Ana Dee - Vermächtnis der Schuld

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Vermächtnis der Schuld: краткое содержание, описание и аннотация

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Pia, eine junge Frau, erwirbt ein heruntergekommenes Gehöft, um es zu renovieren und sich damit den Traum von einem Gnadenhof zu erfüllen. Kurz nach ihrem Einzug begleiten sie seltsame Träume und sie nimmt merkwürdige Geräusche wahr. Welch schreckliche Dinge verbergen sich hinter diesen Mauern?
Bei Umbauarbeiten fällt ihr ein altes Tagebuch in die Hände. Sie liest die niedergeschriebenen Zeilen einer Magd, die während der Kriegswirren auf ein schreckliches Geheimnis stößt. Je tiefer Pia in das Leben von Magd Annika eindringt, desto deutlicher spürt sie, dass beide Frauen dieses Geheimnis teilen.
Ein emotionaler Roman um Liebe, Lügen, Grausamkeiten und Verrat.
Kriminalroman mit mystischen Elemten.

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Plötzlich riss Felix die Schlafzimmertür auf und entlockte Pia einen heiseren Schrei.

„Hast du mich gerufen?“ Fragend sah er sie an.

„Nein“, antwortete sie zögerlich. Sollte sie sich ihm anvertrauen? „Ich habe oben ein Geräusch gehört, als würde jemand über die Dielen laufen.“

„Das ist der Nachteil, wenn man ein altes Gemäuer bewohnt, es hat seine eigenen Geräusche. Ich schaue am besten gleich nach, könnte ja auch ein Tier gewesen sein.“

Verloren stand Pia im Flur, während Felix im oberen Stockwerk die Zimmer durchsuchte. Die Türen klappten auf und zu und seine Schritte hallten über den Dielenboden. Dann lehnte er seinen Oberkörper über das gedrechselte Holzgeländer und rief nach unten: „Hier ist absolut nichts zu finden. Nur die Tür zur Kammer stand offen, muss wahrscheinlich aufgesprungen sein. Altes Holz verzieht sich mit der Zeit.“

Befreit atmete sie auf, sie musste sich getäuscht haben. Dabei hätte sie schwören können, dass ein Augenpaar sie verfolgt hatte.

Sie schlüpften zurück unter die warme Decke und kuschelten sich aneinander. Neugierig schlug Pia die vergilbten Seiten des Notizbuches auf. Die Zeilen waren ziemlich ungelenk in altdeutscher Schrift niedergeschrieben worden. Pia fiel es schwer, die Wörter zu entziffern, trotzdem begann sie laut zu lesen:

14. März 1938

Ich weiß nicht, wem ich mich anvertrauen soll, also habe ich dieses Büchlein gestohlen und schreibe nun all meine Gedanken hinein. Ich bin Annika und gerade erst vierzehn Jahre alt geworden. Mein Vater hat mich weggegeben. Er meint, ich bin zu hässlich und zu dumm, als dass mich ein reicher Bauer heiraten würde. Also verdinge ich mich bei den Bauersleuten als Magd.

Mein kärglicher Lohn wird direkt an den Vater ausgezahlt, bis ich volljährig bin. Der versäuft es und meine jüngeren Geschwister müssen hungern. Oh, wie ich diesen rohen Kerl hasse, besonders wenn er mich und meine Mutter schlägt.

Er teilt aus, wo es nur geht, ist aber selbst kaum in der Lage, seine Familie zu ernähren. Was er an Lohn verdient, trägt er sofort ins Wirtshaus. Ich verachte und verabscheue ihn, auch, weil er mich gegen meinen Willen abgeschoben hat.

Der Herr dieses Hauses, Albert, ist ein feister Kerl, der ständig nach selbstgebranntem Schnaps und Zwiebeln riecht. Er hat ein steifes Bein und hinkt. Bei der Heuernte ist es ihm zwischen die Speichen eines Wagens geraten. Trotzdem ist er kräftig wie ein Löwe. Schon am ersten Tag hat er mir sonderbare Blicke zugeworfen, die ich nicht so recht einordnen kann.

Die Arbeit auf dem Hof fällt mir schwer. Der ständige Hunger hat mich während meiner Kindheit begleitet, ich bin spindeldürr und mager. Martha, Alberts Frau, behandelt mich wie Dreck. Sie schlägt und scheucht mich von morgens bis abends. Ich bin vom Regen in die Traufe gekommen, trotzdem will ich zu meiner Familie zurück.

Pia klappte das Büchlein zu. „Das ist ja mal richtig krass. So lange lag das schon dort unten? Es ist unglaublich anstrengend, die Wörter zu entziffern, ich muss mich erst mit dieser Schriftart befassen. Aber solche Dokumente sind wirklich interessant, Zeitzeugen aus einem anderen Jahrhundert. Findest du nicht auch?“

„Hm“, knurrte Felix. Er hatte nur mit halbem Ohr zugehört und dämmerte langsam in den Schlaf. Pia legte das Notizbuch in die Schublade ihres Nachtschränkchens und löschte das Licht.

„Schlaf gut.“

„Hm.“

Sein gleichmäßiger Atem beruhigte Pias Herzschlag. Sie rückte ein Stückchen näher an ihn heran und ehe sie sich’s versah, schlossen sich ihre Lider.

Was zum Teufel ist das denn für ein Lärm Felix saß aufrecht im Bett und - фото 8

„Was zum Teufel ist das denn für ein Lärm?“ Felix saß aufrecht im Bett und lauschte. „Das hört sich ja voll schaurig an, als würden Babys weinen.“

Pia murmelte schlaftrunken: „Leg dich wieder hin. Das sind nur die Katzen auf der Suche nach einem Abenteuer.“

„Ehrlich? Die Viecher haben sie doch nicht mehr alle. So ein albernes Gekreische nur wegen einer schnellen Nummer. Ich könnte trotzdem meinen Hintern verwetten, dass es sich wie Babygeschrei anhört.“

Leise brummelnd drehte er sich auf die Seite und schlief sofort wieder ein.

Kapitel Drei

Voller Vorfreude fuhr Pia in die Tierklinik, um Finley abzuholen. Er hatte sich zurück ins Leben gekämpft und befand sich auf dem Wege der Besserung. Der Rüde würde ihr mit Sicherheit über den Verlust von Afra hinweghelfen und den seelischen Schmerz lindern.

Die Nacht von Sonntag auf Montag hatte sie mehr schlecht als recht überstanden. Dieses Katzengekreische, dieses Jammern und Greinen hatte ihr den Schlaf geraubt und sie fast die ganze Nacht wachgehalten. Im Haus selbst blieb es Gott sei Dank still. Sie vermisste Felix so schrecklich … und Afra erst …

Die Woche würde wieder entsetzlich lang werden und schon jetzt zählte sie die Nächte. Diese Schritte und diese Träume, alles wirkte auf eine gewisse Weise bedrohlich. Aber es gab auch einen Lichtblick am Horizont.

Schon morgen würde ein Bauunternehmen mit dem Ausheben der neuen Kleinkläranlage hinter dem Stall beginnen. Die alte Sickergrube war total versackt und die Gemeinde hatte ihr dieses teure Übel auferlegt. Zuerst hatte sie über die Kosten gestöhnt, aber jetzt war sie froh darüber, dass sich die Arbeiter auf dem Grundstück tummelten.

Endlich hatte sie die Tierklinik erreicht Sie musste sich noch einen Moment - фото 9

Endlich hatte sie die Tierklinik erreicht. Sie musste sich noch einen Moment gedulden und wartete gespannt auf ihren neuen Mitbewohner. Die Gedanken an die hohe Tierarztrechnung schob sie beiseite und ließ nur die Vorfreude auf Finley zu.

Endlich wurde sie ins Sprechzimmer gebeten. Der Rüde stand schon auf dem Behandlungstisch und blickte ängstlich in die Runde. Sein Blick war jedoch klar und die ehemals eitrigen Augen verschwunden. Nur der grässliche Geruch haftete noch an ihm. Zuhause würde sie ihn sofort in die Wanne stecken, komme, was da wolle.

„So, unser kleiner Filou scheint über den Berg zu sein“, zeigte sich der Tierarzt optimistisch. „Wenn Sie möchten, dürfen Sie ihn mit nach Hause nehmen. Geben Sie ihm ein hochwertigeres Futter, damit kommt er schneller auf die Beine.“ Er verabschiedete sich mit einem Handschlag und eilte zu seinem nächsten Patienten.

Pia legte Finley Halsband und Leine an und hob ihn vom Tisch. „Na, magst du mitkommen?“ Verhalten wedelte der Collie mit seiner Rute und wusste nicht so recht, was sie von ihm erwartete. Behutsam bugsierte sie ihn in Richtung Auto. Diesmal nahm er in der Transportbox Platz und schnüffelte interessiert an den vorhandenen Gerüchen. Dann legte er sich hin, als wäre es nie anders gewesen.

Zügig manövrierte Pia den Wagen zurück zum Gehöft, denn Biene war allein zu Hause geblieben. Die Hündin hatte so ihre Probleme mit dem Alleinsein und saß meist völlig verzweifelt in einer Ecke, während sie hohe Klagelaute ausstieß. Die jahrelange Vernachlässigung hatte tiefe Narben auf ihrer Seele hinterlassen.

Es dämmerte bereits, als Pia den Hof erreichte. Kaum ausgestiegen, hörte sie Bienes Wimmern. Mit Finley im Schlepptau schloss sie die Haustür auf und wurde stürmisch begrüßt. Ohne zu Zögern widmete sich die Dackeldame dem Neuankömmling, umrundete ihn und beschnupperte sein Hinterteil. Der Rüde stand steifbeinig im Flur und wusste nicht so recht, wie er sich verhalten sollte.

„Das wird schon“, ermunterte ihn Pia. „Die anderen haben es auch gelernt.“ An der Leine führte sie ihn durch alle wichtigen Räume und zeigte ihm seine Schlafstätte. Ohne viel Federlesen nahm er sofort Afras Körbchen in Beschlag und blickte Pia treuherzig an.

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