Carina Zinkeisen - Ich bin Isabella

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Isabella von Parma lebte im 18 Jahrhundert (31. Dezember 1741 bis 27. November 1763) am Hofe Maria Theresias, war mit Joseph II, dem Sohn Maria Theresias, verheiratet, liebte aber ihre Schwägerin Maria Christina, oder je nach Lesart Marie Christine, von Isabella oft zärtlich Mimi genannt. Isabella schrieb Marie Christine viele Briefe in einem sehr schwärmerischen Stil verfasst. Diese Briefe befinden sich im Nachlass von Albert von Sachsen Tesche, den Marie Christine nach Isabellas Tod geheiratet hat und legen eine lesbische Beziehung der beiden Frauen nahe. Isabella duzte Mimi in den Briefen teilweise und sprach sie mit ihrem Kosenamen an, während sie ihren Mann Joseph stets Erzherzog nannte. Zudem sprechen die Briefe eine recht eigene Sprache, weswegen ich Isabella und Mimi den Mut gab, sich lieben zu dürfen, nicht nur auf dem Papier in Form von Briefen, sondern auch in Natura.
Zudem gibt es noch eine zweite Erzählebene in der Jetzt Zeit, in der Elodie, eine junge Frau, feststellt, dass sie nicht ihren Verlobten Viktor, sondern ihre beste Freundin Vanessa liebt. Ihr erscheint Isabella als Geist und erzählt ihr ihre Geschichte. Dadurch gewinnt Elodie den Mut, zu ihren Gefühlen zu stehen

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Kein Mensch wird merken, wie es in mir aussieht.

Kein Mensch

Nur Mimi, denn sie ist meine Zwillingsseele.

Mein zweites Ich

Meine große Liebe

Ich kann nicht anders.

Ich liebe sie.

Ich werde sie immer lieben.

Immer, dessen bin ich mir sicher.

Ganz sicher.

Wien, 18. Januar 1761

Man schreibt den 18. Januar 1761. Ein Unglückstag, ein wahrer Unglückstag.

Es ist bitterkalt und das ganze Reich liegt im Dauerfrost, eine Kälte, die mir als Südländerin sehr zusetzt und an die ich mich niemals gewöhnen werde. Ähnlich kalt und frostig ist auch uns zumute.

Marie Christine weint und ich habe meine Arme eng um sie geschlossen. Ganz eng. Ihre Hoffnung, Josephs Hoffnung, meine Hoffnung, unser aller Hoffnung – alles vergebens. Carl ist tot, dahingerafft von den Blattern. Der junge Erzherzog, der mit vollem Namen Karl Joseph von Österreich heißt, geheißen hat, denn er ist ja jetzt tot, er war der Lieblingssohn der Kaiserin gewesen und auch Marie Christines Lieblingsbruder. Und auch mir war er mit seinem fröhlichen, noch sehr jungenhaften Naturell und seiner brillanten Intelligenz sehr sympathisch gewesen und ans Herz gewachsen. Am Sylvestertag, meinem neunzehnten Geburtstag, scherzte er mit mir und war zu Späßen aufgelegt, was uns beiden einen zornigen Blick Josephs einbrachte und mich sehr amüsierte. Und jetzt war er tot, gerade einmal fünfzehn Jahre alt geworden. Er hätte doch noch das ganze Leben vor sich gehabt, sein Papa wollte, dass er eines fernen Tages den Thron des Großherzogtums der Toskana besteigt, dass der Kaiser für sein angestammtes Herzogtum Lothringen hatte eintauschen müssen. Meine Mimi, die Kaiserin, der Kaiser und der gesamte Hof trauern um den armen Carl. Ganz besonders meine Mimi.

Ich denk an die Blattern und den armen Carl und fahre Marie durch die Haare, drück sie tröstend an mich. Tröstend und ganz eng. So eng, dass ich kaum noch zu atmen vermag.

„Diese blöden verdammten Blattern“, flüstere ich, alle höfische Etikette vergessend, gegen ihre Halsbeuge, ihr betörendes Parfum einsaugend „diese blöden Blattern, Mimi“.

Ich gebrauche ihren Kosenamen, der nur uns beiden gehört, nur uns beiden und halte sie ganz fest. Ganz fest.

Ich halte sie ganz fest und küsse sie sanft auf die Wange, küsse sie und spüre ihre Brüste an meinen, ihr pochendes Herz, mein pochendes Herz. Ich vergesse alle Gedanken an Sünde und auch alle Gedanken an den armen Carl und unsere Trauer. Mein Herz setzt aus und ich fühle nur noch, empfinde nur noch. Ich presse sie ganz fest an mich, meine Lippen an ihren Wangen und küsse sie zärtlich und sachte auf den Mund. Ich küsse sie auf den Mund, spüre die zarte Berührung ihrer Zunge an meiner und stöhne ganz leise auf. Ich bin ziemlich erregt und spüre, dass auch Mimi ziemlich erregt ist trotz ihrer Trauer.

Sie ist erregt und dennoch löst sie sich abrupt aus meinen Armen. Ihr Atem geht stoßweise wie meiner auch.

„Isa, das dürfen wir nicht. Ich werde Albert heiraten, muss ihn heiraten. Er macht mir doch schon ewig den Hof, schreibt so schöne Briefe, besucht mich. Was ist, wenn Joseph hereinkommt und uns so sieht, oder die Kaiserin? Meine Mutter, sie würde, es geht nicht“, stammelt sie zusammenhangslos, fast panisch, rafft ihre Röcke, eilt zur Tür und lässt mich mitten im Raum stehen.

Mitten im Raum. Ich stehe immer noch mitten im Raum und denke an die Kaiserin und ihre Sittenstrenge und ihren frömmelnden Charakter. Wenn sie uns so gesehen hätte, nicht auszudenken, wäre das gewesen. Mimi hat recht, auch wenn es weh tut, sie hat recht.

Und dennoch ich stehe da, mitten im Raum. Immer noch erregt und voller Scham.

Voller Scham.

Sünde.

Todsünde.

Das darf sich nicht wiederholen. Mimi hat recht, wir dürfen das nicht.

Aber es wird sich wiederholen.

Denn ich kann nicht anders.

Kapitel 3

Wien, 28. November 2017, 7 Uhr morgens

Ein Weckerklingeln. Ein Weckerklingeln und ein fiependes Handy.

Elodie richtete sich mühsam auf. Ihr tat alles weg, da das Sofa nicht unbedingt der beste Ort zum Schlafen war und sie massierte ihren schmerzenden Nacken. In der Hoffnung, die Bilder würden verschwinden, sich in Luft auflösen. Aber das taten sie nicht. Natürlich nicht. Ihr Gesicht, das sehr dem von Isabella glich.

Isabella, die Marie Christine geküsst hatte, Mimi.

Sie selber, die Marie Christine geküsst hatte, ihre Mimi, ihre Nessa, denn Vanessas Gesicht hatte sich über das von Marie Christine gelegt. Und dann hatte sie ihre Maman gesehen, die der Kaiserin glich und furchtbar wütend dreingeschaut hatte.

Mit zitteriger Hand griff Elodie nach ihrem Handy.

Sprachnachricht von Viktor.

Elodie seufzte und stellte die Nachricht auf laut.

„Hallo Elodie, mein Schatz“, hörte sie Viktors Stimme etwas verzerrt aus der Ferne Chicagos. „Ich kann dich leider wieder nicht erreichen. Du fehlst mir so, Liebes. Meld dich doch bitte.“

Mit schlechtem Wissen, weil sie ihn so gar nicht vermisste, und Trauer im Herzen griff Elodie nach Marie Antoinettes Kaffetasse, sich nach starkem, bitterem, heißem Kaffee sehnend, als ihr Handy erneut zu klingeln anfing.

„Vanessa“

Elodie atmete tief durch und versuchte das nagende und bohrende Gefühl in ihrem Innen ganz weit weg zu verbannen. Vanessa war ihre beste Freundin, so wie Mimi die von Isa gewesen war. Und sie musste sie mit Greta teilen, ob sie wollte oder nicht.

„Cafe Sacher heute um 10 Uhr“, las sie mit klopfendem Herzen.

Wien, 28. November 2017, 10 Uhr morgens, Cafe Sacher

„Also was solltest du mir erzählen“, fragte Elodie, nachdem sie ihre Gabel zur Seite gelegt hatte. Die Sachertorte im Cafe Sacher war ein absoluter Hochgenuss.

„Erstmal muss ich gestehen, liebste Elodie, Schande über mein Haupt. Die Sachertort ist ein absoluter Hammer, wenn die auf die Starbucks Coolness treffen würd, das wäre perfekt. Ach ja und das andere, das wollte ich dir unter vier Augen erzählen. Als als ich dir gesimst habe, dass Greta zurückkommt. Sie...“

Vanessa stockte und Elodie hielt den Atem an.

„Sie kommt zurück. Wegen Ihrer Diplomfeier. Hauptsächlich wegen der. Nicht wegen mir, weißt du“, fuhr Vanessa fort. „Sie, sie hat sich in London verliebt. In London und in eine Frau. Eine andere Frau. Sie heißt Sarah und ist Doktorandin in englischer Geschichte. Siehst du, Elly, Elizabeth toppt Maria Theresia.“

Vanessa hörte sich traurig an und Elodie griff tröstend über den Tisch nach ihrer Hand, das jubelnde Gefühl in ihrem Herzen verzweifelt ignorierend.

„Das tut mir sehr leid, Ness“, sagte sie leise und Vanessa schüttelte sachte den Kopf.

„Muss es nicht, Elly, war eh eine never ending story, ein auf und ab, on and off, du weißt ja. Ich habe einiges an ihr geliebt, aber ich konnte mich nie auf sie verlassen. Sie war nie meine Seelenverwandte. Nie wie du. Und jetzt…“ Vanessas Stimme brach und es schnürte Elodie das Herz zu. „Jetzt erzählst du mir, was los ist. Du siehst nämlich aus, als hättest du gar nicht geschlafen.“

Elodie nickte und sah sich im Sacher um. Überall lachende und schwatzende Menschen. Keiner, der Notiz von ihr und Vanessa nahm. Sie atmete tief ein und aus.

„Ich erzähl dir alles, aber du darfst mich nicht unterbrechen, bis ich fertig bin und auch nicht für verrückt halten. Denn das was ich dir erzähle, ist verrückt. Komplett verrückt.“ Und dann begann sie Vanessa langsam alles zu erzählen. Wie sie gegoogelt hatte, ob es lesbische Prinzessinnen gäbe, wie sie dabei auf Isabella von Parma getroffen war, dass Isabella aussah wie sie selber und ihre Schwägerin Marie Christine geliebt hatte und nicht ihren Ehemann Joseph. Wie Isabella mitten in der Nacht in ihrem wunderschönen silberfarbenen Brokatkleid auf ihrem Computerstuhl gesessen hatte. Dass Isabella ihr ihre Geschichte, die auch ihre eigene war, erzählen wollte. Wie sie von Isabella geträumt hatte und in diesem Traum Marie Christine geküsst hatte. Dass Marie Christine so ausgesehen hatte wie Vanessa erwähnte Elodie lieber nicht, denn Vanessa war ja gerade frisch getrennt und sie wollte sie nicht verwirren.

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