Jake Needham - Die Große Mango

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In den Wirren der letzten dramatischen Tage des Vietnamkrieges verschwinden die staatlichen Reserven der südvietnamesischen Nationalbank spurlos.
Mehr als zwanzig Jahre später kommt ein in Bangkok lebender Amerikaner unter mysteriösen Umständen ums Leben. Erste Nachforschungen ergeben eine Verbindung zwischen dem toten Harry Austin, einem Vietnam-Veteranen, der bis zum letzten Tag in Saigon bei den US-Marines gedient hatte, und den verschwundenen vietnamesischen Millionen.
Eine weitere wichtige Spur führt zu Eddie Dare, einem in San Francisco lebenden Anwalt, der bis 1975 in Austins Einheit war. Dare, der die Erinnerungen an die Schrecken des Dschungelkrieges so gut es ging aus seinem Gedächtnis verbannt hatte, wird von seiner Vergangenheit eingeholt.
Mehrere Geheimdienste, der Secret Service, die DEA und die chinesische Mafia liefern sich einen Wettlauf bei der Suche nach dem Schatz aus Geld und Gold, der nach heutiger Schätzung etwa 400 Millionen Dollar wert sein dürfte. Schnell konzentriert sich diese Suche in der schwülen Tropenhitze der thailändischen Hauptstadt Bangkok.
Immer im Mittelpunkt des Geschehens steht Eddie Dare, von dem alle vermuten, dass er mehr weiß als er zugibt.

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Ja, dieses Gespräch mit Wuntz hatte Eddie Dare richtig gut getan. Wuntz hatte mit seiner Analyse bestimmt Recht. Er würde die ganze Angelegenheit einfach aussitzen und als lustige Anekdote seines Lebens abhaken. Vielleicht hatte diese ganze Geschichte ja auch eine gute Seite. Immerhin steckte ja tatsächlich ein Funke Wahrheit darin und ein bisschen ausgeschmückt würde sie eines Tages vielleicht mal eine Frau in irgendeiner Bar in San Francisco beeindrucken.

Wuntz ist schon ein cleveres Köpfchen dachte Eddie noch lange nachdem sie sich getrennt und den Washington Square in unterschiedliche Richtungen verlassen hatten. Das ganze Wochenende über dachte er so und auch noch am Montagmorgen, solange jedenfalls, bis er ins Büro kam und Joshuas Gesicht sah.

Joshua blickte Eddie direkt in die Augen als er zur Tür hinein kam, sagte nichts, spitzte aber die Lippen zu einem stummen Pfiff und deutete mit dem Kopf in Richtung Eddies Bürotür, die geschlossen war.

„Secret Service?“ flüsterte Eddie.

Joshua schüttelte den Kopf und zog die Augenbrauen sehr hoch. Eddie kam spontan der Gedanke, dass Kelly Wuntz vielleicht doch nicht ganz so clever war, wie er es am Freitag noch angenommen hatte.

Sieben

„Er hat sich als Mr. Rupert vorgestellt“ flüsterte Joshua. „Marinus Rupert.“

„Und, stimmt das?“

„Woher soll ich das denn wissen? Letzte Woche hattest du einen Termin mit einem Chinesen, der behauptete er wäre O.J. Simpson.“

„Wissen wir denn schon, was Mr. Marinus von uns will?“ fragte Eddie vorsichtig weiter.

„Mr. Rupert. Marinus ist der Vorname.“

„Auch gut. Hauptsache er kommt damit klar. Also, was will er?“

Joshua bedachte Eddie mit einem verständnislosen Blick und wandte sich ohne ein weiteres Wort zu verlieren wieder seinem Bildschirm zu. Also atmete Eddie einmal tief durch und öffnete die Tür zu seinem Büro.

Der Besucher, den er dort vorfand, entsprach ganz und gar nicht Eddies Erwartungen, allerdings, das musste er sich später gestehen, war sich Eddie gar nicht sicher, wen er an diesem Morgen eigentlich in seinem Büro erwartet hatte.

Marinus Rupert sah aus wie Anfang fünfzig, aber Eddie vermutete, dass er deutlich älter war. Er war gut aussehend, gepflegt und ausgesprochen teuer gekleidet. Eddie dachte, so ähnlich hätte wohl John F. Kennedy ausgesehen, sofern dieser je Mr. Ruperts Alter erreicht hätte. Jedenfalls sah Mr. Rupert nicht so aus wie jemand, der falsche Namen benutzt.

„Vielen Dank, dass sie mich ohne Termin empfangen, Mr. Dare.“

Eddie bot ihm die Hand zur Begrüßung an und sagte „Kein Problem, Mr. Rupert.“

Die Stimme des Mannes war tief und geschmeidig und besaß eine natürliche Autorität. Mr. Rupert sprach mit einem etwas seltsamen britischen Akzent, der vermutlich aus irgendwelchen Kolonien stammte.

Während die beiden Männer sich eine Weile über Belanglosigkeiten unterhielten nutzte Eddie die Zeit, sich Mr. Rupert etwas genauer anzusehen. Vor allem sah er reich aus. Der Anzug war auf jeden Fall maßgeschneidert, an den Manschetten seines blütenweißen Hemdes funkelten goldene Knöpfe. Seine Armbanduhr war von einer dieser ganz exklusiven Marken, deren Name sich Normalsterbliche gar nicht erst merken mussten. Akkurat frisiertes schwarzes Haar, das an den Schläfen in perfekter Symmetrie ergraute.

„Was kann ich denn nun für Sie tun, Mr. Rupert?“ fragte Eddie, als es offensichtlich wurde, dass genügend Höflichkeiten ausgetauscht waren.

„Sicher ist ihnen bewusst, Mr. Dare, dass Rupert nicht mein wirklicher Name ist. Wie auch immer, wir sollten diesen Namen für eine Weile benutzen. Nur zwischen uns.“ Der Mann schaute dabei ein wenig vergnügt.

Das war interessant, dachte Eddie und war zugleich etwas enttäuscht über seinen Mangel an Menschenkenntnis.

Etwas trotzig antwortete er „Sie hingegen können weiterhin Eddie Dare zu mir sagen, denn das ist mein Name.“

Der Mann lächelte breit, so als fände er Eddies Antwort ausgesprochen geistreich.

„Nein, das ist er nicht. Rupert Edward Dare ist ihr wirklicher Name. Eddie ist lediglich eine durchaus charmante und daher weit verbreitete Verniedlichung ihres zweiten Vornamens. Sie begannen sich so zu nennen, als sie sich zum Sprachrohr der kriminellen Klasse empor schwangen. Ihre Klientel mag das möglicherweise nett finden, ich hingegen gehöre ihr aber eindeutig nicht an, oder?“

„Soso“ sagte Eddie, in dem langsam etwas Wut über die Arroganz seines Besuchers aufstieg.

„Deshalb habe ich Rupert als Nachname gewählt. Eine Reminiszenz, wenn Sie so wollen. Ich dachte, das amüsiert sie.“

„Ja, ich bin unglaublich amüsiert. Und was ist mit Marinus?“

„Das ist der Mädchenname meiner Mutter.“

„Tatsächlich?“

„Tatsächlich… nicht.“

Der Mann lächelte wieder für einen Augenblick. Dieses Lächeln schien eine Art Automatismus zu sein, der nichts mit seinen tatsächlichen Empfindungen zu tun hatte. Ziemlich schroff fuhr er fort:

„Ich weiß eine ganze Menge von ihnen, Mr. Dare.“

„Nun, dann sind sie schon wieder im Vorteil, denn ich weiß nichts von ihnen“ antwortete Eddie, der langsam die Geduld verlor.

„Und daran wird sich auch nichts ändern. Außer, wenn ich es so will. Sonst nicht.“

Eddie sah den Mann an und wartete darauf, dass er endlich fort fuhr, aber er schien es nicht sonderlich eilig zu haben. Er saß einfach ruhig da und lächelte.

Jetzt reichte es Eddie. Er machte es sich in seinem Stuhl auffällig bequem, verschränkte die Arme vor der Brust und legte die Beine hoch, überkreuzt auf die Ecke seines Schreibtisches. „Okay mein Freund, Sie haben es geschafft. Was wollen Sie? Die Bühne gehört ihnen.“

Rupert nickte zufrieden, so, als hätte er auf genau diese Reaktion nur gewartet. Er erhob sich von seinem Stuhl, ging ans Fenster und blickte hinaus auf die Grant Street, Eddie dabei den Rücken zugewandt.

„Ich benötige ihre Hilfe zur die Widerbeschaffung gewisser Werte, Eddie. Ich darf sie doch Eddie nennen?“

Eddie schwieg.

„Gut“, fuhr der Mann fort, noch immer aus dem Fenster schauend „es handelt sich übrigens ausgesprochen große Werte.“

Eddie fragte sich, ob der Mann irgendetwas Bestimmtes auf der Straße beobachte oder ob seine Augen nur ziellos über das geschäftige Treiben der Leute auf der Grant Street unter ihm schweiften. Sah er aus demselben Fenster, erinnerte ihn das Straßenbild meist ein wenig an Hongkong: Ein großer Schwarm meist etwas älterer Chinesen bevölkerte die Gehwege auf beiden Seiten der Grant Street, ungeduldig drängelnd und schubsend und irgendwann auf die Fahrbahn ausweichend, wenn auf dem Gehweg absolut kein Vorankommen mehr war.

„Vermissen sie eigentlich die guten alten Tage bei Wren & Simon, Eddie?

Diese Frage kam für Eddie völlig unerwartet und sie traf ihn wie eine Ohrfeige. Eddie war sofort klar, dass Rupert genau diesen Effekt erzielen wollte.

„Das geht sie nichts an“ schnappte er zurück, aggressiver, als er es eigentlich vorgehabt hatte.

„Erinnern sie sich noch an diese beiden großen Geldwäscheskandale, mit denen Wren & Simon damals befasst war? Wann war das nochmal… in '87, oder?“

„1988“

„Ja, richtig. Damals hatte es wirklich so ausgesehen, als würden sie Karriere machen.“

„Damals habe ich Karriere gemacht.“

„Selbstverständlich“ amüsierte sich Rupert und drehte sich ruckartig um. „Selbstverständlich, Eddie“.

Er ging zurück und setzte sich wieder auf einen der Stühle vor Eddies Schreibtisch. Dabei nahm er sich sehr viel Zeit um die richtige Position zu finden. Als er schließlich bequem saß, begann er, sich mit dem Zeigefinger langsam gegen die Wange zu klopfen. Die Geste wirkte sehr einstudiert, sie sollte Eddie wohl vermitteln, dass er nachdachte. Eddie fand das einfach nur albern.

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