Peter Vinzens - Level 13

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Level 13
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Die Fernsehstory über eine «Abenteuer-Simulations-Anlage» auf einer Kirmes bringt Heinz Braun alias Perry Slot auf die Spur von merkwürdigen Geschäften internationaler Konzerne. Die sich gerade entwickelnde Computertechnik macht es möglich bisher noch nie gesehenes auf Leinwände und Fernsehapparate zu bringen. Die Entwicklung dient vordergründig der schnellen Befriedigung der aufkommenden «Angstlust», wurde aber in Wirklichkeit auf den Markt gebracht, um tief in das Unterbewusstsein der Besucher eingreifen zu können.
Ein kleines friedliches Land Südamerikas wird vom Konzern zum Versuchsobjekt gemacht. Es soll geprüft werden, ob die Beeinflussung auch politisch funktioniert. Beim Dreh der Fernsehgeschichte gelingt es Heinz Braun alias Perry Slot zusammen mit international agierenden Computerhackern, in den Zentralrechner des Herstellers einzudringen. Dabei kommen sie hinter Geheimnisse, die selbst dem Chef des Konzerns unbekannt sind: Hoch umstrittene Wirtschaftsstrategien des Weltkonzerns basieren auf dem Zusammenwirken eines Programmierfehlers und einer geklauten Software; dem 13. Level.

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Was er herausholte sah aus wie ein ganz normales Fernglas. Es fehlten aber die Linsen. Gitterähnliche Öffnungen an der Eintrittsseite verschlossen die Seite des Okulars.

„Mit diesem Gerät, gebaut aus unseren Bauteilen, wurde in England vor kurzem Galopprennsportgeschichte gemacht. Es ist ein Lautsprecher und ein Frequenzgenerator. Der Schallstrahl der heraustritt, ist aber so scharf gebündelt wie ein Laserstrahl. Bei höherer Energie, dazu müsste das Gerät natürlich größer sein, könnte man damit einen Menschen töten. Abhängig von Energie und Frequenz versteht sich. Für diesen Zweck ist das Fernglas allerdings viel zu klein. Aber es hat ausgereicht, das führende Pferd des Rennens völlig durcheinanderzubringen. Der Reiter stürzte, das Pferd war erst einmal nicht mehr zu gebrauchen. Es war das Werk eines Mannes, der seine Pferdewette gewinnen wollte. Wir haben es originalgetreu nachgebaut, weil wir es zuerst selbst nicht glauben konnten. Aber es funktioniert mit unseren Bauteilen. Das Original liegt natürlich noch bei der englischen Polizei. Seine Existenz bedeutet natürlich nicht, dass wir das Gerät jetzt für den militärischen Markt nachbauen wollen. Ich glaube sogar, das gibt es bereits. Aber ich bin Techniker, kein Militär.

Unter bestimmten Voraussetzung könnte damit vielleicht der, wie heißt das doch bei Ihnen gleich, der finale Rettungsschuss der Polizei ersetzt werden. Das aber ist zuerst einmal Sache der Humanmediziner.

Oder sehen Sie hier: Ein ganz normaler Wecker, wenn er aber läutet, ich stelle ihn mal ein, dann brauchen Sie nur in seiner Nähe eine Bewegung vorzunehmen und schon schweigt das Gerät für zwei Minuten. Nach dem gleichen Prinzip werden Raumsicherungen konstruiert. Früher hätten wir die Technik nie in ein so kleines Kästchen hineinbekommen. Damit kann ich natürlich auch Registrierungen von Bewegungen vornehmen und sie wissenschaftlich automatisch vom Computer auswerten lassen.

Dieses kleine Gerät kennen Sie alle. Es ist ein kleiner, transportabler Lichtlaser. In dem Ding ist alles drin. Batterie, Sender, Empfänger, Zielfindungsgerät, Signalgeber. Die Frequenz des ausgehenden Lichtes kennen wir, der Empfänger des reflektierten Lichtes kann Frequenzabweichungen errechnen und damit zum Beispiel weit entfernte Farben erkennen, Oberflächenstrukturen analysieren. Wenn Farbe und Oberflächenstruktur der reflektierenden Fläche bekannt sind, dann können wir Gegenstände, Kleidung, Menschen, was immer Sie wollen unterscheiden. Unsere neuste Entwicklung, ein schönes Teil.“

Auf die Frage, ob das Instrument auch militärisch einsetzbar sei, antwortete der Firmenmann mit einem „Militärisch ist alles einsetzbar, auch ein Küchenmesser.“ Das sei leider nun mal so. Aber, und dies sei ja bekannt, das japanische Volk unterhalte heute keine nennenswerten militärischen Streitkräfte mehr. Japan sei dafür kein Markt. Japan sei ein friedliches Land, heute.

„Sie kennen die Abenteuersimulationsanlage, die kürzlich auf dem europäischen Markt herausgekommen ist. Ein Produkt unseres Konzerns.“ Der Dolmetscher übersetzt die Worte des Firmenvertreters, übersetzt auch die Fragen an ihn. „In dieser Halle werden die elektronischen Bauteile gefertigt, montiert und programmiert. Die nötige Hardware und die Werkzeugmaschinen stammen aus der Produktion des Konzerns. Die Software kommt aus unserem Forschungsinstitut. Alles unter einem Dach, wenn Sie so wollen. Wir arbeiten auch eng mit in- und ausländischen Universitäten und Instituten zusammen. Folglich ist das, was hier entsteht, irgendwie ein internationales Produkt. Das, was Sie in Ihrer Heimat gesehen haben, ist allerdings lediglich ein Abfallprodukt. Das Konglomerat des Machbaren. Ein Spielzeug. Die Mechanik der Anlage in Deutschland kommt übrigens von einer norddeutschen Maschinenfabrik. Auch hier internationale Zusammenarbeit. National sind heute die Möglichkeiten beschränkt, Sie kennen gewiss die Problematik mit Handelsbeschränkungen.“

Es war kein Wunder, dass ein Japaner das Thema Handelsbeschränkungen anders sah als ein Nichtjapaner. Denn das kleine Land im Pazifik schützt seine Wirtschaft durch rigide staatliche Einflussnahme. Da muss sich zum Beispiel ein Automobil aus nichtjapanischer Produktion einzeln auf seine Tauglichkeit für das Land prüfen lassen. Eine allgemeine Zulassung nach europäischem und amerikanischem Muster ist unbekannt. Es könnten ja Details verändert werden. Dahinter steckt natürlich Absicht. Die Fahrzeuge werden erheblich teurer. Steuern kosten sie ohnehin.

Zwar werden internationale Prozesse geführt, aber wer erkennt schon Prozesse an, wenn die Exekutive fehlt und das Urteil ungünstig ausfällt. Auf einen ernsthaften Wirtschaftskrieg will es allerdings niemand ankommen lassen. Unwohlsein aber bleibt zurück. Die Japaner wissen das, sie sind jedoch geschickt genug der westlichen Welt Anreize zu geben, sie nicht zu boykottieren. Einfuhren in den Ostblock sind, aus Furcht von US-amerikanischen Sanktionen beschränkt, und das Burenregime in Südafrika wird auch nur im gleichen Masse beliefert wie sich dies andere, europäische und amerikanische Firmen leisten. Außerdem will niemand auf japanische Produkte verzichten. Patentrechtlich sind sie mit an der Spitze des Weltmarktes.

Firmen dieser Größenordnung scheren sich ohnehin einen Dreck um internationale Abmachungen, wenn es um das große Geld geht. Eine Firmenlobby ist wie die andere. Deshalb verstehen sie sich auch so gut. Die Unterschiede zwischen ihnen sind verschwindend gering.

Die Konstruktionsbüros des Konzerns haben ein modernes Gesicht. Verschwunden sind Zeichenbretter und Rechenschieber. Die Konstrukteure sitzen vor Monitoren. Menschliche Einfälle fließen sogleich in Elektronik. Eigengesetzmäßigkeiten, bei denen der Mensch das schwächste Glied ist. Im Moment aber sind die Arbeitsplätze unbesetzt. Freiübungen im Mittelgang, jede Stunde einmal, fünf Minuten lang. Das lockert nicht nur den Körper, sondern auch den Geist. Im Übrigen wächst dabei der Gemeinschaftssinn, sagt der Übersetzer. Vorgesetzte turnen mit, eine Frage des Zusammenhalts. Die Fenster sind geschlossen. In Tokio herrscht wieder einmal Smog. Aber die Fenster wären ohnehin nicht zu öffnen, die Klimaanlage steuert Temperatur und Feuchtigkeit der Luft, zum Wohle des technischen Geräts. Draußen ist dicke Luft, Lärm, kein Wind. Inversionswetterlage. Sie sind zum Essen eingeladen, der Konzern lässt sich nicht lumpen. Essen, so sagen die Japaner, sei die edelste Form Feinde kennenzulernen und Freunde sich zu verpflichten. Konfuzius soll das gesagt haben. Es gilt noch heute.

Während des Treffens wurden sie in das hauseigene Kino gebeten. Sie waren verwundert, einen Unterhaltungsfilm hatten sie nicht erwartet. Sie sollten ihn auch nicht zu sehen bekommen, obwohl, unterhaltend war es schon.

Nach kurzer Einführung lief ein Actionfilm an, elektronisch aufgezeichnet in High Definition Qualität. Vorgeführt von einem Großraumprojektor. Aber das war nicht das Interessante. Nachdem die Handlung einen kurzen Fortgang genommen hatte, stoppte einer der Herren die Projektion. Im Raum wurde es wieder hell. Die Herren aus Deutschland wurden gefragt, wie sie sich die Weiterentwicklung der Handlung vorstellen könnten. Der Reporter fühlte sich angesprochen, der Rest des Teams war in erster Linie verwundert. Die Entscheidung wurde zur Kenntnis genommen, weitergeleitet, das Licht verdunkelte sich wieder. Die Handlung entwickelte sich, wie der Reporter es gewünscht hatte. Nicht nur einmal, mehrmals. Nach Auskunft einer der Herren, der Inhalt des Filmes war für die Gäste inzwischen völlig uninteressant geworden, war der Eingriff im Abstand von zwei Sekunden möglich. Schneller könne zur Zeit der Rechner nicht reagieren, meinte er entschuldigend. Das Problem sei lediglich, zu erfahren, was der Zuschauer denn wolle. Beziehungsweise nicht wolle. Auch eine Vielzahl von Zuschauern könnten eingreifen, dann allerdings gehe es nach dem Mehrheitsprinzip, sehr demokratisch. Natürlich, der Sprecher lächelte milde, der Wille sei nicht unbedingt bindend, das Gegenteil könne es auch sein. Vorausgesetzt, man wolle die Leute erschrecken. Auch das habe ja seinen Reiz.

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