Agnete C. Greeley - MISTY DEW 3

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MISTY DEW 3: краткое содержание, описание и аннотация

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In Cedars geht das Gerücht um, ein Serientäter treibe sein Unwesen. Anlass dazu gibt das spurlose Verschwinden einiger Frauen.
Dennoch lässt sich Irene von Matt überreden, Mr. Lambeck's Arbeitsauftrag anzunehmen, um endlich wieder einmal unter die Leute zu kommen. Wieso auch nicht? immerhin lässt ihr Chef zwei Karten für die «Rocky Horror Show» in Cedars springen. Kurzerhand nimmt Irene daher auch gleich ihre Freundin Melanie mit auf diesen Städtetripp.
Bald schon beginnt für alle Beteiligten eine ganz eigene «Rocky Horror Show». Plötzlich sind nämlich auch Irene und Melanie spurlos verschwunden.
Sofort starten Matt und Julian ihre Suche und finden sich bald inmitten eines mysteriösen Albtraumes wieder.

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Er riss an der Klinke, doch die Tür war versperrt, also warf er sich dagegen.

»WILL!« Er schrie so laut, er konnte, und warf sich abermals gegen die Tür, doch sie gab nicht nach.

Ruhig, du musst ruhig bleiben.

Wie aus weiter Ferne hörte er schwere Schritte die Stufen hochpoltern, doch darauf achtete Julian nicht. Er ging ein paar Schritte rückwärts um den nötigen Schwung zu bekommen.

Genau dort, wo der Widerstand der Tür am geringsten war, trat er zu. Zwei Tritte, drei– beim vierten Tritt krachte das Holz und die Tür schwang auf.

Das Bad war von Wasser und Blut überschwemmt.

Will schrie etwas, doch Julian achtete nicht auf ihn. Er rutschte auf dem nassen Boden aus, knallte auf die Fliesen und spürte den scharfen Schmerz, der durch seinen Ellenbogen in die Schulter jagte. Keine Zeit, dachte Julian.

Er hatte nicht genügend Zeit.

Sofort rappelte er sich wieder hoch. Der Schmerz war vorhanden, doch er fühlte sich nicht an, als wäre es sein eigener. Seine helle Jeans färbte sich dunkel unter dem Blut, und das Wasser strömte weiter über den Wannenrand.

Darin saß Lorrie. Ob die Augen geschlossen waren, oder offen, konnte Julian nicht erkennen, doch er sah ihr weißes Gesicht und ihren Hals aus dem roten Meer ragen. Wie auf blankem Eis glitt er zu ihr, bückte sich und zog die schlaffe Gestalt aus der Wanne. Sie war schwer, schwerer als man denken würde, doch Julian ließ sie nicht los. Er spürte helfende Hände, die sich neben ihm unter den leblosen Körper der Frau schoben, und machte automatisch Platz.

Auf den dumpfen Schmerz in seinem Arm nahm er keine Rücksicht, sondern hob mit Wills Hilfe das Mädchen aus der Badewanne.

Später ...

Im Motelzimmer sah er noch immer den überfluteten Boden vor sich.

Das weiße Gesicht des Mädchens– der nackte Körper, leblos und kalt, während er nach seinem Handy suchte. Er hatte es nicht gefunden, aber Will hatte seines hervorgeholt und den Notruf gewählt. Im Flur hatte Julian automatisch mit seinem Gürtel und einem Handtuch ihre Handgelenke umwickelt. Sie hatte sich nicht gerührt, nicht aus eigener Kraft. Er hatte sie mit Mund-zu-Mund-Beatmung ins Leben zurückgerufen – nach anderen Wunden gesucht – alles getan, was er konnte, bis er endlich die Sirenen der Ambulanz durch das offene Fenster hörte.

Jetzt saß er wie betäubt auf seinem Bett im Motel, den verletzten Arm eingebunden und in einer Schlinge.

»Hier, trink das.« Will hielt ihm einen Plastikbecher mit Whisky hin. Julian nahm ihn anstandslos und trank einen großen Schluck. Er spürte, wie sich die Wärme des Alkohols in seinem Körper ausbreitete, zuerst in seinem Kopf, dann im Magen und auch in seinem schmerzenden Arm. Er trank weiter.

»Du hättest im Krankenhaus bleiben sollen. Dein Arm sollte nochmal kontrolliert werden«, murmelte Will. Normalerweise gab er nicht so viel auf Krankenhäuser und deren Ärzte, doch Julians Arm war ziemlich in Mitleidenschaft gezogen worden. Und das ist nicht alles, dachte er besorgt.

»Ich war zu langsam, Will.«

Der ältere Mann schüttelte den Kopf.

»Nein, wenn du nicht gewesen wärst, dann wäre sie tot. Du hast ihr das Leben gerettet.« Er fuhr sich durch das stellenweise ergraute Haar. Das heutige Erlebnis hatte beide mitgenommen.

Julian reagierte nicht auf die Worte seines väterlichen Freundes. Noch war er zu sehr von dem Erlebten betäubt. Will wusste ja nicht, dass Julian nicht alleine von diesem einen Mädchen sprach. Er konnte nicht wissen, dass er von all den Menschen sprach, denen er hatte helfen wollen, die dennoch gestorben waren.

»Komm, du musst schlafen.« Der ältere Mann klang sanfter als sonst.

Julian ließ sich von ihm hochhelfen, ehe er auf sein Bett sank, und dank Schmerz – und Beruhigungsmittel rasch einschlief.

Seufzend zog Will die dünne Decke über ihn. Danach ließ er sich schwerfällig auf einen Sessel nieder. Er sorgte sich um den jüngeren Mann. Nach so vielen Monaten sollte Julian nicht mehr hier in Wyoming herumhängen, sondern wieder auf der Eagleside Ranch in Montana sein, und Irene, sowie Matt in den Wahnsinn treiben. Will verstand nicht, was ihn noch in Wyoming festhielt.

Nachdem Julian im Herbst bei ihm aufgetaucht war, hatte sich vieles geändert.

Zum ersten Mal seit langer Zeit hatten sie geredet. Ein Wunder, da beide kein glückliches Händchen für tiefschürfende Gespräche hatten, doch es war ihnen gelungen, eine Gesprächsbasis zu finden, mit der beide zurechtkamen.

Vor Jahren waren Julians Mutter und seine Schwester von einem angeblichen Grizzly getötet worden, doch die Erinnerungen, die Julian sich im Laufe seiner Jahre als Schutzschild angedichtet hatte, waren falsch. Es war nicht so, dass er nicht wusste, was tatsächlich passiert war. Seine Familie hatte sich mit Dingen herumgeschlagen, die normale Familien nicht ansatzweise verstanden, dennoch hatte er mit der Grizzlygeschichte den wahren Sachverhalt betäubt, wie Will es nannte.

Der Schleier hatte sich gelüftet, als Julian im Mistydew County in Montana auf dasselbe Monster traf, das seinerzeit seine Mutter und Schwester erwischt hatte. Der Schock hatte ihn aus der Bahn geworfen. Es war ihnen gelungen, das Wesen zu besiegen, doch diesmal war es für die Eagleside-Crew sehr knapp geworden und ein Mensch hatte sogar sein Leben dabei verloren.

Danach wurde Julian bewusst, dass Will über all die Jahre nicht einmal versucht hatte, ihm die Wahrheit näher zu bringen, und das, obwohl Will der beste Freund von Julians verstorbenen Vater Liam gewesen war.

Es hatte dem alten Mann viel Geduld und Mut gekostet, Julian, seinem Adoptivsohn, nach all den Jahren die ungeschminkte Wahrheit zu erzählen. Nach seiner anfänglichen Wut verstand Julian, warum Will seinerzeit so gehandelt hatte und sie schlossen abermals Frieden. Danach war der jüngere Mann bei ihm geblieben, um ihm bei seinen Fällen zu helfen, wie er meinte.

Er sprach nicht viel über die Eagleside Ranch, doch Will wusste, dass Julian zu Weihnachten mit Matt, dem jungen Vorarbeiter telefoniert hatte. Scheinbar vermied er es aber, mit Irene zu sprechen. Bisher hatte Will sich nicht eingemischt. Stattdessen hoffte er, Julian würde von alleine zur Ranch zurückkehren. Denn auch wenn es dem Jungen noch nicht bewusst war, er gehörte dort hin. Seine Verletzung würde ihn sowieso eine Zeitlang zur Ruhe verdammen, da war das Mistydew County genau das Richtige. Will musste ihn nur dazu bringen, zurückzukehren. Die Frage lautete nur, wie?

2. Kapitel

Eagleside Ranch

Der Regen plätscherte gegen die Scheiben des Arbeitszimmers und Irene legte müde ihren Bericht zur Seite.

Eigentlich sollte sie das Wichtigste für das große Ranchertreffen in der Stadt fertig haben, doch sie schweifte viel lieber ab, als sich auf langweilige Rancherproblematiken zu konzentrieren, außerdem war sie müde.

In der vergangenen Nacht hatte sie kaum ein Auge zugetan. Die Albträume waren zurückgekehrt, diesmal in veränderter Form. Sie rannte vor einem Wesen davon, das sie durch eine Wüstenlandschaft jagte. Ehe er sie erreichte, war sie aufgewacht und konnte nicht wieder einschlafen. Wieso sie ausgerechnet in einer Wüste herumrannte, konnte sie nicht verstehen, denn der Wendigo hatte sie durch das kalte Mistydew Gebirge gejagt, dennoch kam ihr die Handlung vertraut vor. Irgendwann gegen fünf Uhr früh war sie in ihr Arbeitszimmer gegangen, um an dem Bericht zu arbeiten.

Ihr Job als freie Journalistin bei der großen Zeitung Cedars Tribune, gefiel ihr normalerweise, doch im Augenblick wollte sie sich lieber vergraben und sich von der übrigen Welt zurückziehen. Die Arbeit auf der Ranch hätte ausgereicht, um zu überleben. Auch hatte ihr verstorbener Onkel Ethan ihr genug vererbt, damit sie auch in schweren Zeiten über die Runden kam.

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