Lydie Man - Trägerin des Lichts - Vergangen

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Trägerin des Lichts - Vergangen: краткое содержание, описание и аннотация

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Trauer und Schrecken halten das Königshaus von Gilda in ihrer Gewalt. Die scheinbar so heile Welt bricht in atemberaubender Schnelligkeit auseinander, denn noch ist der Mörder von Prinz Phelan und Jeldrik nicht gefasst und die Gefahr für die Königsfamilie größer denn je. Es bringt König Currann an den Rand seines Verstandes, und er droht, alle um sich herum mit in den Abgrund zu reißen.
Während sich die Männer der Familie auf die fieberhafte Suche nach dem Mörder machen, ist Jeldriks Sohn Kjell auf dem Weg nach Saran, dort den Platz seines Vaters einzunehmen und seinem Volk beizustehen, das von alten Feinden bedroht wird. Doch es wartet dort eine viel härtere Prüfung auf ihn als eine Schlacht. Schon bald muss er erfahren, dass die wahren Feinde nicht außerhalb, sondern innerhalb seines Volkes auf ihn lauern und alles bedrohen, was seine Familie geschaffen hat.
Auch Althea trifft eine folgenschwere Entscheidung, als sie beschließt, ihre mit Druidai-Fähigkeiten gesegnete Tochter nach Temora zu bringen.
Die von Dogmen geprägte Priestergemeinschaft führt Faye an die Grenze dessen, was sie ertragen kann, doch mit der ihrer Familie ganz eigenen Sturheit findet sie ihren Weg und sorgt dabei gehörig für Aufruhr. Dabei schafft sie sich zahlreiche Feinde, die ihr mit zunehmendem Alter sogar nach dem Leben trachten. Fast zerbricht sie daran, wenn sie nicht spüren würde, dass ihr Dasein einen ganz bestimmten Zweck hat: der größten Bedrohung der Menschheit zu begegnen.

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Irun, Iovans Frau und Cems Cousine

Kaleem,Iruns Vater und Cems Widersacher

Tariq, Stammesführer der Cerinn

Janida (Nida), seine Frau, Kirals und Jorids Tochter

Duncal, der Schamane der Cerinn

Ashok, ein junger Schamane der Cerinn

Belan, Nurias ältester Sohn, Fürst

Rike, seine saranische Frau

Tote, die Erwähnung finden:

Phelan,Noemis Gemahl und Curranns Bruder

Jeldrik,Altheas Gemahl

Ioanna,Frau von Nathan

Tavar, Bruder von Tamas

Bajan, ehemaliger Heerführer Moranns

Goran, Siris Cousin

Aietan, ehemaliger König Moranns

Alia, die ehemalige Hurenkönigin

Eligian, ein Mönch Gildas aus grauer Vorzeit

Madoch, ein Priester Temoras aus grauer Vorzeit

Taisto, Altheas Widersacher

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Karte von Morann

Prolog Der Hass und die Gier sind so alt wie die Zeit - фото 1

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Prolog

Der Hass und die Gier sind so alt wie die Zeit selbst.

Sie treten im Kleinen auf, zwischen einzelnen Menschen, in den Familien. Eine unbeabsichtigte Beleidigung, ein kleiner Betrug oder eine vermeintliche Ungerechtigkeit reichen schon aus. Die Rechtschaffenen gemahnen sich dann zur Zurückhaltung, unterdrücken diese Anwandlungen, gehen freundlich auf ihr Gegenüber zu und einigen sich im Guten. Oder sie gehen einfach ihrer Wege und vergessen das Ganze.

Die nicht ganz so Rechtschaffenen sind unversöhnlich, leben ihren Hang aus. Oft werden sie verachtet, gebannt oder bestraft, wenn ihre Neigung offen zutage tritt. Manche aber auch gelangen auf diesem Wege zu großer Macht, oder sie leben sie im Verborgenen aus, leben einen Wahn. Beide werden sie zu Recht gefürchtet.

Treten diese Neigungen im Großen, bei den Herrschenden auf, können ganze Reiche fallen. Denn oft ist niemand stark genug, den Mächtigen Einhalt zu gebieten. Daher werden diese Gelüste eine Sünde genannt, die von Gott oder den Göttern nicht gutgeheißen wird, um wenigstens noch eine moralische Instanz über einen Herrscher stellen zu können.

Was jedoch geschieht, wenn die göttliche Macht selbst der Sünde anheim fällt, das hat noch nie jemand zu ergründen versucht. Nicht einmal versucht, darüber nachzudenken. Es würde wohl auch alle menschliche Vorstellungskraft übersteigen.

Und den Menschen ihren Seelenfrieden rauben.

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Kapitel 1

Das Erbe

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Wie sehr Kjell das Reisen in dieser kargen Gegend in Fleisch und Blut übergegangen war, wie mühelos er wieder in den Rhythmus von Reiten und Rasten und Schlafen hinein fand! Fast wie im Traum trug ihn sein Pferd dahin, er umging gekonnt die große Straße, die Siedlungen und Wachposten, nur getrieben von dem Ziel, so schnell wie möglich zur Grenze nach Westen, raus aus Morann und weiter nach Nitrea und Saran zu gelangen.

Doch in Wahrheit merkte er gar nichts davon, keine Landschaft, keine Kälte der Nacht, nicht den ein oder anderen Regenschauer, als er in die Nähe der Feuchtigkeit des Lir-Deltas gelangte. Mit den Gedanken war er weit fort, weit fort. Warum nur, warum?, rief es immer wieder in ihm. Warum hatte sein Vater sterben müssen, feige ermordet, und sein Onkel Phelan? Er fand keine Antwort. So stark es ihn nach Saran zog, die dort wartende Verantwortung, sein Erbe, lastete wie ein Mühlstein auf seiner Seele. Und die Trauer, natürlich. Wie sollte er die Stellung seiner Familie behaupten, gegen die übrigen Saraner, und ja, auch gegen seinen eigenen Großvater? In ihren Augen war er ein Junge, ein Hänfling, der seine Stärke noch beweisen musste. Zur See fahren, kämpfen, auf der Versammlung sprechen und natürlich saufen und andere derartige Dinge, welche einen Saraner erst zu einem gestandenen Mann machten. Bei dem Gedanken verspürte er nur kalte Verachtung und eine gute Portion Rebellion. Nein, er würde seinen eigenen Weg gehen, da war er fest entschlossen.

Irgendwann kehrte er in die Wirklichkeit zurück. Aus dem Dunst der Steppe schälten sich die Umrisse der schneebedeckten Berge Nadors, seine Reise durch die endlose Steppe war fast zu Ende. Hastig sah er sich um, doch er konnte niemanden entdecken. Er musste vorsichtiger werden! Die Straße war viel bereist und die Steppe rings herum von zahlreichen Hirten und ihren Herden begangen. Der Abstieg von der Hochebene Moranns war nur an wenigen Stellen möglich. Wollte er die Wachen umgehen, blieben ihm nur wenige Möglichkeiten: Eine davon war, dass er sich südlich der Straße in den Busch schlug, aber dann würde er sich binnen kürzester Zeit verirren. Die Warnungen ihres alten Kundschafterfreundes Nadim hatte er noch gut im Gedächtnis. Nein, entschied er und wählte einen kaum begangenen Pfad weiter nördlich in Richtung des Lir-Deltas. Dort war es zwar sumpfig, aber allemal besser als im Busch. Die dritte Möglichkeit, nämlich offiziell zu reisen und um Quartier in Nador bei den Freunden seiner Eltern, Fürst Tamas oder Nadim, zu ersuchen, schloss er von vorne herein aus. Bestimmt hatten die Nadorianer bereits die ersten schlimmen Gerüchte von dem Anschlag auf die königliche Familie erreicht, und er würde dann über mehrere Tage dort festgehalten werden und ihnen Rede und Antwort stehen müssen.

Durch das unwegsame Sumpfgelände kam er wesentlich langsamer voran als auf der Straße. Bald wurde das Schilf höher, der Weg schmaler, bis dieser kaum noch zu erkennen war, und er fragte sich, ob das wirklich ein so guter Einfall gewesen war. In dem Matsch mochte er sich nicht schlafen legen, also ritt er die Nächte durch. Zum Glück schien der Mond, sodass er seinen Weg einigermaßen finden konnte. Wer hier wohl reisen mochte?, fragte er sich, oder war es nur ein Wildpfad?

Wild gab es hier allerdings im Überfluss. Allein von den zahlreichen Vögeln hätte er ganz Gilda verköstigen können. Sein Bogen fand ein ums andere Mal eine schmackhafte Mahlzeit. Immer weiter drang er nach Westen vor, und unmerklich, dann immer stärker, wurde die Luft salzig. Das war wie Balsam für Kjells angeschlagene Seele. Es roch nach Heimat, nach Zuhause. Das war Gilda nie gewesen, so viel gestand er sich nun ein. Ein Teil seiner Familie, seiner Herkunft, ein Ort zum Verweilen, aber eben nicht das Zuhause. Gespannt richtete er sich auf, ob er das Meer erspähen konnte, aber er sah nur undurchdringliches Schilf.

Dann bog der Pfad plötzlich nach Süden ab. Er entdeckte etwas in der Ferne, eine grüne Wand, welche nur ein Wald sein konnte, der erste Wald seit mehr als vier Jahren, den er zu Gesicht bekam. Dort würde er sein Nachtlager aufschlagen, beschloss er, auf dem ersten trockenen Platz, den er fand.

Bis es soweit war, dauerte es noch seine Zeit, doch schließlich fand er im letzten Licht des Tages einen wunderbaren moosbewachsenen Flecken, wo er herrlich weich gebettet ruhen konnte. Er war im Westen angekommen.

Diesmal schlief Kjell bis weit nach Mittag des nächsten Tages durch. Erholt wachte er auf, und auf einmal hatte er es nicht mehr so eilig. Ein wenig, so resümierte er, als er vor einem Tümpel saß und sich den Staub der Steppe abwusch, hatte es auch von einer Flucht gehabt, vor seiner Mutter, seinem Onkel, dem König, und vor dem Schrecken ganz besonders. Betäubt hatte er sich und verausgabt, erkannte er und betrachtete sein Spiegelbild im Wasser. Hager war er geworden, mit einem strubbeligen blonden Bart und noch nicht ganz verblassten Prellungen von dem Unglück im Gesicht. Seine Nase hatte auch etwas abbekommen, dachte er und rümpfte selbige. Nicht, dass es ihm zum Nachteil gereichte. Er fand, es sah verwegen aus. Zeit, auch den Rest wieder in einen Saraner zu verwandeln.

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