Olaf Zeidler - Michaela. Erzählungen & Gedichte
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„Papa — guck mal nach rechts — da fliegt noch jemand herum.“
Stimmt, der Junge hatte recht. Etwa fünfhundert Meter von uns entfernt kurvte ein weiß lackierter Segler und versuchte, thermische Aufwinde auszunutzen. Was für ein schöner Anblick . Man konnte sehen, wie er immer weiter nach oben stieg. Herrlich — wir waren nicht allein unter den Wolken und mussten darauf achten, dass der Mindestabstand zwischen den Flugzeugen eingehalten wird.
„Kinder — wo ist der Flugplatz?“ fragte ich und beide zeigten in die richtige Richtung. Gut. Ein Pilot darf nie die Orientierung verlieren ...
Der Mann neben mir hatte inzwischen die Hände im Nacken verschränkt und sagte:
„Flieg wohin du willst.“
Unter uns lag die Stadt und wir flogen auf den Doktorsee zu. Jede Menge Boote schaukelten an den Anlegestellen.
„Da kann man auch Wasserski fahren“, meinte der Pilot und verfolgte mit aufmerksamen Blicken, wie ich die Maschine steuerte.
Ich wollte noch einmal das unterhalb des Klippenturmes liegende Bremer Landschulheim überfliegen und leitete deshalb eine Rechtskurve ein. Diesmal klappte es schon besser und die Maschine glitt butterweich durch die Luft. Wieder lag der Ort mit den vielen roten Dächern vor uns. Wenige Minuten später erreichten wir den ineinander verschachtelten Häuserkomplex und der Pilot schaute interessiert nach unten.
Bis heute wusste er gar nicht, dass es in Rinteln eine solche Einrichtung gab. Ob Ina in dem Augenblick wegen des Motorgeräusches nach oben sah und ahnte, dass wir in diesem Flugzeug saßen? Sie war bestimmt gerade dabei, Wäsche aufzuhängen. Ihre Schwester und deren Lebensgefährte arbeiteten dort seit mehreren Jahren als Herbergseltern und wir halfen den beiden jedes mal, wenn wir sie besuchten.
Sechsundneunzig Betten standen in den Gebäuden und da hatte man tatsächlich stets irgendetwas zu tun: Sauber machen, Essen kochen und Schäden reparieren. Es ging immer das eine oder andere Teil kaputt, wenn sich so viele Kinder im Haus aufhielten.
Die vereinbarte Viertelstunde lief gleich ab. Ich flog rechts an der Landebahn vorbei und ordnete mich dann in die Platzrunde ein. Der Pilot drosselte die Antriebsleistung und wir sanken mit einem Meter pro Sekunde nach unten. Am Ausgangspunkt (gedachte Linie vom Ende der Piste zum sogenannten „Gegenanflug“) meldete er uns zur Landung an und schaute skeptisch nach hinten, weil Anna Lena ein bisschen blass aussah.
„Hoffentlich hält sie durch?“
Ich beruhigte ihn. Das Mädchen verfügte genauso wie ihre Mutter über jede Menge Selbstbeherrschung. Sie würde sich zusammenreißen und erst am Boden fragen, wo es zu den Toiletten geht ...
Die letzten beiden Kurven durfte ich noch fliegen, dann übernahm der Mann neben mir das Steuer. Er fuhr die Klappen aus und setzte das Flugzeug sicher auf die Bahn. Die Erde hatte uns wieder und noch während des Ausrollens sah man den Kindern an, dass sie beide erleichtert waren. Das Abenteuer Flug war überstanden.
Vielleicht gelingt es mir irgendwann doch, Oliver so richtig für die Fliegerei zu begeistern? Jedenfalls konnten die Beiden ihren Freundinnen und Kumpels nun stolz erzählen, dass sie in einer echten „Motormühle“ mitfliegen durften ...
Auf der Rückfahrt in die Stadt fragte mein Sohn: „Du sag mal Papa — der Pilot hatte die ganze Zeit seine Hände im Nacken. Wer steuerte da eigentlich die Maschine?“ Ich zuckte leicht mit der Schulter und antwortete schmunzelnd: „Na ich ...“.
Eisenhüttenstadt, 22. 07. 2006
Jonny (John Frank) & Tabby
Als ich am 7. August 2006 früh nach der Nachtschicht zu Hause ankam, erwartete mich eine — ja, recht schöne — Überraschung. Lena mauzte wie immer, wenn wir uns begrüßten und wartete darauf, dass ihr Fressteller aufgefüllt wurde. Gleich würde sie sich über die frischen Fleischstücken hermachen, denn die letzte Mahlzeit gab es vor dreizehn Stunden ...
Aus diesem Grund öffnete ich sofort eine Tüte und verteilte die Leckerlies mit einem kleinen Löffel. Die Katze stand bereits neben mir und schaute zu ... Und dann passierte etwas, was doch sehr ungewöhnlich war. Sie schnupperte kurz, wandte sich dann aber vom Teller ab und verschwand hinter der Couch.
Nanu? Das Fischfleischmenu stand sonst ganz oben auf ihrem Speisezettel ... Plötzlich stieg so etwas wie eine Ahnung in mir hoch. Lena hat doch nicht etwa .? Ich zog die Jacke aus, holte die Tasse mit dem heißen Tee aus der Küche und setzte mich an den Wohnzimmertisch.
Zum ersten Mal fiel es mir auf, als wir Mitte Juli aus dem Urlaub zurückgekehrt waren. Eine Bekannte hatte während der sieben Tage ab und zu nach Lena geschaut, das Katzenklo gesäubert und dafür gesorgt, dass die Süße nicht am Hungertuch nagen musste. Das war einfach die beste Lösung: die Katze blieb in ihrem gewohnten Revier und hatte denselben Tagesablauf wie immer. Streunen, fressen und schlafen ...
Während des Osterfestes war sie zehn Tage bei einem Neffen von Ina und es gab jede Menge Probleme. Sie raste wie eine Irre in seinem Haus umher und versteckte sich. Fraß nur sehr wenig und war ständig gestresst, weil ihr die vertraute Umgebung fehlte.
Am Tag unserer Rückkehr saß ich in der Badewanne und genoss die Ruhe nach der langen Autofahrt. Lena lag bei mir auf dem gekachelten Rand und schnurrte leise, wenn ich sie streichelte.
„Mein Fräulein, du hast aber ganz schön zugelegt“, sagte ich zu ihr und war mir nicht sicher, ob ihr Miau „Na und ...“ heißen sollte . Tatsächlich: ihr Bauch war irgendwie dicker geworden, seitdem wir uns das letzte Mal gesehen hatten und ich dachte in dem Moment überhaupt nicht daran, dass es dafür vielleicht eine andere Ursache geben könnte, als das gute und besonders reichlich genossene Futter ...
Als Ina eine Woche später bei mir war und Lena sah, sagte sie sofort:
„Die Katze ist eindeutig schwanger .“
„Ach nee — ehrlich?“ Meine Freundin nickte ...
Und nun? Ich nippte am Tee und hörte ein leises Piepsen. Es klang so, als wenn jemand eine Gummiente zusammendrückte. Das Geräusch kam aus der Ecke hinter der Couch und stammte eindeutig nicht von Lena. Nach einigen Minuten tauchte die Katze wieder auf und lief zum Teller. Als sie die ersten Happen schluckte, beschloss ich einfach mal nachzuschauen.
Da lag ganz hinten tatsächlich irgendwas auf dem Teppichboden, aber ich konnte nicht erkennen, was es war. Langsam wurde mir klar, dass Lena ihren Nachwuchs bekommen hatte und in mir stieg ein leises Glücksgefühl auf. In dem Augenblick war mir völlig egal, welche Folgen das hatte und ich freute mich einfach. Die Babys mussten ja so lange bei der Mama bleiben, bis sie selber fressen konnten. Mit einem Lächeln dachte ich daran, was wohl Anna Lena und Oliver dazu sagen werden, wenn sie es erfahren ...
Ich hatte mir als Kind immer eine Katze als Spielkamerad gewünscht, doch dieser Traum ging leider erst voriges Jahr in Erfüllung, als Lena an meine Fensterscheibe „klopfte“ ...
Vor dem Einschlafen fiel mir ein, dass ich Ina fragen wollte, ob sie mir eine Taschenlampe borgen kann. Dann würde ich besser erkennen können, wie die Kleinen aussahen und vor allem, wie viele es waren. Wir sehen uns am Abend und meine Freundin würde bestimmt nicht nein sagen, wenn sie erfuhr, weshalb ich das Teil brauchte ...
Einige Tage nach der Geburt der Katzenbabys sagte ich zu Anna Lena, dass bei mir zu Hause eine Überraschung auf sie wartete. Das Mädchen begann zu raten, was es sein könnte, aber ein neuer Katzenbaum (wir hatten angedeutet, dass die Buchstaben K und B eine gewisse Rolle spielten) stand natürlich nicht in meiner Wohnung ...
Am Freitag war es dann so weit. Ich fuhr mit der Tochter meiner Freundin nach Polen, füllte dort den Tank voll und kaufte eine Stange Zigaretten. Auf dem Rückweg wollten wir bei mir vorbeischauen und das „Geheimnis“ lüften.
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