Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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Erst vor einer Stunde hatte er neben dem Bett gestanden und auf die beiden verschiedenen Garderoben gestarrt, die vor ihm ausgebreitet lagen. Wenn er die eine anzog, dann war er Finlay Feldglöck, und wenn er die andere anzog, dann war er der Maskierte Gladiator. Aber wer war er zu diesem Zeitpunkt, nackt und allein, ohne Garderobe, die seine Identität festlegte?

Wer war er, wenn er in den Spiegel blickte und das Gesicht nicht erkannte, das ihm entgegensah? Er spielte seine beiden Rollen nun schon so lange und mit solcher Überzeugung, daß sie beinahe so etwas wie ein Eigenleben entwickelt hatten, ihn nicht mehr brauchten, wie zwei selbständige Menschen. Die Masken hatten sich an seinem Gesicht festgesogen und ließen nicht mehr los. Früher hatte er gewußt, wer er war: der Mann, der Evangeline Shreck liebte. Aber die Zeit, die beide miteinander verbrachten, wurde immer weniger, denn ihre Familien nahmen die Erben immer mehr in Beschlag, und sowohl Finlay als auch der Gladiator wurden ständig irgendwo anders gebraucht. Er liebte Evangeline und er brauchte sie, aber welche seiner beiden Vitae liebte sie ? War einer der Charaktere, die sie liebte, wirklich Finlay Feldglöck?

Schließlich hatte er Finlays Garderobe angelegt, weil die Familie Finlay anzutreffen erwartete. Ein weiteres seiner schrillen Outfits, so extrem geschnitten und farbenprächtig, wie es das nackte Auge eben ertragen konnte. Er bemalte sein Gesicht mit einem fluoreszierenden Stift, metallisierte das Haar mit schnellen, geübten Strichen und machte sich auf den Weg zu dem anberaumten Familientreffen, während die Gedanken in seinem Kopf in diese und jene Richtung rollten und tanzten wie Wellen, die von einem Sturm vorangepeitscht wurden. An der Tür zu seinen Gemächern gesellten sich seine Leibwächter zu ihm, und gemeinsam trotteten sie schnellen Schrittes durch den Korridor voran, damit er mit niemandem sprechen mußte. Er lächelte den Leuten noch immer zuckersüß zu und nickte freundlich, wie Finlay Feldglöck es tun würde, und sie lächelten und nickten zurück, offensichtlich ohne einen Unterschied zu bemerken. Was Finlays Meinung über sie oder ihn selbst nicht eben verbesserte. Wer war dümmer: Der Mann, der eine Lüge lebte, oder die, die sie ihm abkauften?

Schließlich erreichten sie den Feldglöck-Turm. Finlay blieb an der Basis stehen und blickte nach oben. Es war ein hohes, schlankes Bauwerk aus poliertem, glänzendem Marmor, das drohend und finster vor ihm aufragte wie ein Botschafter der Verdammnis, voll unausgesprochener Drohung und Gefahr.

Es ragte deutlich über die umgebenden kleineren, blassen Türme niederer Clans hinaus, ein Monument von Macht, Geld und Arroganz. Hier liefen die Fäden zusammen, hier wurden alle Geschäfte des Feldglöck-Clans abgewickelt, sicher vor den Augen und Ohren Außenstehender, einschließlich einiger Dinge, über die niemals außerhalb der Familie gesprochen wurde und die selbst die hartgesottene Versammlung der Lords schockiert hätten. Ringsum standen bewaffnete Posten und sicherten die Umgebung, und im Innern befanden sich sogar noch mehr. Finlay fragte sich, was vorgefallen sein mochte, während er die weiträumige, elegante Empfangshalle in Richtung der Aufzüge durchquerte. Irgend etwas mußte geschehen sein. So starke Sicherheitsvorkehrungen waren nicht üblich, selbst für eine derart paranoide Familie wie die Feldglöcks. Die Sache gefiel ihm nicht. Es war ein untrügliches Zeichen für die anderen Clans, daß die Feldglöcks etwas zu verbergen hatten. Warum ihnen auch noch dumme Gedanken in den Kopf setzen?

Dann bemerkte er die reglose Gestalt neben den Aufzugstüren, und seine Unruhe wuchs. Er hatte nie gutgeheißen, daß der Clan sich einen eigenen Investigator leistete, und wenn es nur als Statussymbol war. Ganz zu schweigen von einem derart kaltblütigen Killer wie Razor. Es war, als würde man mit einem scheinbar zahmen Tiger an der Leine Spazierengehen.

Investigator Razor war in den Dienst der Feldglöcks getreten, nachdem das Militär ihn entlassen hatte; teilweise, weil der alte Feldglöck ihm ein extrem hohes Gehalt geboten hatte, aber hauptsächlich, weil er bei den Feldglöcks die besten Aussichten hatte, legal Menschen zu töten. Die Gerüchte besagten, daß man ihn unehrenhaft aus der Investigator-Truppe ausgestoßen hatte, weil er ein verdammter Psychopath war.

Finlay hatte sich köstlich über das Gerücht amüsiert. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er immer gedacht, das sei eine Grundvoraussetzung, um bei den Investigatoren aufgenommen zu werden. Aber nachdem Razor eine Zeitlang im Dienst des Clans gestanden hatte, war Finlay das Lachen so ziemlich vergangen.

Der Investigator bot einen beeindruckenden Anblick. Er besaß eine mächtige Gestalt und schwellende Muskeln, das Beste, was man in Körperläden für Geld kaufen konnte. Trotzdem zeigte sich an seinem Schopf aus widerspenstigem, schlohweißen Haar, das sein dunkles Gesicht einrahmte, daß er doch schon älter war. Und Alter machte einen Mann langsamer, selbst einen Investigator. Ein alter Investigator war ein extrem seltener Anblick. Meist lebten sie nicht lange genug, um das Rentenalter zu erreichen. Mit Sicherheit war Razor noch immer schneller, stärker und tödlicher als zehn beliebige andere hervorragend ausgebildete Kämpfer – aus diesem Grund waren die Feldglöcks ja auch so glücklich gewesen, ihn verpflichten zu können, als sich eine Gelegenheit geboten hatte. Und wenn sie es vorzogen, seine Fähigkeiten nicht in Frage zu stellen, dann gehörte das zum Geschäft. Er machte eine hervorragende Figur am Hof und genoß einen sagenhaften Ruf in der Arena. Finlay fühlte sich auf jeden Fall sicherer, wenn der Investigator nicht in seiner Nähe war. Im Augenblick fragte er sich allerdings, welche Gefahr so bedrohlich sein mochte, daß die Familie Razor aus der Deckung hervorgeholt hatte, damit er Wache stand. Finlay nickte Razor höflich zu, während er auf den Aufzug wartete, aber für den Investigator schien er nur Luft zu sein.

»Alles in Ordnung?« fragte Finlay jovial. »Benehmen sich alle, wie es sich gehört? Wir sehen Euch nicht gerade häufig im hellen Tageslicht, Investigator.«

»Euer Vater dachte, es sei nötig«, erwiderte Razor. Er blickte Finlay noch immer nicht an. Seine grünen Augen schweiften unablässig durch die weite Halle, und seine Stimme war genauso ausdruckslos wie sein Blick. »Die Sicherheitsmaßnahmen wurden um eine Stufe verschärft und unter meine direkte Kontrolle gestellt. Auf jedem Stockwerk des Turms befinden sich Posten, die die Treppen und Aufzüge bewachen. Ich soll Euch persönlich zu der Versammlung eskortieren. Folgt mir.«

Die Türen des Aufzugs glitten zur Seite, als hätten sie nur auf Razors Erlaubnis gewartet, und er betrat den Lift, ohne sich davon zu überzeugen, ob Finlay seiner Aufforderung auch Folge leistete. Finlay schürzte die Lippen und betrat den Aufzug. Von keinem anderen hätte er ein derart respektloses Benehmen hingenommen, aber Razor war ein Investigator und stand deswegen über solchen Trivialitäten wie Höflichkeit und gutes Benehmen. Nicht, daß der Mann ihn hätte persönlich beleidigen wollen; Razor verachtete eben jeden, der nicht ebenfalls Investigator war. Die Feldglöcks hatten sich mit ihm eingelassen, weil er einem Zweck diente. In dem Augenblick, wo dieser Zweck erfüllt war, würde Razor mit derartiger Geschwindigkeit und in so hohem Bogen hinausfliegen, daß ihm schwindlig werden würde. Niemand mißachtete einen Feldglöck und kam damit durch. Niemals.

Finlay grinste bei dem Gedanken und ignorierte den Investigator demonstrativ, als der Lift sich sanft in Richtung des Dachgeschosses in Bewegung setzte. Die Fahrt verlief ruhig und ereignislos, trotz Razors gespannter Wachsamkeit; trotzdem ließ der Investigator Finlay nach der Ankunft im Aufzug warten, während er sich mit seinen Leuten davon überzeugte, daß die Etage sicher war. Dann erst eskortierte er Finlay zum Versammlungsraum und postierte sich neben der breiten Tür, als Finlay sie öffnete und eintrat. Braver Hund, dachte Finlay.

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