Edgar Burroughs - TARZAN VON DEN AFFEN

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1888: Tief im Herzen des Kongo nimmt Kala, das wilde Gorilla-Weibchen vom Stamme Kerchaks, ein winziges menschliches Lebewesen an Kindes statt an. Hier lernt Tarzan, behütet von Kala, die Geheimnisse des Dschungellebens kennen. Er erwirbt die gleichen gewaltigen Kräfte wie die anderen Gorillas, ihre scharf ausgeprägten Sinne, die alle in freier Wildbahn lebenden Tiere brauchen, wenn sie überleben wollen. Hier wird auch Tarzans lebenslange Freundschaft mit dem Stamm Tantors, des großen grauen Elefanten, begründet. Und hier erringt er durch die menschliche Intelligenz, die ihm gegeben ist, die Führung über seinen eigenen Stamm.
Aber die Zivilisation macht auch vor dem Dschungel nicht halt, und es erweist sich, dass selbst ein Wesen wie Tarzan dem Geschick und der Verschlagenheit der Menschen nicht immer gewachsen ist…
Der Roman TARZAN VON DEN AFFEN erschien erstmals im Oktober 1912 (unter dem Titel TARZAN OF THE APES) im The-All-Story-Magazin und ist der Auftakt einer 24teiligen Roman-Serie, die den literarischen Ruhm von Edgar Rice Burroughs begründete.
Der Apex-Verlag veröffentlicht TARZAN VON DEN AFFEN in der deutschen Übersetzung von Fritz Moeglich, bearbeitet von Christian Dörge.

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Clayton lag mit dem Gesicht zum Einschlupf, ein Gewehr und zwei Pistolen griffbereit neben sich. Kaum hatten sie die Augen geschlossen, als der furchterregende Schrei eines Panthers aus dem Dschungel hinter ihnen aufstieg. Näher und näher kam das Fauchen, bis sie die Bestie direkt unter sich hörten. Länger als eine Stunde schnupperte die große Raubkatze durch das Gras und schlug ihre Krallen in die Rinde der Bäume, welche die Plattform trugen. Schließlich entfernte sie sich zum Strand hin, wo Clayton sie im hellen Mondschein deutlich erkennen konnte - ein großes, schönes Raubtier, den größten Panther, den er je zu Gesicht bekommen hatte.

Sie verbrachten eine unruhige Nacht, denn die vielfältigen Geräusche des Dschungels endeten nie und zerrten an ihren Nerven. Immer wieder erklangen grelle Schreie, bewegten sich mächtige Tierkörper unter ihnen.

Drittes Kapitel: Leben und Tod

Gleich am nächsten Morgen begann Clayton, nachdem sie sich mit einem Frühstück aus Salzfleisch, Zwieback und Kaffee gestärkt hatten, mit dem Bau eines Hauses. Er wusste, dass sie sich erst sicher fühlen würden, wenn vier feste Wände sie gegen die Gefahren des Dschungels abschirmten. Kerzengerade gewachsene, sechs Zoll dicke Stämme dienten ihm als Material. Die Lücken dichtete er mit Lehm ab, den er unter der dünnen Humusschicht des Bodens fand. Auch die Außenwände bestrich er mit einer dicken Lehmschicht. Vom Ufer des Flüsschens trug er Steine herbei und baute daraus an einer Seite der Hütte eine massive Feuerstelle. Die Fensteröffnung, die er gelassen hatte, wurde durch miteinander verflochtene, geschmeidige Äste geschlossen, die selbst den Anstrengungen eines kräftigen Raubtieres widerstanden. Dschungelgras und breite Palmblätter deckten das V-förmige Dach. Aus Kistendeckeln, die sich in ihren Scharnieren bewegen ließen, entstand die Tür. Sie war drei Zoll dick, und es gehörte einige Kraft dazu, sie zu öffnen und zu schließen.

Verhältnismäßig wenig Mühe bereitete Clayton die Anfertigung der beiden Betten, mehrerer Regale, zweier Stühle und eines Tisches, denn die Werkzeugkiste enthielt genügend Nägel aller Stärken. Nach knapp zwei Monaten war die Arbeit beendet; Clayton und seine Frau besaßen eine behagliche, wenn auch primitive Unterkunft und fühlten sich, abgesehen von der Einsamkeit und den Nächten, in denen Raubtiere ihr Haus umschlichen, nicht unglücklich in ihrem selbstgebauten Heim.

Dreimal hatten sie, wie am ersten Abend, flüchtig die Umrisse großer, menschenähnlicher Gestalten wahrgenommen, immer aber war die Entfernung zu groß gewesen, als dass man mit Sicherheit hätte sagen können, ob es sich um Menschen oder Tiere handelte.

Die buntgefiederten Vögel und auch die kleinen Affen hatten sich an die neue Nachbarschaft gewöhnt und gaben, da sie nie zuvor Menschenwesen begegnet waren, ihre Scheu bald völlig auf. Die seltsame Neugier aller Dschungeltiere trieb sie immer näher an die Behausung der beiden heran, und schon nach einem Monat nahmen die Vögel Nahrung aus der Hand der Menschen an.

Eines Nachmittags, als Clayton mit einer Erweiterung des Baues beschäftigt war - er wollte dem ursprünglichen Haus mehrere Räume anfügen -, kam eine Herde der kleinen, putzigen Äffchen laut schreiend und zeternd aus der Richtung des Bergrückens durch die Zweige geturnt. Immer wieder warfen sie ängstliche Blicke zurück und schnatterten aufgeregt, als wollten sie Clayton vor einer drohenden Gefahr warnen.

Sekunden später erkannte Clayton, der abseits der Hütte einen besonders gut gewachsenen Baum fällte, den Grund für die Angst der Tiere. Ein riesiger Menschenaffe brach durch das Dickicht und kam direkt auf ihn zu, wobei er ihm den Rückzug in die Hütte abschnitt. Da Clayton seit Wochen tagsüber kein Raubtier gesehen hatte, war er sorglos geworden: sein Gewehr lag in der Hütte. Nun hatte er nur die schwere Axt als Waffe, aber gegen einen solchen Gegner musste sie nutzlos sein.

Lady Alice saß in der Nähe der Hütte, als sie Claytons Warnruf vernahm. Sie richtete sich auf und erstarrte, als sie das riesige Tier erblickte.

»Lauf in die Hütte und schließ die Tür hinter dir!«, rief Clayton ihr zu. »Ich kann mich dieses Burschen mit der Axt erwehren.«

Es war ein männliches Tier, das wohl dreihundert Pfund wog. Hassfunkelnde Augen unter zottigen Brauen musterten Clayton, es entblößte das mächtige Gebiss und trommelte mit beiden Fäusten wütend gegen seine mächtige Brust. Über die Schulter der Bestie sah John, wie die Tür der Hütte sich wieder öffnete. Alice lief heraus, ein Gewehr unsicher in den Händen haltend. Clayton wusste, dass sie sich immer vor Schusswaffen gefürchtet hatte und nie den Umgang mit ihnen erlernen wollte, aber jetzt rannte sie mit dem Mut einer Löwin, die ihre Jungen verteidigt, der Bestie entgegen.

»Zurück!«, schrie Clayton. »Um Himmels willen, Alice, lauf in die Hütte zurück!«

Sie kümmerte sich nicht um seine Warnung, und in diesem Moment griff der Affe an. Clayton schwang die Axt mit voller Kraft, aber die Bestie packte sie und entriss sie seinen Händen. Mit wütendem Knurren drang das Tier auf sein Opfer ein, aber bevor seine mächtigen Fänge Claytons Kehle erreichten, bellte ein Schuss auf. Die Kugel fuhr dem Tier zwischen die Schultern.

Ein Prankenschlag warf Clayton zu Boden, dann wandte sich die Bestie gegen ihren neuen Feind. Verzweifelt versuchte Alice den nächsten Schuss abzufeuern, aber sie verstand den Mechanismus des Gewehrs nicht, und der Hammer fiel auf die bereits abgeschossene Patronenhülse.

Blitzschnell kam Clayton auf die Beine und stürmte los, ohne sich um die Hoffnungslosigkeit seiner Lage zu kümmern. Er sah seine Frau vor Angst bewusstlos zu Boden sinken. Plötzlich aber begann der Affe zu taumeln, machte zwei tastende Schritte, brach gleichfalls zusammen und blieb reglos liegen. Die Kugel hatte ihre Schuldigkeit getan.

Mit einem schnellen Blick überzeugte Clayton sich davon, dass Alice keine Verletzungen erlitten hatte. Behutsam hob er die Bewusstlose auf und kehrte mit ihr in die Hütte zurück. Er legte sie auf ihr Lager, aber es dauerte fast zwei Stunden, bis sie wieder zur Besinnung kam. Verwirrt glitt ihr Blick umher, dann seufzte sie erleichtert auf und sagte:

»Oh, John, es ist gut, zu Hause zu sein! Ich hatte einten schrecklichen Traum, Liebster. Ich träumte, wir seien nicht mehr in London, sondern in einer wilden Gegend, in der wir von blutdürstigen Bestien angegriffen würden.«

»Sei ruhig, Alice«, erwiderte Clayton sanft. »Versuche weiterzuschlafen und zerbrich dir nicht den Kopf über dumme Dinge, die du träumst.«

In dieser Nacht wurde in der winzigen Hütte im Dschungel ein Sohn geboren, während draußen ein Leopard schrie und das heisere Brüllen eines Löwen vom Bergrücken herüberschallte.

Lady Greystoke erholte sich nie von dem Schock, den der Angriff des riesigen Affen ihr versetzt hatte; sie lebte nach der Geburt ihres Sohnes noch ein volles Jahr, verließ die Hütte aber nie und wurde sich auch nie darüber klar, dass sie nicht mehr in London weilte. Zuweilen fragte sie Clayton nach der Ursache der sonderbaren nächtlichen Geräusche und klagte über das Fehlen von Freunden und Dienerschaft. Obwohl er keinen Versuch machte, seiner Frau ihre tatsächliche Lage zu verheimlichen, kam ihr nicht zu Bewusstsein, wie es um sie stand. In anderen Dingen, so in der Sorge um ihren kleinen Sohn, gab sie sich beinahe normal, und Clayton empfand es fast als Erleichterung, dass sie die Aussichtslosigkeit ihrer Lage nicht erkannte. Längst hatte er die Hoffnung auf Rettung aufgegeben, sie konnte nur noch durch einen Zufall erfolgen. Sein ganzer Eifer konzentrierte sich darauf, ihre Behausung noch schöner, noch behaglicher einzurichten.

Löwen- und Pantherfelle bedeckten den Boden. Regale und kleine Schränke zogen sich an den Wänden hin. Seltsam geformte Vasen, von seiner Hand aus dem Lehm gestaltet, den es im Überfluss gab, enthielten exotische Blumen und Pflanzen, Vorhänge aus Gras und Bambus bedeckten die Fenster. Zuweilen wunderte es ihn selbst, dass er das alles mit Händen, die sich nie an einem Handwerk versucht hatten, zustande brachte.

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