Maja Kern - Der weiße Dämon

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Ein junger Mann wird in seiner Wohnung mitten in einer Party ermordet. Die Gäste wollen nichts bemerkt haben. Eine Nachbarin hat etwas gesehen, kann sich aber nicht erinnern. Ein erfahrener Kommissar übernimmt die Ermittlungen. Bald entdeckt er seltsame Dinge und kommt auf die Spur eines mysteriosen weißen Dämons. Ein Krimi. Ein Thriller. Ein Genuss.

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Er ging auf die Straße. Er war unruhig und spürte einen leichten Schwindel. Ich muss endlich etwas gegen meinen Bluthochdruck unternehmen. Allein das Treppensteigen reicht offensichtlich nicht aus, dachte Schulz. In sich gekehrt ging er um den Häuserblock herum und dachte nach.

In seinem ganzen Leben hatte Schulz noch keine ähnliche Wohnung gesehen, die so wenig über ihren Besitzer aussagte. Er überlegte eine Weile, was dahinter stecken könnte. Plötzlich wusste er, was ihn beunruhigte. In dieser hellen Welt von weichen Teppichen und phantasievollen Bildern an den Wänden wird nicht mit einem Küchenmesser gemordet. Diese Wohnung und alles, was er von einem Studenten namens Max Huber erwartet hätte, passten überhaupt nicht zusammen. Was könnte die Erklärung dafür sein? Ein Doppelleben? Gab es vielleicht irgendwo auf der Welt einen anderen Ort, an dem Huber zuhause war? Schulz nahm seinen Notizblock aus der Jackentasche, rechts neben die Aufschrift „Alexandra Keller“ schrieb er mit fetten Buchstaben „Doppelleben“, überlegte kurz und setzte ein großes Fragezeichen dahinter.

Sigrid Wendl

Jemand klingelte an der Eingangstür. Sigrid wurde wach. Es klingelte wieder. Hartnäckig. Nichts zu machen. Sie stand auf und ging in den Korridor, um zu öffnen.

„Wer ist da?“, sie war gereizt und deshalb grob.

„Polizei, würden Sie mich bitte hereinlassen?“

Ein fülliger älterer Herr hielt seinen Polizeiausweis in die Kamera. Wo seid ihr gestern Nacht gewesen, als man mich nicht schlafen ließ, dachte Sigrid, sagte aber nichts. Sie drückte die Taste und hörte, wie die Tür summte und mit einem leichten Knall öffnete. Sigrid lauschte, wie jemand sich die Treppe hochschleppte. Der Polizist atmete schwer, seine Qualen waren deutlich zu hören.

„Wir haben doch einen Aufzug“, rief sie ihm mitleidig zu.

„Schon gut“, war die Antwort.

Es sind bestimmt einige Minuten vergangen, als er sich endlich am Ende der Treppe zeigte. Mein Gott, ist der dick, und diese Hände wie Bratpfannen, dachte Sigrid und musste schmunzeln, als sie sich vorstellte, wie dieser Polizist einem Verbrecher hinterher rennt. In der Zeitlupe sah das Ganze noch spannender aus.

„Kriminalkommissar Schulz“; er war endlich da und außer Atem.

Sigrid schüttelte die ihr gereichte Hand und bat den Kommissar ins Wohnzimmer. Schwer ließ er sich in einen Sessel nieder, trocknete sich den Schweiß mit einem Taschentuch von der Stirn ab und machte seine Augen zu. So vergingen einige Minuten. Als Sigrid dachte, dass er bereits eingeschlafen war, fing er plötzlich an zu reden.

„Frau Wendl, Sie haben gestern die Polizei gerufen, weil Ihre Nachbarn sehr laut waren. Stimmt das?“

„Ja, warum?“ Sigrid runzelte fragend die Stirn.

„Max Huber, Ihr Nachbar, ist tot“.

„Alkoholvergiftung?“

„Er wurde erstochen in seiner Küche aufgefunden“, Schulz öffnete die Augen und starrte Sigrid missbilligend an.

„Das ist ja schrecklich. Wie?...Wann?“

Sigrid war fassungslos. Sie spürte auf einmal ein komisches Gefühl irgendwo in der Magengrube. Ihr wurde übel.

„Heute früh kam seine Freundin nach Hause und rief die Polizei an.“

„Und… wer hat ihn ermordet?“ Die Stimme von Sigrid bekam diese verräterische Heiserkeit, was immer passierte, wenn sie sehr aufgeregt war.

„Das wissen wir noch nicht und hoffen sehr, dass Sie uns helfen würden, das herauszubekommen. Erzählen Sie mir bitte alles, was Sie in dieser Nacht mitbekommen haben.“

Sigrid überlegte eine Weile, bevor sie antwortete.

„Gegen Mitternacht ging ich ins Bett. Max Huber spielte Gitarre und sang. Das machte er häufig. Er wollte feiern, die anderen kamen zu ihm in die Wohnung. Es waren bestimmt 10 bis 15 Leute. Sie wurden immer lauter. Kurz darauf rief ich die Polizei an.“

„Haben Sie etwas Verdächtiges gehört oder gesehen? Etwa parkende Autos vor der Eingangstür? Hilferufe? Namen, die genannt wurden?“

„Nein, nichts. Sie waren einfach sehr laut. Die Musik, das Klatschen und so. Ah, ja. Ich habe kurz mit den Gästen geredet.“

Der Kommissar schaute sehr interessiert.

„Wie denn?“

„Wenn ich mich aus dem Schlafzimmerfenster weit genug hinauslehne, sehe ich fast alles, was auf dem Nachbarbalkon passiert. Wir sind ungefähr auf der gleichen Höhe.“

„Und?“

„Auf dem Balkon an einem runden Tisch saßen zwei junge Mädchen, sie rauchten und lachten. Es waren noch ein paar weitere junge Leute da. Die Tür zur Wohnung stand offen. Ich habe gesagt, dass ich schlafen möchte und das es bestimmt nicht so laut gehen würde.“

„Haben Sie etwas geantwortet?“

„Sie haben mich nicht mal angeschaut und lachten nur noch lauter. Eine von ihnen ist aufgestanden und ins Zimmer gegangen.“

Schulz hörte ihr sehr aufmerksam zu. Er holte seinen Notizblock aus der Jackentasche und kritzelte etwas hinein.

„Könnten Sie die Mädchen beschreiben?“

„Vielleicht nur eine. Sie war hübsch und hatte lange dunkle Haare“.

Enttäuscht betrachtete der Kommissar seine Zeugin. Er konnte nicht entscheiden, ob sie ihn veralberte oder es ernst meinte.

„Ist das alles, was Sie bemerkt haben?“ Schulz konnte seine Ironie nicht verstecken.

„Hätte sie einen Bart oder eine Glatze gehabt, würde ich es merken. Aber das war leider nicht der Fall, “ antwortete Sigrid verärgert.

Der Kommissar schien ihre Ironie nicht bemerkt zu haben. Er dachte an etwas anderes und wurde immer wacher.

„Haben Sie sonst etwas gehört? Wer war noch auf dem Balkon?“

„So genau weiß ich das nicht mehr.“

Schulz hatte das Gefühl, dass sie noch mehr sagen wollte. Er wartete, aber Sigrid schwieg. Schulz stellte die weiteren Fragen.

„Wie können Sie Max Huber beschreiben?“

„Ich kannte ihn nicht. Ich traf ihn regelmäßig auf der Straße. Natürlich wusste ich, dass er derjenige war, der mich häufig nachts gestört hat. Ein paar Mal versuchte ich, ihn zur Rede zu stellen. Er schaute nur zur Seite. Er machte einen sehr arroganten Eindruck.“

Schulz wurde auf einmal ungeduldig. Er stand auf und machte einige Schritte Richtung Korridor.

„Darf ich einen Blick aus Ihrem Schlafzimmerfenster werfen?“

„Natürlich“.

Sigrid machte mit der Hand eine einladende Bewegung und begleitete den Kommissar ins Schlafzimmer. Sie blieb auf der Schwelle stehen, stützte sich mit einer Schulter gegen den Türrahmen und betrachtete lächelnd den stämmigen Kommissar, der sich wie ein Spürhund durch das Zimmer zum Fenster trabend bewegte. Er schaute sich das Fenster von innen sehr interessiert an, öffnete es, steckte den Kopf heraus und beobachtete lange den Nachbarbalkon. Schulz dachte nach, schloss das Fenster und drehte sich zu Sigrid.

„Vielen Dank, Frau Wendl. Falls Ihnen noch etwas einfällt, rufen Sie mich bitte an. Hier, meine Visitenkarte“.

Er verabschiedete sich und ging hinaus. Lauschte, wie die Tür hinter ihm geschlossen wurde. Er war etwas enttäuscht, da aus dem Treffen mit der Nachbarin des Ermordeten auf den ersten Blick keine besonderen Erkenntnisse gewonnen werden konnten. Aber wir stehen erst am Anfang der Ermittlungen, beruhigte er sich, es wird sich schon noch etwas geben.

Schulz stand auf der Straße. Vergnügt atmete er die frische, sommerliche, noch nicht staubige Luft. Die Besprechung war für 14.00 Uhr geplant. Bis dahin wird bestimmt einiges klar. Schulz drückte die Nummer von Dietz auf seinem Handy, der gleich den Anruf annahm. Ob er bereit wäre, Stephan Faust, die Nr. 1 aus der Liste von Alexandra Keller, zu besuchen? Dietz stimmte zu. . Schulz war zufrieden. Er selbst wird jetzt Tom Lange aufsuchen. Mal sehen, was „der beste Freund“ alles zu sagen hat.

1. Juni 2010, 10.30 Uhr, Tom Lange

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