Agnete C. Greeley - MISTY DEW 3

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In Cedars geht das Gerücht um, ein Serientäter treibe sein Unwesen. Anlass dazu gibt das spurlose Verschwinden einiger Frauen.
Dennoch lässt sich Irene von Matt überreden, Mr. Lambeck's Arbeitsauftrag anzunehmen, um endlich wieder einmal unter die Leute zu kommen. Wieso auch nicht? immerhin lässt ihr Chef zwei Karten für die «Rocky Horror Show» in Cedars springen. Kurzerhand nimmt Irene daher auch gleich ihre Freundin Melanie mit auf diesen Städtetripp.
Bald schon beginnt für alle Beteiligten eine ganz eigene «Rocky Horror Show». Plötzlich sind nämlich auch Irene und Melanie spurlos verschwunden.
Sofort starten Matt und Julian ihre Suche und finden sich bald inmitten eines mysteriösen Albtraumes wieder.

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Beiläufig überflog sie die Nachricht, in der er ihr mitteilte, dass er sich geschäftlich in Cedars aufhielt, und sie sich wohl beim Vortrag von Peter Lewis sehen würden. Er wusste also, dass sie ebenso anwesend sein würde. Kopfschüttelnd schloss sie die Nachricht wieder. Vermutlich reichten seine Beziehungen aus, um einen Blick auf die Gästeliste zu ergattern. Sie ärgerte sich nicht darüber, denn auch wenn Irene auf keinen Fall einen neuen Freund wollte, war er ein kluger, hilfsbereiter Mensch, mit dem sie sich unterhalten konnte, ohne verzweifeln zu müssen. So könnte der lange Vormittag bei diesem Vortrag vermutlich doch noch ganz annehmbar werden.

Seufzend griff sie zum Telefon. Erstmal würde sie Melanie anrufen, danach konnte sie sich über die Details dieses Vortrags Gedanken machen.

Mel war wie so oft, nicht erreichbar, also hinterließ sie ihr eine Nachricht, ehe sie zu Matt in die Küche ging.

Das reichhaltige Frühstück half Irene tatsächlich, zu entspannen. Es war seit langem das erste gemeinsame Frühstück mit Matt und sie erkannte, wie sehr sie das vermisst hatte.

Matt stützte sich auf den Küchentresen, während er mit einem Kochlöffel die Eier aus der Pfanne auf zwei Teller verteilte.

»Hier, iss nur, und du solltest echt mal versuchen, deinen Job zu machen. Und damit meine ich nicht die Pferdeausbildung. Die gelingt dir von allein. Es geht um deine Journalistentätigkeit. Du musst einen Abschluss finden.«

Irene biss sich auf die Lippen. Matt hatte recht, sie wollte diesen Job machen, doch seit dem Erlebten fand sie es nicht mehr so wichtig, Reportagen für die Rancher zu schreiben.

»Was nimmt Lambeck denn diesmal, um dich zu überzeugen?«, fragte er interessiert.

»Zwei Hotelzimmer im Fairmont Inn, Kingsizebetten, und zwei Karten für die Rocky Horror Show, mit anschließendem Clubbesuch im ‚NoMad‘, wo wir einen Drink spendiert bekommen.« Unsicher sah sie Matt an. »Ich weiß nicht. Irgendwie fühlt es sich seltsam an. Ken Larsson kommt auch.«

»Hör mal, ich kapier’s ja, okay? Ich bin genauso wenig bereit, jetzt schon alles hinter mir zu lassen. Aber du musst nach Cedars zu deinem Chef und du weißt das! Die monatliche Besprechung steht an, dein Bericht ist fast fertig, und dann hast du auch noch die Gelegenheit, Ken Larsson zu treffen.«

Schuldbewusst schob sich Irene einen Bissen Rührei in den Mund und kaute eifrig, doch Matt sah sie mit seinem ‚Seelendurchleuchtblick‘ an, wie sie ihn nannte.

»Mein Ernst. Du musst weitertun, und das wirst du auch. Ken Larsson, Lambeck, all diese Menschen werden auf deiner Seite sein. Da gibt es nichts zu meckern und schon gar keine Ausreden.«

Irene murmelte etwas von einer Diktatur, doch Matt drehte sich zum Küchentresen um und tat, als hätte er nichts gehört.

»Noch einen Bagel?«

Sie nickte ergeben.

»Ja, gut.«

Aus ihr unerfindlichen Gründen hatte sie wirklich Hunger.

Während Matt den Toaster bestückte, warf sie einen Blick auf den Denver-Observer und die Cedars -Daily News.

Irgendwann hatten sie sich darauf geeinigt, neben den örtlichen Zeitungen auch eine außenstehende zu abonnieren, damit es nicht zu einseitig wurde. Also überflog Irene erstmal die Schlagzeilen der Daily News, während sie auf den Bagel wartete. Die Colorado–Zeitung musste halt noch warten.

Eine Familie aus Moosecreek war bei dem letzten Unwetter ums Leben gekommen. Als Ursache wurde ein Murenabgang angegeben.

In Shannon war eine Tankstelle überfallen worden und die beiden Täter waren noch flüchtig.

Irene besah sich eines der Phantombilder und verzog das Gesicht.

»Wenn ich so aussehen müsste, würde ich garantiert auch kriminell werden«, murmelte sie.

Eine weitere Frau aus Cedars wurde vermisst, und die Behörden baten die Öffentlichkeit um Mithilfe.

Karen Beal, vierundzwanzig Jahre alt, hatte am siebenundzwanzigsten Mai die Wohnung ihrer Kusine in der Perkins Road im Theater-District verlassen, um einen Arzttermin wahrzunehmen. Seitdem war sie nicht mehr gesehen worden.

Stirnrunzelnd betrachtete Irene das Bild. Die vierte Abgängige in den letzten Wochen. Wilde, blonde Locken, fröhliche Augen. Die vermissten Personen waren allesamt Frauen und sie glichen sich auf bestimmte Art und Weise. Die Gesichtszüge gleichermaßen schmal, alle etwa Mitte zwanzig mit längeren Haaren. Bis auf eine waren sämtliche verschwundenen Frauen blond.

Gedankenverloren griff sie nach ihre eigenen Haaren.

Ein mulmiges Gefühl beschlich sie und beschwor ungewollte Bilder auf.

Eine dunkle Mine, leblose Körper ...

Zitternd legte sie die Zeitung zur Seite. Nein, das hier war etwas anderes. Diesmal war nichts Übernatürliches im Spiel.

Sie versuchte, durchzuatmen, doch alles drehte sich vor ihren Augen.

Hastig schob sie den Hocker zurück und stand auf. Ihre Knie drohten unter ihr nachzugeben.

»Ich – ich brauch mal frische Luft«, japste sie, ehe sie wankend die Küche verließ.

Matt warf einen überraschten Blick auf die aufgeschlagene Zeitung, dann ließ er das Buttermesser fallen und eilte ihr nach.

Er fand sie auf der Bank neben der Eingangstür. Sie hatte die Arme um ihren Oberkörper geschlungen, ihr Gesicht war leichenblass.

Er hockte sich vor sie hin und musterte sie besorgt.

»Hey, was ist los?«

»Diese Frauen – sie sind einfach verschwunden. So wie ...« Sie unterbrach sich, doch Matt wusste, woran sie dachte. Er seufzte schwer und drückte ihre Hand.

»Hey, das hier hat nichts mit – mit dem Wendigo zu tun, okay?« Dennoch rann ihm ein Schauer über den Rücken.

»Es gibt eben Kriminelle auf der Welt. Nicht alles, was seltsam wirkt, muss auch seltsam sein. Die Polizei vermutet, dass ein Menschenhändlerring sich in Cedars niedergelassen hat.«

Irene nickte zögernd. Matt hatte vermutlich recht, doch das beklemmende Gefühl ließ sich nicht abstellen.

Matt seufzte.

»Iry, wir haben Dinge erlebt – Sachen gesehen, die man nicht erklären kann, aber wir dürfen nicht vergessen, dass es auch das ganz normale Böse gibt. Menschenhändler, Mörder, Diebe.«

»Ja, ich weiß das«, raunte sie und schloss die Augen für einen Moment.

»In dieser Mine, du weißt schon, da waren Überreste von Menschen. Viele unschuldige Menschen, die ebenso wie diese Frauen einfach verschwunden sind. Niemand hat sie gefunden, bis ich ... « Sie schluchzte, leise auf. Die Erinnerung überwältigte sie erneut.

Matt zog sie tröstend an sich.

»Ich weiß, Irene, ich weiß.« Das Erlebnis hatte Spuren hinterlassen, die niemals ganz vergehen würden.

Eine Weile saßen sie nur so da, bis Irene sich beruhigte.

»Entschuldige, ich – ich hatte heut wieder mal Albträume.« Sie verlieh ihrer Stimme einen festeren Klang und richtete sich auf.

»Matt, ich weiß, dass du nicht gerne in der Stadt bist, aber bitte komm mit. Wir haben zwei Tage Zeit, um alles vorzubereiten. Lambeck will mich am Freitagabend bei diesem Vortrag dabei haben. Du könntest ein wenig einkaufen, in einer Bar etwas trinken. Ich meine, ich hab diesmal zwei Zimmerreservierungen. Lambeck hat – hat sicher an dich gedacht«, und auch an Julian, dachte sie, doch sie sprach es nicht aus.

Matt seufzte.

»Ich wusste, dass da ein Haken dabei ist. Aber zwei Tage sind etwas knapp.« Mr. Lambeck wollte Irene garantiert aus ihrem Versteck auf der Ranch hervorlocken und zog alle Register, dennoch hätte er sich gewünscht, etwas mehr Zeit zur Vorbereitung zu haben.

Er dachte an vergangene Erlebnisse, wo er Irene und Melanie in die Stadt gebracht hatte. Es war nicht immer leicht gewesen.

Vor zwei Jahren hatten Mel und Irene das zweifelhafte Vergnügen gehabt, stundenlang in der alten Stadtoper zu sitzen, um ‚Carmen‘ zu lauschen. Danach waren sie in eine Disco geflohen, um, wie sie meinten, vernünftige Musik zu genießen. Er hatte sie irgendwann unter Protesten rausgeholt, nachdem sie sich in einen Tanzkäfig gezwängt, und wilde Verrenkungen gemacht hatten. Und im Sommer danach, als er gemeinsam mit Luke, dem Vorarbeiter von Irenes Kusine, die Frauen in die Stadt begleitet hatte, waren diese aus einem– wie sie sich später ausdrückten– schrecklichen Musical verschwunden. Still und heimlich hatten sie sich verdrückt, um im gleichen Haus die Ballettaufführung einer Amateurgruppe anzusehen. Ein gelungener Abend, bis auf die Tatsache, dass sie vereinbart hatten, sich nach dem Musical im Foyer zu treffen. Als sie nicht, wie ausgemacht, auftauchten, hatten Matt und Luke sie verzweifelt gesucht. Beide Frauen hatten komplett darauf vergessen und waren viel zu spät dort aufgetaucht.

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