Tira Beige - Rebeccas Schüler

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Rebeccas Schüler: краткое содержание, описание и аннотация

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Rebecca ist erst Anfang 30, steht aber bereits vor dem Scherbenhaufen ihrer Existenz: Die Partnerschaft mit Paul ist durch Alltagsroutine und fehlendes Verlangen geprägt. Auch in ihrem Job als Lehrerin fühlt sie sich unwohl, da es insbesondere mit den Schülern und Eltern ihrer eigenen 8. Klasse immer wieder zu Auseinandersetzungen kommt.
Um ihr bequemes Leben nicht aufgeben zu müssen, vor allem aber zu feige dazu, einen Schlussstrich unter den verhassten Beruf und die fantasielose Beziehung zu setzen, sucht Rebecca die Nähe zu dem manisch-depressiven Lou. Da sich die Junglehrerin von Anfang an von dem 20-jährigen neuen Schüler ihres Grundkurses magisch angezogen fühlt, entwickelt sich aus den ersten zaghaften Annäherungen binnen Kurzem eine leidenschaftliche Affäre.
Während Rebecca noch glaubt, die Kontrolle über die Liaison zu besitzen, muss sie schon bald erkennen, dass sie immer tiefer in einen Strudel aus Selbstlügen hineingezogen wird, dem sie nicht mehr entkommen kann und dass die größte Gefahr von der Unberechenbarkeit ihres psychisch labilen Schülers ausgeht.

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Jetzt räch­te sich, dass sie sich ges­tern un­zu­rei­chend über die Vor­be­rei­tung ge­setzt und heu­te Mor­gen nicht noch ein­mal ihre Schul­ta­sche kon­trol­liert hat­te, wie sie es sonst im­mer tat. Aber sie war zu spät dran. Auch das pas­sier­te so gut wie nie.

Am liebs­ten wäre Re­bec­ca auf der Stel­le um­ge­dreht und hät­te sich krank­ge­mel­det aus Angst, in ih­rer ei­ge­nen Klas­se zu ver­sa­gen.

Nicht zum ers­ten Mal hat­te sie den Ein­druck, ab­so­lut nicht in die Schu­le zu ge­hö­ren. Zwar floss je­den Mo­nat ein ge­re­gel­ter Lohn auf ih­rem Kon­to ein, aber sie hat­te we­der das Ge­fühl, dass sie auch nur an­nä­hernd das ver­dien­te, was ihr zu­stand, noch dass sie in dem Be­ruf der Leh­re­rin je­mals glü­ck­lich wer­den konn­te.

Sym­pa­thie und Em­pa­thie für die Be­lan­ge von Her­an­wach­sen­den zu emp­fin­den – das schaff­te sie auch nach Jah­ren noch nicht. Vor al­lem Kin­der und Ju­gend­li­che in der Pu­ber­tät er­kann­ten mit ih­ren fei­nen An­ten­nen so­fort, ob man ih­nen ge­wo­gen war und merk­ten auch gleich, wenn man Apa­thie ge­gen sie heg­te.

Re­bec­ca frag­te sich, ob die­ser Job sie je­mals glü­ck­lich ma­chen wür­de, ob­wohl er ihr Si­cher­heit, ge­re­gel­te Ar­beits­zei­ten, Fe­ri­en und gu­ten Lohn bot.

Und nun auch noch das ver­damm­te Ar­beits­blatt, das zu Hau­se auf dem Schreib­tisch lag. Doch statt um­zu­dre­hen oder Paul zu be­nach­rich­ti­gen, fuhr sie wie un­ter Dro­gen starr wei­ter, auf den Ver­kehr um sie her­um flu­chend. Flu­chend auf sich selbst …

Die Ein­fahrt zur Schu­le war pas­siert. Me­cha­nisch roll­te sie auf den lee­ren Park­platz, nahm ihre an­ge­stamm­te Park­lü­cke in Be­schlag und trat in die kal­te, bei­ßen­de März­luft hin­aus. Der Wind zerr­te hart an der Ja­cke und er­zeug­te Gän­se­haut. »Ich wer­de die Stun­de ir­gend­wie hin­ter mich brin­gen«, mur­mel­te Re­bec­ca ge­reizt vor sich hin, wäh­rend die Ab­sät­ze ih­rer Schu­he wie Pis­to­len­ku­geln auf dem Kopf­stein­pflas­ter auf­tra­fen und wie je­den Mor­gen an der Wand des Schul­ge­bäu­des wi­der­hall­ten.

Die Siebt­kläss­ler, die sie in der ers­ten Stun­de er­war­te­ten, stell­te sie mit ei­ner grö­ße­ren, fast die ge­sam­te Stun­de ein­neh­men­den Part­ner­a­r­beit ru­hig. Wenn der Kunst­un­ter­richt an­nä­hernd so glimpf­lich ab­ge­lau­fen wäre …

Doch schon, als sie sich den Kunst­räu­men nä­her­te, hör­te sie den Lärm auf dem Flur, der für ihre Oh­ren zur Be­las­tungs­pro­be wur­de. Andy und Mar­tin strit­ten sich laut­stark, wa­r­fen sich üble Be­lei­di­gun­gen an den Kopf, vul­gä­re Aus­drü­cke fie­len. Eine Mas­se an Schü­lern stand da­ne­ben und schau­te dem Trei­ben be­lus­tigt zu. Nie­mand griff ein, um die Streithäh­ne zu be­ru­hi­gen.

Als Re­bec­ca ihre Klas­se er­reich­te, nahm kein Schü­ler No­tiz von ihr. Sie wur­de we­der be­grüßt noch dar­um ge­be­ten, die Aus­ein­an­der­set­zung zu schlich­ten. Die Ju­gend­li­chen wa­ren sich wohl der Er­folg­lo­sig­keit schon vor­her be­wusst.

Statt­des­sen ging Re­bec­ca in der brei­ten Mas­se ih­rer Schü­ler un­ter. Als sie die Tür zum Kuns­t­raum auf­schloss, wa­ren Mar­tin und Andy die ein­zi­gen Schü­ler, die nicht nach drin­nen gin­gen, son­dern auf dem Gang ver­weil­ten.

Mitt­ler­wei­le hat­te die Stun­de be­gon­nen, aber die Jun­gen stan­den noch im­mer vor der Tür und wa­r­fen sich Sät­ze in der Ju­gend­spra­che an den Kopf. »Al­ter, was willst’e von mir?«, schrie Andy.

»Du sollst auf­hö­ren, bei El­len so schei­ße über mich zu la­bern, Al­ter! Checks doch end­lich, dass die nicht auf dich steht!«, gab Mar­tin über­le­gen zu­rück.

»Boah, du bist ein Idi­ot!«, ent­fuhr es Andy.

Re­bec­ca woll­te ein­mal Stär­ke be­wei­sen und rief ih­nen vom Kuns­t­raum aus zu: »Andy, Mar­tin. Die Stun­de hat be­gon­nen. Kommt rein!« Wie zu er­war­ten war, re­a­gier­te kei­ner der bei­den auf ihre Wor­te.

»Die Alte will doch von dir ge­nau­so we­nig was. Die ist doch mit dem Ty­pen aus der 10c zu­sam­men. Bist du blind, Al­ter? Die ge­hen doch schon seit An­fang Ja­nu­ar mit­ein­an­der.«

Andy war hoch­rot im Ge­sicht und auch Mar­tin sah aus, als wäre er je­den Au­gen­blick auf sei­nen Kon­tra­hen­ten los­ge­gan­gen. Eine Prü­ge­lei bahn­te sich an.

Re­bec­ca sah den Klas­sen­spre­cher mit ei­nem Mäd­chen am vor­de­ren Tisch ste­hen. Sie wink­te ihn zu sich und bat ihn, die Jun­gen ins Zim­mer zu ho­len. Nach we­ni­gen Wor­ten be­ga­ben sich Mar­tin und Andy in den Raum, wür­dig­ten sich aber kei­nes Bli­ckes mehr. Re­bec­ca nutz­te die Auf­merk­sam­keit, die die Mit­schü­ler den bei­den Jungs wid­me­ten, um aus­zu­pa­cken.

Da je­der der Acht­kläss­ler dar­auf war­te­te, wer als Ers­ter los­pol­tern wür­de, war es re­la­tiv ru­hig und Re­bec­ca konn­te zü­gig zur Be­grü­ßung der Klas­se schrei­ten. »Gu­ten Mor­gen.«

»Mor­gen«, mur­mel­ten ihr ei­ni­ge Schü­ler ge­lang­weilt ent­ge­gen.

»Ihr habt euch in den letz­ten Stun­den mit den Ta­ges­zei­ten in der Kunst aus­ein­an­der­ge­setzt, in­dem ihr selbst das The­ma künst­le­risch be­a­r­bei­tet habt. Heu­te ist un­se­re letz­te Stun­de vor Os­tern. Das heißt, dass wir das Pro­jekt ab­schlie­ßen wer­den. Ihr wer­det dazu eine neue Zei­chen­me­tho­de ken­nen­ler­nen.«

Re­bec­ca über­leg­te, ob sie ih­ren Feh­ler zu­ge­ben soll­te oder nicht, be­schloss aber, die Wahr­heit zu sa­gen: »Lei­der habe ich das Me­tho­den­blatt zu Hau­se ver­ges­sen. Wir müs­sen im­pro­vi­sie­ren. Das dürf­te aber kein Pro­blem dar­stel­len.«

Jule gei­fer­te: »Frau Pe­ters, bei uns tra­gen Sie sich feh­len­de Ma­te­ri­a­li­en so­fort ein. Wo ist die Spal­te im Klas­sen­buch, in der wir Ihre feh­len­den Un­ter­richts­mit­tel ein­tra­gen kön­nen?« Re­bec­cas Kie­fer mahl­te, wäh­rend die Klas­se johl­te.

El­len trat nach. »In wel­ches Heft dür­fen wir ein­tra­gen, wenn Sie mal was nicht rich­tig ma­chen? Bei uns wird ja al­les gleich brüh­warm den El­tern er­zählt.«

Es wur­de im­mer lau­ter. »Ge­nau!«, er­ho­ben sich be­ja­hen­de Stim­men. Die Si­tua­ti­on glitt Re­bec­ca aus den Hän­den und es­ka­lier­te in dem Mo­ment, als sie dar­über nach­dach­te, was zu tun war. Hilf­los schau­te sie in die Mas­se und es schien kei­nen Schü­ler mehr zu ge­ben, der sich für sie in die Bre­sche schla­gen woll­te.

Jetzt räch­te sich, wie acht­los sie mit Schü­lern um­ging. Wie sehr sie den Be­ruf als blo­ßen Job, den es zu er­le­di­gen galt, an­sah. Ihre Ge­dan­ken ha­l­fen Re­bec­ca in dem Mo­ment nicht wei­ter und ihr »Pst« oder »Sch« brach­te kei­ne Bes­se­rung, weil es zu laut war, als dass sie noch Ge­hör fand. »Ruhe!«, schrie sie laut und hilf­los durch den Raum. Ver­geb­lich.

»Hey!« Es half nichts. Je­der Schü­ler hat­te auf ein­mal et­was zu sa­gen, so­gar die ru­hi­gen Acht­kläss­ler schie­nen kein Hal­ten mehr zu ken­nen. Am liebs­ten wäre Re­bec­ca aus dem Klas­sen­zim­mer ge­rannt und an­ge­sichts der sie zer­flei­schen­den Klas­se nie­mals wie­der­ge­kom­men.

Wenn jetzt nicht ein Wun­der ein­trat, war sie ge­lie­fert, so­viel stand fest. So­gar der Ver­such, den Klas­sen­spre­cher um Hil­fe zu bit­ten, schei­ter­te, denn un­ter der sich hoch­schrau­ben­den Laut­stär­ke ver­stand nie­mand mehr sein ei­ge­nes Wort.

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