Gerhard Wolff - Der Schläfer

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In diesem Buch wird sowohl die Situation der Moslems in Deutschland, als auch die Verführbarkeit der Menschen durch die Religionen dargestellt. Am Ende steht die Frage, wie die Religionen tolerant miteinander leben können und es kommt zu einer überraschenden Lösung.
Mohammed lebt mit seiner Familie als Manager in Köln. Er leidet unter den Demütigungen, denen Muslime in Deutschland und im Westen ausgesetzt sind. Da taucht sein alter Freund Rashid auf und erinnert ihn daran, dass er vor Jahren, während seiner Studienzeit, bei islamischen Gruppen mit dabei war und sich bei seinem Ausstieg versprach, als Schläfer zur Verfügung zu stehen. Nun wird er von Rashid in dessen Terrorgruppe hineingezogen. Im Umkreis dieser Islamisten radikalisiert sich Mohammed und ist willigt schließlich ein, sich an Selbstmordattentaten zu beteiligen. Wie wird sich Mohammed am Ende entscheiden?

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Er sah sie verständnisvoll an. „Wir haben es nicht leicht in diesem Land!“, urteilte er und nahm sie in den Arm.

5

„Fatima, Fatima! Kommst du mal?“, rief der Vater von der Diele aus nach oben, wo sich die Kinderzimmer befanden.

Salah kam aus dem Hauswirtschaftsraum zu ihrem Mann. Sie hatte an seinem Ton gehört, dass etwas Ernstes vorgefallen sein musste. „Was ist denn?“, fragte sie.

Er reichte ihr einen Brief, den er gerade aus dem Briefkasten geholt hatte. „Fatima hat einen Verweis bekommen.“

Die Mutter nahm stirnrunzelnd den Brief und las.

„Fatima, kommst du jetzt endlich!“, rief der Vater barscher.

Da wurde im ersten Stock eine Tür geöffnet, Fatima kam heraus und blieb am Geländer stehen. „Was ist denn, Papa?“, fragte sie in liebevollem Ton.

„Komm zu uns herunter, wir haben mit dir zu reden!“ Mo fuhr herum, ging ins Wohnzimmer und setzte sich auf das Sofa.

Die Mutter setzte sich neben ihn.

Fatima kam hinter ihnen her und setzte sich ihnen gegenüber in einen Sessel. Sie schwieg, da sie gespürt hatte, dass es um eine ernste Angelegenheit gehen musste.

„Du hast einen Verweis von der Schule wegen Beleidigung eines Mitschülers bekommen. Was hast du dazu zu sagen?“

Fatima sah zu Boden und schwieg.

Die Eltern sahen erst sie, dann sich und dann wieder sie an.

„Willst du auch noch verstockt sein, wenn dein Vater eine Antwort verlangt?“, fuhr sie der Vater wieder barsch an. „Ich will wissen, warum du einen Verweis bekommen hast. Ich habe dich nicht dazu erzogen, Ärger zu machen!“

„Nein, nein, nein, Papa, bestimmt nicht!“, antwortete sie verzweifelt. „Aber ich kann es dir nicht erklären, glaube mir!“

Die Eltern sahen sich überrascht an.

„Du wirst es mir erklären!“, meinte der Vater bestimmt und lehnte sich verärgert und drohend nach vorne.

Salah legte beruhigend die Hand auf die seine. „Warum kannst du es uns denn nicht erklären?“

„Es …!“ Fatima druckste vor sich hin.

„Na los, raus mit der Sprache!“, knurrte Mo.

„Es …!“ Sie holte tief Luft. „Es wird euch wehtun!“

Sie sahen sie überrascht an.

„Es wird uns wehtun?“, fragte Salah verwirrt.

Der Vater sah sie nur erstaunt an. „Erzähl uns, was passiert ist!“, meinte er dann ruhig. „Auch wenn es uns weh tut!“

Wieder holte Fatima Luft. „Wir hatten Geschichtsunterricht!“, begann sie dann von Neuem. „Es ging um die Kreuzzüge.“

Der Vater nickte. Er ahnte, was kam. „Sprich!“, bat er sie nun liebevoll.

„Der Geschichtslehrer erzählte von den Kreuzzügen. Er berichtete, wie die Kreuzfahrer unsere Vorfahren niedergemetzelt und abgeschlachtet haben. Und da, da …!“, rief sie fast erregt vor Zorn aus, der sie wieder ergriff.

„Was geschah dann?“, wollte die Mutter wissen.

„Da sagte so ein dummer Deutscher, dass man das mit uns Arabern heute auch machen sollte!“ Sie begann zu weinen.

Die Eltern hatten geahnt, was kommen würde. Sie nickten, waren nicht voller Wut, sondern nur voller Enttäuschung.

„Und da habe ich zu dem Jungen laut Dreckskerl gerufen!“ Sie fing hemmungslos an, zu weinen.

Die Mutter stand auf, setzte sich zu ihrer Tochter und nahm sie in den Arm.

„Der Lehrer hat nur das Schimpfwort gehört, nicht, was der Junge gesagt hat. Und als er die Klassenkameraden fragte, haben die gesagt, sie hätten nichts gehört und wüssten nichts.“

Mo nickte traurig. „Ja, ich glaube dir. Ich kann mir das gut vorstellen, dass das so war. Ich habe auch schon so etwas erlebt. Es ist schrecklich demütigend.“

Sie sahen sich ratlos an.

„Ich werde morgen zum Lehrer gehen und ihm sagen, wie es war“, beschloss der Vater.

„Bitte, bitte nicht!“, flehte das Mädchen nun plötzlich.

„Aber warum denn nicht, das ist doch eine gute Idee!“, meinte die Mutter.

„Nein, nein, nein!“, rief das Mädchen aus und sprang auf. „Wenn du das tust, dann werden sie es mir richtig zeigen. Die haben immer jemanden auf dem Kieker und dem geht es dann richtig dreckig. Die mobben ihn dann oder verprügeln ihn oder was weiß ich, was die noch machen. Wenn ich nichts mache, dann lassen sie mich in Ruhe. Sie haben dann immer andere auf dem Schirm. Asylanten, Flüchtlinge, irgendwas, was gerade Thema ist. Bitte, bitte tu nichts, dann ist die Sache bald vergessen!“ Sie kniete sich vor ihn hin und sah ihn flehend an.

„Also gut!“, versprach er schließlich. Er drückte sie an sich. „Mach dir keine Sorgen. Wir lieben dich und verstehen dich!“

„Danke!“, atmete sie da erleichtert auf. Damit stand sie auf, um wieder nach oben zu gehen.

„Und dass du es nur weißt: Wir haben die Kreuzzüge gewonnen. Wir haben die Eindringlinge aus unserem Land geworfen!“, rief er ihr grinsend hinterher. „Dank sei Saladin und Allah, der ihm geholfen hat!“

Da drehte sie sich nochmals zurück und grinste zurück.

6

Sie waren zu Bett gegangen, er hatte seinen Arm um sie gelegt, so wie sie es liebte, ihre Gedanken beruhigten sich, die Müdigkeit begann sie zu überwinden.

„Ach, bevor ich es vergesse“, fragte er plötzlich noch. „Was ergab eigentlich das Gespräch heute mit dem Direktor des Gymnasiums?“

Sie seufzte tief. „Willst du das wirklich jetzt noch wissen?“, antwortete sie vorsichtig, weil sie ihn kannte und wusste, dass er sich leicht erregte und dann nicht mehr schlafen konnte. „Das Schlafzimmer ist für das Schlafen und den Sex!“ Das hatte er ihr klar gemacht, jedes Mal, wenn sie etwas mit ihm besprechen wollte.

Aber nun vergaß er seine eigene Regel und ließ nicht locker. „Nun sag schon, was ergab denn die Unterredung?“

Sie war beim Direktor gewesen, um ihn zu bitten, für die muslimischen Kinder Islamunterricht einzurichten.

„Also gut!“, begann sie. „Der Direktor meinte, es sei nicht möglich, da keine Muslime mit Lehrbefähigung und keine deutschen Lehrer mit Islam als Schulausbildung zur Verfügung stünden. Da könne er gar nichts machen. Es schien ihm wirklich Leid zu tun.“

Mo schüttelte den Kopf. „So ein Unsinn! Wenn er wirklich wollte, würde er es schon hinkriegen, dass islamischer Religionsunterricht gegeben würde. Aber das wollen die Deutschen gar nicht wirklich. Die wollen uns immer klein halten. Das ist ihre Strategie.“ Er stützte sich auf seinen Ellenbogen.

Das war für sie ein sicheres Zeichen, dass er sich aufzuregen begann. Sie überlegte, was sie tun sollte. Sie versuchte, ihn zu beruhigen. „Das glaube ich nicht!“, begann sie. „Ich hatte das Gefühl, dass es ihm wirklich nicht möglich war und er dies bedauerte.“

„Dass ich nicht lache!“ Nun setzte er sich ganz im Bett auf. „Das ist die Strategie der Deutschen. Wir sollen für sie überall die Drecksarbeit machen und sie wollen uns klein halten. Das ist sicher!“

„Aber, nein, …“, versuchte sie es nochmals. Sie begriff, dass es zu spät war. Er regte sich bereits auf.

„Und du, du verteidigst diese Ungläubigen auch noch, das ist ja wieder typisch!“

Sie überlegte, wie sie ihn beruhigen konnte. „Aber ich wollte dir doch nur helfen!“ Sie wusste er würde seine Erregung nicht mehr unter Kontrolle bekommen, würde aufstehen, die halbe Nacht im Wohnzimmer herumlaufen, bis er sich schließlich eine Schlaftablette einwerfen würde, damit er noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen.

„Und du, du sollst mir nicht immer widersprechen!“, fuhr er sie barsch an.

Da schwieg sie.

„Wenn ich sage, dass es eine Strategie ist, dann ist es so!“

„Ja“, meinte sie.

Er stand auf, schlich zur Schlafzimmertür. „Aber wahrscheinlich ist es so eh am besten.“

„Wieso denn das?“

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