Tira Beige - Rebeccas Schüler

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Rebeccas Schüler: краткое содержание, описание и аннотация

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Rebecca ist erst Anfang 30, steht aber bereits vor dem Scherbenhaufen ihrer Existenz: Die Partnerschaft mit Paul ist durch Alltagsroutine und fehlendes Verlangen geprägt. Auch in ihrem Job als Lehrerin fühlt sie sich unwohl, da es insbesondere mit den Schülern und Eltern ihrer eigenen 8. Klasse immer wieder zu Auseinandersetzungen kommt.
Um ihr bequemes Leben nicht aufgeben zu müssen, vor allem aber zu feige dazu, einen Schlussstrich unter den verhassten Beruf und die fantasielose Beziehung zu setzen, sucht Rebecca die Nähe zu dem manisch-depressiven Lou. Da sich die Junglehrerin von Anfang an von dem 20-jährigen neuen Schüler ihres Grundkurses magisch angezogen fühlt, entwickelt sich aus den ersten zaghaften Annäherungen binnen Kurzem eine leidenschaftliche Affäre.
Während Rebecca noch glaubt, die Kontrolle über die Liaison zu besitzen, muss sie schon bald erkennen, dass sie immer tiefer in einen Strudel aus Selbstlügen hineingezogen wird, dem sie nicht mehr entkommen kann und dass die größte Gefahr von der Unberechenbarkeit ihres psychisch labilen Schülers ausgeht.

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Er zog sich sei­ne Hose aus und setz­te sich aufs Bett. »Was ist los, Bec­cy? Ich brau­che mei­ne Ruhe.« So wie er den Satz aus­ge­spro­chen hat­te, ließ er sich mit dem Ge­sicht vor­an auf das Bett fal­len.

Re­bec­ca trat in das Zim­mer ein. »Paul?«

»Hm«, mur­mel­te er.

»Ich möch­te mit dir spre­chen.«

»Hm.«

»Es geht um un­se­re Be­zie­hung.«

»Hm.«

Re­bec­ca setz­te sich auf die Bett­kan­te.

Er sah sie nicht an. Auf den Bauch ge­rollt, dreh­te er das Ge­sicht von ihr ab. »Paul?«

»Hm.«

Die­ses »Wort« be­ton­te er im­mer in der­sel­ben gleich­gül­ti­gen Art und Wei­se. »Du willst dei­ne Ruhe ha­ben, oder?«, frag­te Re­bec­ca ge­nervt, als sie er­kann­te, dass sie heu­te Abend kein Glück ha­ben wür­de, ihn zu ei­ner erns­ten Aus­spra­che zu be­we­gen.

»Hm«, war das Letz­te, was sie hör­te, be­vor sie das Schlaf­zim­mer ver­ließ und sich re­si­gniert in die Kü­che zu­rück­zog, wo sie das Abend­brot für sich vor­be­rei­te­te.

Be­reits seit über ei­ner hal­b­en Stun­de saß Re­bec­ca mit ge­krümm­ter Hal­tung al­lein am Kü­chen­tisch, kau­te lust­los auf ei­ner Schei­be Brot mit Wurst her­um und schüt­te­te den bei­nah kal­ten Tee in sich hin­ein. Ob­wohl das Ra­dio vor sich hin du­del­te, hör­te sie we­der der Mo­de­ra­to­rin zu, noch ach­te­te sie auf die Lie­der.

Ohne kla­ren Ge­dan­ken starr­te Re­bec­ca aus dem Kü­chen­fens­ter in die Dun­kel­heit hin­aus und über­leg­te, wie es nur so weit kom­men konn­te, dass sich ihre Be­zie­hung wie ein bau­chi­ges Wein­glas ohne In­halt an­fühl­te und war­um ihr in den ver­gan­ge­nen Jah­ren nicht klar ge­wor­den war, wie weit sie sich von ih­rem Part­ner ent­fernt hat­te. Ihr wur­de im­mer schmerz­li­cher be­wusst, dass sie die Be­zie­hung un­mög­lich wür­de ret­ten kön­nen, wenn sie nicht schleu­nigst über ihr Ver­hält­nis zu­ein­an­der spra­chen.

Re­bec­ca war noch im­mer in Ge­dan­ken ver­sun­ken, als Paul in der Kü­che er­schien. »Du sitzt im­mer noch hier?«, mur­mel­te er. Sei­ne Au­gen wa­ren leicht zu­ge­knif­fen. Of­fen­bar muss­te er sich erst an das grel­le Licht der Kü­chen­lam­pe ge­wöh­nen.

Ohne ihm auf sei­ne ge­stell­te Fra­ge zu ant­wor­ten, be­gann Re­bec­ca ge­reizt: »Kön­nen wir jetzt mit­ein­an­der spre­chen oder gibst du wie­der nur ein ›Hm‹ von dir?«

Er schau­te sie fra­gend an, in­dem er sei­ne Au­gen­brau­en nach oben zog. »Wor­über sol­len wir denn spre­chen?«, woll­te er wis­sen.

»Über un­se­re Be­zie­hung«, sag­te sie et­was lau­ter wer­dend.

Paul be­gab sich zum Kühl­schrank, um sich sei­ne abend­li­chen Schei­ben Käse und Wurst her­aus­zu­ho­len. Dann er­griff er das Brot und schnitt sich ge­mäch­lich mit dem Bro­t­ho­bel drei Schei­ben ab. Noch im­mer nicht ant­wor­tend, be­sorg­te er sich als Nächs­tes ein Mes­ser aus ei­ner Kü­chen­schub­la­de.

Mit den Uten­si­li­en be­waff­net, setz­te er sich hin. »Was gibt es denn zu be­re­den? Ist doch al­les gut.« Re­bec­ca fiel bei­nah die ei­ge­ne Wurst­stul­le aus der Hand.

»Ist doch al­les gut?«, äff­te sie Paul nach und lach­te ge­quält auf, weil sie nicht fas­sen konn­te, wel­che Auf­fas­sung er von ei­ner funk­tio­nie­ren­den Be­zie­hung be­saß. »Paul, ich habe das Ge­fühl, dass ir­gend­was in un­se­rer Be­zie­hung mäch­tig schief läuft. Wir le­ben wie zwei alte Men­schen ne­ben­ein­an­der her, als ob wir uns nichts mehr zu sa­gen hät­ten.«

Paul ver­strich be­tont lang­sam die But­ter auf sei­ner Brot­schei­be. »Ist doch schön, dass wir uns so gut ken­nen«, gab er zu­rück. Sein ver­fick­ter Ernst?

»Ver­ra­te mir doch bit­te, wann wir das letz­te Mal ernst­haft über uns als Paar ge­spro­chen ha­ben oder wann du dich zu­letzt für mei­ne Ar­beit oder mein Be­fin­den in­ter­es­siert hast.«

Paul über­leg­te schein­bar krampf­haft, wie er dem Ge­spräch aus dem Weg ge­hen konn­te. Nach ei­ner Pau­se gab er aus­wei­chend zu­rück: »Re­bec­ca. Wie war es heu­te in der Schu­le?«

»Lenk’ jetzt nicht ab!«, ent­sprang es ihr sicht­lich ge­nervt.

Un­er­war­tet hef­tig knall­te Paul mit der Hand­flä­che auf den Tisch, be­vor er hys­te­risch er­wi­der­te: »Man, du tust ja so, als wäre es eine Qual, mit mir zu­sam­men zu sein. An­de­re Paa­re ha­ben auch Rou­ti­ne. Meinst du, die re­den dar­über?«

Er woll­te es nicht ver­ste­hen! »Be­ant­wor­te doch ein­fach mei­ne Fra­ge!«, be­harr­te Re­bec­ca laut­stark, um nicht über sei­nen Wor­ten ein­zu­kni­cken.

»Da gibt es nichts zu be­ant­wor­ten. Wir ha­ben nun mal viel zu tun: Du mit dei­ner Schu­le, ich mit dem Haus und der Ar­beit. Ist doch lo­gisch, dass wir nicht mehr so viel un­ter­neh­men wie frü­her. Wo ist ei­gent­lich dein ver­damm­tes Pro­blem?«

Es gab so vie­le Din­ge, die Re­bec­ca Paul an den Kopf knal­len woll­te. Aber sie schaff­te es nicht, et­was zu er­wi­dern. Konn­te nicht stand­haft blei­ben, sich nicht ge­gen ihn be­haup­ten. Statt­des­sen griff sie zur Tee­tas­se und ver­zog sich ins Wohn­zim­mer. Schon auf der Trep­pe ar­bei­te­ten sich Trä­nen in ih­ren Au­gen hoch, weil sie es wie­der nicht auf die Rei­he be­kom­men hat­te, ein ernst­haf­tes Ge­spräch mit ih­rem Freund zu füh­ren. Wenn das die nächs­ten Jah­re so wei­ter­ging, das ahn­te Re­bec­ca un­heil­voll, dann wür­de aus ih­nen wirk­lich ein stum­mes Pär­chen wer­den, das ne­ben­ein­an­der­her leb­te.

In­ner­lich wuss­te sie, was sie an Paul hat­te, auch wenn sie es nicht zei­gen konn­te oder wenn die po­si­ti­ven Er­in­ne­run­gen ge­ra­de bloß im Fo­to­al­bum ver­steckt leb­ten. Aber es gab sie. Re­bec­ca woll­te of­fen und ehr­lich mit ihm re­den, weil sie ihn nicht ver­lie­ren woll­te.

Von da­her lie­fen di­cke run­de Trä­nen ihre Wan­gen hin­ab, als Paul nach ei­ner Vier­tel­stun­de das Wohn­zim­mer be­trat. Statt auf ihre Ge­füh­le ein­zu­ge­hen – und er sah, dass sie ge­weint hat­te – griff er nach der Fern­be­die­nung und schal­te­te den Fern­se­her an. Stumm und den Blick starr auf den Bild­schirm ge­hef­tet, saß er auf der Couch.

Re­bec­ca hat­te die an­de­re Hälf­te des So­fas ein­ge­nom­men und starr­te eben­falls in den Fern­se­her, ohne mit­zu­be­kom­men, was ge­zeigt wur­de. Sie stell­te die Tee­tas­se auf den Couch­tisch ab. Pauls Ge­sichts­mus­keln wa­ren an­ge­spannt, sein Blick steif nach vorn ge­rich­tet. Den gan­zen rest­li­chen Abend schwie­gen sie sich an.

Wie sehr er Re­bec­ca mit sei­ner Wort­lo­sig­keit ver­letz­te, merk­te er nicht. Mit ei­nem lei­sen »Gute Nacht«, aber ohne den täg­li­chen Kuss von ih­rem Freund, ging sie be­reits halb zehn ins Bett.

Wie ge­rä­dert stand Re­bec­ca am Mor­gen auf. In der Nacht war sie mehr­fach auf­ge­wacht. Sie hat­te dar­über nach­ge­dacht, ob es nicht bes­ser wäre, sich nach über sie­ben Jah­ren Be­zie­hung von ih­rem Freund zu tren­nen, kam aber zu der Er­kennt­nis, dass eine Frau wie sie, die eine so gro­ße Angst vor dem Ver­lust ei­nes ge­lieb­ten Men­schen hat­te, nicht ein­fach dem Part­ner sa­gen konn­te, dass es vor­bei war. Dazu ge­hör­te Mut, und den hat­te sie nie ge­lernt zu ha­ben. Dass sie bei­de das ge­mein­sa­me Haus ab­be­zahl­ten und eine seit vie­len Jah­ren mehr­heit­lich har­mo­ni­sche Be­zie­hung führ­ten, zwar ohne Hochs und Tiefs, aber mit we­nig Streit, mach­te die Sa­che nicht ein­fa­cher. Im Ge­gen­teil.

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