Wilma Zingara - Die Rose auf dem Butterbrot

Здесь есть возможность читать онлайн «Wilma Zingara - Die Rose auf dem Butterbrot» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Rose auf dem Butterbrot: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Rose auf dem Butterbrot»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Eine Familienchronik, die bei einer Reise beginnt, die durch die Historie der Ahnen führt und welche Puzzleteile gerade dazu führen, dass die Protagonistin genau so ihren Lebensweg einschlägt. Welche konträren Lebensbedingungen und Erwartungsmechanismen von einem Lebewesen Besitz ergreifen und die Protagonistin trotz aller gegensätzlich laufenden Lebensphilosophien und äußeren Umstände ausschließlich aus Ihrer eigen Kraft und Fügung heraus zu ihrer persönlichen Bestimmung und einer gänzlich bedingungslosen Lebensführung kommt, alles nur in Form und Fügung der Bedingungslosigkeit der Liebe heraus.

Die Rose auf dem Butterbrot — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Rose auf dem Butterbrot», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать
Peter kam hinter seiner Tanne hervor, die ihm Schutz gebar. Er hatte es kaum geglaubt, nach all dem Zurückliegenden, den vielen Strapazen und der fast nimmer endenden Angst, seine Eltern jemals wieder in die Arme schließen zu dürfen. Aber es sollte geschehen. Erst zaghaft, dann mit stürmischem Entgegenkommen, liefen die beiden aufeinander zu. Peter rannte in die Arme seines Vaters. Die beiden klafften aufeinander. Eine schier nicht mehr endende Umklammerung, sie hielten sich aneinander fest, während die Tränen des Glücks gegenseitig in sturzbachähnlichem Rinnsal herunterliefen. Die Muddl rannte hinterher. Sie kettete sich an die Klammernden dazu und auch Ava, die der Mutter eiligst nach gelaufen war, dockte sich an die drei Verschmelzenden an, einschließlich Joachim, der sich an die Beine seiner Mutter heftete. Welch ein existierendes Glück – ein Glück, das dem bedingungslosem Glauben an Gott zu verdanken war.Ava stützte ihre Mutter. Ihre Mutter die während der Kriegszeit so eisern stark gewesen war. Diejenige, die Herrschaft über alles übernommen hatte, die jedoch seit den Kriegswehen etwas in Mitleidenschaft geraten war. Erst nicht wirklich sichtbar. Jedoch Ava fiel auf, bei den Kleinigkeiten des Alltags, z.B. wenn sie des Sonntags auf Besuch gekommen war und die Muddl ihr eine Tasse Tee zu trinken brachte, dass die sonst so feste Hand der Mutter immer mehr zitterte. Ihr Griff war nicht mehr so stabil, so selbstsicher und resolut, wie er einst gewesen war. Aller Wahrscheinlichkeit nach war die Verantwortung über die Kriegswirren hinweg, einfach zu viel für sie gewesen. Und jetzt wo ganz allmählich, ganz langsam, etwas Normalität einkehrte und die Alltagsüberlebensangst ein wenig von ihr gewichen war, da stellte Ava fest, dass der Krieg hinterbliebenen Schaden an ihr genommen hatte. Nie mehr hätte sie der Mutter einen Vorwurf gemacht, nach einer weiteren Schwester, die sie sich so sehr gewünscht hatte. Ava liebte ihre Brüder von ganzem Herzen. Jedoch eine Schwester, mit der sie alles teilen konnte, das war ihr Lebenswunsch gewesen. Ava war ihr ganzes Leben nahe daran es ihrer Mutter mitzuteilen, dass sie sich so sehr eine Schwester wünschte, doch als sie jetzt so ihr Muddl sah, da wusste sie, dass sie mit ihrem Schweigen ihrer Mama gegenüber Recht behalten hatte. Das hätte sie nicht mehr geschafft, ein weiteres Kind. Die Freude mussten die drei erst einmal verkraften. Sie hielten sich noch lange in den Armen. Ganz spät in der Nacht brachte Peter seine kleine Schwester Ava nach Hause. Peter lief zurück zu den Eltern und konnte vorübergehend bei Ihnen auf dem Fußboden übernachten. Das war jedoch keine Dauerlösung. Aber zumindest war er der Familie nahe und dem Gefühl der Hoffnung nach einer vielversprechenderen Zukunft. In den nächsten Tagen lief er mit seinem Vaddl los, um nach einer Bleibe und einer Arbeit Ausschau zu halten. Der Bauer, bei dem die Eltern Unterschlupf gefunden hatten, hatte sich auch über den verlorenen Sohn gefreut und hatte Vaddl und Peter eine Empfehlung mit auf den Weg gegeben, bei einem befreundeten Bauern um Asyl zu bitten, von dem er wusste, dass eine Hand zum Helfen von Nöten war. So geschah es denn auch. Der befreundete Bauer gebot Kost und Bettstatt frei für zwei junge Hände, die bereit waren, voller Optimismus mit anzupacken. Ein weiterer Schritt in eine hoffnungsvolle Zukunft war getan. Peter gewann schnell wieder an Kraft. Ava ging weiterhin ihrer Tätigkeit im Bäckerhaus nach. Einen Tages bekam Ava wieder Besuch in ihrer Arbeitsstelle. Dieses Mal jedoch war es vorher bekannt, wer kam. Ihr ältester Bruder hatte nach Kriegsschluss erfahren, wo sich die Eltern und die Geschwister aufhielten. Ferdinand, der auch überlebt hatte, was bis zu diesem Zeitpunkt jedoch niemand wusste, war ebenfalls auf der Suche nach seiner Familie. Im Gegenzug zu seinem Bruder Peter hatte der herausgefunden, wo sie verblieben waren. Ferdinand war zum Familiengut zurückgekehrt und hatte dort seine alte Tante Gretl getroffen. Sie war als Einzige dort zurückgeblieben, weil ein polnischer Polizist sich in sie verliebt hatte. Dieser war stationiert, das russisch eroberte Gebiet zu beaufsichtigen. Er hatte die wesentlich ältere Gretl angetroffen, die sich versteckt hatte und da sie sich schon sehr alt fühlte, fühlte sie sich sicher. Sicherer als all die anderen Frauen, die allesamt ansonsten als Vergewaltigte den Russen zum Opfer fielen. Der Polizist war schon recht bald zum Familiengut versetzt worden, da waren die anderen noch da. Die heimliche Liebschaft zwischen den ungleich Alten, immerhin war Gretl sechzig Jahre alt und der Polizist wohl nur die Hälfte, hatte Gretl bestätigt und beschützt, dort zu bleiben. Der Polizist wurde der offizielle Lebensgefährte und war allzeit für Gretl da. Er heiratete sie. Somit war Gretl so gut es eben ging, den Gefahren der Russen entkommen und sie war geblieben. Als Ferdinand nun nach Kriegsschluss am Heimathof angekommen war, fand er Gretl und ihren Mann vor. Diese hatte mittlerweile mit dem Rest der Familie Briefkontakt aufgenommen und sie konnte Ferdinand erzählen, wo sie alle waren. Nach ein paar Tagen Begrüßungsaufenthalt, den er auch dazu nutzte, der Familie einen Brief vorauseilen zu lassen, machte sich Ferdinand auf den Weg zu den Wartenden. Wie gerne hätte er gesehen, dass die Familie am Hofe geblieben wäre, oder zumindest zurück gekommen wäre. Jedoch konnte er gut verstehen, dass es nicht so war. Denn von dem alten Glanz, Reichtum und Herrschaft war nichts mehr übrig geblieben. Ausgeplündert, zerstört, zertrampelt, niedergerissen war alles Gut. Da konnte auch die arme Gretl und ihr Polizist nichts dagegen halten. Sie hatten eine kleine Bleibe im Dorfe, die sich der Polizist mit seinem Lohne erhalten konnte. Wer hätte denn das ganze Besitztum wieder zu Glanze führen können? Alle waren ja fort. Keine Magd, kein Knecht, keine Schneiderin,.. es waren keine Menschen von früher mehr da, die das Ganze hätten wiederherstellen können. Es sah aus wie ein zerbombtes Dorf. Diesen Anblick wollte auch Ferdinand nicht länger ertragen. Er wollte auch seiner Familie nichts von alldem erstmal erzählen. Es galt nunmehr die Familie wieder in die Arme schließen zu dürfen. Und das geschah wieder im Bäckerladen. Ava wusste den Tag an dem Ferdinand eintreffen würde. Dieses Mal hatte sie sich versucht emotional darauf einzustellen. „Aber wie soll ich mich auf meinen Bruder einstellen?“ fragte Ava ihre Bäckersfrau, die Ava mittlerweile sehr lieb gewonnen hatte und ihr den Einstieg in ihr Berufsleben, so einfach wie möglich gemacht hatte, sie war ihr eine zweite Mutter geworden und das war für Ava ein nicht unbedeutende Lebenssituation. „Freu' Dich einfach!“ sagte sie zu ihr und Ava nahm es wörtlich. Als Ferdinand dann am gleichen Tage im Bäckerladen stand, war sie den ganzen Tag über schon ganz „hummelig“ gewesen, Ava zischte wie ein Insekt von Fenster zu Fenster, wann ihr heiß ersehnter Bruder endlich eintreffen würde. Als dann am späten Nachmittag des Tages ein ebenfalls zerlumpter junger Mann die Ladentüre öffnete, rannte Ava wortlos auf ihn zu. Sie zerquetschten sich fast vor Freude. Ein weiterer Schritt zum bedingungslosen Glück war getan. Die Bäckerleute standen im Hintergrund und weinten wieder. Mittlerweile waren sie dieses Ritual schon gewohnt. Doch Ava und Ferdinand hielten sich nicht lange auf. Die Bäckerleute hatten Ava frei gegeben und dieses Mal eilten sie ohne Umkleiden und frisch machen sogleich zu den Eltern. Die durch den Briefwechsel ja schon unruhig auf ihren Heimkehrer warteten. Überraschender Weise stand Peter dort auch bei den Eltern. Auch sein Gutsherr hatte ihm bezüglich seines Bruders frei gegeben. Das war ein Wiedersehen. Nicht zu vergessen, der kleine Joachim, der schweigend wieder an Mutters Rockzipfel hing. Er war bei den Wiedersehensfreuden seiner beiden großen Brüder natürlich nicht zu kurz gekommen.Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Rose auf dem Butterbrot»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Rose auf dem Butterbrot» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Die Rose auf dem Butterbrot»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Rose auf dem Butterbrot» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x