Katrin Zimmer - Der Himmel kann warten

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Aaron Keller, Mitte dreißig, beruflich erfolgreich und im Privatleben wenig hoffnungsvoll, wäre seiner Jugendliebe Lena wahrscheinlich noch bis zur Rente hinterhergelaufen, hätte diese ihn nicht zufällig in die Nähe von Nora geführt.
Aaron ist fasziniert von der Salsa-Tänzerin im «Cielo», die so anmutig und selbstbewusst und dennoch eigenartig verletzlich durchs Leben wandelt.
Innerhalb einer Woche entwickelt sich ein wunderbares, dünnes Band der Vertrautheit zwischen dem nüchternen IT-ler und der jungen Künstlerin, die jenseits aller Konventionen ihr Glück gefunden zu haben scheint.
Alles beginnt so verheißungsvoll für Aaron, bis Noras schrecklicher Unfall ihr frisches Glück scheinbar jäh zerstört…
Eine Sekunde Unachtsamkeit nur, und Aarons Leben steht erneut auf dem Kopf. Von nun an beginnt ein Kampf gegen die Zeit und den Verlust seiner Realität. Auf der Suche nach «seiner» Frau scheint es plötzlich, als richte sich die ganze Welt gegen ihn…

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Sie hatten dann zusammen studiert. Kunstgeschichte. Aarons Interessen entsprach es nicht, und eigentlich war es auch nur ein weiterer, missglückter Versuch, seiner Herzensdame näher zu sein. Glücklicherweise schaffte er es, sich nach kurzer Zeit einzugestehen, dass er sein Interesse an dem Studium nur ihretwegen heuchelte, und bog zur Informatik ab. Aus den Augen…

„Hallo Aaron, schön, dass du da bist!“

Aaron zuckte zusammen. Auf ihr plötzliches Erscheinen war er nicht mehr vorbereitet gewesen.

„Tut mir leid, dass ich zu spät bin. Wartest du schon lange?“ Lena drückte ihm ein Küsschen auf die Wange, legte ihre Umhängetasche ab und setzte sich auf den einzigen freien Stuhl, den Aaron in der letzten halben Stunde mehr nur als einmal gegen genusssüchtige Passanten verteidigt hatte. Entschuldigend schenkte sie ihm ein Lächeln. Es war dasselbe Lächeln, an das er sich noch gut erinnern konnte. Es hatte sich kein bisschen verändert.

„Ich schaue mir gerne die Leute an.“

„Ganz der Alte. Wirklich. Also du wartest schon lange. Ich hatte noch eine Besprechung. Ging nicht früher, ehrlich.“ Wieder ein Lächeln. Lena war ein bisschen außer Atem.

„Ist schon in Ordnung. Auf DICH warte ich gerne. Das weißt du doch!“

„Wie meinst du das jetzt?“ Lena zweifelte einen Augenblick, ob sie die Zweideutigkeit richtig verstanden hatte. Sie war unsicher. Aber nur kurze Zeit. „Danke für die Blumen.“ Lena rückte den Stuhl ein wenig näher an den Tisch heran. „Wie geht es dir? Wie lange haben wir uns jetzt schon nicht gesehen?“

„Fünfzehn Jahre, denke ich.“ Aaron musste nicht lange darüber nachdenken. Dafür war Lena die letzten Jahre immer noch viel zu präsent gewesen in seinen Gedanken.

„So lange ist das schon her? Nein!“ Lena rechnete nach.

„Ich hab mein Abitur fünfundneunzig gemacht. Ich denke, bei dir war es ähnlich.“

„Oh ja, ich erinnere mich. Du warst doch der aus der Parallelklasse. Aus der b. Der Christian.“

„Nein, tut mir leid. Michael.“

„Ach Michael. Entschuldige, hätte ich mir gleich denken können.“

„Macht nichts, Claudia.“ Aaron grinste. Er war selbst überrascht über seine Schlagfertigkeit.

„Was möchtest du trinken?“

Lena studierte die Karte. Aaron wettete auf einen Latte Macchiato.

„Was trinkst du denn?“ Ein neugieriger Blick in Aarons fast leere Tasse.

„Einen Milchkaffee.“

„Hm.“ Lena blätterte vor und wieder zurück.

„Haben die auch Wein?“

„Bestimmt.“

Sie studierte das Ende der Karte. Die alkoholischen Getränke standen immer hinten.

„Die haben einen leckeren Weißwein hier.“

„Ach ja?“ Lenas Augen wanderten die Seite entlang. „Den Riesling, meinst du?“

„Nein, den Silvaner. Nicht zu trocken und sehr fruchtig.“

„Hm. Ich mag ja lieber den Roten.“

Aaron ließ seinen Blick auf Lenas Gesicht ruhen. Die Jahre waren nicht spurlos an ihr vorüber gegangen, immerhin war auch sie schon Mitte dreißig. Sie hatte ein paar Fältchen um die Augen und ihr Teint ließ nicht unbedingt auf eine gesunde Lebensweise schließen. Aber er fand sie immernoch attraktiv. Die dunklen Haare, die ihr damals fast bis an den Po reichten, hatte sie zu einem klassischen Bob geschnitten und ein kurzer Pony unterstrich ihre wachen Augen. Die Frisur passte zu ihr, er hatte Lena schon damals für ihre klaren Vorstellungen bewundert, zumindest, was ihren Lebensentwurf betraf. Was die Getränkeauswahl anging, so war sie wohl weniger entschlossen.

Ihre feinen Hände flogen fast selbsständig über die Seiten der Karte. An der linken Hand trug sie einen Ring. Aaron glaubte nicht, dass es Zufall war, dass sich der Ring dort befand, wo normalerweise der Ehering seinen Platz hatte. Dass sie verheiratet war hatte sie ihm gar nicht erzählt. Aber sie hatten sich auch nicht lange unterhalten. Natürlich hätte er es sich denken können, wie naiv von ihm. Lena, die in der Schule schon Jeden haben konnte. Verabredet hatten sie sich, nachdem sie sich auf der Straße getroffen hatten. Sie war zu Besuch gewesen bei ihren Eltern in Neustadt. Ohne Mann, ohne Kinder. Vielleicht waren die nur unterwegs. Oder nicht dabei. Man musste ja auch nicht alles gleich erzählen. Dann war das hier wohl so etwas wie ein kleines Wiedersehen zwischendurch. Ein Treffen von alten Schulfreunden. Von Romeo und Julia vor den Kulissen. Nur davor. Ein bisschen quatschen, lachen, alte Geschichten auskramen und dann wieder gehen. Küsschen links, Küsschen rechts. Mach’s gut und bis in fünfzehn Jahren wieder. Hier im Friedericus.

„Ich glaube, ich nehme einen Latte Macchiato.“

Aaron grinste in sich hinein. Bingo. Mit flavour.

„Mit Vanille, bitte.“

Nochmal Bingo.

„Du bist verheiratet?“ Aaron schielte auf ihren Ring. Jetzt, da sie die Karte auswendig gelernt hatte, konnte sie sich ja vielleicht wieder ihm zuwenden. Wenigstens für die nächste halbe Stunde oder so.

„Ähm, ne.“

„Nein?“

„Nein.“

„Warum trägst du dann einen Ring da?“ Aaron war ein bisschen erleichtert über diese Antwort.

„Ich war mal verheiratet.“

„Ach so?“

„Also eigentlich bin ich es noch.“

„Scheidung läuft?“

„Ja. Ziemlich blöde Sache.“ Auf Lenas Stirn bildeten sich kleine Sorgenfalten. „Rüdiger versucht gerade alles an sich zu reißen. Das Haus, die Kinder…“

„DER Rüdiger?“ Aarons Augenbrauen hoben sich um mindestens zehn Zentimeter. Knapp Unterkante Haaransatz. Wenn sie jetzt bejahte, würde Aaron ein bisschen enttäuscht sein von Lena. So viel schlechten Geschmack hätte er ihr gar nicht zugetraut. Rüdiger war der Streber der Stufe, ein geleckter Schönling noch dazu, mit wohlhabendem Elternhaus und ekelhaft guten Manieren. Rüdiger wollte man vielleicht kennen, der guten Beziehungen wegen, aber mit Rüdiger wollte man sicher nicht zusammen sein.

„Ja. Rüdiger Hollermann.“

Aaron schluckte. Er schluckte die bissige Bemerkung hinunter bevor sie ihm über die Lippen kam. „Und die Kinder?“

„Die leiden natürlich am meisten. Sophie ist noch nicht einmal zwei, die wird es wohl am besten verkraften. Aber Leon und Sarah, die sind schon sechs. Gerade sind sie in die Schule gekommen. Was glaubst du, was die jetzt durchmachen müssen?!“

„Ich kann mir vorstellen, dass das kein Zuckerschlecken ist. Und wo sind die jetzt?“

„Bei meinen Eltern. Ich hab ihnen gesagt, dass ich mich mit einer alten Schulfreundin treffe.“ Sie zuckte entschuldigend mit den Schultern.

„Na vielen Dank auch!“

Lena lächelte und streifte Aarons Hand. Nur flüchtig. Aber es reichte aus, um ihm eine Gänsehaut über den Rücken zu jagen. Immernoch.

Samstag, 25. September, 15.02 Uhr

Der Sanitäter hieß Schrott. So zumindest stand es auf seinem Namensschildchen. Noch nicht einmal Hr. Schrott. Einfach nur Schrott. Er tat mir leid, ich an seiner Stelle hätte meine Mutter verklagt. Oder besser: meinen Vater. Oder den Namen meiner Frau angenommen. Heutzutage ist das ja keine große Sache mehr. Aber Schrott trug seinen Namen mit Fassung, genauso wie er das Schildchen mit Fassung trug. Vielleicht war er auch gar nicht verheiratet oder solidarisierte sich lediglich mit seinem Einsatzfahrzeug.

Der Wagen war eine Katastrophe. Die Federung war so erbärmlich, dass man bei jeder Bodenwelle seiner Sitzhöcker gewahr wurde. Wenn ich eine Nierenkolik gehabt hätte oder sonst was Schmerzhaftes, ich wäre dem Herrn Schrott schon längst an die Kehle gegangen. Ich war noch niemals in einem Ambulanzwagen gefahren, aber ein bisschen komfortabler hatte ich es mir schon vorgestellt. Gut, dass Nora das erspart blieb.

Wahrscheinlich war der Hubschrauber vor uns da. Ganz bestimmt war er das. Ich wollte raus. Ich hörte Noras Stöhnen in meinen Ohren. Bei jeder Unebenheit der Straße erschütterte ihre hilflose Stimme mein Trommelfell. Ich musste ihr helfen.

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