Tira Beige - Rebeccas Schüler

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Rebeccas Schüler: краткое содержание, описание и аннотация

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Rebecca ist erst Anfang 30, steht aber bereits vor dem Scherbenhaufen ihrer Existenz: Die Partnerschaft mit Paul ist durch Alltagsroutine und fehlendes Verlangen geprägt. Auch in ihrem Job als Lehrerin fühlt sie sich unwohl, da es insbesondere mit den Schülern und Eltern ihrer eigenen 8. Klasse immer wieder zu Auseinandersetzungen kommt.
Um ihr bequemes Leben nicht aufgeben zu müssen, vor allem aber zu feige dazu, einen Schlussstrich unter den verhassten Beruf und die fantasielose Beziehung zu setzen, sucht Rebecca die Nähe zu dem manisch-depressiven Lou. Da sich die Junglehrerin von Anfang an von dem 20-jährigen neuen Schüler ihres Grundkurses magisch angezogen fühlt, entwickelt sich aus den ersten zaghaften Annäherungen binnen Kurzem eine leidenschaftliche Affäre.
Während Rebecca noch glaubt, die Kontrolle über die Liaison zu besitzen, muss sie schon bald erkennen, dass sie immer tiefer in einen Strudel aus Selbstlügen hineingezogen wird, dem sie nicht mehr entkommen kann und dass die größte Gefahr von der Unberechenbarkeit ihres psychisch labilen Schülers ausgeht.

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»Was gibt es bei euch für ein Pro­blem?«, frag­te Re­bec­ca, als sie sich dem Tisch zu­wand­te. Hoch­rot er­klär­te Ke­vin: »Frau Pe­ters. Kla­ge will, dass sei­ne per­sön­li­chen Pro­ble­me in die Rede ein­ge­baut wer­den. Wir fin­den aber, dass die dort nichts zu su­chen ha­ben.« Und an Lou ge­wandt: »Kein Schwein in­ter­es­siert sich für dei­ne pu­ber­tä­ren Pha­sen, du Psy­cho!«

Er­schro­cken über die Äu­ße­run­gen des Tee­n­a­gers, wies Re­bec­ca Ke­vin zu­recht. Lou aber schien voll­kom­men ge­fasst zu sein. »Kei­ne Sor­ge, Frau Pe­ters. Ich bin ge­wohnt, dass ich we­gen mei­ner Ver­gan­gen­heit aus­ge­grenzt wer­de.«

Die Mit­glie­der der an­de­ren Grup­pen wand­ten sich nach Ke­vins laut­star­ken Wor­ten wie­der ih­rer ei­ge­nen Ar­beit zu. Man­che schüt­tel­ten den Kopf. Ver­ur­teil­ten sie Ke­vins Wor­te oder Lous Ver­hal­ten?

Die rest­li­che Un­ter­richts­stun­de ver­lief fried­lich. Tat­säch­lich hat­ten Ke­vin, Elou­an und Ma­rie die per­sön­li­chen Be­lan­ge aus der Rede aus­ge­schlos­sen. Da Re­bec­ca je­doch merk­te, wie an­ge­spannt Lou und Ke­vin nach wie vor ne­ben­ein­an­der stan­den, als Ma­rie die Rede vor­trug, such­te sie am Ende der Dop­pel­stun­de das Ge­spräch mit den bei­den Streithäh­nen.

»Be­vor ihr geht«, sag­te Re­bec­ca an die Lern­grup­pe ge­wandt, »möch­te ich kurz al­lein mit Ke­vin und Lou spre­chen, um die Si­tua­ti­on von eben noch ein­mal auf­zu­grei­fen.«

Wäh­rend die Mehr­zahl der Schü­ler das Zim­mer plau­dernd ver­ließ, schlurf­te Ke­vin ge­lang­weilt nach vorn. Lou hat­te sich be­reits vorn am Tisch ein­ge­fun­den und sag­te: »Frau Pe­ters, da gibt es nichts mehr zu klä­ren. Es war mein Feh­ler. Mei­ne Pha­sen in der Ner­ven­kli­nik ge­hö­ren hier nicht her.«

Re­bec­ca nick­te, dann wand­te sie sich Ke­vin zu: »Ich muss zu­ge­ben, dass mich dei­ne Wor­te sehr ge­schockt ha­ben. Eine Ent­schul­di­gung soll­te zu­min­dest drin sein.«

Ver­knif­fen brach­te der Ju­gend­li­che ein lei­ses »Ent­schul­di­gung« her­aus, ohne wirk­lich ernst ge­mein­te Ge­füh­le da­bei zu emp­fin­den. Im Grun­de war es al­bern, dass sich Re­bec­ca mit zwei er­wach­se­nen oder fast er­wach­se­nen Ju­gend­li­chen über eine sol­che Lap­pa­lie un­ter­hielt. Da­her schick­te sie bei­de nach drau­ßen. Aber nur ei­ner ging: Ke­vin.

»War­um ver­bringst du dei­ne Pau­se nicht bei den an­de­ren?«, frag­te Re­bec­ca, als Lou am Lehrer­tisch ver­harr­te.

»Ich ge­hö­re nicht dazu«, sag­te er dar­auf.

»Was meinst du da­mit?«

»Sie se­hen doch, was los ist. Alle wis­sen über mei­ne Ver­gan­gen­heit Be­scheid. Kei­ner will sich mit mir ab­ge­ben. Es könn­te ja sein, dass sie nach­her nicht mehr be­liebt ge­nug sind.«

Er schau­te auf den Gang hin­aus, er­schien ab­we­send. Dann sah er wie­der zu Re­bec­ca, die jetzt selbst drin­gend Pau­se brauch­te. »Bei Ih­nen füh­le ich mich wohl, Sie neh­men mich ernst und hö­ren mir zu«, sag­te er mit ge­dämpf­ter Stim­me, ein Stü­ck­chen nä­her an sie her­an­tre­tend. Wie er sie an­sah … Sei­ne blau­en Pu­pil­len schie­nen Halt zu su­chen und ver­gru­ben sich da­her tie­fer in Re­bec­cas dunk­len Au­gen. Lou tipp­te ner­vös mit den Fin­ger­kup­pen auf den Tisch.

Re­bec­ca konn­te sich kaum von sei­nen hel­len Iri­den lö­sen, die un­ab­läs­sig auf ihr la­gen. Sie hät­te zu­ge­ben wol­len, dass auch sie sich in der Ge­gen­wart ih­res Schü­lers ge­bor­gen fühl­te. Statt­des­sen sag­te sie: »Du soll­test dei­ne Pro­ble­me mit dei­ner Tu­to­rin be­spre­chen. Ich kann dir nicht hel­fen, wenn du aus­ge­grenzt wirst. Das muss im Kurs be­spro­chen wer­den.« Lou wuss­te, dass sie recht da­mit hat­te.

Diens­tag, den 16. März

Lie­ber Paul,

kannst du dich dar­an er­in­nern, wann wir das letz­te Mal ein wirk­lich erns­tes, tief rei­chen­des Ge­spräch mit­ein­an­der ge­führt ha­ben? Nein? Ich auch nicht. Ich habe lan­ge dar­über nach­ge­dacht, aber mir fällt kein Da­tum ein. Ich weiß nur, dass ich heu­te eine wirk­lich gute Un­ter­hal­tung mit mei­nem Schü­ler Lou ge­führt habe. Wir spra­chen dar­über, war­um er sich aus­ge­grenzt fühlt. Das Pro­blem liegt in sei­ner Ver­gan­gen­heit. Die Mit­schü­ler leh­nen es ab, sich mit ei­nem psy­chisch kran­ken Jun­gen ab­zu­ge­ben. Ich kann sie ver­ste­hen … Noch bes­ser aber kann ich Lou ver­ste­hen …

Ich wür­de auch gern mit dir ernst­haf­te Un­ter­hal­tun­gen füh­ren, aber das bringt nichts. Du blockst sie ab, be­vor ich wirk­lich in die Tie­fe drin­gen kann oder ziehst sie der­ma­ßen ins Lä­cher­li­che, dass ich mir wie ein Voll­idi­ot vor­kom­me. War­um machst du das, Paul?

Fragst du dich nicht auch, worin das Pro­blem un­se­res Zu­sam­men­le­bens be­steht? Wie­so machst du dir nicht über Kin­der oder Hei­rat Ge­dan­ken? War­um blen­dest du aus, mit mir über mei­ne Wün­sche und Sehn­süch­te zu spre­chen? Wel­chen Sinn siehst du in un­se­rer Be­zie­hung? Be­da­rfst du ein­fach nicht sol­cher wei­ter­ge­hen­den Fra­gen oder machst du es dir so leicht, dass dir ein der­ma­ßen ober­fläch­li­ches Zu­sam­men­sein ge­nügt? In die­ser Il­lu­si­on will ich nicht le­ben, Paul. Ich weiß ja nicht ein­mal, ob du mich wirk­lich liebst oder ob du nur aus Rou­ti­ne mit mir zu­sam­men bist.

Du bist mein Freund. Wie­so fin­de ich nicht den Mut, dir das al­les zu SA­GEN? Weißt du, dass das größ­te Pro­blem un­se­rer Be­zie­hung dar­in be­steht, dass wir nicht mit­ein­an­der RE­DEN (kön­nen)?! SPRICH, Paul. Was stellst du dir un­ter un­se­rer Zu­kunft vor? Kin­der in un­se­rem Haus? Einen ge­mein­sa­men Fa­mi­li­enna­men? Ich habe so ein­fa­che Be­dürf­nis­se. Aber du ver­sagst mir dei­ne Lie­be. SPRICH, Paul. Denn ich kann nicht SPRE­CHEN.

Dei­ne Re­bec­ca

Sie war über ihre ei­ge­nen, kla­ren Wor­te der­ma­ßen scho­ckiert, dass sie den Brief so­fort weg­schloss. Gleich­zei­tig setz­te ein hef­ti­ges Schluch­zen ein, als sie er­kann­te, wie sehr die vie­len Jah­re, die sie mit­ein­an­der ver­bracht hat­ten, um­sonst ge­we­sen sein soll­ten. Re­bec­ca frag­te sich, wo­für sie kämp­fen woll­te und ob sich die­ser Kampf noch lohn­te.

Sie frag­te sich, was sie aus ih­rem Le­ben ma­chen woll­te. Hei­rat? Er­folg im Be­ruf? Ein Haus? Kin­der? Eine har­mo­ni­sche Be­zie­hung? Eine ge­mein­sa­me Zu­kunft mit Paul?

Die­se gan­zen Il­lu­si­o­nen, de­nen sie sich all die Jah­re hin­ge­ge­ben hat­te – sie er­kann­te nun, je mehr sie sich ih­rem Schü­ler an­nä­her­te, wie ab­we­gig die Wün­sche wa­ren und frag­te sich, was ihr all die­se Träu­me brach­ten, wenn sie da­für mit ei­nem Mann zu­sam­men­leb­te, dem ihre Ge­füh­le egal wa­ren und mit dem sie nicht über ihre Sor­gen spre­chen konn­te. So­gar ihre se­xu­el­len Be­gier­den lit­ten un­ter der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­lo­sig­keit der Be­zie­hung. Eine Zu­kunft ohne Selbs­t­ent­fal­tung und ohne Glück? Was wäre das für eine Zu­kunft!

Um das Ge­dan­ken­ka­rus­sell nicht wei­ter an­zu­fa­chen, woll­te Re­bec­ca das Ge­spräch mit ih­rem Freund su­chen, auch wenn sie von der Aus­sichts­lo­sig­keit des­sen schon vor der Aus­spra­che über­zeugt war. Trotz­dem muss­te sie es pro­bie­ren.

Als Paul nach Hau­se kam, führ­te ihn sein Gang nach oben ins Schlaf­zim­mer. An sei­nen Ge­sichts­zü­gen war zu er­ken­nen, dass er Ruhe ha­ben woll­te. Re­bec­ca folg­te ihm die Trep­pe hin­auf; dort­hin, wo sie so vie­le in­ten­si­ve Mo­men­te mit­ein­an­der er­lebt hat­ten. »Paul?« Vor­sich­tig warf sie einen Blick um die Ecke der Schlaf­stu­be.

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