Gerhard Wolff - Der Schläfer

Здесь есть возможность читать онлайн «Gerhard Wolff - Der Schläfer» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Schläfer: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Schläfer»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

In diesem Buch wird sowohl die Situation der Moslems in Deutschland, als auch die Verführbarkeit der Menschen durch die Religionen dargestellt. Am Ende steht die Frage, wie die Religionen tolerant miteinander leben können und es kommt zu einer überraschenden Lösung.
Mohammed lebt mit seiner Familie als Manager in Köln. Er leidet unter den Demütigungen, denen Muslime in Deutschland und im Westen ausgesetzt sind. Da taucht sein alter Freund Rashid auf und erinnert ihn daran, dass er vor Jahren, während seiner Studienzeit, bei islamischen Gruppen mit dabei war und sich bei seinem Ausstieg versprach, als Schläfer zur Verfügung zu stehen. Nun wird er von Rashid in dessen Terrorgruppe hineingezogen. Im Umkreis dieser Islamisten radikalisiert sich Mohammed und ist willigt schließlich ein, sich an Selbstmordattentaten zu beteiligen. Wie wird sich Mohammed am Ende entscheiden?

Der Schläfer — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Schläfer», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Nein, das muss ich nicht!“, rief er enttäuscht aus.

„Musst du nicht?“

Er sah sie traurig an. „Ich wurde nicht eingeladen. Ich habe von der Feier so nebenbei erfahren, habe darauf gewartet, dass mich jemand anspricht, mich einlädt, aber das ist nicht geschehen.“

„Vielleicht, vielleicht wurden gar nicht alle eingeladen. Vielleicht haben sich ja nur einige von euren Leuten zu einer privater Feier getroffen.“

„Ich habe genau aufgepasst, ich habe umso genauer den Gesprächen zugehört, je näher der Termin kam. Alle wussten Bescheid, manche lächelten mich verlegen an, aber niemand lud mich ein.“

„Vielleicht …“, überlegte sie krampfhaft.

„Nein, nein, nein, kein Vielleicht!“, rief er aus. „Man wollte mich als einzigen nicht dabei haben.“

„Vielleicht haben sie dich einfach vergessen!“, warf sie ein.

„Nein, ich weiß, was es ist.“

„Du weißt …“ Ihr stockte der Atem.

„Sie können einfach nichts mit uns Moslems anfangen. Sie wissen nicht, was sie mit uns reden sollen, was sie uns zu essen und zu trinken anbieten sollen und so weiter und so weiter!“

Salah sah ihn sprachlos an.

„Ich habe genauso meine Leistung in der Firma gebracht, wie alle anderen, vielleicht sogar eine bessere. Aber man hat mich trotzdem nicht eingeladen. Mein Engagement hat keine Wirkung, egal wie sehr ich mich auch bemühe. Sie können einfach nichts mit uns anfangen.“

10

Er bemerkte, wie die anderen Männer verstummten, als er das Tennisheim betrat. Er spielte in der Seniorenmannschaft des Tennisclubs seines Viertels. Er war mit den anderen zum Training in der vereinseigenen Tennishalle verabredet.

Seine Tennispartner waren schon alle umgezogen und hatten wild diskutierend am Tresen des Vereinsheims gestanden, als er eintrat. Er hatte noch mitbekommen, dass jemand „Charlie Hebdo“ erwähnte. Es ging also um die Anschläge auf das Pariser Satiremagazin. Dann war es schlagartig stumm geworden und auch er hielt am Eingang kurz inne. Er überlegte, was er tun sollte.

„Ich habe da nur Bälle drin!“, rief er aus und zeigte auf seine Tennistasche. „Keine Bombe!“ Er lachte laut auf, aber die anderen sahen ihn nur schweigend und prüfend an.

Da wurde er wieder ernst. „Ich bin gleich umgezogen!“, meinte er dann kurz.

„Lass dir Zeit!“, antwortete einer der Spieler. „Wir fangen schon mal ohne dich an.“

Damit gingen sie an ihm vorbei in die Halle und er stand nachdenklich da.

11

„Sieh dir das an, es ist wie immer!“, knurrte Mo verbittert und zeigte auf den Fernsehapparat. „Sie kommen in unser Land und machen dort, was sie wollen.“

Es war Abend, die Kinder waren bereits in ihren Zimmern, Salah und Mo wollten einen gemütlichen Abend bei einem Spielfilm verbringen, vorher sahen sie die Nachrichten.

Salah schwieg, denn sie kannte die Ereignisse, die ihren Mann aufregten, die ihn manchmal um den Schlaf brachten. Sie wollte ihn nicht noch mehr aufregen. Sie hoffte, dass die Meldung bald vorbei sein würde, Mo sich schnell abregen würde und sie dann doch noch einen stimmungsvollen Abend haben würden.

Aber Mo beruhigte sich nicht. „Sieh nur, sieh nur, die westlichen Teufel kommen in unser Land und töten unsere Leute.“ Er musste Luft holen vor Wut. Dann fuhr er fort. „Entweder sie stehlen unsere Rohstoffe oder sie benutzen uns als Sklaven oder sie töten uns, sieh nur, sie töten unsere Soldaten.“

Salah konnte sich nun nicht mehr zurückhalten. „Aber Mo!“ Sie zeigte auf den Fernsehapparat. „Das sind Kämpfer des IS. Die schlagen Menschen die Köpfe ab, töten und unterdrücken die Menschen.“

Mo sah sie verständnislos an. „Sie befinden sich im Krieg gegen den großen Satan, die USA und den kleinen Satan, Israel und gegen die anderen westlichen Teufel, vor allem die Briten. Sie verteidigen unser Land und unsere Ehre und unseren Lebensraum.“

Salah schüttelte den Kopf. „Das ist nicht in Ägypten, es ist in Syrien, Mo!“

„Es ist unsere arabische Heimat, es sind unsere arabischen und vor allem unsere muslimischen Brüder, Salah! Der IS kämpft für unsere Geschwister im Islam!“ Er sah sie verständnislos an.

Sie kannte diesen Blick, wusste, dass es zu spät war für einen gemütlichen Abend, dass sie alles nur noch schlimmer machen konnte. „Ich gehe lieber ist Bett und lese noch etwas!“

„Ja, geh du nur und ließ eines deiner westlichen Bücher, in denen Unzucht mit Liebe verwechselt wird!“, rief er ihr hinterher.

Sie achtete nicht auf ihn, ging einfach und ließ ihn hilflos zurück.

12

„Und, hat es geklappt? Hast du den Kredit bekommen?“, fragte Salah gespannt, obwohl sie an seinem Gesicht bereits erkannte, dass er wohl nicht erfolgreich gewesen war.

Er schüttelte nur den Kopf, zog seinen Mantel aus und ging ins Wohnzimmer. Er setzte sich und starrte vor sich hin. „Das Jüdlein hat mir den Kredit zur Renovierung des Hauses nicht gewährt.“

„Wie kommst du darauf, dass der Mann von der Bank Jude ist?“

„Kornblum heißt der Mann“, begründete er lakonisch.

„Kann doch aber trotzdem …“

Er brachte sie mit einer Handbewegung zum Schweigen. „Überall haben die ihre Finger drin, bei den Banken, im Fernsehen, in den Zeitschriften. Alles beherrschen sie, nur um uns und unsere Brüder fertig zu machen.“ Er starrte nun schweigend ins Leere.

Sie wusste, dass es keinen Sinn hatte, mit ihm zu diskutieren. „Wir bekommen das Geld schon irgendwoher“, versicherte sie ihm und legte beruhigend die Hand auf seine Schulter.

13

Sie waren bei Freunden zu Besuch gewesen und hatten sich, da es spät geworden war und die Kinder ins Bett sollten, für eine Abkürzung zurück zu dem Parkplatz, wo ihr Wagen stand, entschieden. Sie durchquerten eine dunkle Gasse und standen plötzlich in einer von Neonlichtern hell beleuchteten Straße.

„Oh, nein, auch das noch!“, schimpfte Mo und sah seine Frau entsetzt an. „Das Rotlichtviertel!“

Auch Salah verdrehte die Augen. „Lass uns versuchen, so schnell wie möglich hier wieder raus zu kommen. Wir überqueren die Straße und nehmen dann die erste Seitengasse, dann sind wir wieder weg!“

„Guter Vorschlag!“, nickte Mo und sah seine Frau liebevoll an.

Sie nahmen die Kinder an die Hand und zogen sie mit sich.

„Warum sitzen die Frauen nackt im Schaufenster?“, wollte Fatima plötzlich wissen. „Können sie sich keine Kleider kaufen?“

Ihre drei Geschwister mussten grinsen, schwiegen und sahen sich interessiert um.

Mo bemerkte es und ärgerte sich. „Ihr müsst nicht dahin sehen, blickt auf den Boden.“

„Warum denn?“, wollte Fatima wissen.

„Weil die Menschen hier Sünde machen!“, erklärte Mo. „Und wer hinsieht begeht auch eine Sünde!“

„Wer sagt das?“, wollte nun Abi wissen.

„Der Prophet!“, erklärte Salah.

„Na Süßer, hast du Lust, oder hast du es schon zu oft getrieben?“, zischte plötzlich eine nur spärlich bekleidete Frau neben Mo.

Dieser blieb stehen, sah sie böse an und wollte sie eben zurechtweisen, als Salah ihn am Arm nahm. „Nicht provozieren lassen, Mo! Das dumme Ding ist doch nur neidisch, weil sie nicht das vom Leben hat, was wir haben!“

Mo nickte und war sofort wieder milde gestimmt.

Die Frau hatte es gehört und wurde ärgerlich. „He, du, du hältst dich wohl für was Besseres?“

„Ja, das tue ich!“, konterte Salah. „Ich habe ein echtes und gutes Leben und nicht so ein schmutziges Leben, wie Sie. Allah sei Dank, dass er mich und meine Familie vor solchem Schmutz bewahrt!“

Die Frau wurde nun richtig zornig. „He, ich rufe gleich meinen Freund, dann könnt ihr was erleben!“, rief sie laut aus.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Schläfer»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Schläfer» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


libcat.ru: книга без обложки
Gerhard J. Wolff
Gerhard Wolff - Janas Entscheidung
Gerhard Wolff
Gerhard Wolff - O für Olivia
Gerhard Wolff
Gerhard Wolff - Falsche Maßstäbe
Gerhard Wolff
Gerhard Wolff - Die Sümpfe
Gerhard Wolff
Gerhard Wolff - Sohn der Engel
Gerhard Wolff
Gerhard Wolff - Return, Viktoria
Gerhard Wolff
Gerhard Wolff - Hillarys Stern
Gerhard Wolff
Отзывы о книге «Der Schläfer»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Schläfer» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x