Janina Hoffmann - Ingas Spiel

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Es gibt nicht viele Menschen, die in ihrem Leben ganz oben ankommen. Zu den wenigen erfolgreichen Ausnahmen zähle ich, Dr. Britta Klein, Anwältin und Partnerin in einer renommierten Hamburger Kanzlei. Ich bekomme immer alles, was ich will. Und wenn nicht, nehme ich es mir. Und zwar ohne jegliche Rücksicht auf andere.
Ehrgeizig, erfolgreich, egozentrisch: Die Anwältin Dr. Britta Klein räumt Gegner rücksichtslos aus dem Weg. Für ihre jüngste Intrige scheut sie nicht einmal davor zurück, ihre ahnungslose Schwester Inga auszunutzen. Das Spiel beginnt, und alles verläuft nach Plan … Sicher, Britta?
Die Fortsetzung von «Ingas Verbrechen».

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Frederico. Wer war das denn noch mal. Etwa der Kerl aus der Bar letztes Wochenende? Habe ich dem etwa meine Telefonnummer gegeben? Ich muss in Zukunft auswärts unbedingt weniger trinken. Aber ein Glas Rotwein zu Hause zum Abschluss dieses anstrengenden Tages wird ja wohl noch erlaubt sein. Dazu zwei Schlaftabletten, sonst liege ich wieder stundenlang wach und denke darüber nach, was ich morgen alles erledigen muss. Oder noch schlimmer: Ich schlafe ein und träume. Es ist immer derselbe Traum. Ich träume ihn schon seit Jahren und weiß jedes Mal schon zu Beginn, was passieren wird, und doch kann ich es nie verhindern. In dem Traum bin ich wieder sechs Jahre alt und habe diesen Unfall, der mein Leben so drastisch veränderte.

2. Verschobene Synapsen

Ich bin in einer kleinen Stadt in Norddeutschland mit dem Namen Sandburg aufgewachsen. Ein furchtbares Kaff, das ich, sobald es möglich war, verließ und später nur noch besuchte, wenn es sich gar nicht vermeiden ließ. Meine Eltern arbeiteten in einer Gärtnerei am Stadtrand, die den Eltern meines Vaters gehörte. Die Gärtnerei war schon damals sein ganzer Stolz, wenn sie auch kaum Gewinn abwarf. Solange ich zurückdenken kann, arbeiteten meine Eltern sechs Tage die Woche von morgens bis abends, und doch reichte das, was sie verdienten, gerade aus, um über die Runden zu kommen. Meine Großeltern zogen sich immer mehr aus dem Geschäft zurück und wollten die Gärtnerei in einigen Jahren ihrem einzigen Sohn übergeben. Mein Vater hatte schon große Pläne, was er aus der Gärtnerei alles machen wollte, wenn sie ihm erst gehörte. Das Gewächshaus wollte er durch zwei riesige neue ersetzen und auf der Wiese, die zwischen der Gärtnerei und einem Wald lag, eine Baumschule errichten. Für die Verwirklichung seiner Vision scheute mein Vater auch nicht davor zurück, notfalls hohe Kredite aufzunehmen. Sicher konnte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehen, was es heißt, für den Rest des Lebens größtenteils für die Rückzahlung von Darlehen zu arbeiten.

Ich wusste damals noch nicht, was eine Baumschule war, und fragte mich, weshalb Bäume zur Schule gehen sollten. Vor einigen Tagen war ich sechs Jahre alt geworden und würde im Sommer eingeschult werden. Doch bis dahin waren es noch einige Monate, denn Weihnachten war gerade erst vorüber. Ich fand es sehr ungerecht, dass mein Geburtstag und Weihnachten so dicht zusammenlagen, und war davon überzeugt, dass ich anderenfalls mehr Geschenke bekommen würde. Jetzt teilten meine Eltern meine eigentlichen Weihnachtsgeschenke doch auf zwei Anlässe auf. Außerdem hatte ich in diesem Jahr nicht das bekommen, was ich mir schon seit Wochen so sehr gewünscht hatte: ein Lexikon, bestehend aus vierundzwanzig edlen Lederbänden. Es kostete mehrere Hundert Mark. Ich hatte die schönen Bücher in einem der Kataloge gesehen, aus denen meine Mutter manchmal etwas bestellte, und sie hatte mir umständlich erklärt, was ein Lexikon war. Von da an war ich überzeugt davon, dass dies das einzige ideale Geschenk für mich war. Wenn ich dieses Lexikon durchgelesen hatte, würde ich alles wissen. Das war mir sehr wichtig, denn ich glaubte schon damals, dass meine Eltern nur deshalb immer so viel über Geld sprachen, weil sie nicht wussten, wie man reich wird.

„So‘n Tüdelkram. Du spinnst wohl, Bridda“, hatte mein Vater gebrummt, als ich das Lexikon als Wunsch geäußert hatte. „Das kostet ein Vermögen. Und du kannst noch nicht einmal lesen.“

Um meinen Eltern entgegenzukommen, hatte ich sogar vorgeschlagen, dass dies mein Geburtstags- und Weihnachtsgeschenk zugleich sein könnte, und war von der Reaktion meines Vaters mehr als enttäuscht. „Aber ich komme doch bald zur Schule, und dann kann ich lesen“, argumentierte ich. „Bitte schenkt mir das Lexikon! Ich muss doch alles wissen!“

„Das Lexikon kannst du dir zur Konfirmation wünschen“, lenkte meine Mutter ein. „Jetzt bist du dafür noch viel zu jung. Außerdem ist es sehr teuer.“

„Euch ist es nur zu teuer, weil ihr nicht klug genug seid, um viel Geld zu verdienen!“, schrie ich verärgert.

„Pass bloß auf, Bridda!“, schimpfte nun mein Vater. „Gleich setzt es was!“

Damit war das Thema für meine Eltern erledigt, und ich hatte zum Geburtstag ein dämliches Brettspiel und zu Weihnachten eine Puppe samt Wagen bekommen. Ich hasste meine Geschenke, und ich war wütend auf meine Eltern, weil sie mir meinen großen Wunsch nicht erfüllt hatten. Dabei war ich doch ihr einziges Kind! Mein Bruder Wolf sollte erst im darauffolgenden Sommer zur Welt kommen und meine Schwester Inga zwei Jahre später.

Meine Eltern verbrachten die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr wie gewöhnlich von morgens bis abends in der Gärtnerei, und ich leistete ihnen wie immer Gesellschaft. Zurzeit waren Topfblumen und Gestecke mit einem Schornsteinfeger oder einem Kleeblatt als Glücksbringer für das neue Jahr 1964 gefragt, und meine Eltern hatten reichlich mit dem Bedienen der Kundschaft zu tun. Daher ließen sie mich wie gewohnt unbeaufsichtigt. Normalerweise machte es mir Spaß, auf dem großen Gelände herumzutollen, doch ohne das Lexikon war mir alles verdorben. Lustlos marschierte ich über den Hof. Es war ein eisiger, trüber Tag, aber leider gab es keinen Schnee. Mein Blick fiel auf den großen Holzschuppen, der als Lager diente. Eigentlich war es meinen Eltern egal, wo ich mich herumtrieb, nur das Gelände durfte ich nicht verlassen und auf keinen Fall den Schuppen betreten.

„Es ist gefährlich, zwischen der Ware herumzuturnen“, hatte mich mein Vater schon mehrfach gewarnt. „Es könnte etwas auf dich drauffallen oder du könntest irgendwo herunterfallen und dir das Genick brechen. Sollte ich dich im Schuppen erwischen, knallt es, Bridda, das sage ich dir.“

Bisher war ich immer folgsam gewesen und hatte den Schuppen gemieden. Doch wenn meine Eltern nicht auf mich hörten und mir statt des wunderbaren Lexikons irgendeinen Kinderkram schenkten, wieso sollte ich dann tun, was sie sagten? Der Schuppen war unverschlossen, wie ich feststellte. Leise knarrte die Tür, als ich sie öffnete und hinter mir schloss. Im Halbdunklen erkannte ich zahlreiche Kisten, die an den Wänden gestapelt waren. Wahrscheinlich enthielten sie Gartenzubehör. Säcke mit Blumenerde waren hoch aufgetürmt, und Gartengeräte lagen auf einem Haufen. Durch die kleinen Fenster des Schuppens fiel nur ungenügend Licht, doch ich traute mich nicht, das elektrische Licht einzuschalten, weil dann meine Eltern sehen könnten, dass jemand im Schuppen war. Mehrere Seile ganz oben in einem hohen Metallregal an der Wand zogen meine Aufmerksamkeit an. Ob ich eines davon als Springseil nutzen könnte? Ich beschloss, mir die Seile näher anzusehen, und begann vorsichtig, das Regal hinaufzuklettern. Es war nicht in der Wand verankert. Mir kam es vor, als würde es mit jedem Schritt, den ich machte, stärker wackeln. Auf halber Höhe hielt ich unentschlossen inne. Sollte ich nicht doch lieber wieder nach unten klettern? Die Seile waren noch immer ein ganzes Stück außerhalb meiner Reichweite. Aber wie sollte ich dann den Nachmittag verbringen? Hätte ich doch nur das schöne Lexikon! Darin waren bestimmt viele Bilder, die ich mir hätte ansehen können. Ich war wieder so wütend auf meine Eltern! Und mit meiner Wut wuchs auch mein Mut, mir eines der Seile zu holen. Zwei Regalfächer weiter oben hatte ich es fast geschafft. Die Seile waren in greifbarer Nähe. Aufgeregt stieg ich noch ein Stück höher. Dann hielt ich mich mit der linken Hand oben an der Regalfläche fest, um mit der rechten ein Seil zu nehmen. Wäre es in dem Schuppen richtig hell gewesen, hätte ich gesehen, dass die Fläche mit Öl beschmutzt war. Doch in dem halbdunklen Raum griff ich in die klebrige Masse. Meine linke Hand verlor den Halt. Meine rechte Hand fasste panisch in das Seilknäuel, das ich im freien Fall mit nach unten riss. Hart schlug ich mit dem Hinterkopf auf dem Betonboden auf. Dann wurde alles schwarz.

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