Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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Owen wandte sich um und ging ohne weiteres Wort, Hazel dicht auf seinen Fersen. Die Esper in ihren Kojen blickten den beiden hinterher. Ihre Köpfe drehten sich, als wären sie eins.

In einer dunklen Seitengasse, die neben der Bäckerei von der Hauptstraße abzweigte, warteten in der Kälte und dem Nebel drei üble Gestalten mit gezogenen Schwertern darauf, daß ihr Opfer endlich aus dem Gebäude kommen würde. Sie hatten eine Menge Geld im Schwarzdorn gelassen, um die Spur des Todtsteltzers und der Frau zu finden, aber das Kopfgeld auf ihre Beute würde allemal reichen, ihre Auslagen in voller Höhe zu ersetzen. Darüber hinaus würde sogar noch eine höllische Menge Geld übrigbleiben.

Die drei Schläger aus der dunkelsten Gegend des Diebesviertels hießen Harley, Jude und Krähe. Sie verdienten ihren Lebensunterhalt als Beutelschneider, Zuhälter und bezahlte Schläger. Normalerweise hätten sie genug Vernunft besessen, um nicht gegen einen berühmten Schwertkämpfer und Krieger wie Owen Todtsteltzer loszuziehen, aber die ausgesetzte Belohnung hatte ihren Verstand getrübt, und da sie zu dritt und aus dem Hinterhalt angriffen, fühlten sie sich auch relativ überlegen. Mit ein wenig Glück wäre bereits alles vorbei, bevor der Todtsteltzer auch nur ahnte, wie ihm geschah, und dann könnten sie sich mit der Frau abwechseln, bevor sie auch sie umbrachten. Die drei Schläger umklammerten die Griffe ihrer Schwerter und stampften ungeduldig im Schnee herum.

Sie hatten nicht geplant, so lange auf Todtsteltzer warten zu müssen. Aber planen gehörte sowieso nicht zu ihren Stärken, genausowenig wie Geduld.

Inzwischen schneite es wieder, und der Nebel wurde von Minute zu Minute dichter. Es war eiskalt. Krähe machte ein mürrisches Gesicht. Eigentlich war er der Anführer der drei, nicht nur, weil er den Mund am weitesten aufriß, sondern auch, weil er am lautesten redete. Jetzt beschlich ihn nach und nach das ungute Gefühl, daß die Idee mit dem Hinterhalt vielleicht nicht so gut gewesen war – und das, obwohl es eigentlich seine eigene Idee gewesen war. Es dauerte alles viel zu lange. Sie konnten nicht die ganze Zeit über mit dem Schwert in der Hand in der Gasse stehenbleiben. Irgend jemand würde es schließlich auffallen, selbst hier in einer Stadt wie Nebelhafen. Er wandte sich zu Jude um und wollte über das Warten im allgemeinen und die Kälte im besonderen lamentieren, doch dann erstarrte er mitten im Wort.

Jude war nicht da.

Krähe blinzelte. Noch vor einer Minute hatte Jude neben ihm gestanden. Lebensgroß und doppelt so stinkend. Krähe blickte schnell die enge Gasse hinab, aber es gab nirgendwo eine Stelle, wo Jude sich hätte verstecken können. Wenigstens Harley war noch da. Krähe packte ihn am Arm, und Harley wäre vor Schreck beinahe aus der Haut gefahren.

»He! Mach das nie wieder! Du weiß’, daß ich nervöse Zuckungen kriege, wenn mich jemand erschrecken tut. Was willst‘n?«

»Wo is ‘n Jude?«

Harley blickte Krähe argwöhnisch an, dann blickte er unsicher die Gasse entlang. »Weiß nich’. Ich dacht’, er wär’ bei dir? Vor ‘ner Minute war er doch noch da!«

»Weiß ich selbst, daß er vor ‘ner Minute noch da war. Aber jetz’ is’ er wech! Was is ‘n mit ihm, Mann?«

»Keine Ahnung, Mann. Vielleicht mußt’ er pinkeln un’ is’ … wechgegang’.«

»Ohne ein Wort zu sage’? Un’ warum haben wir nich’ bemerkt, wie er wechgegang’ is?«

Harley blickte zu Boden und dachte angestrengt nach. Das fiel ihm nicht eben leicht. Denken war ihm noch nie leichtgefallen, und er war ziemlich sauer auf Krähe, weil der ihm so viele schwierige Fragen stellte. Harley war schließlich nicht zum Denken in der Bande. Er war hier, um Befehle entgegenzunehmen und Leute zu verhauen. Voller Hoffnung hob er den Blick zu Krähe. Vielleicht würde der Boß ja selbst mit den Antworten rausrücken. Aber Krähe wartete noch immer auf Harleys Antwort, und so senkte er die Augen schnell wieder.

»Ich geh’ mal ans Ende der Gasse gucken«, sagte Harley hastig. »Nur für den Fall.«

Er wandte sich um und stapfte rasch durch den Schnee davon, bevor Krähe fragen konnte, für welchen Fall. Krähe blickte seinem Kumpan hinterher und fluchte lautlos. Der Hinterhalt hatte noch nicht mal richtig angefangen, und schon ging alles schief. Er blickte zur Bäckerei zurück, um sicherzugehen, daß die Beute noch nicht wieder aus dem Haus getreten war, dann blickte er wieder Harley hinterher. Nur um festzustellen, daß Harley nicht mehr da war. Über Krähes Lippen kam ein leises wimmerndes Geräusch. Harley konnte auf gar keinen Fall in der kurzen Zeit, in der Krähe weggesehen hatte, das Ende der Gasse erreicht haben, aber er konnte auch sonst nirgendwo abgebogen sein. Es sei denn, er hätte auch mal gemußt und… Krähe drehte sich um seine eigene Achse, für den Fall, daß er etwas übersehen hatte, mit dem einzigen Erfolg, daß ihm schwindlig wurde. Dann dachte er ernsthaft darüber nach, schreiend Fersengeld zu geben – aber eine dünne Drahtschlinge legte sich lautlos von oben um seinen Hals und drückte seine Kehle zusammen. Krähe ließ sein Schwert fallen und umklammerte mit beiden Händen den Draht, aber seine Augen wurden bereits glasig und drohten aus den Höhlen zu springen, als er plötzlich in die Höhe gezogen wurde.

Als Katze ihn endlich oben auf dem Dach hatte, war Krähe bereits bewußtlos. Katze legte den reglosen Schläger neben seine beiden schlafenden Kumpane und grinste breit. Er war so schlau, und sie waren so dumm. Der junge Dieb lockerte die Drahtschlinge, zog sie von Krähes Hals und wickelte sie wieder um seinen Bauch. Nachdenklich musterte er die drei schlafenden Gestalten. Er konnte sie nicht töten. So etwas lag ihm nicht. Trotzdem gab er Harley einen kräftigen Tritt in die Eier, weil er so unnötig schwer gewesen war. Er hätte sich beinahe verhoben, als er das Riesenrindvieh aufs Dach gezogen hatte. Aber Cyder hatte ihm schließlich befohlen, dafür zu sorgen, daß Hazel und Owen unbehelligt blieben, und Katze machte immer, was Cyder ihm befahl. Teils, weil er Cyder liebte, aber hauptsächlich, weil sie mit Gegenständen nach ihm warf, wenn er es nicht tat. Mit Messern zum Beispiel. Er kauerte sich am Rand des Dachs nieder, beinahe vollkommen unsichtbar in seinem weißen Thermoanzug, der sich kaum vom nebligen Wabern abhob, und lächelte zufrieden, als Hazel und Owen schließlich aus der Bäckerei kamen und sich über die Hauptstraße entfernten. Er folgte ihnen leise, ein unsichtbarer Schatten hoch oben über den Dächern von Nebelhafen.

»Owen«, begann Hazel mit fester Stimme, »was auch immer du tust oder nicht tust, hier in Nebelhafen – eins solltest du niemals machen, und zwar einen Esper ärgern. Ganz zu schweigen von einer ganzen Bande verrückter Esper. Sie haben schrecklich viele Möglichkeiten, einem die Freude am Leben so richtig gründlich zu verderben. Außerdem können sie deine Lebensspanne ziemlich drastisch verkürzen. Wenn du weiterhin so risikofreudig sein willst, dann sag mir bitte beim nächsten Mal früh genug Bescheid, damit ich mich von dir trennen kann.«

»Ich verstehe das einfach nicht«, brummte Owen. Seine Finger umklammerten wütend den Griff des Schwertes. »Er beutet diese Kinder aus! Er verbrennt den Rest Leben, der noch in ihnen steckt, und trotzdem waren sie fest entschlossen, ihn mit allen Mitteln zu verteidigen!«

»Du muß es auch gar nicht verstehen«, sagte Hazel. »Du mußt dir nur eins merken: Steck deine Nase nicht in die Angelegenheiten anderer Leute, oder jemand wird sie dir abschneiden. So ist diese Stadt eben. Zum größten Teil jedenfalls.«

Owen seufzte und schüttelte den Kopf. »Also gut. Wohin gehen wir jetzt? Ihr sagtet, daß der Sportpalast, den wir suchen, nördlich vom Abraxus-Informationszentrum liegt. Meinem internen Kompaß zufolge bewegen wir uns jetzt aber in südwestliche Richtung.«

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