Janina Hoffmann - Ingas Verbrechen
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Bernd, der von dem Angriff überrascht war, versuchte, sich vor den Eiern zu schützen. Als Inga ihre Munition verschossen hatte, stand er auf und griff nach dem Fahrradlenker. Ich sah, dass er humpelte.
„Pass bloß auf, du Schlampe!“, brüllte er Inga an. „Dich mach ich genauso fertig wie die Hagert! Erst ist die Hagert dran und dann du!“ Dann sah Bernd hinauf zu mir. Sein Gesicht war wutverzerrt. „Wolf, sag deiner bekloppten Schwester, dass sie mich in Ruhe lassen soll, wenn ihr ihr Leben lieb ist! Die Schlampe wird leiden, das schwöre ich dir!“
„Bernd, das geht jetzt aber zu weit! Du verschwindest jetzt besser. Und du kommst bitte rein, Inga!“
„Du hast mir überhaupt nichts zu sagen, du Verräter!“, begann Bernd nun, mich zu beschimpfen. „Auf welcher Seite stehst du eigentlich? Ich dachte, wir wären Freunde! Aber auf so einen Freund kann ich echt verzichten! Du wirst schon sehen, was du davon hast, wenn du zu deiner Schlampenschwester hältst! Außerdem schuldest du mir noch ‘ne Menge Geld! Ich sage nur: fünftausend Mark! Schon vergessen? Wie lange willst du mich noch verarschen? Verrecken sollt ihr beide!“
„Der wird sich schon wieder beruhigen“, hoffte ich und erwiderte nichts, um Bernds Stimmung nicht noch mehr aufzuheizen. Was das Geld anging, hatte Bernd Recht. Ich hatte ihn lange genug mit Ausreden abgespeist und musste mir dringend eine Lösung überlegen, bevor Bernd noch völlig ausflippte.
Meine Schwester drehte sich mit dem leeren Eierkarton in der Hand auf dem Absatz von Bernd weg und marschierte auf das Haus zu, ein selbstzufriedenes Grinsen auf dem Gesicht. Anschließend kam sie in mein Zimmer.
„Was sollte das denn, Inga?“, fragte ich vorwurfsvoll.
„Was das sollte? Das habe ich dir zum Gefallen getan, Wolf. Irgendjemand musste dem Blödmann ja mal die Meinung sagen! Das war so was von überfällig! Wie doof der geguckt hat! Und dann sein Gelaber von den fünftausend Mark! Daran sieht man doch, dass der nicht alle Tassen im Schrank hat!“ Inga kicherte. Dann schloss sie die Tür und ging wieder nach unten. Und ich spielte tatsächlich mit dem Gedanken, mich nachher bei Bernd für den Auftritt meiner Schwester zu entschuldigen, bevor ich in meinem Deutschtext weiterlas.
Als wir mit unseren Eltern später am Abendbrottisch saßen, fragte meine Mutter: „Was ist das da draußen eigentlich für ein Schweinkram auf der Straße? Hat da jemand mit Eiern geworfen?“
Inga machte ein unschuldiges Gesicht. „Wolf und ich gehen heute zusammen ins Maximo“, sagte sie, um abzulenken. „Da steigt nämlich eine Party mit den Songs meiner Lieblingsband.“
„Ihr könntet doch Terri mitnehmen“, schlug meine Mutter vor und begann, Gurkenscheiben auf ihr Käsebrot zu legen. „Die Deern ist für ein paar Tage zu Besuch in Sandburg. Ihre Mudder will sich nun endgültig von Terris Stiefvadder scheiden lassen. Terri würde euch heute Abend bestimmt gern begleiten.“
„Auf gar keinen Fall kommt Terri Gruber mit!“, protestierte Inga. „Das ist meine Lieblingsband! Terri Gruber hat von Musik überhaupt keine Ahnung. Die wäre im Maximo total fehl am Platz. Oder Wolf?“
Ich fragte mich, wie Inga Terri Grubers Musikalität beurteilen wollte, da sie ständig den Kontakt zu ihr gemieden hatte, als Terri noch in Sandburg wohnte. Auch wenn ich es nicht zugeben wollte, hätte ich mich gefreut, Terri wiederzusehen und sie als ruhigen Ausgleich zu Inga dabeizuhaben, und fehl am Platz fühlte ich mich selbst auch im Maximo. Doch um keinen Streit zu provozieren, zuckte ich nur gleichgültig mit den Schultern.
„Kommt bloß nicht so spät nach Hause“, brummte mein Vater, während er sich eine Brotscheibe dick mit Leberwurst bestrich. Das Auto erwähnte er mit keinem Wort.
„Inga darf ja eigentlich sowieso nur bis Mitternacht im Maximo bleiben“, antwortete ich, „und der einzige Nachtbus geht um kurz vor 1:00 Uhr. Leider braucht der aber ziemlich lange. Dann sind wir so gegen 2:30 Uhr zu Hause.“ Ich hoffte, mein Vater würde die Anspielung verstehen.
„Na, das langt ja wohl auch“, meinte er jedoch nur und biss in sein Brot.
Um kurz vor 20:30 Uhr machten Inga und ich uns auf den Weg zur Bushaltestelle. Der Bus war pünktlich und fuhr einen Umweg über diverse Ortschaften, bis wir schließlich gegen 22:00 Uhr das Maximo erreichten. Wie immer erfolgte am Eingang eine strenge Ausweiskontrolle. Einige abgewiesene Besucher diskutierten bereits heftig mit einem der Türsteher. Inga und ich erhielten jedoch ohne Probleme als Eintrittskarte einen Stempel mit dem Logo des Maximo und dem aktuellen Datum auf unseren Handrücken. Nachdem wir unsere Jacken an der Garderobe abgegeben hatten, stürzte Inga sich sofort auf die bereits gut besuchte und mit künstlichem Nebel besprühte Tanzfläche und begann, sich ausgelassen zur Musik ihrer schwedischen Lieblinge zu bewegen. Ich sah mich um auf der Suche nach bekannten Gesichtern und entdeckte schließlich einige Leute aus meinem Jahrgang. An einer Theke holte ich mir eine Cola und gesellte mich zu meinen Mitschülern. Die Musik war so laut, dass wir uns anschreien mussten. Hauptthema waren natürlich die anstehenden Abiturprüfungen, wie ich verärgert feststellte. Wäre ich doch nur zu Hause geblieben! Aber schließlich war ich ja auch nur Inga zuliebe überhaupt hierhergekommen. Plötzlich sah ich Bernd allein auf einem Hocker an der Theke sitzen. Er hatte einen glasigen Blick. Anscheinend hatte er schon einiges an Alkohol getrunken. Vor ihm stand ein halbvolles Bier- sowie ein leeres Schnapsglas. Als er mich sah, wandte er sich demonstrativ zur anderen Seite.
„Dann eben nicht“, dachte ich und ging zurück zu meinen anderen Mitschülern. Doch ich hörte nicht mehr zu, was sie sich wegen der Prüfungen zuriefen, sondern beobachtete die Leute auf der Tanzfläche. Inga war mit einem anderen Mädchen aneinandergeraten, das ihr ihrer Ansicht nach wohl zu nahe gekommen war. Sie hatte dem Mädchen in das lange Haar gegriffen und drückte seinen Kopf nach unten. Schnell stellte ich mein Glas ab und lief auf die Tanzfläche. Einige beobachteten bereits interessiert den Streit, andere tanzten einfach weiter. Glücklicherweise hatte noch niemand vom Sicherheitspersonal das Handgemenge bemerkt. Grob griff ich Inga am Oberarm.
„Hör sofort auf damit, Inga! Lass sie los!“
Tatsächlich ließ Inga von dem anderen Mädchen ab, das weinte, wie ich sah, als es den Kopf hob.
„Die blöde Kuh denkt, ihr gehört die Tanzfläche! Aber nicht mit mir! Das ist meine Lieblingsband!“, rief Inga aufgebracht.
„Hör auf, dich zu streiten, Inga!“, schrie ich meine Schwester an, um die Musik zu übertönen. „Oder willst du hier rausfliegen? Du weißt doch, wie streng die hier kontrollieren!“
„Ist schon gut!“, schrie Inga zurück. „Der dämlichen Ziege habe ich es jetzt ja gezeigt!“
„Um 0:40 Uhr treffen wir uns am Ausgang, okay? Dann haben wir genug Zeit, um zur Bushaltestelle zu gehen! Wenn du dich unauffällig verhältst, lassen dich die Sicherheitsleute auch nach Mitternacht in Ruhe.“
Inga nickte und begann weiterzutanzen. Ich holte mir eine neue Cola und beobachtete längere Zeit das Geschehen von der Getränketheke auf einem Barhocker sitzend aus. Als ich fast ausgetrunken hatte, bemerkte ich plötzlich, dass der inzwischen total betrunkene Bernd mit dem Kopf auf einem Nachbartresen lag, ohne dass sich jemand daran störte. Ich wollte ihm helfen, doch als ich durch die Menschenmenge zu ihm gelangt war, wurde ich von zwei Sicherheitsmännern barsch angewiesen, mich nicht einzumischen. Sie packten Bernd unter den Armen und schleiften ihn Richtung Ausgang.
Betroffen ging ich anschließend noch ein wenig umher und unterhielt mich schreiend mit einigen Bekannten. Wie sehr wünschte ich, dass dieser Abend schnell endete!
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