Katrin Zimmer - Der Himmel kann warten

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Aaron Keller, Mitte dreißig, beruflich erfolgreich und im Privatleben wenig hoffnungsvoll, wäre seiner Jugendliebe Lena wahrscheinlich noch bis zur Rente hinterhergelaufen, hätte diese ihn nicht zufällig in die Nähe von Nora geführt.
Aaron ist fasziniert von der Salsa-Tänzerin im «Cielo», die so anmutig und selbstbewusst und dennoch eigenartig verletzlich durchs Leben wandelt.
Innerhalb einer Woche entwickelt sich ein wunderbares, dünnes Band der Vertrautheit zwischen dem nüchternen IT-ler und der jungen Künstlerin, die jenseits aller Konventionen ihr Glück gefunden zu haben scheint.
Alles beginnt so verheißungsvoll für Aaron, bis Noras schrecklicher Unfall ihr frisches Glück scheinbar jäh zerstört…
Eine Sekunde Unachtsamkeit nur, und Aarons Leben steht erneut auf dem Kopf. Von nun an beginnt ein Kampf gegen die Zeit und den Verlust seiner Realität. Auf der Suche nach «seiner» Frau scheint es plötzlich, als richte sich die ganze Welt gegen ihn…

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„Ach so?“ Lena tat kokett, so, als höre sie das zum ersten Mal. „In der Schule war das Leben auch noch leichter. Da erzählt einem jeder, dass die Welt nur auf dich wartet. Und wenn du im Studium gute Noten hast, dann sind die Praktika auch kein Problem. Ich war ein Semester in Frankreich und eins in der Schweiz. Zwischendurch hab ich Urlaub gemacht und nebenbei gejobbt. Alles easy.“ Lena entspannte sich bei jedem Schluck, den sie aus ihrem Röhrchen zog. „Und bei dir?“

„Wenn du’s so willst: auch alles easy. Ich arbeite als Informatiker, hab ein gutes Einkommen, komme jeden Abend um sieben nach Hause und kann mir dann überlegen, mit welcher der vielen Frauen ich heute mal ausgehen möchte.“

Eine Augenbraue. Die linke. „Meinst du das jetzt ernst?“

Lena war naiv geworden. Früher hätte sie keine Sekunde lang die Unwahrheit dieser Aussage angezweifelt.

„Doch, doch, ich kann mich kaum retten vor Angeboten. Die Frauen hängen geradezu an meinen Lippen. Kannst du sie nicht sehen?“

Lena schaute sich um.

„Nö, gerade nicht. Wo sind sie?“

„Ach, dann sind sie wohl schon gegangen. Haben gemerkt, dass sie gegen dich nicht ankommen. Aber warte nur, wenn du weg bist kommen sie alle wieder. In Scharen.“

„Du bist lustig, Aaron. Ich hab dich ganz anders in Erinnerung.“

„Ich bin schon immer lustig, Lena. Du wolltest es nur nicht wissen. Aber das hatten wir schon, ich will mich nicht wiederholen.“

„Wiederhol dich ruhig. Es gibt Dinge, die muss man mehrmals hören, um sie zu begreifen.“ Lena schaute auf die Uhr. Es war zehn nach vier.

„Musst du schon wieder los?“

„Nein. Ich hab gesagt, dass ich um sechs Uhr wieder da bin. Wir haben noch Zeit.“ Lena schlürfte lautstark ihren letzten Milchschaum mit Vanillegeschmack aus und blätterte auf die letzte Seite der Karte. „Welcher war der gute Wein?“

„Der Silvaner. Aber den magst du doch nicht.“

„Früher mochte ich auch Rüdiger. Komm, den trinken wir. Trinkst du mit?“

Samstag, 25. September, 15.42 Uhr

Die Krankenhausluft war widerlich. Ich hasste Krankenhäuser. Man sollte am Eingang Atemmasken verteilen, aber vielleicht war das genau der Trick der Krankenhäuser: noch mehr Patienten durch schlechtere Luft. Wahrscheinlich hatten sie einen Deal mit den Ärzten. Ihr gebt uns die Patienten und wir ihnen die schlechte Luft. Das Geld geben dann die Krankenkassen . Und woher nehmen die’s? Ich wollte nicht weiter darüber nachdenken. Ich würde mich nur unnötig aufregen.

Der Eingangsbereich war groß und unübersichtlich. Ich ging den Gang entlang, wie der Hagere mir empfohlen hatte, und hielt Ausschau nach der Information. Einige Krankenschwestern eilten an mir vorbei, die einen mit Zetteln, die anderen mit Patienten. Die mit den Patienten waren um einiges langsamer unterwegs, weil die Patienten entweder schon so alt waren oder so krank. Wahrscheinlich beides in den meisten Fällen, sonst wären sie nicht hier. Aber besonders freundlich guckte keine von den Schwestern, die meinen Weg kreuzten, also suchte ich alleine weiter. Ich hielt mich an die Schilder und als ich die für den Aufzug entdeckte, merkte ich, dass ich an der Information wohl schon längst vorbei gekommen sein musste. Ich wanderte zurück.

„Frau Schiller, sagten Sie?“

„Ja. Nora Schiller.“

„Einen Moment bitte.“ Die Frau an der Information verschwand hinter ihrem Computer.

„Schiller wie der Schiller?“

„Ja. Wie der Dichter.“

„Tut mir leid, aber die habe ich hier nicht auf meiner Liste.“ Die Frau schüttelte bedauernd den Kopf. „Ein Neuzugang?“

„Ja.“

„Dann mal noch einen Moment.“

Natürlich. Ich wartete.

„Nein.“ Sie schüttelte den Kopf. „Auch bei den Neuzugängen nicht. Tut mir leid. Haben Sie sich vielleicht im Krankenhaus geirrt?“

Vielleicht schaute ich dämlich. Vielleicht hielt man mich für geistig verwirrt und würde mich gleich in die Psychiatrische bringen. „Wir sind doch hier in der Klinik in Ludwigshafen. Oder etwa nicht?“

Ich wollte nur zu Nora.

„Ja. Da sind sie richtig.“ Die Frau betrachtete mich mitleidig. „Wann ist sie denn eingeliefert worden?“

„Eben, denke ich. Ich bin auch gerade erst mit dem Rettungswagen hierhergekommen.“

„Ohne Frau Schiller?!“

„Ja. Man hat sie hierhergeflogen. Das hat mir zumindest der Herr Schrott gesagt. Kennen Sie den?“

„Nein, den kenne ich nicht. Aber wenn das gerade eben erst war, dann kann es gut sein, dass wir sie noch gar nicht in der Datei der Neuzugänge erfasst haben. Dann fragen Sie doch bitte direkt in der Notaufnahme nach.“

„Wo muss ich da hin?“

„Sie gehen da vorne den Flur entlang, dann rechts. Dann sehen Sie schon das Schild „Notaufnahme“.

„Danke.“

Vor der Notaufnahme standen eine Menge Stühle, die fast alle besetzt waren. Man sah den meisten Patienten nicht an, warum sie hier saßen. Die konnten nicht so wichtig sein. Nicht so wichtig wie meine Nora, die gar nicht sitzen konnte. Die wie auf Rosen gebettet war, damit sie sich nicht noch mehr verletzte. Hier war keiner auf Rosen gebettet. Weit und breit nicht.

„Entschuldigung, bin ich hier richtig in der Notaufnahme?“

„Drängeln Sie sich nicht vor!“

Ich hatte den älteren kleinen Mann übersehen, der so halb schräg an der Anmeldung lehnte.

„Entschuldigung, ich wollte mich nicht vordrängeln. Ich wollte mich nur erkundigen, ob meine Freundin hier liegt.“

„Hier liegt keiner, das sehen Sie doch!“

Ich wusste, warum ich Krankenhäuser nicht mochte. Die Menschen waren alle so humorvoll.

„Das sehe ich. Aber man wird ja wohl mal fragen dürfen!“

Der Mann grummelte in Motzdeutsch und deutete an, dass ich mich vordrängeln durfte, wenn ich denn so unverschämt sein wollte.

„Danke, das ist nett von Ihnen!“ Ich stellte mich an den Tresen und wartete auf den nächsten freien Mitarbeiter. Herr Miesepeter stand dicht hinter mir. Dabei war sein Atem genauso schlecht wie seine Laune.

„Guten Tag! Ihr Name?“ Ein freundlicher junger Mann in grüner Krankenhauskluft pflanzte sich schwungvoll auf den Drehstuhl, der hinter dem Tresen stand.

„Keller. Aaron Keller.“

„Ihr Versichertenkärtchen?“

„Ich glaube das brauche ich nicht.“

„Doch, doch, das brauchen Sie schon.“

„Nein. Ich wollte nur fragen, ob hier eine Nora Schiller eingeliefert wurde.“

„Da müssen Sie an der Information nachfragen.“

Himmel hilf mir! „Da komme ich gerade her. Die Frau hat mich aber zu Ihnen geschickt. Nora ist ein Notfall, sie muss erst vor kurzem hier eingeliefert worden sein.“

„Ach so, warten sie einen Moment!“ Der junge Mann drehte sich zu der Drehtür um, aus der er zuvor gekommen war. „Norbert? Haben wir gerade eine Nora Schiller rein bekommen?“

Rein bekommen. Wie das klang! Als wären wir hier im C&A: „ Frau Werner, haben wir schon die neue Kollektion Damenblusen rein bekommen? – Nein, die Blusen sind noch nicht da. Kommen Sie doch bitte in zwei Wochen noch einmal vorbei. “ Wie unpassend.

Der junge Mann hieß übrigens Geist. Nicht Herr Geist, einfach nur Geist. Genauso wie Schrott. In der Medizin hatte man es offensichtlich nicht so mit der korrekten Ansprache. Jeder wusste, was gemeint war. Das Herr oder Frau davor konnte man sich sparen. Nur keine Zeit verlieren, hier ging es schließlich um Menschenleben!

„Ja.“

Herr Geist wendete sich zu mir. „Mein Kollege sagt ja.“

„Kann ich zu ihr?“

„Sind Sie Ihr Mann?“

„Nein, ihr Bruder.“

„Ich weiß nicht, ob das jetzt geht. Frau Schiller ist gerade im CT. Außerdem ist sie sediert. Setzen Sie sich doch bitte noch einen Moment vor die Computertomographie. Dort kann man Ihnen vielleicht Auskunft geben. Wenn Sie wieder zurückgehen Richtung Ausgang und dann rechts abbiegen, dann kommen Sie hin.“

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