Wilma Zingara - Die Rose auf dem Butterbrot

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Die Rose auf dem Butterbrot: краткое содержание, описание и аннотация

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Eine Familienchronik, die bei einer Reise beginnt, die durch die Historie der Ahnen führt und welche Puzzleteile gerade dazu führen, dass die Protagonistin genau so ihren Lebensweg einschlägt. Welche konträren Lebensbedingungen und Erwartungsmechanismen von einem Lebewesen Besitz ergreifen und die Protagonistin trotz aller gegensätzlich laufenden Lebensphilosophien und äußeren Umstände ausschließlich aus Ihrer eigen Kraft und Fügung heraus zu ihrer persönlichen Bestimmung und einer gänzlich bedingungslosen Lebensführung kommt, alles nur in Form und Fügung der Bedingungslosigkeit der Liebe heraus.

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Die Rose auf dem Butterbrot

oder

die Bedingungslosigkeit der Liebe

Die Herkunft

Es gab einmal ein riesengroßes Gut, ein Stadtgut. Ein landwirtschaftliches Anwesen, mit einem Haupthaus und rechts und links davon mit Nebenhäusern. Im stattlichen Haupthaus wohnte Adalbert mit seiner Familie. Seiner Frau Greta und den Kindern, Ferdinand, Peter, Wilhelm, Ava und Joachim. Die Nebenhäuser wirkten ebenfalls sehr majestätisch, jedoch nicht ganz so imperial wie das Haupthaus. Das Gut war sehr großzügig angelegt. Breite Wege führten zu den Hauseingängen. Sie waren reichlich mit Blumen gesäumt, je nach Jahreszeit. Und es wurde stets sehr darauf geachtet, dass die Anlage sehr gepflegt wirkte. Jeder Besucher empfand sofort ein Gefühl der Großzügigkeit. Die Familie war sehr begütert. Sie hatten viele Angestellte. Diese wohnten in den Nebenhäusern. Weitere Nebenhäuser waren für die Stallungen der Tiere. Hauptsächlich Pferde und ein paar wenige Kühe für den Eigenbedarf. Die Pferde waren für den Ackerbetrieb, sowie als Zugpferde für die Wägen. Die es in drei verschiedensten Ausführungen, je nach Jahreszeit, gab. Ein Schlitten im Winter, ein Jagdwagen im Sommer und ein Planwagen für den Regen und eben die Kühe. Insgesamt hatte Adalbert ein richtiges Imperium. „Ich bin ein reicher Mann“, sagte Adalbert oft. Dabei grinste er liebenswürdig in seiner stattlichen Erscheinung und jeder, der mit ihm zu tun hatte, wusste, dass Adalbert dies nicht auf seinen finanziellen Reichtum bedingte. Er war durchaus auch wirtschaftlich gesehen reich. Sein persönlicher Reichtum erschloss sich bei seiner Person mehr auf den menschlichen Reichtum, den er ausstrahlte. Seine Familie, die bedingungslos hinter ihm stand. Sowohl als auch seine zahlreichen Angestellten, für die er immer ein offenes Ohr hatte und schlichtweg jeder, der beruflich, oder privat mit ihm zu tun hatte, bemerkte den inneren Reichtum seiner Seele. Somit wollte jeder gerne mit Adalbert zu tun haben. Er war eine Erscheinung. Jeder auf der Straße der nach dem Weg fragte, ging auf Adalbert zu, denn es konnte einem gewiss sein, dass er ein Lächeln für ihn übrig hatte. Dies war echter Reichtum. Bedingungslos für jeden. Er war ein gütiger Herrscher. Großzügig in Geld und Tat. „Ich will, dass ihr alle gut zu essen habt“, sagte er oft zu seinen Angestellten. So nahm sich seine Frau Greta täglich darin an, für alle Angestellten selbst zu kochen und sie aßen auch zusammen. Adalbert wusste, dass er so das Vertrauen der Menschen erhielt. Keine Extrawürste für die Herrschaften. Alle bekamen das gleiche und das war immer von bester Qualität. Waren die Angestellten auf dem Felde, gingen die Mägde in einer Selbstverständlichkeit dorthin, um den Arbeitern Brotzeit zu bringen. So sorgte Adalbert auch immer dafür, dass einmal im Jahr geschlachtet wurde. Da kam der Schlachter eigens ins Haus. Der pökelte das Fleisch ein. Auch da halfen alle zusammen und als die Arbeit gemeinsam verrichtet war, da gab Adalbert, Vaddl wie er liebevoll genannt wurde, ein Fest. Er hatte wahrlich einen unsagbaren Stil und menschliche Größe. Weit und breit gab es tatsächlich niemanden, der ihn nicht für seine reiche Persönlichkeit geschätzt hätte. Gleichwohl durch alle Gesellschaftsschichten. Viel, sehr viel später in seinem Leben, als seine Enkelin Victoria seine menschliche Wärme genießen durfte, blieb ihr immer ein Bild vor Augen, „Du bist für mich der Größte“, sagte sie, denn er ließ es sich nicht nehmen Kartoffeln fürs Mittagessen zu schälen, dabei trug er aber immer noch stets einen Anzug, meist einen Nadelstreifenanzug, weißes Hemd, silberne, aufgezogene Taschenuhr in der Anzugweste, geputzte Schuhe und gepflegte Hände. Nur die Anzugjacke blieb dann weg. „Du bist schlichtweg traumhaft, so wie du so sollte später mein Mann sein“, säuselte sie ihm liebevoll ins Ohr. So stellte er lebenslänglich eine Persönlichkeit dar, bis hin ins hohe Alter, auch als Ikone seiner Enkelin. Was ihn ebenfalls so auszeichnete, immer war er für die Belange seiner Umwelt zugegen. „Du solltest Dich nicht immer um alles kümmern“, sagte Greta, seine Frau oft zu ihm. „Warum“, war seine Antwort, „diese Menschen arbeiten für mich, sie machen ihre Sache voller Vertrauen, sie setzen auf mich, dafür können sie auch alles von mir erwarten“. „Aber dies sind doch nur deine Angestellten, du bezahlst sie reichlich dafür, da brauchst du doch nicht ständig für sie da zu sein“. „Doch“, widersprach Adalbert äußerst selten seiner Frau und ging noch in den Stall, denn dort sollte in dieser Nacht noch eine Kuh kalben und da wollte er fest mit zupacken. Nie verlor er die Fassung. Seine Stimmung war immer mittig. Er schnaufte einmal tief durch, wenn ein Problem vor ihm auftauchte, dann fand er besonnen eine Antwort aus seinem Inneren heraus und die passende Lösung dazu. Was er als natürlichen Glanz allzeit parat auf den Lippen trug, war ein passender humorvoller Satz. Einen Ausspruch voller satirischem Witz. Stilvoll, makaber. Das alles zeichnete ihn schon sehr besonders aus. Der Vaddl war auf alles stolz, seine Frau, seine Kinder, sein Erreichtes, in jeglicher Form. Er war glücklich mit seiner resoluten Frau, die alle Belange an Haus und Hof mit Weisheit und Disziplin zu handhaben wusste. Er wünschte sich, dass alles, was er erreicht hatte, nie vergehen sollte. So viel als möglich Menschen sollten an seinem Glück, so lange wie möglich teilhaben, er wollte niemanden verlieren, keinen Angestellten und niemanden aus seiner Familie. Seinen inneren Reichtum wollte er so weit als möglich verbreiten und seine Frau so glücklich machen wie es in seiner Macht stand. Er las ihr jeden Wunsch von den Augen ab. Er holte sogar für seine Frau eine Friseurin ins Haus, die ihr jeden Morgen die Haare richtete und ansonsten stand diese nach Bedarf Greta's Wünschen auf Abruf rund um die Uhr zur Verfügung. Sonst hatte diese Dame keinerlei Verpflichtungen. Es sollte seiner Frau einfach an nichts fehlen. Sie sollte bedingungslos glücklich sein. Oft flehte er sie an, sie solle etwas mehr für ihre Gesundheit tun. Greta stand für seine Verhältnisse zu viel auf den Beinen, an einem Fleck. Meist in der Küche. Oftmals trieb er sie an, sie soll am Abend noch ein wenig mit ihm spazieren gehen. „Beine vertreten, Greta komm“,… denn Greta hatte sehr dicke Beine. Gentechnisch. Viel Wasser in den Beinen. Das bekommt man nur in den Griff, wenn man täglich etwas dafür täte. Eben laufen, Kneipp - Kuren mit Wassertreten, Beine hoch legen. Doch Greta hörte nicht auf ihren Mann. Das mit dem spazieren gehen, dafür war sie am Abend einfach zu müde, nachdem sie für zwei Duzend Leute den ganzen Tag gekocht hatte und die Nahrungsmittel dafür besorgt hatte. Sie hatte Eimer weise Knödel in ihrem Leben an einem Tag gerollt, wenn es eben Knödel an diesem Tag zum Mittagessen gab. Sie hätte es nicht tun müssen, genauso wenig wie ihr Mann, der ja auch immer für alle da war. Doch sie war genauso stur auf ihre Art und Weise wie ihr Mann. Sie wollte nicht, dass eine Angestellte das Essen zubereitet hätte. Für die Qualität der Nahrungsmittel fühlte sie sich verantwortlich. Mit dem Abgeben an andere, das war nicht ihre Stärke. Da zog sie mit ihrem Mann an einem Strang. Dieser Stolz beeinträchtigte Greta, Muddl, wie sie liebevoll genannt wurde, gesundheitlich jedoch sehr. Ihre Beine wurden immer dicker und dicker. Später sagte er einmal: „Wenn doch meine Greta ein wenig mehr gelaufen wäre, dann hätte sie länger leben können.“ Sie hatte viele Ödeme an den Beinen, oftmals offene Beine, die nur mühsam wieder zu heilten, dickste Krampfadern und Unmengen von Besenreisern. „Du gehst jetzt zur Kur“, bettelte Vaddl seine Muddl. Wassertreten, nach Art des Sebastian Kneipp, doch laufen, spazieren gehen, das lag eben nicht in ihrer Art.

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