden fallen. Nena sieht jeden Tag nackte Gefängnisinsassen und ehrlich gesagt ist es mir vor ihr auch nicht peinlich. Sie schaut mich nicht einmal an. Sie scheint mich nicht zu beachten. Ihr Blick ist jetzt etwas grimmig, vielleicht ist sie sauer, weil ich sie so lange hier drinnen gehalten habe. Aber es ist nun mal ihr Job. Ich entscheide mich gegen einen BH und ziehe einfach nur ein weißes Shirt über meinen Oberkörper. Mich überkommt das Bedürfnis etwas zu Nena zu sagen. Mich vielleicht sogar zu bedanken. Ich mustere sie von der Seite und versuche sie abzuschätzen. Ihre kleine Gestallt macht im ersten Moment einen nicht wirklich bedrohlichen Eindruck. Doch ich weiß, sie ist darauf trainiert mir, wenn ich eine falsche Bewegung mache, weh zu tun. Noch dazu, dass jetzt in ihrem Gürtel eine Glock steckt und sie im schlimmsten Fall sogar schießen könnte. „Danke, dass sie mich vor der Blondine bewahrt haben“, höre ich mich sagen. Nena schaut auf und sieht zu mir herüber. Sie scheint erst etwas verwirrt. Als sie kapiert, schieben sich ihre Mundwinkel ein Stück nach oben. „Die Kleine ist sowieso nicht ganz dicht. Sie ist noch neu. Frisch Fleisch.“ Ihre Stimme ist tiefer als sonst, viel kehliger. Sie scheint sich sicher zu fühlen mit ihrer Waffe und kommt mehr aus sich heraus. Anders, als, wenn sie mir nur das Essen serviert. Noch dazu sieht sie in ihrer dunkelblauen Uniform jetzt wie eine Respektsperson aus. Nena ist trotz allem anders als ihre Kollegen, zumindest zu mir. Irgendwie netter. Dabei hat sie nicht einmal einen Grund dazu. Mein Aufenthalt hier ist berechtigt. Sie sieht mich geduldig an und wartet darauf, dass ich meine Jogginghose anziehe und wir gehen können. „Sie scheinen ganz schön viel Geduld zu haben“, sage ich etwas ins Lächerliche gezogen. Sie mustert mich wieder durch ihre dunklen Augen. „Ich dachte mir, sie brauchen eine lange, heiße Dusche“, sagt sie mit einem Lächeln. Ich bin verwirrt. Warum tut sie das? Ich müsste schon längst auf meinem Zimmer sein. Meine Neugier lässt nicht locker und umklammert meinen Gedankengang. „Warum tun sie das? Sie sind so…nett zu mir. Ich hätte nach den Vorschriften nicht alleine duschen dürfen. Noch dazu müsste ich bestimmt schon seit einer Stunde auf meinem Zimmer sein.“ Ein etwas finsterer Blick erscheint auf ihrem Gesicht. Ich hätte nicht fragen sollen, wird mir klar. Ich erwarte trotzdem eine Antwort. Als ich eine Antwort zu hören bekomme ist sie jedoch sehr halbherzig: „Sie haben Recht. Das hätte ich nicht tun sollen, aber ich hatte das Gefühl es würde ihnen gut tun. Sie sind seitdem sie hier sind sehr durcheinander.“ Verwirrung macht sich breit und ich würde gerne weiter nachhaken. Als ich Luft hole um etwas zu sagen fällt sie mir ins Wort: „Belassen wir es dabei! Jetzt sollte ich sie aber zurück in ihre Zelle bringen.“ Sie nickt mir zu um mir zu verstehen zu geben, dass wir gehen sollten. Ich schaue zu Boden, nehme abwesend meine restlichen Klamotten und folge ihr. Sie legt mir nicht einmal Handschellen an. Braucht sie auch nicht. Ich habe keinen Grund Anstalten zu machen und abzuhauen. Außerhalb dieses Gebäudes befindet sich nichts, was mich reizen würde. Sie hält mir die Tür auf und läuft langsam neben mir her. Die Hände an ihren Gürtel gepresst um bereit zu sein, falls ich es mir doch anders überlege. Nena hat Recht. Ich bin wirklich sehr durcheinander. Aber das liegt nicht an meinen vier Wänden, der einsamen Zelle. Es ist die Außenwelt, die mir Angst bereitet, meine Albträume und meine Vergangenheit. Über meine Zukunft möchte ich im Moment noch nicht nachdenken. Warum auch? Eine Weile werde ich hier wohl meine Zeit verbringen. Mein Verstand klammert sich an die Angst und gemeinsam kauern sie in einer Ecke und schreien sich an. Das ist alles. Nena öffnet meine Zellentür. Draußen ist es dunkel. Genauso wie in meinem Zimmer, wie gesagt: kein Licht und so weiter. Das heißt, jetzt ist Schlafenszeit. Ich schmeiße meine Sachen aufs Bett und drehe mich noch einmal zur Tür um. „Ich würde gern verstehen, warum sie das getan haben.“ Ich fühle mich wie ein kleines Kind, das man bestraft, aber das Kind weiß nicht, wofür und genauso stehe ich auch da, in Jogginghose und weißem Shirt, das ich zwischen meinen Fingern hin und her knete. Dann drehe ich es mir mit der einen Hand um meinen Zeigefinger und lasse es wieder los, sobald es zu fest sitzt und mir in die Haut schneidet. Immer und immer wieder. Nena sieht mich an. Ich habe das Gefühl, dass sie traurig aussieht. Aber ich bilde mir das bestimmt nur ein. „Gute Nacht, Molly“, sagt sie und schließt die Tür mit einem lauten „Ruummss“. Dann höre ich noch wie der Schlüssel sich ins Schloss schlängelt, sich dreht und mich damit von der restlichen Welt abschneidet. Ihre Antwort ist deprimierend. Warum sollte irgendjemand zu einem Menschen mit Blut an den Fingern nett sein und ihn nicht behandeln wie einen räudigen Köter? So wie es eigentlich hier alle Wärter tun. Manchmal zurecht, manchmal nicht, wie ich es sehe. Wenn ich an meine Zimmernachbarn denke, dreht sich mir ebenfalls der Magen um. Links von mir sitzt ein Mann wegen sexuellem Missbrauch und anschließendem Mord. Er ist Alkoholiker und drogenabhängig und hatte eines Nachts wohl die falsche Mischung von Beidem. Er kam nach Hause schlug seine 15-jährige Tochter zu Brei, vögelte sie bis ihr Hören und Sehen verging und stach sie danach ab, weil er den Anblick dessen nicht ertragen konnten, was er getan hatte. Rechts von mir sitzt ein junger Mann, der zwar religiös erzogen worden ist, doch seine Berufung darin fand, seiner Ansicht nach „Gottes-Hasser“ aufzuspüren und ihnen die Gedärme zu entfernen und sie sich als Trophäe in den Kleiderschrank zu hängen. Nachts, wenn es dunkel wird höre ich von links das klägliche Weinen eines alten Mannes, der bereut, was er getan hat und von rechts das krankhafte, irrationale Lachen eines Jungen, der nicht mehr ganz bei Sinnen ist und wahrscheinlich nicht eine Minute lang versteht, warum er eigentlich hier ist. Zwei komplett verschiedene Arten von Insassen, die sich nur anhand ihrer Strafe ähneln. Der eine bereut, der andere nicht. Meist liege ich nachts wach und überlege mir, zu welchen von beiden Arten ich gehören will. Ich bin mir noch nicht ganz sicher. Aber ich denke, ich bin verrückt. Genauso wie der durchgeknallte, gläubige Freak neben mir. Ich setze mich auf mein Bett, wieder die Arme fest um meinen Körper geschlungen. Ich sehe mich um. Bald wird es so dunkel sein, dass ich nichts mehr erkennen werde in meinem Zimmer. Draußen vor der Tür ist trotzdem noch ein ohrenbetäubender Lärm. Menschen schreien, weinen oder werden von ihren Wachen zurück in ihre Zimmer geschoben und ruhig gestellt. Heute Abend wird mich niemand mehr besuchen kommen. Auch nicht Nena. Ich beschließe, mich hinzulegen. Die Matratze ist steinhart und unbequem, doch es reicht um Ruhe zu finden. Ich decke mich zu und lege meinen Kopf auf das große Kissen. Mein Kopf ist schwer und pocht vor sich hin. Ich höre meinem Atem zu wie er leise auf und ab geht und meine Lunge empor und hinab steigt wie eine Leiter. Als ich die Geräusche von draußen ausblende, schaffe ich es in einen tiefen, unruhigen Schlaf zu fallen.

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