Gerhard Wolff - Der Schläfer

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In diesem Buch wird sowohl die Situation der Moslems in Deutschland, als auch die Verführbarkeit der Menschen durch die Religionen dargestellt. Am Ende steht die Frage, wie die Religionen tolerant miteinander leben können und es kommt zu einer überraschenden Lösung.
Mohammed lebt mit seiner Familie als Manager in Köln. Er leidet unter den Demütigungen, denen Muslime in Deutschland und im Westen ausgesetzt sind. Da taucht sein alter Freund Rashid auf und erinnert ihn daran, dass er vor Jahren, während seiner Studienzeit, bei islamischen Gruppen mit dabei war und sich bei seinem Ausstieg versprach, als Schläfer zur Verfügung zu stehen. Nun wird er von Rashid in dessen Terrorgruppe hineingezogen. Im Umkreis dieser Islamisten radikalisiert sich Mohammed und ist willigt schließlich ein, sich an Selbstmordattentaten zu beteiligen. Wie wird sich Mohammed am Ende entscheiden?

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„Ich dachte, wir wollten so schnell wie möglich hier weg“, schmunzelte nun Mo.

Da packten sie ihre Kinder und zogen sie weiter.

„Guck mal, Mama, da steht ein Mann, der nur mit einem Feigenblatt bekleidet ist!“, rief plötzlich Fatima aus.

Alle blickten im Vorübergehen unwillkürlich in das Schaufenster mit dem Mann.

Dieser zog unvermittelt das Feigenblatt weg, so dass man seinen Penis sehen konnte.

„Uhhh!“, riefen die Kinder überrascht aus.

Mo und Salah zogen ihre Kinder in die nächste Seitengasse.

„Was für ein Schmutz!“, rief Salah aus, als sie endlich die Straße verlassen hatten.

„Und Allah sei Dank, dass er uns vor diesem Schmutz beschützt!“, wiederholte Mo Salahs Worte.

14

Mo und Salah waren am Abend beim Einkaufen in der Stadt. Sie standen vor einem Schaufenster, waren bereits am Ende der Straße angekommen, dort, wo nur noch wenig Menschen waren, wo die Straßenlaternen alles nur noch schwach beleuchteten, in ein fahles Licht tauchten, als sie plötzlich die Schatten einiger Gestalten neben sich bemerkten. Sie fuhren herum und sahen auf.

Drei Männer standen vor ihnen und grinsten sie frech an. Sie waren zwischen zwanzig und dreißig Jahre alt und hatten Kampfanzüge und Springerstiefel an.

Mo und Salah rochen den alkoholisierten Atem der Männer und ahnten nichts Gutes. Salah gab Mo mit den Augen ein Zeichen, dass sie gehen sollten und Mo nickte zu ihrer Überraschung.

Aber die Männer hatten schon einen Ring um sie gebildet, so dass sie nicht wegkamen.

„Würden Sie uns bitte durchlassen?“, bat Mo.

Die Männer lachten. „Das könnte dir so passen, du brauner Affe!“, lachte einer der Männer, der eine Glatze hatte, laut auf.

„Hiergeblieben, Nigger!“, brummte ein anderer, der einen buschigen Schnurbart hatte. „Wir müssen mit dir sprechen!“

„Was, was wollen Sie von uns? Lassen Sie uns gehen!“, bat Salah.

„Was`n das? Ich hör wohl nicht recht!“, grinste der Dritte der Männer, der eine lange Narbe im Gesicht hatte. „Ich denke, die Weiber haben bei euch Kaffern nichts zu sagen!“

Mo überhörte die Worte des Mannes. „Würden Sie uns bitte durchlassen, wir wollen weiter?“

Die Drei lachten laut auf. „Das könnte euch Kanaken so passen!“

„Was, was wollen Sie von uns?“, rief Salah flehend. „So lassen Sie uns doch, wir haben Ihnen doch nichts getan.“

„Nichts getan?“, rief der Glatzkopf empört aus. „Und was war das in Tunesien? Ihr Moslem tut doch immer irgendwo irgendwas!“

Mo und Salah wussten sofort, was er meinte und fuhren zusammen. „Wir, wir haben damit nichts zu tun, wir sind friedliebende Leute.“

„Ha, dass ich nicht lache. Ihr Moslems steckt doch alle unter einer Decke und seid alle die gleichen Mörder!“, brüllte sie das Narbengesicht nun an.

„Ihr denkt wohl, wir lassen das einfach so durchgehen!“, ergänzte der Schnurbart. „Weil ihr seht, dass ihr schwächer seid, als wir, dass ihr gegen uns keine Chance habt, kommt ihr einfach daher und erschießt unsere Leute, wenn sie unbewaffnet sind. Wie feige ist denn das? Und ihr denkt, dass ihr damit durchkommt?“

Mo und Salah sahen sich hilflos an. Mo stellte sich schützend vor Salah. „Wir finden Selbstmordattentate ebenso gemein, wie Sie. Aber wir und viele unserer Brüder sind friedliebend und verurteilen solche Anschläge. Wir sind friedliebend!“

Da lachte der Glatzkopf laut auf. „Du kannst mir viel erzählen!“ Er hörte mit dem Lachen so plötzlich auf, wie er damit begonnen hatte. „Du hältst uns wohl für blöde. Jeder weiß, dass euer dummer Prophet sagt, dass deine verfickte Religion die einzig wahre Religion ist und alle anderen Religionen unterdrückt und sogar ausgerottet werden sollen. Das willst du doch nicht etwa bestreiten.“

„So, so ist das nicht gemeint!“, stammelte Mo.

„Ach, so ist das nicht gemeint!“, rief das Narbengesicht. „Wie denn dann?“

„Wir sind friedliebend, so wie die meisten Moslems“, versicherte Mo erneut.

„Gut!“, entschied der Glatzkopf. „Und damit das auch so bleibt, damit ihr nicht zu frech werdet, werden wir dir jetzt mal eine kleine Lektion verpassen.“ Damit schlug er Mo unvermittelt in den Bauch.

Salah schrie entsetzt auf, stellte sich nun schützend vor ihren Mann, worauf sie eine schallende Ohrfeige erhielt und zur Seite geschoben wurde. Sie versuchte wieder, sich vor Mo zu stellen, doch dieser schob sie selbst beiseite und erhielt im nächsten Moment den nächsten Schlag ins Gesicht.

Nun schlugen die Männer unter wilden Flüchen auf ihn ein, bis er zu Boden sackte. Da traten sie noch weiter auf ihn ein. Salah stürzte wieder dazwischen, worauf sie so einen Stoß bekam, dass sie an die Schaufensterscheibe flog.

„He, was ist denn da los?“, rief plötzlich eine Stimme neben ihnen.

Die Männer fuhren herum und sahen, wie die Ladenbesitzerin herausgekommen war.

„Verpiss dich, Schlampe, sonst geht es dir schlecht!“, schrie sie der Glatzkopf an.

„Verpissen lieber Sie sich, sonst sind Sie gleich im Knast. Die Polizei ist informiert!“, konterte die Frau furchtlos.

„Verdammte Schlampe!“, rief das Narbengesicht.

„Nichts wie weg!“, befahl der Glatzkopf. „Der hat seine Lektion erhalten.“ Er wandte sich an Mo. „Merk dir das, Kaffer! Wir lassen solche feigen Anschläge nicht ungestraft. Und wir lassen euch auch nicht gewinnen. Ihr werdet euren heiligen Krieg verlieren!“

Damit wandten sich die Drei ab und stürmten davon.

15

„Deshalb beginnt beim Zeichnen eines Kreises immer mit dem Mittelpunkt! Markiert dort ein Kreuz mit dem Bleistift!“, riet der Lehrer eindringlich. „Wenn ihr abrutscht, dann wisst ihr immer, wo der Mittelpunkt war, setzt dann neu zum Zeichnen an und zeichnet den Kreis einfach fertig.“ Er nickte bestimmt.

Fatima saß im Mathematikunterricht und lauschte aufmerksam. „Man muss nicht unbedingt ein Kreuz markieren“, rutschte es ihr heraus und sie betrachtete ihr Heft. „Man sieht auch den Einstich des Zirkels. Man kann dort einfach wieder ansetzen und dann auch fertigzeichnen.“

Der Lehrer verzog die Miene und sah sie beleidigt an. „Nein, es ist so, wie ich sage!“ Er schüttelte den Kopf. „Man muss zuerst das Kreuz markieren. Wenn ich das sage, dann wird das so gemacht. Wenn ich das so empfehle, dann macht ihr das auch so.“ Er sah sie leicht verärgert an. Dann fiel ihm ein, dass sie Muslima war. „Steht übrigens auch nicht anders im Koran!“, entfuhr es ihm.

Das ärgerte sie und sie sah ihn aus blitzenden Augen an.

Er bemerkte es und glotzte misstrauisch zurück.

„Warum sagen Sie etwas gegen unser heiliges Buch?“, stammelte sie verärgert und ängstlich zugleich. „Ich sage ja auch nichts gegen die Bibel.“

Er sah sie nachdenklich an. „Macht es halt einfach so, wie ich es euch rate!“, wandte er sich der Klasse zu. „Warum macht ihr es nicht einfach immer so, wie ich es euch rate? So kommt ihr am schnellsten zum Erfolg, glaubt es mir halt!“ Er sah Fatima nicht mehr an.

16

„Das kann doch nicht wahr sein, das kann doch einfach nicht wahr sein!“, rief Mo und riss die Kinderzimmertüren auf.

Die Kinder sahen ihn erschrocken an, beruhigten sich aber gleich wieder, weil sie im Gesicht ihres Vaters ein breites Grinsen bemerkten.

„Was möchtest du?“, fragte Aischa und sah Mo erwartungsvoll an.

„Na, hört mal!“, rief der Vater weiter und sprang von einer Zimmertüre zur anderen. „Es ist Samstagnachmittag, die Sonne scheint draußen, es ist noch einmal richtig warm, vielleicht einer der letzten warmen Tage im Jahr, und ihr hockt auf euren Zimmern und hängt vor dem PC, der Glotze oder am Handy. Raus mit euch, aber dalli! Verabredet euch mit euren Freunden und spielt draußen!“ Er lachte noch immer, als er das sagte, aber die Reaktion der Kinder irritierte ihn und er wurde ruhig.

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