Jake Needham - Die Große Mango

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In den Wirren der letzten dramatischen Tage des Vietnamkrieges verschwinden die staatlichen Reserven der südvietnamesischen Nationalbank spurlos.
Mehr als zwanzig Jahre später kommt ein in Bangkok lebender Amerikaner unter mysteriösen Umständen ums Leben. Erste Nachforschungen ergeben eine Verbindung zwischen dem toten Harry Austin, einem Vietnam-Veteranen, der bis zum letzten Tag in Saigon bei den US-Marines gedient hatte, und den verschwundenen vietnamesischen Millionen.
Eine weitere wichtige Spur führt zu Eddie Dare, einem in San Francisco lebenden Anwalt, der bis 1975 in Austins Einheit war. Dare, der die Erinnerungen an die Schrecken des Dschungelkrieges so gut es ging aus seinem Gedächtnis verbannt hatte, wird von seiner Vergangenheit eingeholt.
Mehrere Geheimdienste, der Secret Service, die DEA und die chinesische Mafia liefern sich einen Wettlauf bei der Suche nach dem Schatz aus Geld und Gold, der nach heutiger Schätzung etwa 400 Millionen Dollar wert sein dürfte. Schnell konzentriert sich diese Suche in der schwülen Tropenhitze der thailändischen Hauptstadt Bangkok.
Immer im Mittelpunkt des Geschehens steht Eddie Dare, von dem alle vermuten, dass er mehr weiß als er zugibt.

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„Ich weiß nicht, Eddie“, dachte Suzie laut nach, „wenn ich Anwältin wär‘, würde ich doch lieber mit meinen Klienten über ihre Scheidungen reden als mir stundenlang Hundefickerfilme ansehen zu müssen.“

Eddie suchte noch vergebens nach einer passenden Antwort als er schließlich von einem Gast am anderen Ende der Theke erlöst wurde, der winkend nach frischem Kaffee verlangte. Mit der Kanne in der Hand machte sich Suzie auf den Weg. Eddie nutzte seine Chance, nahm das letzte Stückchen Toastbrot, wischte den Teller damit ab und steckte es in den Mund. Dann kramte er schnell einen Zwanziger hervor und legte ihn auf den Tresen. Im Hinausgehen winkte er Suzie noch einmal über die Schulter zu. Eddie lief hinüber zum Cable Car und fuhr über den Russian Hill zu seinem Büro.

Die Leute in San Francisco behaupteten, nur Touristen würden mit dem Cable Car fahren und im Großen und Ganzen stimmte das auch. Die meisten Einheimischen hatten einfach keine Lust, sich an Flip-Flops, Kameras und Kindern mit dämlichen Sprüchen auf ihren T-Shirts vorbei in die Wagen zu zwängen. Aber es war noch zu früh am Morgen für die Touristenschwärme und deshalb hatte Eddie keine Schwierigkeiten, einen Sitzplatz für seine Fahrt über den Berg zu bekommen.

Es war schon einige Jahre her seit er an das bessere Ende der Grant Avenue umgezogen war, direkt westlich der Market Street. Seine Kanzlei lag seitdem im ersten Stock eines kleinen, etwas viktorianisch anmutenden Gebäudes mit einem Chinarestaurant in Erdgeschoss. Im zweiten Stock befand sich die Pacific Century Import Company , deren Geschäftszeiten nur sehr sporadisch waren und wenn, dann spät abends. Das war sogar an einem liberalen Ort wie San Francisco reichlich dubios, aber Eddie hatte beschlossen, keine Fragen zu stellen und das wiederum war völlig normal in San Francisco.

Seine berufliche Laufbahn hatte eigentlich ausgesprochen viel versprechend in einem schicken, glasverspiegelten Büroturm begonnen. Von dort aus hatte sich Eddie systematisch in sein Ein-Mann-Büro über dem Chinarestaurant nach unten gearbeitet. Dass Karrieren normalerweise anders herum funktionieren war ihm natürlich bekannt und er hätte es für sich selbst auch gern so gehabt. Aber er hatte sich nichts vorzuwerfen und das war ihm wirklich wichtig. Die Würfel waren nun einmal so gefallen und er fand, dass er das Beste für sich herausgeholt hatte.

Nachdem er Wren & Simon, die große und schicke Kanzlei verlassen hatte, begann er seine Solokarriere zunächst in zwei schäbigen Zimmern über einer Gemüsehandlung in Chinatown. Die ersten Tage in seiner neuen und sehr stillen Umgebung verbrachte Eddie allein und machte sich mit dem Umstand vertraut, dass er keine Mandanten hatte. Nicht einen. Da Mandanten aber nun mal das Salz in der Suppe einer Anwaltspraxis sind, brauchte er dringend eine Strategie, die diesen ruinösen Zustand der Untätigkeit so schnell wie möglich beenden würde.

Besonders subtil war Eddies Strategie nicht gerade. Er zog seinen besten Anzug an und drückte sich tagelang in den Gerichtsgebäuden von San Francisco herum. Seiner dort reichlich anwesenden Zielgruppe vermittelte er, dass er bereit war, für wenig Geld zu arbeiten. Damit war er erstaunlich erfolgreich, denn er hatte einen entscheidenden Vorteil gegenüber all den anderen schäbigen Anwälten, die sich auf ähnliche Weise ihre Mandanten suchten und von denen die meisten in Eddies Augen ohnehin bald selbst auf der Anklagebank enden würden: Er konnte schneller rennen.

Irgendwie kam er tatsächlich ins Geschäft und dabei war er sich selbst nicht ganz sicher darüber, wie er das geschafft hatte. Schneller als er es erwartet hatte nahm seine Mandantenliste recht beeindruckende Ausmaße an, zumindest bezüglich der Anzahl seiner Mandanten, weniger hinsichtlich ihrer Qualität.

Manchmal sorgte sich Eddie ein wenig über den Umstand, dass er von Strafrecht eigentlich gar keine Ahnung hatte. Nach der Universität hatte er nichts anderes praktiziert als Finanz- und Steuerrecht. Doch dann tröstete er sich damit, dass die meisten, wenn nicht alle seiner Mandanten ohnehin so unschuldig waren wie Jack the Ripper und dass es deshalb eigentlich völlig unwichtig war, wie viel oder wenig er vom Strafrecht verstand. Er fragte sich auch oft, wie viele junge Ärzte wohl wirklich etwas von Medizin verstanden wenn sie frisch von der Universität auf ihre Patienten losgelassen wurden. Dieser Gedanke versetzte Eddie in ehrliche Panik und er schwor sich, nur noch Ärzten aufzusuchen, die mindestens siebzig Jahre alt waren.

Eddie sprang vom Cable Car, als sich die Fahrt in der California Street verlangsamte, um dem Schaffner die Gelegenheit zu geben, die Zusatzbremsen des Wagens für die steile Abfahrt den Nob Hill hinunter einzustellen. In demselben Tempo, das ihm der Cable Car mitgegeben hatte, joggte er diagonal über die Powell Street und bog ohne langsamer zu werden direkt in die Grant Avenue ein. Das sah bestimmt ganz schön sportlich aus und er bedauerte es, dass niemand da war, der seinen morgendlichen Elan hätte bewundern können.

Er ging die Treppe hinauf und hörte schon im Treppenhaus das Klappern von Joshuas Computertastatur. Eddie kannte Joshua schon seit seiner Assistentenzeit bei Wren & Simon. Er hatte es nie wirklich verstanden, warum Joshua die Sicherheit und das Prestige seiner Stellung dort aufgegeben hatte und mit ihm nach Chinatown gegangen war. Joshua lebte zusammen mit einem pensionierten Feuerwehrmann auf einem Hausboot in Sausalito und war Eddies loyalster Mitarbeiter. Er war allerdings auch sein einziger Mitarbeiter. Joshua war sehr dünn, geradezu mager, hatte eine lange graue Mähne und trug eine rahmenlose Brille. Er sah also genau so aus, als wäre er mit einer Zeitmaschine direkt aus den Sechzigern von einem Grateful Dead Konzert in Eddies Büro gekommen. Wie alt sein Mitarbeiter war, wusste Eddie nicht und er konnte sich gut vorstellen, dass Joshua selbst es auch nicht so genau wusste.

„Wenn du glaubst du kannst mir jetzt einfach irgendeine andere Arbeit aufdrücken, vergiss es.“ Wie immer hatte Joshua weder von seinem Computer aufgeblickt, noch hatte er zu tippen aufgehört, als er sprach. Eddie fragte sich, woher er überhaupt wusste, wer hereingekommen war.

„Ich arbeite immer noch an den Beweisanträgen im Fall Meyer.“ fügte er hinzu.

„Wie wär’s denn, wenn du stattdessen endlich mal mit dem Fall Lansky anfangen würdest?“

„Ich kann mich an keinen…“ Joshuas Finger hielten inne, seine Augen blieben auf den Bildschirm fixiert. „Sollte das etwa ein Witz gewesen sein, Eddie?“

Bevor Eddie irgendetwas erwidern konnte, schüttelte Joshua den Kopf und begann wieder zu tippen, viel schneller als vorher.

„Das war dürftig, Eddie. Richtig armselig.“

„Irgendwelche Nachrichten?“ fragte Eddie, eigentlich nur, um Joshua abzulenken.

„Michael hat aus Seattle angerufen.“

Das war seltsam. Eddies Sohn war gerade vierzehn geworden und meldete sich nur noch sehr selten bei ihm.

„Wirklich? Was wollte er denn?“

„Das hat er nicht gesagt. Er wollte es später nochmal versuchen.“

Joshua war der Ansicht, dass Michael seinen Vater despektierlich behandeln würde und dass Eddie sich viel zu viel von seinem Sohn gefallen ließ. Das führte seit einiger Zeit zu spürbaren Spannungen zwischen Joshua und Michael und niemand gab sich sonderlich große Mühe, das zu verbergen. Es war fast so, als würde Joshua sich für ihn schämen.

Damit hatte Joshua den Nagel auf den Kopf getroffen, dachte Eddie, und natürlich mochte auch er Michaels Verhalten nicht. Er merkte aber auch, wie schwierig es war, Vater und ex-Mann zugleich zu sein. In einer solchen Situation blieb ihm eben nichts anderes übrig, als Zugeständnisse zu machen. Joshua hatte weder Erfahrung als Ehemann, noch als Vater. Zumindest war Eddie nichts dergleichen bekannt. So ließ er die Sache einfach auf sich beruhen und kümmerte sich nicht weiter darum.

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