Helmut Barz - Westend Blues

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"Hast du heute böse Männer gefangen?" – Die vierjährige Laura ist Katharina Kleins größter Fan. Umgekehrt ist das nicht der Fall, schon gar nicht am zweitschlechtesten Tag ihres Lebens: In einer missglückten Polizeiaktion ist Katharinas Partner umgekommen – und sie selbst hat zwei Menschen erschossen. Jetzt ist sie suspendiert und sieht sich einer Mordanklage gegenüber. Doch als Lauras Mutter ermordet wird, muss Katharina Laura bei sich aufnehmen; und bald schon setzt die Kommissarin alles daran, das Versprechen, das sie dem kleinen Mädchen gibt, einzulösen und den Mörder von Lauras Mutter zu finden. Unerwartete Hilfe erhält Katharina durch den arroganten, undurchsichtigen und leider viel zu attraktiven Gerichtsmediziner Andreas Amendt – mit dem sie mehr verbindet, als gut für sie ist. Aber alles zu seiner Zeit: Erst muss sie Laura noch in den Kindergarten bringen …
Katharina liebt Oldtimer und Schusswaffen – und sie hasst Gewaltverbrechen. Um die Täter zu finden, geht sie stets auf Ganze. Sie ist Frankfurts chaotischste (und beste) Kriminalpolizistin.
"Sex mit Handschellen gleich auf der ersten Seite – na das kann ja heiter werden… Wird es auch. Außerdem noch abgrundtief spannend, vollgepackt mit Action, einer großzügigen Prise Erotik, Ironie, dabei aber auch was fürs Herz und fürs Hirn." (Rezension im Krimiforum)

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In dem Aktendeckel fanden sich zwei Autopsie-Berichte. Einer von Andreas Amendt, der andere von Professor Gerhardt Metzel, dem Leiter der Rechtsmedizin. Auf den ersten Blick schienen beide das Gleiche auszusagen: Alexandra Taboch war an den Komplikationen eines Kaiserschnitts gestorben. Eine Arterie war durchtrennt worden, der ausführende Chirurg hatte vor der Wahl gestanden, Mutter oder Kind zu retten. Er hatte sich für das Kind entschieden. Die Mutter war noch auf dem OP-Tisch verblutet.

Doch beide Berichte kamen zu ganz unterschiedlichen Schlussfolgerungen. Professor Metzel sprach in warmen Worten von einem tragischen Unglücksfall und einer schwierigen Entscheidung für den Chirurgen, den höchstens eine geringe Mitschuld träfe.

Dr. Amendts Bericht kam zu einem ganz anderen Schluss. »Es liegt hier ein massives Versagen ärztlicher Kunst vor, so grob und unwahrscheinlich, dass zumindest kriminalpolizeilich zu überprüfen ist, ob nicht ein vorsätzliches Tötungsdelikt vorliegt«, las Katharina halblaut vor. Sie schaute auf. »Sind Sie sicher?«

Andreas Amendt nickte zornig: »Absolut. Die Verletzung des Blutgefäßes wäre ja noch denkbar, auch wenn sich Henthen dann um mindestens einen Zentimeter vertan haben muss.«

»Ein Zentimeter ist nicht viel.«

»Für einen Chirurgen schon. Außerdem wären Mutter und Kind zu retten gewesen. Wenn Henthen rechtzeitig reagiert hätte.«

»Hat er es vielleicht nicht bemerkt?«

»Dann hätte er eine Blutfontäne übersehen müssen.«

»Aber warum sollte ein Arzt so etwas tun?«

»Ich weiß es nicht. Aber Henthen traue ich alles zu.«

»Wenn doch so ein massiver Fehler vorlag: wieso dann der andere Bericht?«

»Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Professor Doktor Henthen ist das Hätschelkind der Uniklinik. Der Star. So einer macht keine Fehler. Und einen Mord begeht er schon gar nicht.«

»Mord? Aber was sollte das Motiv sein?«

»Wenn ich das wüsste, wäre ich weiter.« Andreas Amendt starrte in seine Tasse und schwieg. Endlich blickte er wieder auf. »Helfen Sie mir?«

Katharina spürte, wie ihr das Blut in die Wangen schoss. Wie kam sie zu dieser Ehre? Fast war sie dankbar, dass es in diesem Augenblick aus dem Badezimmer laut polterte. Sie stürzte hin.

Laura saß auf dem Boden vor der Wanne. Sie musste versucht haben, selbst hinauszuklettern. Dabei hatte sie nach einem Handtuch gegriffen, um sich festzuhalten. Leider lag das Handtuch nur lose über einem Hocker, der umgestürzt war.

Katharina lief zu Laura, die sich ihr Knie rieb, und warf ihr ein Handtuch um. »Du solltest doch rufen, wenn du raus willst. Hast du dir wehgetan?«

»Nur ein bisschen«, sagte Laura beschämt.

»Lass mal sehen.« Das Knie war ein wenig rot, aber nicht aufgeschürft. Und Laura konnte das Bein bewegen, ohne dass es ihr wehtat. Das war noch mal gut gegangen. Kinder konnte man eben nicht alleine lassen.

Sie half Laura auf, nachdem sie dreimal auf das Knie gepustet hatte. Das hatte Susanne auch immer gemacht, wenn Katharina sich gestoßen hatte. Dann half sie dem Mädchen beim Anziehen.

Hand in Hand gingen sie in die Küche zurück.

»Essen wir jetzt was?«, fragte Laura neugierig.

»Tja, nur was?« Katharinas Magen meldete sich auch.

»Kochen ist Männerarbeit.« Andreas Amendt stand auf und nahm eine Schürze, die seit Katharinas Einzug ungenutzt an einem Haken an der Küchentür hing.

***

»Lernt man das als Arzt? Kochen?«, fragte Laura. Sie hatte das Essen für »superduperlecker« befunden.

»Nein, Kochen habe ich von einer alten Freundin gelernt. Marianne, weißt du?«

Laura nickte. »Klar. Die mit dem Vogel.«

Andreas Amendt biss sich auf die Unterlippe: »Ja, so kann man das ausdrücken.«

»Beeindruckende Frau«, sagte Katharina.

»Oh ja. Ein bisschen verrückt. Aber beeindruckend. – Ich bin bei ihr aufgewachsen.«

»Und Sie haben eine Platte mit ihr aufgenommen?«

»Ja. Marianne hat mir nie ganz verziehen, dass ich nicht Profimusiker geworden bin.«

»Wollten Sie das denn?«

»Es war eine Option. Doch als ich dann die ganzen kleinen Clubs gesehen habe … Gitarristen gibt es wie Sand am Meer. Marianne hat wohl eingesehen, dass meine Entscheidung vernünftiger war. Aber richtig begriffen hat sie es bis heute nicht. – Und Sie? Wollten Sie immer Polizistin werden?«

»Nur als Kind. Da wollte ich immer Detektivin werden. Aber später dann Ärztin. Chirurgin.«

Andreas Amendt sah sie über den Rand seines Weinglases an: »Ich kann nur wiederholen, was ich Ihnen schon gesagt habe: Sie wären eine gute Ärztin geworden.«

Katharina zuckte mit den Schultern: »Vielleicht.«

***

Später brachte Katharina Andreas Amendt die Treppe hinunter zur Haustür. Er hatte sich schon verabschiedet und war auf die Straße hinausgetreten, als Katharina ihn noch einmal aufhielt: »Ach ja, ich helfe Ihnen. Ich weiß zwar noch nicht wie, aber ich helfe Ihnen.«

»Danke.« Andreas Amendt hauchte Katharina einen Kuss auf die Wange. Dann war er in der Dunkelheit verschwunden.

Katharina spürte den Kuss noch, als sie wieder vor ihrer Wohnung stand.

Laura erwartete sie in der Tür. »Warum ist denn der Andreas nicht dageblieben?«

»Er musste doch nach Hause, Schatz. Komm, Zeit, ins Bett zu gehen.« Laura folgte Katharina ins Gästezimmer und setzte sich auf die Bettkante.

»Hm«, machte sie. Und noch einmal: »Hm.«

»Was ist?« Katharina setzte sich neben sie.

»Ist der Andreas nicht dein Freund?«

Katharinas Wangen fingen an zu glühen. »Nein«, sagte sie rasch.

»Schade.« Laura dachte angestrengt nach. »Hast du denn einen Freund?«

Das ging wirklich zu weit. »Nein!«

»Hm«, sagte Laura wieder. »Hm.« Doch sie schien ihre Gedanken für sich behalten zu wollen.

Endlich hielt Katharina es nicht mehr aus: »Was ist, Laura?«

»Warum hast du denn keinen Freund?«

»Weißt du …« Tja. Warum? »Ich denke, ich habe wohl den Richtigen noch nicht gefunden.« Das klang doch gut, oder?

Lauras Stirn lag in Falten: »Magst du Frauen lieber?«

»Was?« Jetzt fing die kleine Kröte auch noch damit an.

»Tante Sandra mag Frauen lieber«, erklärte Laura und fuhr belehrend fort: »Das ist aber völlig normal! Und nicht schlimm!«

Katharina musste wider Willen lächeln. »Nein. Das ist wirklich nicht schlimm.«

»Und?« – »Und was?« – »Magst du Frauen lieber?«

Katharina wusste nicht, ob sie stöhnen oder lachen sollte. »Nein, ich mag Männer lieber.«

»Echt?« – »Ja, echt!« Katharina fand, das war ein gutes Schlusswort für die Diskussion ihres Liebeslebens.

Laura war anderer Meinung: »Aber du hast keinen Freund?«

»Nein. Das hab ich doch schon gesagt.« In Sachen Verhör konnte sogar Polanski noch etwas von Laura lernen.

»Magst du den Andreas?«

Katharinas Magen wusste nicht, ob er angenehm kribbeln oder sich zusammenziehen sollte. Nach einer Pause sagte sie, so leicht es ihr möglich war: »Ja, ich mag ihn.«

»Er mag dich auch!« Das war keine Frage, sondern eine Feststellung. Laura präsentierte der Verdächtigen die Beweise.

Katharinas Wangen brannten, besonders an der Stelle, die Andreas Amendts Lippen berührt hatten. »Ja. Ich glaube schon.«

»Warum ist er dann nicht dein Freund?« – Gestehen Sie, Angeklagte!

Katharina sagte streng: »Ab ins Bett, Laura.«

***

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