„Erst in vier Wochen wieder...“, meinte sie und blickte sich neugierig um. Die Straßen von Augsburg waren verlassen, die Bürgersteine bereits hochgeklappt. Vielleicht war dies der Grund, warum Roman plötzlich in dichtes Buschwerk gezerrt wurde.
„Ich will aber keine vier Wochen mehr warten“, erklärte das Vollmondgesicht und blickte Roman erwartungsvoll an.
„Na ja... ist ja nicht so schlimm. Wir haben anschließend den abnehmenden Halbmond und dann den Neumond, ist auch klasse“, stammelte Roman, verstummte aber, als er spürte, wie das kräftige Mädchen die Monstertitten an seinen Körper presste.
„Willst du lecken?“, hauchte sie und strich mit der Zungenspitze über ihre Lippen.
„Wir haben doch nichts dabei...“
„Dummkopf! Du darfst mich lecken!“
„Hm... dich?“
„Ja... schleck meine Fotze...“
Roman war ratlos, hatte aber keine Zeit weiter darüber nachzudenken. Martha legte ihre Hände auf seine Schultern und drückte den Knaben nach unten. Der hilflose Bursche kniete in einer Pfütze und hatte den Kopf in Höhe ihres Bauchnabels. Während er überlegte, wie er die nasse Hose der Mutter erklären sollte, hob das Vollmondgesicht den Rock und entblößte ihren nackten Unterleib.
Plötzlich verloren sich die Gedanken an seine nassen Knie. Er blickte direkt auf eine rotbehaarte Schamzone, dessen Geruch in seiner Nase kitzelte.
„Leck mich endlich... Ellen sagte, du hast es ihr geil besorgt!“
Die muskulöse Martha, die gewiss als Kugelstoßerin bei der Leichtathletik gepunktet hätte, drückte den schmächtigen Kopf des Schulprimus auf ihr Geschlecht. Sie spreizte die Schenkel und Roman Nase wurde gegen den Urwald roter Intimbehaarung gepresst. Während er überlegte, wie er in diesem Fell die interessanten Stellen finden sollte, drückte die gefühlte Athletin seinen Mund auf ihre Schamlippen.
„Genau dort... leck mit deiner Zunge meine Fotze...“, stöhnte das Vollmondgesicht.
Roman streckte tastend und neugierig suchend seine Zunge hervor. Er spürte zwischen krausen Haaren eine heiße Feuchtigkeit, die ihn magisch anzog. Von den Bilder aus seinen Bücher und dem Anblick der nackten Ellen Lang war ihm klar, dass es sich um die Scheide handeln musste.
Na gut, dann leckte ich hier etwas herum, so beschloss er mutig. Er streckte die Zunge so weit heraus, wie es möglich war und strich die prall gefüllten Schamlippen auf und wieder ab.
„Ja... so ist es geil... ich helfe dir...“, erklärte Martha Pfahl, spreizte die Schenkel, legte die Hände an ihre Schamlippen und spreizte die Labien.
Nun hatte Roman mehr Spielraum für seine Zunge. Er konnte nicht nur auf und ab lecken, sondern auch nach vorne stoßen und in die geöffnete Spalte dringen.
Allerdings störte es ihn, dass sein Nacken schmerzte und sich ein Muskelkrampf ankündigte. Aber er wollte seinen guten Ruf, den er sich bei Ellen Lang erworben hatte, nicht gefährden.
Also leckte er, wie er glaubte, dass es richtig wäre. Auf und ab, rein und raus. Es wurde immer feuchter und wärmer. Das Mädchen immer lauter und unruhiger.
„Ohh... aahhh... ich komme...“, stöhnte sie.
Roman überlegte gerade, dass sie bereits da wäre, da spritze ein feuchter Strahl in sein Gesicht. Eine komplette Ladung weiblicher Ejakulation traf seine Nase, den Mund und lief über seinen Hals auf die Krawatte.
Roman überlegte gerade, wie er das der Mutter erklären sollte, da wurde er wieder auf die Füße gezogen. Der Schwung ließ ihn einige Zentimeter hoch schnellen. Das Vollmondgesicht besaß wirklich die Kraft einer Amazone.
Als er wieder auf den Beine gelandet war, hoffte er, nun selbst befriedigt zu werden. Sein Penis drückte hart gegen den Stoff seiner Hose.
„Werden wir jetzt Sex haben?“, fragte er schüchtern.
„Ach, Süßer, ich muss doch nach Hause...“
„Aber ich...“
„Ja, ja, du warst toll. Wir werden das nachholen, ist versprochen.“
Sie zerrte ihn um die nächste Straßenecke. Vor ihrer Haustür hatte sich in Roman neuer Mut angesammelt. Er wollte doch auch sein Ejakulat abgeben. Voller Tatkraft packte er das Vollmondgesicht im Nahkampfgriff, dass ihr für einen Augenblick die Luft weg blieb. Dann trat sie ihm gegen das Schienbein, knallte ihm eine Ohrfeige herunter und war im nächsten Moment im Haus verschwunden.
Roman hielt sich die Wange, dann massierte er sich das Schienbein. Er wusste, dass er irgendetwas nicht ganz richtig gemacht hatte. Dann kam Zorn in ihm auf.
„Blöde Ziegen sind sie alle!“, schimpfte er vor sich hin. „Die ganze Menschheit ist blöd! Die Weiber, die Lehrer – alle! Es muss etwas geschehen! Etwas Besonderes!“
Roman rief es durch die nächtlichen Straßen von Augsburg, dass sämtliche Hunde im Viertel zu bellen anfingen. Dann latschte er weiter. Irgendetwas muss passieren, verdammt nochmal! So konnte das Leben doch nicht weitergehen!
Da kam er an einer Kneipe vorbei. Schwarzer Blues tönte aus den Fenstern. Roman ging hinein.
Die Kneipe am Augsburger Bahnhof war gesteckt voll. An der Theke hingen langhaarige Typen in nietenbesetzter Lederkleidung herum. Ihre Bärte badeten sie in Bier. Rauchwolken wogten wie gärender Wein durch die Pinte. Alle Gäste, die Roman in Augenschein nahmen, verzogen die Gesichter. Er war ein bisschen zu anders gekleidet, als die Typen in der Kneipe.
Roman Schreiber war es gleichgültig, wie sehr er in dieser Pinte auffiel. Er war zum ersten Mal in seinem Leben stocksauer. Was dachten sich diese blöden Weiber nur? Ließen sich befriedigen und zeigten dann die kalte Schulter.
„Ein Bier und einen Tequila mit Limette und Salz!“, knurrte er die Bedienung an.
Es war auch das erste Mal in seinem Leben, dass er ein Bier und einen Tequila bestellte, hatte aber aus dem Freundeskreis gehört, dass man dies so machte. Aber irgendwann ist ja immer das erste Mal.
Er rieb Limettensaft auf die Hand, streute Salz darüber, trank den Tequila und leckte die Haut ab. Anschließend nahm er einen großen Schluck Bier und schüttelte sich, da es grässlich schmeckte.
„Noch einen Tequila“, rief er zur Bedienung.
Die Szene wiederholte sich mehrmals. Aber schon nach dem dritten Schnaps sah die Welt ganz anders aus. Roman spürte die Ohrfeige nicht mehr, und auch das Schienbein war wieder in Ordnung. Und die Zählerei aus der Tanzstunde hatte einen neuen Rhythmus: Eins, zwei – Schluck – eins, zwei – Schluck...
Es ging ganz prima. Der Tanzrhythmus wurde zum Kneipenrhythmus. Eins, zwei – Schluck...
Der Teufel soll Ellen Lang, Martha Pfahl und den Lehrer Axel Haar holen!
Eins, zwei – Schluck! Das machte kolossal Spaß!
Dann kam ein neuer Klang in die Symphonie: Einsssss, zzzzwei – hicks...
Roman bestellte sich lautstark eine Zigarre und begann zu paffen. Wohlgeformte Kummerwölkchen umhüllten sein Haupt. Die Musik schien immer dieselbe zu sein, jedenfalls kam es Roman so vor. Die Typen, die zu ihren Bluesgitarren sangen, schienen allesamt Kaugummi im Mund zu haben. Aber schön war es doch.
„Die Musssik issss depppert“, lallte Roman und sah erstaunt seiner Krawatte zu, die im Bier badete. „Die Musik und die Kneipe und alles ist deppert. Hier bringt mich keiner mehr raus. Warum bin ich nicht schon öfter hier gewesen?“
Roman begann laut zu philosophieren. „Ich lass mich einbalsamieren, Leute, wenn sich nicht alles sofort ändert! Es wird alles anders! Alles!“
Er stieg auf einen Stuhl und verlangte Silentium. Es wurde wirklich etwas ruhiger und Roman kam in Fahrt. Da holte er zu einer großen Rede aus.
„Auch, ihr Deppen, ihr Wolpertinger und Vollpfosten! Hört, was ich euch zu sagen habe! Ich verkünde meine Resolution! Es wird alles abgeschafft! Der Wecker wird abgeschafft, sämtliche Lehrer werden abgeschafft, die Schulen werden bestreikt! Die Zunft der Tanzlehrer wird zum Sandschaufeln in die Wüste geschickt, die Pädagogen werden durch absoluten Alkoholentzug bestraft, sämtliche Musterschüler zu Schwarzbrennern umerzogen. Ich gehe mit gutem Beispiel voran! Als Beweis, dass ich es ernst meine, vergesse ich sofort sämtliche auswendig gelernte unregelmäßige lateinische Verben, ich ersäufe sie in Bier und Schnaps!“
Читать дальше