Harald Kanthack - EHER LERCHENJUBEL ALS UNKENRUF

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EHER LERCHENJUBEL ALS UNKENRUF: краткое содержание, описание и аннотация

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Ausgehend von der anschaulich begründeten Vermutung, das Weltall habe niemals einen Anfang erlebt, erleide auch niemals ein Ende, sei also unerschaffen und ewig existierend, dies voraussetzend, werden die unvermeidlich sich daraus ergebenden Folgen entwickelt. Denn die Ewigkeit, einmal als real akzeptiert, birgt ungeahnte Überraschungen für den, der sich mit ihr gedanklich bisher nicht auseinandergesetzt hat. Allein die Tatsache, dass in einer ewig langen Zeit alles, was möglich ist, auch Wirklichkeit werden muss – und das nicht nur einmal-, eröffnet den Phantasiebegabten wunderbare Ausblicke.
Die umfassende Auseinandersetzung gibt Gelegenheit, eine grandiose Zuversicht zu gewinnen, indem sie dem Wurzellosen, der die Unglaubwürdigkeit der etablierten Religionen erkannt hat, erlaubt, Wurzeln zu gründen – in fruchtbarem Boden.

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Wie wäre es mit Abschaffung der Habsucht, statt deren Objekt beseitigen zu wollen? Wäre eine guter Vorschlag, müsste man damit nicht gleichzeitig den Menschen verschwinden lassen. Der übrigens niemals klagt, was mangels Geld an Gutem zu tun er verhindert ist. Seine Klage richtet sich darauf, was er sich an Annehmlichkeiten nicht leisten kann. Und da ihm die Frage nicht in den Sinn kommt, wieso denn die Welt verpflichtet sei, seine Wünsche zu erfüllen, kann sich die Erkenntnis nicht einstellen, eine solche Verpflichtung liege keinesfalls vor.

Dem Einwand, die Gewinnwahrscheinlichkeit im Lotteriespiel sei doch so gering, dass man besser seinen Einsatz spare und wenigstens diesen bei jeder Ziehung gewinne, ist folgendes entgegenzuhalten: dein Leben verdankst du einer Lotterie mit einer weit geringeren Trefferwahrscheinlichkeit. Bei einer Ejakulation streben ca. 250 Millionen Spermien einen Gewinn an, nämlich die Vereinigung mit der Eizelle und damit das Leben zu erreichen. Selten, ganz selten gewinnt ein Spermium. Und aus Millionen Gewinnern, nebenbei bemerkt, entsteht genau so selten ein Prachtexemplar. Dagegen liegt im Lotto 6 aus 49 beispielsweise die Chance für sechs Richtige bei eins zu 15 Millionen.

Was viel unwahrscheinlicher zu gewinnen war, hast du schon gewonnen. Es ist, als ob mit einem Schuss aus einer Schrotflinte 250 Mio. mikroskopisch kleine Schrotkugeln abgeschossen werden, von denen aber nur eine einen Luftballon treffen kann. Und selbst die eine verlässt oft das Rohr, ohne zu treffen. Ähnlich wird es sich wohl beim täglichen Erguss von Wörtern verhalten. Selten befruchtet einmal ein Wort ein Gehirn.

Nun endlich zurück zum Thema Gott und Reflexion. Man wird wohl annehmen dürfen, nicht nur das Dasein und Sosein der Menschen, sondern auch seine eigene Existenz und Beschaffenheit lieferte dem lieben Gott gelegentlich ebenfalls Stoff zur Reflexion. Und da die Heilige Schrift bereitwillig und häufig Gott sprechen lässt, seine Sprechweise uns mithin vertraut ist, könnte er sich durchaus, als er sich als Seienden vorfand, in etwa folgendes gefragt haben, aber nicht mehr fragen, denn es liegt doch schon eine Ewigkeit an Gelegenheiten dazu hinter ihm: „ Ich, der ich unerschaffen seit Ewigkeit und in Ewigkeit da bin, der ich allwissend (wenn ich auch einige Taten habe bereuen müssen), allmächtig (wenn ich auch Geschehenes nicht ungeschehen machen kann) und allgütig bin (wenn ich auch zeitlich begrenzte Sünden mit zeitlich unbegrenzter Strafe vergelte), ich, der ich ewig bin, hätte ich auch nicht sein können und damit auch das Weltall nicht, das ich geschaffen habe?“

Gott konnte diese (hypothetische) Frage nur an sich selbst richten. Neben ihm soll es bekanntlich keine anderen Götter geben, weswegen man, nebenbei bemerkt, ihn sich auch niemals lachend vorstellen kann; lachen hätte er nur unter seinesgleichen können. Aber allein in sich hinein lachen, wäre irgendwie sardonisch, wenn nicht gar teuflisch.Kommt das Wort 'lachen' in der Bibel überhaupt vor?

Oder lacht Gott doch gelegentlich in Gesellschaft – mit dem Teufel? Die beiden kennen sich doch lange genug. Wäre dieses Schauspiel zu übertreffen? Und überhaupt, haben sie sich unter Umständen nicht schon längst verständigt, der Herrscher des Lichtes und der der Finsternis, einen Burgfrieden geschlossen, von dem wir noch gar nichts mitbekommen haben? Eine immerwährende Feindschaft, gepflegt von dem, der die Liebe und Güte in einer Person ist, der ausdrücklich durch den Mund seines Sohnes uns das Gebot verkündet hat, seine Feinde zu lieben und denen wohl zu tun, die uns hassen (Mt 5,44), eine solche ewige Zwietracht zwischen Gott und Teufel ist wahrscheinlich nicht mehr als nur eine menschliche Kopfgeburt. Und wenn man will, kann man die Verständigung der beiden hören, und zwar in der Musik, die ja sowohl göttlich als auch teuflisch sein kann.

Was alles außer Gott existiert, ist von ihm hervorgebracht worden, gewissermaßen aus ihm geflossen. Es gibt eben keine Instanz über ihm, die ihm Auskunft hätte geben, auch keinen Zustand vor ihm, aus dem er hätte Schlüsse ziehen können. Er existiert ja seit Ewigkeit. Aus all dem drängt sich der Verdacht auf, ob Gott auch hätte nicht da sein können, sei schlechthin unwissbar auch für Gott.

Und da Gott allwissend ist, weiß er auch, wo die Grenze zum Unwissbaren liegt und hat sich die ihm von seinen törichten Geschöpfen in den Mund gelegte Frage erst gar nicht gestellt. Es ist nicht so, dass Gott eine Frage nicht beantworten kann (da hätte der Teufel was zum Schmunzeln), sondern seine Antwort ist deswegen unmöglich, weil die dafür erforderliche Frage fehlt.

Donnerwetter, Donnerwetter noch einmal! Hat hier ein durchtriebener Jesuit seine Weisheiten verkündet? Ein durchtriebener Jesuit, ist das nicht wie ein schwarzer Rappe oder ein stinkender Misthaufen? Deinem Hinweis, die Worte ‚wissbar’ und ‚unwissbar’ seien keine Bestandteile des deutschen Wortschatzes, im Duden auch nicht zu finden, ist die Besonderheit des Sachverhaltes entgegenzuhalten, die nach einer adäquaten Wortschöpfung verlangt. Wenn auch unsere Sprache an der Größe des Sachverhalts scheitern wird. Die gewöhnliche Sprache wäre hier nur ein Mißverständigungsmittel, was sie ja oft genug schon in ganz alltäglichen Angelegenheiten ist.

Nun trägst du den Einwand vor, das sei ja alles lächerlich, was wir über Gott zu wissen vorgeben. Das einzige, was wir mit Sicherheit über ihn wüssten, sei, nichts über ihn zu wissen, mehr noch, nichts über ihn wissen zu können. Gott sei eben die „personifizierte Unbegreiflichkeit“. Eine Aussage, die immerhin seine Existenz als Person voraussetzt.

Der Scherz, die Philosophen seien die Spaßmacher Gottes, setzt ebenfalls diesen Gott voraus und noch mehr, nämlich die Vermutung, in humoristischer Hinsicht habe ein Philosophenhirn dem Allmächtigen etwas zu bieten, während es doch bisher noch nicht einmal einen Artgenossen hat je erheitern, allenfalls einen schweren Kopf bereiten können.

Wenn wir, wie du meinst, über Gott nichts wissen – wozu auch, genau genommen, gehört, ob er überhaupt existent ist – , dann gehörst du natürlich nicht dem Kreis gläubiger Christen an, dem sich Gott in der Heiligen Schrift offenbart hat. Einer Schrift, die, beiläufig bemerkt, heute kaum einen Verleger fände, wenn sie erstmalig auftauchte. Der würde, käme er beim Überfliegen des Textes beispielsweise an die Stelle 3.Mose 6,7, vermuten, man werde mit Voodoo-Praktiken vertraut gemacht:

„Und der Herr redete mit Mose und sprach : (…) Und dies ist das Gesetz des Schuldopfers, ein Hochheiliges ist es. An der Stätte, da man das Brandopfer schlachtet, soll man auch das Schuldopfer schlachten, und sein Blut auf dem Altar herumsprengen. Und all sein Fett soll man opfern, den Schwanz und das Fett, welches das Eingeweide bedeckt, die zwei Nieren mit dem Fett, das daran ist , an den Lenden, und das Netz über der Leber, an den Nieren abgerissen.“

Man muss diese Heilige Schrift nur gründlich lesen, um gründlich geheilt zu werden. Wer unter all den Frommen hat sie jedoch je von Anfang bis Ende gelesen? Bei keinem Werk der Weltliteratur wird die Diskrepanz zwischen Stückund Leserzahl so groß sein wie ausgerechnet bei dem Werk, in dem sich kein Geringerer als Gott selbst offenbart hat.

Das in dieser Schrift angehäufte Wissen um Gott ist eigentlich so gewaltigen, genauer: so gewalttätigen Inhaltes, dass man daraus ein ziemlich zutreffendes Persönlichkeitsprofil erstellen kann. Mit dem Ergebnis, ihn eine Bestie nennen zu müssen, wenn er nicht Gott wäre.

Papst Benedikt XVI ist einer anderen Spur gefolgt mit der Frage, was Gott bewogen haben mag, die Welt in die Existenz zu rufen. Im bereits genannten Katechismus erdreistet er sich zu behaupten, darauf eine Antwort gefunden zu haben: „ Die Welt wurde zur Ehre Gottes erschaffen, der seine Güte, Wahrheit und Schönheit zeigen und mitteilen wollte.

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