Helmut Barz - African Boogie

Здесь есть возможность читать онлайн «Helmut Barz - African Boogie» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

African Boogie: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «African Boogie»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

"Mafia Island! Absoluter Geheimtipp. Ein richtiges Tropenparadies!" – Katharina Klein muss untertauchen. Warum also nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und endlich mal in den Urlaub fahren? Das Fünf-Sterne-Resort Golden Rock vor der afrikanischen Küste bietet Sonne, Palmen, Pool, geheimnisumwobene Schmugglerhöhlen, leckeres Essen – und einen Serienmörder, der es auf die Gäste abgesehen hat. Von der Außenwelt abgeschnitten nimmt Katharina Klein die Spur auf – und erhält dabei unerwartete Hilfe – von einem Gespenst aus ihrer Vergangenheit.
Katharina liebt Oldtimer, Schusswaffen – und den völlig falschen Mann. Im fernen Afrika stolpert sie in einen Kriminalfall, den nur sie stoppen kann. Schließlich ist sie die chaotischste, beste (und einzige) Kriminalpolizistin auf Mafia Island.
"African Boogie ist seit langem wieder einmal ein Krimi aus deutschen Landen, der nicht in die Kategorie Regio-Krimi fällt und trotz humoristischem Einschlag dennoch genügend Spannung und Action bietet, um auch international bestehen zu können." (krimi-couch.de)

African Boogie — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «African Boogie», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Jetzt war sie auf sich allein gestellt. Aber alleine war sie sicherer als bewacht von den notorisch informationsdurchlässigen Sicherheitsbehörden. Unter deren Schutz waren Killer bereits dreimal gefährlich nahe an sie herangekommen. Also dann lieber alleine. Für niemanden verantwortlich außer für sich selbst.

***

Zu früh gefreut. Vor Polanskis Bürotür erwarteten sie vier Beamte: Maschinenpistolen, Kevlarwesten, Helme, Gesichtsmasken. Auf ein unausgesprochenes Kommando hin bildeten die Männer ein Karree um sie. Polanski steckte noch einmal seinen Kopf aus der Tür: »Ach ja, so lange Sie noch in Frankfurt sind, hat das BKA seinen Personenschutz intensiviert.«

Auch das noch. Die Männer begleiteten sie im Gleichschritt zu den Aufzügen – so musste sich ein Delinquent auf dem Weg zum Erschießungskommando fühlen –, fuhren mit ihr ins Erdgeschoss, marschierten mit ihr durch die Gänge zum Ausgang des Präsidiums. Als sie versuchten, das Drehkreuz der Personenschleuse im Foyer des Präsidiums gleichfalls in Formation zu passieren, verhedderten sich die Männer. Der Personenschutz der Bundesrepublik Deutschland lag wirklich in guten Händen. Sie musste diese Ehrengarde so schnell wie möglich loswerden.

Direkt vor der Tür des Präsidiums stand ein gepanzerter Maybach: das Auto ihres Patenonkels Antonio Kurtz. Was würde Polanski jetzt sagen? »Es lohnt sich also doch, einen Patenonkel bei der Mafia zu haben.«

Die Beamten bildeten ein Spalier, während Katharina durch die offene Tür in den Fond des Wagens kletterte. Hoffentlich verzichteten sie auf den Ehrensalut. Endlich fiel die schwere Tür des Maybach hinter ihr ins Schloss.

Durch das Rückfenster sah sie, wie die SEK-Beamten in einen betont unauffälligen schwarzen SUV stiegen, der hinter dem Maybach geparkt war. Na wunderbar. Warum hissten sie nicht gleich eine Fahne mit einer Zielscheibe? Gepanzerte Fahrzeuge waren zwar sicher vor Kugeln. Aber vor Sprengstoff? Katharina hatte keine Lust auf eine Alfred-Herrhausen-Gedächtnisrallye. Schon gar nicht in der Frankfurter Innenstadt. Sie drehte sich wieder nach vorne um.

Hans und Lutz, ihre beiden treuen Leibwächter – ebenfalls eine Leihgabe ihres Patenonkels –, saßen auf den Vordersitzen. Hans, der kleinere der Beiden, hatte das Steuer übernommen. Gut. Hans war zwar nicht der Hellste und seine Aufmerksamkeitsspanne auch nicht die Längste, aber er war der beste Autofahrer, den sie kannte.

Lutz drehte sich zu ihr um. »Wohin?« Wortkarg und präzise wie stets.

Ja, wohin? Das war die richtige Frage. Sie brauchte Kleidung. Ausrüstung. Aber vor allem brauchte sie Informationen. »Zu Kurtz!«

»Okay!«

»Ach, und Hans?«

»Ja?« Der Kleinere schaute über seine Schulter zu ihr.

»Sieh zu, dass du dabei die fahrende Zielscheibe hinter uns loswirst.«

»Nichts lieber als das.«

Hans kuppelte ein und ließ den Wagen sanft anrollen.

»Festhalten!« Dann trat er das Gaspedal bis zum Anschlag durch. Der Wagen raste die Rampe vor dem Polizeipräsidium hinunter, pflügte drecksprühend über die kurze Rasenfläche, sprang auf den Bürgersteig, verfehlte ein paar Passanten nur knapp, fuhr quer über die Kreuzung, vermied dabei geschickt mehrere Kollisionen und tauchte ein in den Frankfurter Nachmittagsverkehr.

***

Der Maybach passte gerade eben durch die enge Einfahrt. Ein uneingeweihter Betrachter würde vermuten, dass sie zu einem kleinen Hof führte. Tatsächlich aber endete sie in einer überdachten Halle – ein entkerntes Wohnhaus, das Kurtz für seine Zwecke umgebaut hatte: zum Parkplatz und zum Lager für Dinge, die besser vertraulich blieben.

Hans ließ den Wagen ausrollen und stellte den Motor ab. Katharina entspannte sich. Sie waren im Zickzack durch die Stadt gefahren, um auch andere Verfolger abzuschütteln. Aber jetzt waren sie erst einmal in Sicherheit.

Aus der Lagerhalle führte eine große Stahltür in den hinteren Teil des »Puccini«, eines auf den ersten Blick unauffälligen italienischen Restaurants, seinem Namen angemessen gegenüber der Hochschule für Musik und darstellende Kunst gelegen. Ein Betrieb ihres Patenonkels. Gleichzeitig die Schaltzentrale seines Reichs. Und das Refugium, in dem der Pate von Frankfurt sich seinem liebsten Hobby hingab: Kochen.

***

Kurtz stand an einer Arbeitsplatte in seiner altmodischen Küche und schnitt Gemüse. Er sah auf, als sie hereinkamen, und legte das Messer weg. Dann kam er um den kleinen Tresen herum, um seine Patentochter zu umarmen.

»Katharina-Kind! Gott sei Dank! Wir müssen dringend reden! De Vega hat –!«

»Er hat einen weiteren Profi auf mich angesetzt. Einen Spitzenmann mit Codenamen Ministro.«

»Woher weißt du das?«

»Von Polanski. Und von einem seltsamen Typen, der ständig Eukalyptusbonbons lutscht.«

Kurtz wich das Blut aus dem Gesicht. »So ein unscheinbarer, grauer Typ, bei dem jede Phantomzeichnung ein weißes Blatt ergeben würde?«

»Genau. Kennst du ihn?«

»Halt dich fern von dem! Der Typ bedeutet Ärger. – Hat er dir irgendwas gegeben?«

»Falsche Papiere. Fünftausend Euro. Und diesen Koffer hier!« Katharina hob den kleinen, weinroten Kosmetikkoffer hoch.

»Zeig mir die Papiere!«

Katharina zog den Reisepass, den Personalausweis und den Führerschein hervor und gab sie Kurtz.

»Gute Arbeit«, musste er widerwillig anerkennen, nachdem er die Papiere durchgeblättert hatte.

Dann nahm er den Kosmetikkoffer, stellte ihn auf den knorrigen Eichentisch und öffnete ihn. Mit spitzen Fingern hob er die Gegenstände heraus, die darin lagen: den schweren, metallenen Föhn; den wuchtigen Epilierapparat; den gurkengroßen Vibrator.

»Die Dinger enthalten Geheimfächer für Teile meiner Waffe.« Katharinas Wangen glühten.

»Humor hat er ja«, knurrte Kurtz. »Schau an, Seine Unscheinbarkeit gibt vor, hilfsbereit zu sein.«

»Seine Unschein… – Wer ist der Typ?« Konnte ihr nicht einmal jemand geradeheraus die Wahrheit sagen?

»Der Typ ist – nun, er selbst würde sich vermutlich als Problemlöser bezeichnen.«

»Geheimdienst?«

»Wie man’s nimmt. Er macht die Arbeit, die Geheimdiensten zu schmutzig ist. Er und seine Leute. Er ist extrem gut vernetzt. Weltweit.«

»Und welches Interesse hat er an mir?«

»Wenn ich das wüsste.«

»Hat es was mit der Ermordung meiner Familie zu tun?«

Kurtz war von der Frage nicht sonderlich überrascht: »Ich weiß es nicht. Aber damals habe ich ihn zum ersten Mal gesehen. – Wieso? Hat er dir sonst noch irgendetwas gegeben?«

Katharina zögerte: »Nicht direkt. Er hat Thomas die Fall-Akte zugespielt. Jetzt hab’ ich sie.«

Kurtz zog verwundert eine Augenbraue hoch: »Hat er gesagt, warum?«

»Nur dass er an der Aufklärung des Falles interessiert ist.«

»Und sonst nichts?«

»Nein.«

»Gut. Hast du die Akte schon gelesen?«

»Nein. Bin ich noch nicht zu gekommen.«

»Hat er sonst noch was gesagt oder getan?«

»Er hat mich eindringlich gebeten unterzutauchen. Allein. Während er versucht, das Problem mit diesem Ministro zu lösen.«

Kurtz knetete seine Unterlippe: »Ich gebe es ja nur ungern zu, aber wenn einer dieses Problem lösen kann, dann er. – Ministro hat noch nie versagt.«

Das waren ja schöne Aussichten. »Was weißt du noch über diesen Ministro?«

»Der Typ ist ein Geist. Taucht auf, schlägt zu und verschwindet spurlos. Angeblich soll er Südländer sein. Spanier oder Südamerikaner. Mittelgroß. Das ist alles, was ich weiß.«

Ein mittelgroßer Südländer … In Frankfurt würde er überhaupt nicht auffallen, dachte Katharina. Es würde schwer werden, ihn auszumachen.

»Sonst noch etwas?«

Kurtz dachte nach: »Angeblich operiert er gerne aus der Nähe. Pistole. Messer. Klavierdraht. – Hat aber auch schon andere Methoden eingesetzt.«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «African Boogie»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «African Boogie» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «African Boogie»

Обсуждение, отзывы о книге «African Boogie» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x