Veronika Wlasaty - Vom Schein zum Sein

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Das Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für ein neues Bewusstsein, das uns zu dem werden lässt, was wir sind – ein großer «Organismus» aus miteinander verbundenen Individuen, die gemeinsam ihre irdische Realität erschaffen. Wir haben die Wahl: Wollen wir eine Welt in Frieden mit Werten wie sozialer Gerechtigkeit, Solidarität und verantwortungsvollem Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen oder eine von Wettbewerb und Vergleich, Gewinn- und Machtstreben angetriebene Welt des Scheins. Ausgetretene Denkpfade müssen von neuen unkonventionellen Sichtweisen und eigenständigem Denken abgelöst werden. Der Geist ist unser machtvollstes Werkzeug auf dem Weg der Erneuerung. Wenn Gedanken zu Visionen werden und diese ihre Kraft entfalten, kann Wandel beginnen. Für diesen ist es hoch an der Zeit! Nehmen wir sie also auf, die Suche nach einer guten Welt für alle – eine «Sehnsuche» nach uns selbst und einer Welt des Seins!

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Wir brauchen eine Wende

" Wenn einer allein träumt , ist es nur ein Traum .

Wenn viele gemeinsam träumen , ist es der Anfang einer neuen Wirklichkeit."

(Hélder Camara)

Ich habe meinen Job als Lehrerin gekündigt. Den Begriff „Job“ wähle ich hier, nicht um diese Tätigkeit, die mir lange Jahre so viel Freude, wertvolle Erfahrungen und berührende Augenblicke beschert hat, abzuwerten, sondern weil ich das Wort Beruf, das für mich etwas mit Berufung gemein haben sollte, dafür nicht mehr anwenden kann. Ich fühle mich nicht mehr dazu berufen, Menschen in ein Vergleichbarkeitsschema, ja Gleichheitskonzept zu pressen, sie ohne Berücksichtigung ihrer Individualität und Identität vergleichbar zu machen, sie zu „standardisieren“, ungeachtet ihrer Begabungen und Interessen, Bedürfnisse und Gefühle. Nicht, dass ich mich jemals zu solchem berufen gefühlt hätte. Natürlich, rückblickend ist vieles von dem, was lange Zeit hinweg als „solide Pädagogik“ gehandelt und zur Nachahmung empfohlen wurde, aus heutiger Sicht für mich nur mehr in Anbetracht wirtschaftlicher „Erfordernisse“ und vor dem Hintergrund einer anderen Zeit nachvollziehbar.

Doch woran sonst wäre eine persönliche Entwicklung besser erkennbar, als an gut gemeinten Versuchen und erkannten Irrtümern? Die versöhnliche Rückschau auf Gewesenes erleichtert mir das gute Weitergehen. Denn die Beschaffenheit des Weges ist nun eine andere geworden. Die überdauernden menschlichen Werte, die guten Absichten dürfen, ja müssen im Gepäck bleiben. Die Art und Weise, in der sie sich ausdrücken und Form annehmen, muss sich verändern. Wir brauchen eine mutige Wende, um das „ewige Murmeltier“ endlich zu erlösen. (Sollte das nun schon als Filmklassiker geltende „Und ewig grüßt das Murmeltier“ noch irgendjemandem unbekannt sein, bitte als Suchbegriff im Internet eingeben oder eine der zahlreichen TV-Wiederholungen ansehen!)

Wir alle haben pflichtgemäß sämtliche Instanzen – oder zumindest die Schule – durchlaufen, die uns die Statuten des Vereins namens Gesellschaft, die auf klaglosem Funktionieren gründen, beigebracht haben. Wir mussten die Teilnahmeberechtigung zum festgesetzten Preis erwerben, die Kosten standen nicht zur Wahl. Wir haben dabei, ohne es zu bemerken, den Kontakt zu und das Gespür für uns selbst, unser Selbst, verloren. Wie sonst könnte man erklären, dass wir uns, trotz wachsender Unzufriedenheit und Burnout-Rate, immer noch bemühen, unsere Tretmühlen aufrecht zu erhalten, indem wir unser „Bestes“ geben (als ob es das wirklich wäre!) und andere, mittels Mahnung zur Pflichterfüllung, dazu anhalten, es uns gleich zu tun. Wer kann wissen, was unser Bestes ist, wissen wir es doch oft nicht einmal selbst so richtig. Zu früh wird uns die Möglichkeit genommen, genau das herauszufinden, indem etwas Anderes, das als unser Bestes proklamiert wird, ein fremdbestimmtes Soll sozusagen, an seine Stelle gesetzt wird. Von Schuleintritt an werden wir dazu genötigt, unsere Interessen und Fähigkeiten auf später zu verschieben, ohne dessen gewahr zu sein, dass Vieles durch den erzwungenen Aufschub gar nicht erst wieder zum Vorschein kommt oder hinter dem zurück bleibt, was es hätte werden können. Die Verheißung des späteren Paradieses, wenn wir uns bemühen, ein Platz an der Sonne der Gesellschaft mit guter Arbeit, Geld, Konsum, Ansehen, Glück und Erfolg hat sich für viele als leeres Versprechen entpuppt. Denn in der Natur gibt es keinen zulässigen Fremdeingriff. Jede Unterdrückung von natürlichem Wachstum, jeder Eingriff, der sich nicht mit Naturgegebenem vereinbaren lässt, richtet sich früher oder später gegen uns. Die Natur rächt sich, heißt es dann, wenn beispielsweise Muren Straßen und Häuser verschütten, oder Überschwemmungen bebautes Land unter Wasser setzen, und schreiben ihr damit menschliche Motive zu. Denn Rache kennt nur der Mensch, die Natur folgt lediglich ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten, ihrer eigenen Natur eben. Umweltkatastrophen und andere „natürliche" Heimsuchungen sind nichts anderes als die logische Folge unseres eigenen Fehlverhaltens. So auch all die Missstände, die wir aktuell in Wirtschaft, Politik, Bankenwesen, Bildungssystem, kurz, in allen gesellschaftlich relevanten Systemen verorten. Wut und Empörung sind allerorts spürbar über die nun schon seit einer gefühlten Ewigkeit anhaltenden Zustände, die das Krisenpaket schnüren, und immer dann, wenn die Vorstellung nicht mehr ausreicht, sich Schlimmeres auszumalen, kommt ein noch höherer Krisengipfel in Sicht. Neugeprägte Begriffe wie Wutbürgertum verleihen dem Unmut vieler Ausdruck und sollen entschieden kundtun, dass man nicht nur nicht einverstanden ist, sondern dem Spiel der Mächtigen trotzten möchte. Die Zahl derer, die sich von nur scheinbar Unabänderlichem und Unabwendbarem lähmen lassen, schrumpft zugunsten derer, welche die sich – immer auch als Ausdruck des Zeitgeistes – vollziehenden Entwicklungen nicht als unabänderliches Schicksal an- und hinnehmen. Immer mehr Menschen beschäftigt die Frage „Was kann ich (als einzelne/r) tun?“ und erlöst damit zunehmend auch andere aus ihrer Ohnmacht. Die Opferrolle hat ausgedient. Der mündige Bürger denkt und handelt reflektiert, eigenverantwortlich und unbeeindruckt von Obrigkeiten, Kapital-„Elite“, Wirtschaftskonzernen, Politikern und anderen Macht beanspruchenden Instanzen. Ein neues Bewusstsein ist am Erwachen und legt den Grundstein für die Erneuerung der Welt. Eine Welt, in der Fairness, Solidarität, Umweltbewusstsein, Nachhaltigkeit keine leeren Worte sind, sondern mit Gehalt gefüllte Begriffe. Eine Welt, in der die Macht nicht mehr als Herrschaftsinstrument gilt, sondern als Qualitätsmerkmal der reifen, sich ihrer selbst bewussten Persönlichkeit.

Wo ich diese Welt sehe? – höre ich oft verwundert fragen. Ich sehe sie in meinem Kopf und in meinem Herzen. Als Vision, als erbauliches Zukunftsszenario, als Gegenentwurf zur gegenwärtigen. Und ich hege die Hoffnung, dass wir als Einzelwesen unser persönliches und als Menschheit unser gemeinsames Bestes erreichen. Diesen Keim der Hoffnung möchte ich in so viele Herzen pflanzen, wie mir möglich ist. Die Träumerin nehme ich dafür in Kauf. Denn es stimmt: Ich träume. Und ich lade ein, kraftvoll mitzuträumen. Alles was dabei passieren kann, ist zwar nicht frei von Nebenwirkungen, aber garantiert bedenkenlos und rundum gesundheitsverträglich im ganzheitlichen Sinn. Möge uns der Warnhinweis, man solle auf seine Träume und Wünsche achten, sie könnten sich schon bald erfüllen, als Ermutigung dienen!

Wann erheben wir uns?

Die Welt ist weit, ehe wir den Schlüssel umdrehen.“

(Ruth Cohn)

In einem Spiel, das gelegentlich im Rahmen Sozialen Lernens mit Schulklassen zur Anwendung kommt, heißt es beispielsweise: „Alle, die gerne Eis essen…“ oder „Alle, die nicht gerne Hausübung machen… erheben sich und wechseln den Platz!“ Die Kinder nehmen, indem sie sich zu bestimmten Vorlieben und Abneigungen äußern, wahr, wer gleich oder ähnlich tickt wie sie. Sinn der Sache ist, zu erkennen, dass es bei all den Verschiedenheiten und individuellen Besonderheiten doch ganz viele Gemeinsamkeiten gibt, und diese verbinden in der Regel.

Gelegentlich stellen sich – freilich nicht immer erwünschte – Überraschungseffekte ein, speziell dann, wenn man bei jemandem, den man nicht gut kennt oder den man nicht besonders mag, feststellen muss, dass dieser mehr mit einem gemein hat, als man vermutet hatte.

Dass wir, trotz unserer wertvollen Vielfalt und Individualität, allein durch unser Menschsein in vielem verbunden sind, ist beispielsweise dann erkennbar, wenn wir in einer Notlage zusammenrücken oder im Freudentaumel eines beglückenden Ereignisses unseren Gefühlen freien Lauf lassen. In unseren Bedürfnissen sind wir einander ähnlich oder gleich, in der Art und Weise, wie wir diese erfüllen, unterscheiden wir uns, meinte der „Vater“ der Gewaltfreien Kommunikation, Marshall B. Rosenberg. Für viele schwer nachvollziehbar, wenn man in die falsche Richtung schaut. Aber machen Sie sich selbst ein Bild.

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