Johanna Bell - Hundsgemein

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Die Leidenschaft hat sich aus dem Eheleben der Achentalers schon seit langem verflüchtigt. Dr. Josef Achentaler findet in Swingerclubs Erfüllung, während Isabella die treue Gattin lebt. Doch eines Tages bricht sie aus und lernt über eine Kontaktanzeige Rudolf kennen. Bald weiß er alles über die Familie Achentaler, deren Finanzen und Intimleben. Isabella gerät in höchste Gefahr und kann einem Komplott nicht mehr entfliehen. Aber die Täter haben nicht mit einem tauben Dackel gerechnet!

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„Puh!“ Isa ging die Luft aus. „Das ist viel!“ Sie legte vor Schreck den Brief ab und schaute aus dem Fenster. „Wie schlimm muss es um ihn stehen und wie einsam muss dieser Mensch sein, dass er mich um so viel bittet!“ Es war schon immer einer ihrer Schwächen, eine Bitte nicht abschlagen zu können, nein zu sagen, wenn ihr nach nein zumute war. Isa ließ sich einen Tag Zeit, um darüber nachzudenken. Dann antwortete sie ihm.

Okay, nur dieses eine Mal! Im Glauben, dass du es mir zurückzahlst! Du musst wissen, es ist nicht mein Geld, das ich dir vorstrecke!

„Ich bin ja kein Unmensch!“, dachte Isa, und die Summe tat der Familie wirklich nicht weh. Trotzdem füllte sie mit Unbehagen das Überweisungsformular aus und gab es der Bank zum Auftrag.

Mit der Zeit wurmte es Isa, dass Rudi sie mehr und mehr als Sekretärin einsetzte. Zwischen den sehnsuchtsvollen und schmeichelnden Worten in seinen seitenlangen Briefen, schrieb er ständig neue Anweisungen, die sie bitte unbedingt erledigen müsse. Kaum hatte sie einen Gefallen für ihn getan, stand bereits die nächste Aktion an. Als sie wieder 150,- Euro auf irgendein Konto überweisen sollte, antwortete sie mit einem saftigen Brief, dass das so nicht weiter ginge! Es rebellierte in ihr, dennoch tätigte sie die Überweisung. Der besondere Ausgangs-Tag stand in greifbarer Nähe. Eine gute Gelegenheit schwierige Themen auszudiskutieren, denn die ewigen Finanzspritzen mussten ein Ende finden! Zumindest nahm sich Isa das fest vor.

8. Kapitel

Ronja hasste die Fahrt in und durch den Ebersberger Forst zu Josefs Jagdhütte. Jedes Mal versaute sie ihren Golfcabriolet auf den schmalen und morastigen Waldwegen. Auch ihr Navigator fand die abgelegene Hütte nicht und dirigierte sie kompromisslos zum Wildschweingehege. Irgendwann schrieb sie auf einen Zettel, an welcher Kreuzung, welchem Bildstock oder sonstigem Grenzstein sie abzweigen musste, nachdem Josef einige Male vorausfuhr.

Heute war sie eh spät dran. Der Wald zeigte sich noch schmucklos mit nackten Ästen in der tief stehenden Märzsonne.

„Wenigstens kein Schnee mehr!“, dachte Ronja und stieg auf die Bremse, als ein Eichhörnchen erschrocken vor ihr vorbeihuschte. Josef würde bereits auf sie warten und sicherlich ein neues Wildgericht auftischen. Eigentlich war der Begriff Jagdhütte ein lächerlicher Ausdruck für die Luxusbehausung mitten im Wald. Immerhin gab es dort fließend warmes Wasser, einen Herd und Kühlschrank. Ein kleines Kofferradio berichtete von der Außenwelt und unterbrach das Zwitschern der Vögel.

Josef liebte diese Abgeschiedenheit. Nur mit wenigen Jagdkollegen oder seiner Geliebten, teile er diesen Ort. Das dürfe sie ihm ruhig glauben, dass sie die erste Frau sei, mit der er hier seine Zeit verbrachte. Davon war Ronja überzeugt, denn keine Frau hätte sich auf dem borstigen Wildschweinfell vor dem großen Kamin hingegeben. Josef sah ein, dass es hier an dicken, flauschigen Teppichen fehlte, auf denen sich nicht so leicht Spermaflecken verewigten. Er tat alles, damit Ronja sich wohl fühlte.

Endlich hatte sie das Liebesnest erreicht. Sie schnappte nach der Reisetasche, in der sich überwiegend Utensilien für Haut und Haare befanden. Kleidung störte nur den Kontakt mit Josef. Dann trabte sie über den Bachsteg hinweg und verschwandt zwischen den hohen Thuja Hecken, die der Hütte Sichtschutz schenkten. Josef stand bereits in der offenen Tür und lächelte sie an. Kurz vor ihm blieb sie stehen und ließ ihre Tasche zu Boden gleiten. Ronja wartete bis er sie an seinen Körper heranzog, sie fest in der Taille packte und mit seiner Zunge tief in ihren Mund stieß. Dabei schob sie eines ihrer mit hohen Lackstiefeln bekleidetes Bein zwischen seine Beine. Sanft massierte sie die Geschlechtsteile. Beide waren bis aufs äußerste erregt. Mit Leichtigkeit hob er Ronja an und trug sie in den warmen Wohnraum hinein. Die Tür hinter ihnen fiel knarrend zu. Noch halbwegs klar in Gedanken verschloss er diese.

Beide gestanden sich mit zarter Stimme, wie sehr sie sich vermisst hatten. Ronja strich durch sein kräftiges Haar, als sie sich küssten. Irgendwann ging ihnen die Puste aus und Josef stellte sie wieder ab. Dann öffnete er den verknoteten Gürtel ihres Mantels. Heute überraschte sie ihn mit einer weißen Seidenunterwäsche. Schnell entfernte er das bisschen Stoff und drückte Ronja auf die flauschige Decke direkt vor dem offenen Kamin.

„Ich will dich, sofort!“ Er zog dermaßen schnell sein Sweatshirt aus und streifte die Bluejeans ab, dass ihr keine Zeit blieb die Schaftstiefel abzuziehen. Er lag nackt über ihr und drang mit ganzer Manneskraft in sie ein.

Mit dieser Intensität begrüßten sie sich jedes Mal. Worte waren überflüssig, es galten einzig Taten. Hemmungslos schrie Ronja ihre Freude und Liebesschmerz aus. Sie war ausdauernd und Josef liebte ihre Kraft. Erst nach der Kaminnummer, wenn sich der Puls der beiden wieder normalisiert hatte, aßen sie zu Abend. In der zweiten Liebesrunde übernahm Ronja die Führung. Im Licht der lodernden Flammen ritt sie auf ihm, rücklings und vorwärts, bis er es nicht mehr halten konnte. So ging das die halbe Nacht bis beide erschöpft einschliefen. Nur die Reh- und Hirschgeweihe, die an der Wand hingen, blickten als stumme Zeugen der menschlichen Brunft zu.

Am nächsten Morgen stand Josef als erster auf und verrichtete leise die Hausarbeiten. Zuerst bestückte er den Kamin neu. Sein Bauch knurrte hörbar und verlangte ein ordentliches Frühstück. Ronja bemerkte im Halbschlaf seine Schritte und das Klappern von Geschirr. Sie seufzte zufrieden und legte sich auf die andere Seite. Erst als Josef ihr einen Kuss auf die Wange drückte, entschied sie sich aufzustehen.

„Guten Morgen, meine Wildkatze!“ Er reichte ihr einen flauschigen Sportanzug. „Hier, zieh das besser an!“ Josef nahm auf der Eckbank Platz. Auf dem Tisch vor ihm dampfte eine heiße Tasse Kaffee. Im Hintergrund blubberte die Kaffeemaschine und verbreitete ihr unverwechselbares Aroma.

„Na, mein Großer! Es ist einfach fabelhaft, wie du mich verwöhnst! Ich liebe dich!“ Sie wollte ins Bad und sich rekultivieren.

„Ach, bitte setz dich zu mir! Ich mag deinen Geruch von Schweiß und verblassten Parfüm!“ Ronja gehorchte und kuschelte sich an ihn. Er schenkte ihr Kaffee in eine angeschlagene Tasse ein und gab einen Schuss Milch dazu. So wie sie ihn am liebsten trank.

„Was willst du heute noch machen?“ Sie löste sich wieder von ihm.

„Wie immer! Ich werde eine Runde joggen gehen und dann Schreibkram erledigen!“ Josef zog eine dunkelrote Locke aus ihrem Gesicht.

„Wieso fragst du?“

„Na ja, wir verbringen immer nur die Nächte zusammen. Ich würde auch gerne bei Tag mit dir was unternehmen!“ Ronja nippte an der Tasse.

„Aha, und an was dachtest du da?“ Sie zuckte die Achseln. „Vielleicht mal in eine Stadt fahren und dort Spaß haben!“ Erwartungsvoll blickte sie ihn an.

„Na gut! Wenn du willst kannst du mich beim nächsten Gynäkologen-Kongress in Stuttgart begleiten. Warte mal, ich sage dir gleich, wann der stattfindet!“ Josef drängte sich an ihr vorbei und suchte nach seinem Terminkalender. Zuerst empfand Ronja Freude über die Einladung, aber im nächsten Moment erkannte sie die Mogelpackung. „Er hat es nicht begriffen!“, wurmte es sie. „Ich muss ihm klarmachen, was ich von ihm will!“, überlegte sie weiter. Aber ihr unbeherrschtes Wesen kannte keine Diplomatie und so fuhr sie fort: „Nein, was soll ich bei einem Kongress? Den ganzen Tag auf dich warten?“ Sie verzog den Mund und schüttelte den Kopf. Josef hörte das Blättern in seinem Kalender auf und blickte sie überrascht an.

„Wie soll das eigentlich mit uns weiter gehen?“ Josef hörte den Frust in ihrer Frage schwingen. Na klar, wie so oft sollte er eine Lösung für andere Leute Probleme finden. Er stöhnte innerlich, ließ sich aber nichts anmerken.

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