Jake Needham - Die Große Mango

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In den Wirren der letzten dramatischen Tage des Vietnamkrieges verschwinden die staatlichen Reserven der südvietnamesischen Nationalbank spurlos.
Mehr als zwanzig Jahre später kommt ein in Bangkok lebender Amerikaner unter mysteriösen Umständen ums Leben. Erste Nachforschungen ergeben eine Verbindung zwischen dem toten Harry Austin, einem Vietnam-Veteranen, der bis zum letzten Tag in Saigon bei den US-Marines gedient hatte, und den verschwundenen vietnamesischen Millionen.
Eine weitere wichtige Spur führt zu Eddie Dare, einem in San Francisco lebenden Anwalt, der bis 1975 in Austins Einheit war. Dare, der die Erinnerungen an die Schrecken des Dschungelkrieges so gut es ging aus seinem Gedächtnis verbannt hatte, wird von seiner Vergangenheit eingeholt.
Mehrere Geheimdienste, der Secret Service, die DEA und die chinesische Mafia liefern sich einen Wettlauf bei der Suche nach dem Schatz aus Geld und Gold, der nach heutiger Schätzung etwa 400 Millionen Dollar wert sein dürfte. Schnell konzentriert sich diese Suche in der schwülen Tropenhitze der thailändischen Hauptstadt Bangkok.
Immer im Mittelpunkt des Geschehens steht Eddie Dare, von dem alle vermuten, dass er mehr weiß als er zugibt.

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Es war noch während Eddies Zeit bei Wren & Simon, als er eines Abends spät nach Hause kam und feststellen musste, dass seine Frau mitsamt Michael und dem Meisten, was sie zusammen besessen hatten, ausgezogen war. Bevor er wirklich begriffen hatte was ihm widerfahren war, meldete sich Jennifer aus Seattle, reichte die Scheidung ein und beantragte das Sorgerecht für Michael. Sie gab Eddie nicht wirklich die Schuld am Scheitern ihrer Ehe. Sie wollte nur einfach nicht mehr ein verheiratetes Anhängsel sein und stattdessen lieber ihr eigenes Leben haben, sagte sie. Eddie wusste nicht recht, was er davon halten sollte, er schaffte es sogar, ein gewisses Maß an Verständnis für Jennifers Ansichten aufbringen. Als die Scheidungspapiere kamen, unterschrieb er ohne lange nachzudenken und schickte sie zurück.

Während Eddie noch versuchte, sich an sein unerwartetes Singledasein zu gewöhnen, ereignete sich das, was er später nur noch als „Die Meinungsverschiedenheit“ zu bezeichnen pflegte und zu seiner plötzlichen Trennung von Wren & Simon führte. Das machte zwei Scheidungen in einem Monat. All das war jetzt fast zehn Jahre her, aber er konnte sich immer noch minutiös an jede Einzelheit erinnern. Wie es war, als die Vorstände ihn in den Konferenzraum riefen und ihn feuerten. An jedes Wort, das sie zu ihm gesagt hatten, konnte er sich erinnern. Die Erinnerung an die Scheidung von seiner Frau hingegen war bereits völlig verblasst.

„Sonst keine Nachrichten?“ fragte Eddie.

„Nichts, das dich interessieren müsste.“

Der gute alte Joshua, dachte Eddie. Immer alles unter Kontrolle. Eddie hingegen war sich schon seit seiner Kindheit nicht mehr so sicher, ob er noch alles unter Kontrolle hatte. Damals, auf der Feier, die seine Eltern zu seinem fünften Geburtstag organisiert hatten, hatte er Becky Schulman verprügelt. Sie war sieben, hatte ihm die Zunge herausgestreckt und ihn einen Trottel genannt. Da hatte er mit seiner kleinen Faust ausgeholt und perfekt getroffen. Becky hatte mit ihrer blutenden Nase den ganzen Teppich versaut und dann bekam Eddie ein paar ordentliche Backpfeifen von seiner Mutter, wobei unklar blieb, ob die für Becky Schulmann oder den versauten Teppich waren. Jedenfalls hatte er nicht geweint weil er fand, dass es das wert gewesen war. Er hatte die kleine Hexe voll erwischt und noch heute war er fest davon überzeugt, dass sie diese Abreibung verdient hatte. Das war vielleicht das letzte Mal in seinem Leben gewesen, wo er das Gefühl hatte, eine Situation vollständig unter Kontrolle zu haben.

„Würdest Du mir bitte einen Kaffee bringen, Joshua?“ fragte Eddie auf dem Weg in sein Büro.

„Sofort, mein Meister.“

Idiot dachte Eddie und setzte sich in seinen braun gepolsterten Schreibtischstuhl mit der kurzen Rückenlehne – er hasste diese riesigen thronartigen Ledersessel, in denen sich die meisten Anwälte besonders wohl fühlten – und ließ seine Aktentasche neben dem Schreibtisch auf den Boden plumpsen. Dann begann er lustlos mit der Durchsicht der Post und war angenehm überrascht, zwischen den Bergen von Werbung zwei richtige Briefe zu finden. Der erste hatte den Absender „Martin, Fletcher & O’Brien“, eine berühmt berüchtigte Kanzlei, die etwa die Hälfte des Bank-of-America-Towers für sich angemietet hatte. Eddie warf den Umschlag ungeöffnet zurück auf den Schreibtisch.

Der zweite Brief interessierte ihn mehr, denn er hatte keinen Absender. Eddie betrachtete ihn neugierig.

Es war ein Luftpost Briefumschlag von der altmodischen Sorte, mit dem rot-blau gestreiften Rand und der Aufschrift „Par Avion“ in großen Druckbuchstaben unter zwei sehr exotisch aussehenden Briefmarken. Eddie hatte einen solchen Briefumschlag schon lange nicht mehr in den Händen gehalten und er war sogar ein bisschen überrascht darüber, dass es solche Umschläge überhaupt noch gab.

Die Anschrift war von Hand geschrieben, ganz ordentlich in Druckschrift und mit blauer Tinte:

MR. EDWARD DARE

ATTORNEY-AT-LAW, 469 GRANT STREET

SAN FRANCISCO, CALIFORNIA 94108

UNITED STATES OF AMERICA

Der Umschlag war nicht sehr dick und als Eddie ihn öffnete dachte er erst, er sei leer. Er drehte ihn mit der geöffneten Seite nach unten über den Schreibtisch und schüttelte. Heraus fiel ein einzelnes Foto. Eddie beugte sich vor um es zu betrachten.

Auf dem Bild war eine Gruppe junger Soldaten zu sehen, die mit asiatischen Mädchen herumalberten. Die Art der Uniformen und die Umgebung der Aufnahme deuteten darauf hin, dass das Foto aus der Zeit des Vietnamkrieges stammen musste. Ansonsten gab es keinerlei Hinweise darauf, wo oder wann genau das Bild gemacht wurde.

Dann war da etwas, das Eddies ungeteilte Aufmerksamkeit auf sich zog. Langsam nahm er das Bild vom Schreibtisch auf und betrachtete es für eine sehr lange Zeit.

Jemand hatte mit einem Rotstift einen Kreis auf dem Foto markiert. Scharf und kräftig fraß sich die rote Linie tief in das Fotopapier und hatte es an einer Stelle sogar vollständig perforiert; beinahe so, als sollte der junge Soldat, dessen Gesicht sich in der Mitte des roten Kreises befand, geköpft werden. Das war böse. Eddie betrachtete das jugendliche Gesicht in dem Kreis und das Gesicht schien ebenfalls zu ihm auf zu sehen, mit einem tiefen, roten Einschnitt durch den Hals.

Es gab keinen Zweifel, Eddie war sich sicher. Der junge Soldat mit dem etwas schiefen Gesicht und dem verschmitzten Lächeln – war er selbst.

Zu Eddies Überraschung über diese Konfrontation mit seiner eigenen, längst verdrängten Vergangenheit, mischte sich plötzlich ein tiefes Unbehagen, hervorgerufen durch den brutal um sein Gesicht gezirkelten roten Kreis. Zugleich fühlte er sich ertappt und beobachtet hinter seinem billigen Schreibtisch in seinem schäbigen Büro, von seinem eigenen arglosen und jugendlichen Konterfei. Trotz all seiner Schlitzohrigkeit berührte in dieses Gefühl noch tiefer als der unheimliche rote Kreis um sein Gesicht.

Eddie begann, sein Gedächtnis nach einer sinnvollen Erklärung für all das zu durchforsten. Irgendeine passende, logische Begründung für das Bild. Er fand keine. Nachdenklich rutschte er auf seinem Stuhl hin und her und spürte, wie langsam aber sicher ein eiskalter Schauer seinen Rücken hinunter lief. Schließlich stand er mit dem Foto in der Hand auf und ging zum Fenster um es bei Tageslicht noch genauer zu untersuchen.

Irgendetwas kam da auf ihn zu. Es kam direkt aus einer dunklen, vergessenen Ecke seiner eigenen Vergangenheit. Er hatte keine Ahnung was es war, aber er war sich sicher:

Was immer es war, es kam mit Macht und es verhieß nichts Gutes.

Zwei

Eddie hätte den Schnappschuss mit der Markierung um seinen Kopf am liebsten ganz einfach vergessen, sich eingeredet, dass dies alles gar keine Bedeutung hat. Es einfach als schlechten Scherz jemandes abgetan, den er seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Das wäre ihm wirklich am liebsten gewesen, aber er konnte es nicht.

Unangenehme Dinge einfach auszusitzen, das wusste Eddie aus leidvoller Erfahrung, das funktionierte nur in den seltensten Fällen. Im Gegenteil, wann immer er es versucht hatte, kamen die Dinge mit doppelter Wucht zu ihm zurück und rissen ihn dann erst recht in den Dreck. Oh nein, Eddie hatte schon vor langer Zeit beschlossen, sich den Unannehmlichkeiten des Lebens beizeiten zu stellen, auf offener Straße, lange bevor sie in sein Haus kamen, ihm sein Bier wegsoffen und es sich auf seinem Sofa bequem machten.

Das Problem war aber diesmal, dass er nicht wusste, wo er anfangen sollte. Er hatte nicht die leiseste Ahnung, wer ihm das Foto geschickt hatte und was es bei ihm bezwecken sollte.

Vielleicht war es eine Drohung, aber ihm fiel absolut niemand ein, der ein Interesse daran haben könnte, ihm zu drohen. Noch dazu auf eine so merkwürdige Art und Weise. Von seinen Mandanten war es bestimmt keiner, dafür was das Vorgehen viel zu subtil. Die Klientel, mit der er sich tagtäglich herum ärgern musste, würde ihm nachts mit einem Baseballschläger unterm Arm an irgendeiner dunklen Straßenecke auflauern, um ihre Probleme mit ihm zu diskutieren. Wenn das Foto aber keine Drohung war, was zum Teufel war es dann? Ein schlechter Scherz?

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