Matthias Eckert - Das sagt aber

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Jede Woche, vermutlich fast täglich, wird im Fernsehen oder einer Zeitung, meist einer mit vielen Bildern und wenig Text, berichtet, wie von Reportern begleitete Polizisten ihrer Arbeit nachgehen. Die Medien bekommen Bilder um Sendezeit und Seiten zu füllen. Die Polizeien können sich als gute Dienstleister und Arbeitgeber präsentieren. Wie es bei polizeiinternen Konflikten zugeht wird selten berichtet. Wozu auch? Sachlich oder zwischenmenschlich bedingte Auseinandersetzungen gibt es schließlich überall. Zudem sollten Polizisten, die ein hohes gesellschaftliches Ansehen genießen und die Bevölkerung vor Straftaten schützen sollen, so etwas vernünftig und gesittet lösen können. Aber was wenn einige es nicht können? Dann wird gelogen, getrickst, mit Dreck geschmissen. Das ist nicht gesittet, zumindest aber unterhaltsam, zumindest für Außenstehende.
Wer mit dem Gedanken spielt zur Bundespolizei zu gehen lernt hier eine Seite von ihr kennen über die Einstellungsberater schweigen.

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Zurück im BPOLR Stuttgart wurde zunächst der Ablauf meines Wechsels in den Ermittlungsdienst geklärt. Ich entschied die Spätschicht regulär zu Ende zu bringen und den Rest des Umlaufs, also die Frühsicht am 30. Mai sowie die Nachtschicht vom 30. auf den 31. Mai ausfallen zu lassen. Meine Wahl lies PHK Kauf triumphierend feststellen, das habe er sich schon gedacht. Wirklich eine beeindruckende Leistung. Schließlich hätte jeder andere darauf bestanden den kompletten Umlauf mit PHK Kauf genießen zu dürfen. Das war schließlich viel besser als ein freies Wochenende.

Als nächstes informierte ich die Dienstgruppe über das Gespräch und meinen Weggang in den Ermittlungsdienst. Natürlich lies es sich PHK Kauf nicht nehmen dabei anwesend zu sein. Was meine Möglichkeit zu freien Meinungsäußerung doch etwas einschränkte. Aber freie Meinungsäußerung wird sowieso maßlos überschätzt.

Außerdem brachte seine Anwesenheit auch eine Erkenntnis. Als ich PK Stumms Einlassung, er hätte mich verteidigt, erwähnte, wurde das von PHK Kauf sofort bestritten. Was zum Schluss führt, ich litt, wie schon von POR Fahle festgestellt, unter einen völlig verqueren Wahrnehmung. Gut, theoretisch konnte es auch bedeuten, dass einer der beiden log. Allerdings war das bei einem Polizeihauptkommissar, wie mir erst kurz zuvor erklärt worden war, völlig unmöglich. Bliebe PK Stumm. Der, schon da von POR Fahle zum vorhergehenden Gespräch eingeladen wurde, logischerweise ebenfalls über jeden Zweifel erhaben war.

Die Dienstgruppe selbst reagierte überrascht. Protest äußerten in Gegenwart von PHK Kauf jedoch nur zwei Beamte. Alle anderen bekundeten ihren Unmut lediglich im weiteren Verlauf der Spätschicht unter vier oder sechs Augen. Alle sicherten zu mit der Sache nichts zu tun zu haben. Ich ging jedoch davon aus, dass ein oder zwei von ihnen gegen mich intrigiert hatten. Ansonsten ging die Schicht ganz normal zu Ende.

2

Aufgrund eines Feiertags musste ich erst am Dienstag dem 02. Juni im Ermittlungsdienst, der wie die Inspektion selbst in der Martha-Schmidtmann-Straße 17, kurz MS17, untergebracht war, aufkreuzen. Nachdem dessen Leiterin, PHKin List, gegen 08:00 Uhr erschien folgte die übliche Begrüßung. PHKin List gab an bis letzte Woche nie etwas von mir gehört zu haben. Das mag ungewöhnlich anmuten, aufgrund der räumlichen Trennung zwischen Ermittlungsdienst und BPOLR S, sowie großteils unterschiedlicher Dienstzeiten, war es aber gut möglich. Zudem war sie erst vor einigen Wochen aus der Elternzeit zurückgekehrt. Ich selbst kannte bis dahin nur ihren Namen und hatte sie noch nie gesehen. Lediglich mit ihrem Stellvertreter hatte ich ein- oder zweimal telefoniert. PHKin List teilte mit ich würde im Bereich Sachbeschädigungen eingesetzt. Dort bestünde dringender Personalbedarf und der zuständige Polizeihauptmeister (PHM) Rund hätte erst vor einigen Tagen um Verstärkung gebeten. Da ich PHM Rund bereits kannte kam mir dies durchaus entgegen. Trotzdem war mir der Wechsel in den Ermittlungsdienst erst gar nicht recht. Ungeachtet der damit verbundenen Nacht- und Wochenendarbeit zog ich den Streifendienst, sowohl aufgrund er Arbeitszeiten als auch der Tätigkeit, vor. Zusätzlich war es nicht üblich, dass ein noch recht junger Streifenbeamter derart kurzfristig in den Ermittlungsdienst wechselte. Mein plötzliches Auftauchen dort schuf also gute Voraussetzungen für wilde Spekulationen. Um dem vorzubeugen erzählte ich einfach jedem den es interessierte oder interessieren konnte, also so ziemlich jedem, warum ich im Ermittlungsdienst war. Nämlich weil ich am 29. Mai zu POR Fahle bestellt worden war und der mir mitgeteilt hatte, Sie wissen schon. Dabei habe ich es wahrscheinlich auch ein paar Leuten erzählt die es nicht im geringsten interessierte. Aber darauf konnte ich in der Situation keine Rücksicht nehmen.

Ansonsten lies es sich im Ermittlungsdienst ganz gut leben. PHM Rund und ich waren zusammen in einem Büro. Von denen immer zwei über einen gemeinsamen Vorraum verfügten, welcher wiederum durch eine Tür vom Flur getrennt war und Zugang zu einem zwischen den Büros liegenden Badezimmer mit Dusche, WC und Waschbecken bot. Diese Anordnung hatte, neben der guten sanitären Ausstattung und dem kurzen Weg auf die Schüssel, den Vorteil einer gewissen Vorwarnzeit. Ungebetener Besuch wurde bereits wahrgenommen wenn er die Tür zum Vorraum öffnete. Um die Vorwarnzeit weiter zu erhöhen konnte die Tür zum Vorraum durch Kartons mit sichergestellten Spraydosen blockiert werden. Es kamen nämlich immer wieder Kollegen auf die Idee, bei der Aufnahme von Graffitistraftaten am Tatort gefundene Spraydosen als Beweismittel sicher zu stellen. Vor der Untersuchung auf Fingerabdrücke wurden sie dann in unserem Büro zwischengelagert. Weshalb es, zwecks eindeutiger Benennung, ab sofort als Dosencontainer bezeichnet wird.

Da zudem PHM Rund ein sehr umgänglicher Mensch war hatte ich gute Voraussetzungen mich dem etwas getrübten Verhältnis zum Dienstherrn, beziehungsweise dessen Vertreter in Person von POR Fahle, zu widmen. Selbstverständlich beseelt von der Absicht selbiges wieder gerade zu rücken. Dafür schien es mir am geeignetsten erst einmal nichts zu tun. POR Fahles Absichten waren bekannt und ich würde sie nicht ändern können. Sollte er doch loslegen. Meine Gelassenheit lag nicht zuletzt an den zeitlichen Umständen. POR Fahle wollte mich nach Ablauf der Probezeit nicht, wie es der Normalfall war, anstellen sondern entlassen. Die für mich gültige beamtenrechtliche Situation sah, nach Abschluss der Ausbildung, eine zweieinhalbjährige Probezeit vor. Auf welche die sogenannte Anstellung und, mit Abschluss des 27. Lebensjahres, die Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit folgte. Um zu verdeutlichen, dass sich ein Beamter in der Probezeit befand wurde die Amtsbezeichnung durch den Zusatz „zur Anstellung“, gemeinhin mit „z.A.“ abgekürzt, ergänzt. Sollte ich mich daher bisher einmal als Polizeikommissar bezeichnet haben, was ich habe, möchte ich mich, vor allem bei POR Fahle und PHK Kauf, in aller Form für diese Anmaßung entschuldigen. Ich war natürlich nur PK z.A.. Die Anstellung lag nicht im Ermessen der BPOLI S sondern der übergeordneten Bundespolizeidirektion Stuttgart (BPOLD S). Hierbei stützte sich die BPOLD S in erster Linie auf die Einschätzung der direkten Vorgesetzten des Betroffenen. In meinem Fall also PHK Kauf und POR Fahle. Was ihnen eigentlich gute Voraussetzungen bot meine Anstellung zu verhindern. Jedoch waren es bis zum Ablauf meiner Probezeit am 14. Juni keine zwei Wochen mehr und die Mühlen der Bürokratie mahlen in der Regel recht langsam.

Im BPOLR S war ein Kollege der mit mir die Ausbildung abgeschlossen hatte und dessen Probezeit daher ebenfalls am 14. Juni ablief. Irgendwann im Mai hatte er erzählt, den stellvertretenden Leiter der BPOLI S, EPHK Steller, gefragt zu haben, wie es mit unseren Anstellungen aussähe. Woraufhin er die Antwort erhielt, alles liefe ganz normal. Die Urkunden lägen schon in der BPOLI S bereit und würden uns, je nach persönlicher Präferenz, im großen oder kleinen Rahmen ausgehändigt.

Grund für die Anfrage des Kollegen waren vermutlich Sorgen ob er, da ihn während der Probezeit eine längere Erkrankung geplagt hatte, ohne weiteres angestellt würde. Da ich mir über die Anstellung überhaupt keine Gedanken gemacht wusste ich die Mitteilung des Kollegen zunächst nicht weiter zu schätzen. Bis zum 29. Mai. Als ich ihretwegen zum Schluss kam, die Entscheidung mich zu entlassen habe POR Fahle wahrscheinlich kurzfristig getroffen. Er müsste nun die BPOLD S bis zum 14. Juni von meiner, wie es in der Sprache der BPOL hieß, mangelnden Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung überzeugen. Damit die meine Anstellung noch Absage. In Anbetracht dessen was ich bisher von POR Fahles fachlichen Leistungen wusste schien es mir fraglich ob er damit erfolgreich sein würde. Bei der BPOL wurden öfters Dinge aus der Taufe gehoben und dann direkt zum Friedhof gebracht. Bis dahin würde ich mir die Zeit im Ermittlungsdienst vertreiben.

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