Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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Eisenhand marschierte durch einen Korridor, ohne sich nach seinen drei Besuchern umzusehen oder darauf zu warten, ob sie ihm folgten. Dann öffnete er eine Tür, die im Schatten beinahe unsichtbar war. Er trat beiseite und bedeutete seinen Gästen einzutreten. Ein wenig zaghaft folgten sie der Einladung und fanden sich in einem Kesselraum wieder, der zugleich als improvisiertes Wohnquartier diente. Abgesehen vom Kessel nahm eine Pritsche mit einer zerzausten Decke den größten Raum ein. Eisenhand ließ sich mit einem erleichtertem Seufzen darauf nieder. Owen blickte sich nach einem Stuhl um, aber es gab keinen.

»Schließt die Tür und nehmt Platz«, sagte Eisenhand gereizt. »Wenn Ihr so herumsteht, vertreibt ihr jede Spur von Gemütlichkeit.«

Owen schloß die Tür und setzte sich mit untergeschlagenen Beinen auf den Fußboden. Hazel ließ sich neben ihm nieder.

Mond blieb gelassen stehen. Owen warf dem Hausmeister einen prüfenden Blick zu und suchte verzweifelt nach einer Spur des berühmten Rebellen in dem geschlagenen alten Mann vor sich. Der Hausmeister erwiderte seinen Blick, und langsam dämmerte Owen, daß der Mann vor ihm nicht mehr annähernd so unbedeutend aussah wie noch einige Augenblicke zuvor. Sein Rücken war gerade, seine Hände zitterten keine Spur, und in seinem unrasierten Gesicht zeigte sich neue Kraft.

»Ich dachte, ich hätte mich ziemlich gut getarnt«, begann er grimmig. »Ich schätze, ich sollte als erstes erfahren, von wem Ihr meinen Namen habt?«

»Vom Abraxus-Informationszentrum«, erwiderte Owen.

Der Hausmeister knurrte verärgert.

»Diese verdammten Telepathen. Sie stecken ihre Nase in alles. Sieht so aus, als müßte ich wieder umziehen. Ich kann nicht sagen, daß es mir leid tut. Der Laden ist ein einziger Müllhaufen, und die Arbeit stinkt. Und sie nehmen mir sogar noch Miete für dieses Loch hier ab, könnt Ihr Euch das vorstellen? Man sollte nicht meinen, daß sie die Frechheit besitzen, oder? Trotzdem, ich habe es schon schlechter gehabt.

Den größten Teil meines Lebens war ich auf die eine oder andere Weise auf der Flucht, und die Leute haben ein gutes Gespür dafür, wenn man unter Druck steht. Dann werden Wohnungen plötzlich rar, Freunde drehen einem den Rücken zu, und die Preise für alles mögliche schießen durchs Dach.«

Eisenhand brach ab und nahm einen weiteren Schluck aus seinem Flachmann. Er verzog das Gesicht und schraubte die Kappe wieder auf. »Ich erinnere mich an Zeiten, da hätte ich diesen Fusel nicht einmal zum Schuhputzen benutzt. Ist doch erstaunlich, an was man sich alles gewöhnen kann, wenn einem nichts anderes übrigbleibt. Ich erinnere mich an Zeiten, da habe ich nur die feinsten Jahrgänge getrunken, die härtesten Brandys, perlenden Champagner… Sicher, damals war ich noch wer. Damals galt mein Name noch etwas.«

»Wollt Ihr damit sagen, daß Ihr wirklich Jakob Ohnesorg seid?« fragte Owen. Er versuchte erst gar nicht, seine Skepsis zu verbergen.

»Ich war Jakob Ohnesorg. Heute bin ich Jobe Eisenhand.

Ich habe den Namen eines alten Freundes angenommen. Er starb bereits vor langer Zeit und hinterließ keinen Erben. Ich dachte, er hätte nichts dagegen, wenn ich seinen Namen benutze. Man sollte Respekt vor den Toten haben. Es gibt auch so schon genügend Geister, die mich plagen. Ich brauche nicht noch mehr davon.« Er unterbrach sich und musterte Tobias Mond. »Ich kann mich nicht an Euch erinnern. Ich habe zu viele Armeen geführt und zu viele Schlachten geschlagen.

Eisfels war eine der weniger guten. Am Ende hatten die Imperialen Angriffsschiffe die meisten meiner Leute umgebracht, und ich entkam nur, weil ich um mein Leben rannte. Ich bin am Ende eine ganze Menge gerannt, aber sie haben mich trotzdem erwischt.«

Er unterbrach sich erneut, und seine Augen blickten in weite Fernen. Owen beugte sich vor. »Sie haben Euch erwischt? Was geschah?«

»Sie zerbrachen mich«, erwiderte der Mann, der einmal Jakob Ohnesorg gewesen war. »Folter, Drogen, Hirntechs, Esper… irgendwann zerbricht jeder, wenn man nur lange und fest genug zuschlägt. Und ich war so unendlich müde…«

»Aber… wie seid Ihr ihnen wieder entkommen?« wollte Owen wissen.

»Ich bin nicht entkommen. Das Imperium hatte einen großen Schauprozeß vorbereitet, um der Bevölkerung meinen Sinneswandel zu demonstrierten. Ich sollte vor den Holokameras stehen und all meine alten Freunde und meine Überzeugungen verraten. Ihr kennt diese Art von Prozessen sicher.

Und ich hätte es getan. Sie hatten mich zerbrochen. Zum Glück hatten mich einige meiner Freunde in der Klon-Bewegung noch nicht aufgegeben und brachen in mein Gefängnis ein, um mich zu befreien. Sie hätten es nicht tun sollen. Zu viele gute Männer und Frauen ließen an diesem Tag ihr Leben, nur um mich zu retten, einen gebrochenen, alten Mann, der keine Kraft und keine Ideale mehr besaß. Sie schafften mich unter falschem Namen auf ein Schiff, und schließlich endete ich hier, wo jeder hinrennt, wenn es keinen anderen Platz zum Leben mehr für ihn gibt. Wenn Ihr also nach dem großen Krieger und dem berühmten Berufsrebellen sucht, dann verschwendet Ihr Eure Zeit. Er starb vor vielen Jahren in den Folterkammern unter dem Imperialen Palast von Golgatha.

Seht mich an. Ich bin siebenundvierzig und sehe doppelt so alt aus. Meine Hände zittern die meiste Zeit, weil mein Körper die Erinnerung an die Mißhandlungen der Folter nicht vergessen kann, und meine Erinnerungen sind ein einziges Durcheinander. Die Hirntechs haben wirklich ganze Arbeit geleistet. Ich bin nicht der, den Ihr sucht, und selbst wenn ich es wäre – ich würde Euch nicht nützen.«

»Habt Ihr einen Beweis, daß Ihr der seid, für den Ihr Euch ausgebt?« fragte Owen. »Alte Trophäen oder Erinnerungsstücke aus Eurer Vergangenheit?«

»Nein. Schnell und ohne viel Gepäck war immer meine Devise. Und außerdem ist mir egal, ob Ihr meinen Worten glaubt oder nicht. Tut uns allen einen Gefallen und laßt mich in Frieden.«

Owen musterte den alten Mann und fühlte sich beinahe enttäuscht wie ein Kind. Was hatte sein Vater ihm für Geschichten über den sagenhaften Jakob Ohnesorg erzählt! Als Owen dann älter wurde, hatte er seine Karriere als Historiker mit Nachforschungen über Ohnesorg begonnen und zu seiner Überraschung herausgefunden, daß die Wahrheit noch weit beeindruckender war als die Geschichten seines Vaters. Ohnesorg hatte tatsächlich alles vollbracht, was sein Vater erzählt hatte, und noch einiges mehr. Er hatte auf Hunderten von Welten gegen das Imperium gekämpft, einige Schlachten gewonnen, noch mehr verloren, aber niemals aufgegeben.

Von all den zweifelhaften Freunden und Bekannten seines Vaters war Jakob Ohnesorg der einzige gewesen, den Owen jemals respektiert hatte.

»Erinnert Ihr Euch an meinen Vater?« fragte er unvermittelt. »Mein Name ist Owen Todtsteltzer.«

»Ja. Ich erinnere mich an ihn. Er war ein guter Mann. Ein hervorragender Kämpfer und ein ganz außergewöhnlicher Intrigant.« Ohnesorg blickte Owen fest in die Augen. »Da Ihr hier seid nehme ich an, er ist tot?«

»Ja. Auf der Straße als Verräter niedergestochen. Ich bin jetzt der Todtsteltzer. Zumindest so lange, bis die Eiserne Hexe mich in ihre Finger bekommt. Ich wurde für vogelfrei erklärt, und man hat mir all meine Besitztümer und meinen Titel genommen.«

Ohnesorg musterte Owen nachdenklich. »Habt Ihr den Ring Eures Vaters? Er sagte immer, der Ring sei von größter Bedeutung, obwohl er nie den Grund erwähnte. Er war nie besonders gut im Abgeben von Erklärungen, Euer Herr Vater.«

»Ich habe den Ring. Soweit ich weiß, ist es wirklich nur ein ganz gewöhnlicher Ring.«

Er zeigte ihn Ohnesorg, der sich vorbeugte, den Ring betrachtete und sich wieder auf seine Pritsche zurücksinken ließ.

Seine Finger spielten mit dem Verschluß des silbernen Flachmanns, doch er nahm keinen weiteren Schluck mehr aus der Flasche.

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