Daniel Sigmanek - Die Trollhöhle

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Als Tado erwartungsvoll seinen ersten Auftrag entgegennimmt, ahnt er noch nicht, in welchem Ausmaß dieser schließlich ausufern würde: Der Lord des Feuers, ein übermächtiger Magier, hat es vollbracht, ein riesiges Heer aus Trollen und anderen Kreaturen zu bekehren, die nun in seinem Namen den Kontinent Gordonien überfallen und seine Bewohner versklaven. So sieht sich Tado plötzlich mit dieser gewaltigen Macht konfrontiert, denn der Lord hat keinen geringeren Ort als die Trollhöhle zu seiner Festung auserkoren – Tados Ziel. Nachdem sich fast der gesamte Kontinent in den Händen des finsteren Magiers befindet, liegt in Tado bald schon die einzige Hoffnung, ihn zu vernichten und Gordonien zu retten; eine Aufgabe, der er allein nicht gewachsen ist. Der Weg zur sagenumwobenen Trollhöhle führt ihn durch blutige Schlachten und setzt ihn Gefechten mit finsteren Kreaturen aus, die die Welt der Fantasy bis jetzt noch nicht gesehen hat. Dies ist der erste Band einer Trilogie.

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Doch Hexate hatte sich erstaunlich gut in der Gewalt. In ihren Augen blitzte es zwar verärgert auf, aber angesichts dessen, dass sie diese Worte wohl schon fast zum Explodieren gebracht haben mussten, war das fast schon beruhigend. Sie leerte in einem einzigen Zug ihr Glas. „Sagt mir, Etos, König der Aonarier, wie habt ihr nur die Köderfallen im Gebirge überstanden, bei eurer Blindheit zu glauben, dass ihr mit sieben Mann eine Chance gegen den Lord habt!“ Wie um ihren Worten noch mehr Ausdruck zu verleihen, erschien in diesem Moment hinter der großen Fensterfront ein Blitz am klaren Nachthimmel, der den Saal für einen Moment in ein unheimliches Licht tauchte.

„Vielleicht, Hexate, Königin des Sonnenreichs, weil eure von gnadenloser Torheit gekennzeichneten Fallen selbst für Blinde zu offensichtlich sind!“

Bevor der Streit endgültig zum Eskalieren kam, und vielleicht Machten aufeinanderprallten, die Tado selbst in seinen schlimmsten Alpträumen noch nicht erlebt hatte, flog die Tür hinter ihnen (natürlich lautlos) auf und die von Etos niedergeschlagene Wache stürmte in den Thronsaal.

„Verzeiht meine törichte Störung, ehrwürdige Königin, aber ich wurde von einem Unbekannten niedergeschlagen, der in Begleitung von sechs weiteren Personen war. Ich weiß nicht, ob sie sich hier noch im Schloss herumtreiben, aber...“, er brach ab, um Luft zu holen, während sein Blick über Tado und die anderen glitt. „Das sind sie!“

Im gleichen Moment merkte er wohl selbst, dass sein Verhalten nicht gerade von Intelligenz zeugte, denn er sah zerknirscht zu Boden, während ihm die Königin nur einen missbilligenden Blick schenkte und ihn dann mit wenigen Worten aus dem Saal scheuchte.

„So ein Dummkopf. Ich glaube, ich werde ihm eine andere Stelle zuweisen.“ Sie griff nach ihrem Glas, stellte aber enttäuscht fest, dass es bereits leer war. Also wandte sie sich wieder Etos zu. Dank des Zwischenfalls eben schienen sich beide wieder beruhigt zu haben.

„Also gut. Vielleicht war ich vorhin etwas vorschnell mit meiner Entscheidung. Schließlich liegt auch mir sehr viel daran, die einzig wahre Konkurrenz meiner Macht auszuschalten. Also mache ich euch um unserer Freundschaft Willen ein Angebot: Wenn ihr von den übrigen drei Großmächte ausnahmslos Hilfe zugesagt bekommt, werde auch ich mich vielleicht an dem Kampf beteiligen.“

Tado spürte, wie schwer es ihr gefallen sein musste, diese Worte auszusprechen. Etos’ Miene hellte sich jedoch deutlich auf. „Nun, wenn ich ehrlich bin, ist das eigentlich schon mehr, als ich erwartet hatte. Ihr seid doch nicht so ignorant, wie ich glaubte“, sagte er mit einem Lächeln. „Sobald das Leuchtfeuer brennt, ist das das Zeichen zum Angriff.“

„Das Leuchtfeuer?“, fragte Hexate erstaunt. „Dann hat sich mein Verdacht also bestätigt. Ihr seid verrückt geworden.“ Sie hatte die letzten Worte nicht als Scherz gemeint, sondern vollkommen erst. Das ließ Tado einen Schauer über den Rücken jagen. Was konnte das Leuchtfeuer nur sein? Warum war es verrückt, es entzünden zu wollen? Diese Gedanken riefen ihm unwillkürlich wieder eine Gestalt in schwarzem Umhang mit rot glühenden Augen ins Gedächtnis...

„Es ist spät“, sagte die Sonnenkönigin schließlich. „Und ihr habt morgen noch einen weiten Weg vor euch. Auch wenn ihr so viel Feingefühl nicht von mir gewohnt seid, möchte ich euch trotzdem ein Palastzimmer anbieten.“

Etos schien nun vollends verwirrt. „In der Tat, eine solche Großzügigkeit widerspricht all meinen bisherigen Erfahrungen. Umso mehr bedaure ich, dieses Angebot ausschlagen zu müssen.“

Sowohl seine sechs Begleiter als auch Hexate sahen ihn völlig überrascht an. In den Gesichtern Ersterer bereitete sich sogar ein wenig Entsetzen aus, sodass er schnell hinzufügte: „Wir betreten bald ein Gebiet, das nicht mehr unter dem Schutze eurer Macht liegt. Von dort an müssen wir Nachtwache halten. Es wäre besser, dies vorher zu trainieren, für Ungeübte kann es nämlich sehr schwer werden.“

„Weise und vorausblickend gesprochen. Wie immer, mein König“, sagte die Sonnenkönigin mit einem Lächeln auf den Lippen. „Nun, dann wünsche ich euch noch eine angenehme Nacht.“

Etos machte demonstrativ eine kleine Verbeugung und verließ dann zusammen mit den anderen den Thronsaal.

„Das lief bei Weitem besser, als ich erwartet hatte“, meinte er zufrieden, als die zwei Torflügel sich hinter ihnen wieder schlossen. Tado rief sich die Beinahe-Eskalation des Streits noch einmal in Gedanken. Wenn das seine Erwartungen positiv übertraf, was um alles in der Welt hatte er denn erwartet?

Bevor er jedoch eine entsprechende Frage stellen konnte, marschierte Etos schon wieder los. Sie gingen durch genau zwei Dutzend Korridore, bis endlich die gigantischen Flügel des Eingangstores vor ihnen auftauchten. Sie schwangen genauso magisch und lautlos wie die Tür zum Thronsaal auf. Die fünf Wächter dahinter, die ihnen vorhin den Zutritt verwährt hatten, schienen an ihrem eigenen Geisteszustand zu zweifeln, als die sieben plötzlich aus dem Palast kamen, ließen sie aber ungehindert passieren. Der König steuerte die Straße zurück durch die Stadt an. Doch auch nachdem diese endete, gingen sie noch weiter, bis sie wieder vor ihrem ursprünglichen Weg standen. Dann wandte er sich jedoch nach Westen, wo sich der Gebirgspfad fortsetzte. Diesen schritt er nun einige Meter entlang, bis er vor einer scheinbar aus dem Fels wachsenden Tanne Halt machte und seinen Rucksack abstellte.

„Was ist?“, fragte Regan.

„Das hier ist unser Schlafplatz“, antwortete Etos müde. Er gähnte ungeniert und breitete dann eine Decke aus.

„Das ist doch nicht euer Ernst!“, protestierte Tado. „Ein paar hundert Meter in dieser Richtung“, er deutete auf den selbst von hier aus noch gut sichtbaren Palast der Sonnenkönigin, „erwarten uns gemütliche Betten in einem echten Schloss!“

„Du hast doch gehört, was ich vorhin im Thronsaal sagte“, meinte der Angesprochene nur ungerührt.

„Ich hielt es für einen Scherz“, gestand Tado.

„Außerdem kann ich dir sagen“, fuhr Etos fort, „dass das Schlafen in einem Schloss auch nicht anders ist als in einem normalen Wohnhaus.“

„Stimmt, ich vergaß, ihr lebt ja in einem prächtigen Palast, der jeden Besucher vor Faszination erstarren lässt, und nicht in einer kleinen Höhle, zusammengedrängt auf engstem Raum“, sagte Tado sarkastisch. Der König ignorierte den bissigen Unterton. „Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber ich besaß tatsächlich einmal ein Schloss.“

„Wirklich?“, fragte Spiffi interessiert.

„Ja, die alte Stadtfestung. Aber darüber erzähle ich euch morgen mehr. Wir sollten jetzt die Nachtwachen einteilen.“

Jetzt doch noch nicht, dachte Tado bei sich. Er hatte noch so viele Fragen, zum Beispiel das mit dem Leuchtfeuer, und wo sie morgen hin gehen würden. Bevor er jedoch aufbegehren konnte, hatten ihn die anderen bereits zur ersten Wache bestimmt.

Während Spiffi, Regan und die vier Aonarier es sich unter dem Baum gemütlich machten, versuchte er verzweifelt, mit den primitiven, ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, ein Feuer zu entzünden. Jetzt hätte er die Kräfte eines gewissen Goblinkönigs gut gebrauchen können. Schließlich gelang es ihm doch irgendwann, einen kleinen Haufen trockenen Holzes zu entzünden. Die Wärme tat gut.

Tado begriff langsam, warum der König so darauf bestanden hatte, die Nachtwache vorher zu üben. Schon nach einer halben Stunde musste er das erste Mal gewaltsam den Schlaf zurückdrängen, woraufhin er sich so dicht ans Feuer setzte, dass die schon fast schmerzhafte Hitze die Müdigkeit weitgehend zurückhielt.

Zum Glück waren sie zu Siebent und so musste er nicht allzu lange darauf hoffen, dass seine Kleidung nicht zu brennen anfing, da seine Wache doch recht schnell verging. Mittels einer Stunden-Sanduhr, die er von Etos bekommen hatte, konnte er das Ende seiner Schicht recht genau bestimmen, und so weckte er nach der vereinbarten Zeit Tengal, der ihn ablöste. Tado breitete nun auch seine Decke aus und versank sofort in tiefen Schlaf, wurde sogar ausnahmsweise (ob es an dem Zauber Hexates lag, der dieses Gebiet hier schützte, oder einfach daran, dass er seiner aufgestauten Müdigkeit endlich Abhilfe schaffen konnte, vermochte er nicht zu sagen) nicht von Alpträumen geplagt.

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