Ana Dee - Vermächtnis der Schuld

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Pia, eine junge Frau, erwirbt ein heruntergekommenes Gehöft, um es zu renovieren und sich damit den Traum von einem Gnadenhof zu erfüllen. Kurz nach ihrem Einzug begleiten sie seltsame Träume und sie nimmt merkwürdige Geräusche wahr. Welch schreckliche Dinge verbergen sich hinter diesen Mauern?
Bei Umbauarbeiten fällt ihr ein altes Tagebuch in die Hände. Sie liest die niedergeschriebenen Zeilen einer Magd, die während der Kriegswirren auf ein schreckliches Geheimnis stößt. Je tiefer Pia in das Leben von Magd Annika eindringt, desto deutlicher spürt sie, dass beide Frauen dieses Geheimnis teilen.
Ein emotionaler Roman um Liebe, Lügen, Grausamkeiten und Verrat.
Kriminalroman mit mystischen Elemten.

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„Das werde ich machen“, antworte sie und streichelte noch einmal zärtlich über das verdreckte Fell des Collies. Sie wünschte sich so sehr, dass er nicht in der Klinik verstarb.

Biene saß auf der Rückbank und freute sich über die Rückkehr ihres Frauchens. Pia fuhr gedankenverloren zurück und hoffte, den Rüden bald in ihren eigenen vier Wänden begrüßen zu dürfen. War es eine Fügung des Schicksals, dass sie ausgerechnet einen Tag nach Afras Tod hier entlanggelaufen waren? Hoffentlich verlor sie nicht gleich zwei Seelchen an diesem Wochenende, das würde sie nicht verkraften.

Aber jetzt musste sie sich sputen und sie trat das Gaspedal durch.

Pia wo bleibst du denn Felix empfing sie mit einem verärgerten Timbre in - фото 5

„Pia, wo bleibst du denn?“ Felix empfing sie mit einem verärgerten Timbre in seiner Stimme. „Weißt du eigentlich, wie teuer das war, dieses Ding zu mieten? Wir müssen uns ranhalten, um die verlorene Zeit wieder aufzuholen.“

„Entschuldige, tut mir leid.“ Schuldbewusst senkte sie ihren Blick und schabte mit der Schuhspitze über den Boden.

„Was ist denn los? Ist es wegen Afra?“

„Ja und nein“, sprudelte es aus ihr heraus. „Ich konnte vorhin nicht den gewohnten Feldweg entlanglaufen. Jeder Grashalm hätte mich an Afra erinnert. Also bin ich mit Biene in der Gegend herumgefahren, um woanders unsere Runde zu drehen. Dabei habe ich einen halb verhungerten Collie in einer Scheune entdeckt und ihn in die Tierklinik gebracht.“

Felix schüttelte lächelnd den Kopf. „Liebes, dich kann man keine Sekunde aus den Augen lassen und schon schleppst du wieder etwas an. War es denn so schlimm, dass er in die Klinik musste?“

Sie nickte traurig.

„Das tut mir leid.“ Er streichelte tröstend über ihre Wange. „Hilfst du mir trotzdem beim Hochtragen?“

Mit vereinten Kräften hievten sie die klobige Schleifmaschine in die Kammer. Ohne einen Blick auf die Bedienungsanleitung zu werfen, startete Felix den Motor und wurde von der Maschine quer durch den Raum gezogen. Vor einer Wand kamen beide zum Stehen.

Pia kicherte glucksend. „Du solltest den Fußboden abschleifen und nicht umgekehrt!“

„Haha, äußerst witzig.“ Felix rappelte sich auf und klopfte den Staub von seiner Hose. „So ein blödes Teil, das bekommen wir nie hin.“

„Lies dir erst einmal die Anleitung durch, so schwer kann das doch gar nicht sein.“

„… sagte die Sekretärin.“

„Bitte Felix, jetzt mach mal einen Punkt.“

„Schon gut.“ Zärtlich küsste er sie auf die Nasenspitze und blätterte das Heftchen durch. „So, jetzt hab ich es aber. Atemmaske wieder auf und los geht’s.“

Er begab sich in Position und startete die Maschine erneut. Diesmal klappte es besser. Feiner Staub wirbelte durch die Luft und die Maschine legte das helle Holz der Dielen frei. Pia nickte anerkennend. Leider hielt das Glück nicht lange an.

Felix machte einen ungeschickten Schritt zur Seite, stolperte und stieß mit seiner Schulter gegen die Wand. Leise stöhnte er auf. Die Maschine verselbstständigte sich ein weiteres Mal und Pia hechtete hinterher. Endlich Stille.

„Hast du dich schlimm verletzt?“

„Geht schon“, brummte er und rieb sich die Schulter. Dann hockte er sich hin, um die Stelle genauer zu untersuchen. Eine Diele hatte nachgegeben und den Sturz verursacht. „Schau mal, das Brett ist total locker.“

Er bewegte es einige Male hin und her, bis er es anheben konnte. „Seltsam. Jemand hat die Nägel entfernt und es lose in die Lücke gelegt. Lass mich fix den Unterbau kontrollieren, wenn sich die Gelegenheit schon einmal bietet.“

Mit seinen Händen wühlte er in der Öffnung und begutachtete den Zwischenboden. „Die tragenden Balken sind in Ordnung, soweit ich das erkennen kann. Kein Holzwurm oder Ähnliches vorhanden, nur Flusen und Schmutz. Willst du die Fuge rasch aussaugen?“

„Klar, warum nicht ...“

Felix holte den Staubsauger und Pia legte los. Keine zwei Sekunden später hatte ein Gegenstand die Düse verstopft.

„Schau mal, ein altes Notizbuch. Wem das wohl gehört?“ Pia drehte und wendete interessiert das zerfledderte Büchlein.

„Schatz, dafür haben wir jetzt wirklich keine Zeit.“

Pia brachte ihren Fund in Sicherheit und kehrte wieder zurück, um ein wachsames Auge auf Felix zu werfen.

Bis zum Abend hatten sie den Großteil der Arbeit erledigt und fast den - фото 6

Bis zum Abend hatten sie den Großteil der Arbeit erledigt und fast den kompletten Fußboden von der alten Dielenfarbe befreit. Um den feinen Staub loszuwerden, der sich in jeder Pore abgesetzt hatte, gönnten sie sich ein gemeinsames Wannenbad bei Kerzenschein. Felix erzählte ein paar Anekdoten aus seiner Schulzeit und berichtete, was aus seinen ehemaligen Klassenkameraden geworden war. Pia lauschte ihm andächtig, froh darüber, nicht ständig an Afra denken zu müssen.

Nach dem Abendessen rief sie in der Tierklinik an, um sich nach dem Collie zu erkundigen. Vor lauter Anspannung klopfte ihr Herz wie verrückt.

„Dem Rüden geht es soweit gut, er hat sogar eine Kleinigkeit gefressen. Seine Blutwerte sind natürlich im Keller, aber sein Zustand ist stabil. Bis zum Wochenanfang sollte er noch in der Klinik bleiben, dann dürfen Sie ihn eventuell nach Hause holen. Versprechen kann ich allerdings nichts.“

Pia gab sich mit dem Statement des Tierarztes zufrieden. Falls der Collie überlebte, würde sie ihn Finley taufen – weißer Krieger. Zwar besaß Finley nur einen weißen Kragen und weiße Pfötchen, aber der altirische Name aus dem Herkunftsland des Borders erschien ihr äußerst passend.

Sie setzte sich zu Felix auf die Couch und kuschelte sich an ihn. „Der Tierarzt ist zuversichtlich. Finleys Zustand hat sich nicht verschlechtert und er hat sogar gefressen. Ich gehe davon aus, dass der Rüde es schafft.“

„Finley? Du hast ihm schon einen Namen gegeben? Rückt ihn denn sein Besitzer einfach so heraus?“

„Ich habe nicht vor, seinen ehemaligen Besitzer um Erlaubnis zu bitten. Wenn du den Hund gesehen hättest, würdest du mich verstehen. Sollte Finley das Wochenende überleben, darf ich ihn am Montag zu mir holen.“

„Und du fragst mich kein bisschen?“

„Felix, bitte. Vielleicht hat Afra ihn mir geschickt, wer weiß? Außerdem, was sollte ich lange überlegen? Er brauchte Hilfe und die habe ich ihm gegeben. Soll ich ihn nach seiner Genesung ins Tierheim abschieben? Ein Platz ist wieder frei und wenn du Finley erst einmal siehst, wirst du mir zustimmen.“

Zärtlich streichelte Felix über ihr langes Haar. „Konnte ich dir je einen Wunsch abschlagen?“

„Du sagst also Ja?“

„Was bleibt mir denn anderes übrig?“

Überglücklich strahlte sie ihn an. „Du bist ein Schatz.“

Nachdem beide zu Bett gegangen waren fiel Pia das Notizbuch wieder ein - фото 7

Nachdem beide zu Bett gegangen waren, fiel Pia das Notizbuch wieder ein. Schwungvoll warf sie die Decke zurück und flitzte barfuß über den kühlen Fliesenboden in die Küche. Dort schnappte sie sich das Büchlein und eilte zurück. Im Flur hielt sie inne und erschauderte. Das untrügliche Gefühl, dass jemand vom oberen Treppenabsatz zu ihr herunterschaute und sie beobachtete, verstärkte sich mit jedem Atemzug.

„Ist da jemand?“ Unsicher machte sie einen Schritt nach vorn. Oben im Flur knarrte eine Diele und ihr Herzschlag beschleunigte sich. Sie bildete sich ein, einen seltsamen Schatten vor der Kammertür zu sehen, der da nicht hingehörte.

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