Matthias Eckert - Das sagt aber

Здесь есть возможность читать онлайн «Matthias Eckert - Das sagt aber» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Das sagt aber: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Das sagt aber»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Jede Woche, vermutlich fast täglich, wird im Fernsehen oder einer Zeitung, meist einer mit vielen Bildern und wenig Text, berichtet, wie von Reportern begleitete Polizisten ihrer Arbeit nachgehen. Die Medien bekommen Bilder um Sendezeit und Seiten zu füllen. Die Polizeien können sich als gute Dienstleister und Arbeitgeber präsentieren. Wie es bei polizeiinternen Konflikten zugeht wird selten berichtet. Wozu auch? Sachlich oder zwischenmenschlich bedingte Auseinandersetzungen gibt es schließlich überall. Zudem sollten Polizisten, die ein hohes gesellschaftliches Ansehen genießen und die Bevölkerung vor Straftaten schützen sollen, so etwas vernünftig und gesittet lösen können. Aber was wenn einige es nicht können? Dann wird gelogen, getrickst, mit Dreck geschmissen. Das ist nicht gesittet, zumindest aber unterhaltsam, zumindest für Außenstehende.
Wer mit dem Gedanken spielt zur Bundespolizei zu gehen lernt hier eine Seite von ihr kennen über die Einstellungsberater schweigen.

Das sagt aber — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Das sagt aber», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Aufgrund der Gesamtumstände dämmerte jetzt selbst einem intellektuell weniger begabten Beamten wie mir, dass das ganze Hin und Her zur Erstellung des Protokolls ein Ablenkungsmanöver war. POR Fahle wollte die Anschuldigungen als erwiesene Tatsachen darstellen und so meine Entlassung erreichen. Da würde ich wohl selbst mit dem Justitiariat reden müssen.

3

Zwischenzeitlich hatte ich mit mehreren Kollegen, die schon Auseinandersetzungen mit dem Dienstherrn hinter sich hatten, in der Folge Veteranen genannt, gesprochen. Alle rieten einen Anwalt zu nehmen. Denn ohne würde die BPOL einen gar nicht ernst nehmen und machen was sie wolle, egal ob rechtmäßig oder nicht. Schon Auftreten und Umgangsformen der Vorgesetzten seien in Anwesenheit eines Anwalts völlig anders.

Ein Kollege riet sogar, ohne anwesenden Anwalt überhaupt keine Gespräche in der Sache zu führen. Sofern das nicht möglich war, was es realistisch betrachtet oft nicht sein würde, sollte ich zumindest ein Diktiergerät mitlaufen lassen. Das würde Irritationen, wie bei der Erstellung des Gesprächsprotokolls, vermeiden. Schien mir in meinem Fall aber trotzdem unklug. Der Kollege, der es vorschlug, lag schon seit Jahren mit der BPOLD S beziehungsweise deren Vorgängerorganisation, dem Bundespolizeiamt Stuttgart im Streit und hatte deren Führung wohl auch schon zu verstehen gegeben was er von ihr hielt.

In meinem Fall gab es zwar ein paar Leute die mich nicht besonders leiden konnten und deshalb loswerden wollten. Die Entscheidung darüber würden aber letztlich andere treffen. Die mich glücklicherweise nicht kannten und daher eigentlich keinen Grund hatten mich nicht leiden zu können.

Bei jedem Gespräch ein Diktiergerät mitlaufen zu lassen konnte das ganz schnell ändern. Zwar sollte jemandem, der vorhatte zu seinem Wort zu stehen, egal sein ob es aufgezeichnet wurde. Tatsächlich fühlen sich dabei trotzdem viele unwohl. Würden es mir daher übel nehmen und in der Folge meiner Anstellung vielleicht nicht mehr ganz so wohlwollend prüfen. Dachte ich mir damals. Was natürlich viel zu kurz gedacht war. Denn natürlich waren alle Entscheidungsträger der BPOLD S grundehrliche und selbstbewusste Menschen die kein Problem hatten wenn ihre Aussagen aufgezeichnet wurden und darüber hinaus objektiv genug, sich nicht von persönlichen Befindlichkeiten beeinflussen zu lassen. Blieb nur eine heimliche Aufzeichnung, aber so was macht man nicht. Zumindest nicht wenn es auffliegen und dann sehr nachteilig sein kann.

Übrigens erinnere ich mich gerade an die Ankündigung, die Ratgeber als Veteranen zu bezeichnen und mir fällt auf, es bislang nicht getan zu haben. Sollte Sie das irritiert haben möchte ich mich dafür entschuldigen. Korrigieren werde ich es, da ich mich dafür entschuldigt habe, nicht.

Ich tat daher nur was die allermeisten wohl schon vor Wochen getan hätten und zog einen Anwalt hinzu. Mein zögern diesbezüglich ist wohl einer Mischung aus Überheblichkeit und Naivität geschuldet. Ich ging davon aus mit PHK Kauf und POR Fahle schon selbst fertig zu werden. Zumal sie kaum was gegen mich in der Hand hatten. Denn fast alle der Anschuldigungen waren im Wesentlichen unwahr. Zwar gab es Ereignisse welche die Grundlage für sie bildeten. Sie waren jedoch stark verfälscht, aus dem Zusammenhang gerissen und übertrieben worden. Wodurch sie zwar nicht mehr der Realität entsprachen dafür aber, entweder einzeln oder zusammen genommen, dazu taugten mir einen Strick zu drehen. Was ja viel wichtiger ist. Wer lässt sich schon gern von Unannehmlichkeiten wie der Realität bremsen. Die Einschränkung ,fast alle, verwende ich weil es ein paar Vorwürfe gab die nicht verfälscht, aus dem Zusammenhang gerissen oder übertrieben dargestellt waren. Diese waren komplett erfunden.

An Empfehlungen für Anwälte mangelte es mir nach den Unterredungen mit den Veteranen nicht. Da ich es für vorteilhaft hielt wenn die Anwaltskanzlei in meinem räumlichen Umfeld lag, siebte ich die Empfehlungen erst einmal nach örtlichen Kriterien. Alle Kanzleien die nicht im Umkreis von wenigen Kilometern um die MS17, meinen Wohnort, oder dem Weg dazwischen lagen, wurden gestrichen. Was fünf Kanzleien übrig lies. Bis auf eine waren alle auf öffentliches Dienstrecht spezialisiert. Die Ausnahme, ein Strafverteidiger, war einem der Veteranen bei einem Ermittlungsverfahren über den Weg gelaufen. Dabei ging es um bandenmäßigen Diebstahl und der Klient des besagten Anwalts kam als einziges Bandenmitglied mit einer Bewährungsstrafe davon. Was nach Ansicht des Veteranen auf die Qualität des Anwalts zurückzuführen war.

Die verbliebenen Kanzleien sortierte ich nach Präferenz, je nachdem wie überzeugend ich die gegebene Empfehlung fand. Das war natürlich eine sehr subjektive Einschätzung, aber irgendeine Entscheidungsgrundlage musste her. Die Internetbewertungen der einzelnen Kanzleien durchzugehen war mir, bekanntlich bin ich faul, zu mühsam. Zudem war es ähnlich subjektiv. In solchen Portalen konnte schließlich jeder schreiben was er wollte. Vorausgesetzt er hatte Internetzugang und konnte schreiben.

Es blieben zwei Anwälte, von denen ich keinem den Vorzug geben wollte, übrig. Sogar räumlich lagen beide Kanzleien nahe beieinander in der Stuttgarter Innenstadt. Hatte das, von den aussortierten Kanzleien lag keine in der Stuttgarter Innenstadt, meine Auswahl beeinflusst? Zwar könnte argumentiert werden, dass die Tatsache, dass sie die teuren Mieten dort zahlen konnten, für die Qualität der Kanzleien sprach. Vielleicht taten die Kanzleien aber nur so als ob sie die Mieten dort zahlen konnten. Vielleicht sagte das Mietniveau überhaupt nichts über die Qualität der Kanzlei aus. Vielleicht war ich auf Blendwerk reingefallen und hatte mich von meinem Unterbewusstsein täuschen lassen. Schließlich hatte ich erst die räumlich zu weit entfernten Kanzleien gestrichen, bevor ich die verbliebenen nach Referenzen sortierte. Beim Sortieren wusste ich daher wo die Kanzleien ihren Sitz hatten.

Als Ausgleich für die bis dahin erfolgte Bevorzugung vornehmer Adressen rief ich zuerst bei der nicht ganz so vornehmen Adresse an. Kam gleich durch und erhielt einen Termin für eine Rechtsberatung am 09. Juli, zeitlich günstig nach Dienstschuss. Bis dahin wollte ich erst einmal die Füße still halten. Nach mehr als einem Monat sollte es auf ein paar Tage nicht mehr ankommen.

Am Montag dem 06. Juli erhielt ich, mittels Email von POR Fahle, die mittlerweile dritte Version des Gesprächsprotokolls. Das zweite Protokoll hatte ich am 22. Juni bei ihm reklamiert und meine Änderungswünsche ausführlich mitgeteilt. Aus dem Verlauf der Email war zu schließen, dass die letzte Überarbeitung des Protokolls von POR Fahle persönlich vorgenommen worden war. Während PHK Kauf sie nachrichtlich erhalten hatte. Es ehrte mich ungemein, dass sich ein Oberrat er Aufgabe persönlich annahm und entschuldigte die doch wieder etwas lange Bearbeitungszeit. Dafür hatte sich POR Fahle die Mühe gemacht den Sachverhalt zum Hubschrauberflug, inklusive meiner Stellungnahme, ausführlich in das Protokoll aufzunehmen. Sonst gab es zwar keine Änderungen und meine Äußerungen zu den Vorwürfen kamen immer noch recht kurz, aber sage und schreibe 18 Zeilen tippen sich nicht von selbst. Im Gegensatz zu den beiden ersten Protokollen bat POR Fahle nicht ausdrücklich um eine Rückmeldung, ob ich mit dem Inhalt einverstanden war. Seit dem 29. Juni wusste ich sowieso, dass die Erstellung des Protokolls wohl nur formale Gründe hatte. Viel eher sogar ein bewusstes Täuschungsmanöver war.

Ich verzichtete daher auf weitere Ergänzungen und schrieb POR Fahle, er könne sich sein Protokoll sonst wohin schieben. Da mich PK Stumm über sein Schreiben an den Sachbereich Personal und dessen Weiterleitung an das Justitiariat informiert hatte wüsste ich was gespielt wurde und würde nun einen Anwalt hinzuziehen. Nein, ganz so dumm war ich nun auch wieder nicht. Nicht aus Rücksichtnahme auf das zwischenmenschliche Verhältnis zu POR Fahle, das war inzwischen gefestigt und würde ein paar deutliche Worte vertragen. Es schien mir vorteilhafter ihn über meinen Wissensstand und meine Absichten im Unklaren zu lassen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Das sagt aber»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Das sagt aber» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Das sagt aber»

Обсуждение, отзывы о книге «Das sagt aber» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x