Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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Dram beobachtete den leuchtenden Blitz einer Kyberratte, die um eine gewaltige, mit Dornen besetzte glitzernde Kugel herumwieselte und nach einem Weg suchte, ihre Verteidigungseinrichtungen zu durchbrechen. In einiger Entfernung prallten zwei gewaltige Dinosaurier gegeneinander und rissen sich mit blutigen Klauen und Mäulern gegenseitig tiefe Wunden. Die Matrix hatte dem Begriff der ›feindlichen Übernahme‹ eine völlig neue Bedeutung verliehen. Kleinere Firmen scharten sich um die Füße der beiden Giganten und hofften auf herabfallende Brocken.

Dram drehte sich langsam um seine eigene Achse und suchte nach Löwenstein. Er mußte sich bewußt anstrengen, um seine Konzentration nicht zu verlieren. In der Matrix gab es Dinge, die weder Gestalt noch Form besaßen, aber sie waren trotzdem da. Sie bewegten sich zwischen den Datenspeichern und den anwesenden Besuchern wie Geister in einem Spukschloß. Gerüchte flammten wie Feuerwerke, und neue Trends raschelten durch Unternehmen wie der Wind durch trockenes Laub. Ein Büschel aus purpurnen Bändern wand sich um Drams Schulter und flüsterte beschwörend in sein Ohr. Er schüttelte es ärgerlich ab. Selbst in der Matrix war man vor Werbung nicht sicher. Sein Blick streifte über die ausgeweideten Hüllen toter Unternehmen, die wertlosen Scherben, die zurückgeblieben waren, nachdem man die einzelnen Teile gewinnbringend verkauft hatte, und gelegentlich auch über die leere Struktur einer geplünderten Datenbank. In der Matrix gab es überall Räuber. Dram runzelte die Stirn. Er hatte ein gewisses Ausmaß an Zerstörung und Verwüstung erwartet, aber das hier überstieg seine Vorstellungen bei weitem.

Die Wertpapierbörse schien einen ziemlich schlechten Tag zu haben.

Dann war Löwenstein plötzlich neben ihm, und er verbeugte sich höflich.

Die Imperatorin war ein hell leuchtender Stern; eine silbern gepanzerte Gestalt, zweimal so groß wie er selbst, mit strahlenden Augen und stählernen Ranken, die sich wie dorniger Efeu um ihren Leib wanden. Bösartig aussehende Stacheln ragten aus ihrem Rücken und ihren Fäusten: Aufrüstungen, die ihr Körper in der realen Welt besaß. Löwensteins Selbstbild war schon immer sehr positiv gewesen. Und aggressiv. Er hüstelte höflich, um ihre Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Blasen stiegen aus seinem Mund und schwebten träge vor ihr glänzendes Metallgesicht. Sie blickte zu ihm hinunter und legte den Kopf leicht zur Seite wie ein Vogel, der einen Regenwurm beobachtet.

»Nach was genau soll ich eigentlich Ausschau halten?« fragte er.

»Ich will verdammt sein, wenn ich das weiß«, erwiderte sie mit einer Stimme wie eine Messingglocke. »Irgend etwas, das nicht normal ist.«

Dram hatte eine scharfe Entgegnung auf der Zunge, aber er verkniff sich die Antwort und zuckte statt dessen unbehaglich die Schultern. »Sieht eigentlich alles ganz normal aus, oder nicht? Alltag in der Matrix…«

Aber es war kein Alltag. Eine blaß leuchtende Struktur war bereits seit einiger Zeit träge in ihre Richtung geglitten, als sie plötzlich auseinanderbrach, und ein großes, widerliches und tödliches Etwas sprang sie an. Drams Schwert war beinahe augenblicklich in seiner Hand, doch die Kreatur schleuderte ihn lässig zur Seite, ohne auch nur langsamer zu werden.

Löwenstein erwartete den Angriff in aller Seelenruhe. Noch mehr bösartige Stacheln wuchsen aus ihren Armen, ihrer Brust und ihrem Rücken. Die Kreatur überragte sie trotz ihrer eigenen gewaltigen Größe, und Löwenstein mußte den Kopf nach hinten neigen. Aus ihren Augen und ihrem Mund strömte gleißende Energie, die das Gesicht des Wesens augenblicklich hinter einem wütenden Flammenmeer verschwinden ließ.

Die Kreatur schrie auf und wich zurück. Aus Löwensteins Rüstung schossen peitschende Tentakel aus Stahl und fesselten sie, hielten sie gepackt und ließen sie nicht entkommen.

Die Aufrüstung der Imperatorin war nicht nur in der normalen Welt von überlegener Macht. Löwenstein hielt die Kreatur mit den Tentakeln umschlungen, während sie sie mit bloßen Händen zerriß.

Dram hatte sich wieder auf die Beine gerappelt und beobachtete das Geschehen aus respektvoller Entfernung. Irgend jemand mußte eine Menge an Überlegung und Geld in den Angriff gesteckt haben, aber wie üblich hatte man Löwenstein wieder einmal unterschätzt. Sie riß der Kreatur den versengten Kopf von den Schultern und hielt ihn vor ihre blitzenden Augen. Er wimmerte und wollte auseinanderfallen, doch sie verhinderte es allein durch ihren Willen.

»Wer hat dich geschickt? Wer hat dich geschaffen? Wer ist dein Meister? Rede!«

Ihre Worte aktivierten ein verstecktes Programm in der Kreatur, das alle Daten unwiederbringlich zerhackte. Die Imperatorin fluchte laut und ließ den Kopf fallen. Er löste sich auf in Milliarden flüchtiger Bytes, die knisternd und funkensprühend zu nichts verbrannten. Dram trat vorsichtig zu Löwenstein und blieb neben ihr stehen.

»Was meinst du, wer sie geschickt hat? Shub? «

»Eher einer ihrer Agenten. Kein Mensch könnte sich gegen ein Wesen von Shub zur Wehr setzen. Jedenfalls werden wir hier keine Antworten finden, Dram. Es war dumm, das Gegenteil anzunehmen. Mein Fehler. Die Matrix ist viel zu groß und mein Bewußtsein viel zu limitiert. Hier könnte sich jeder und alles verstecken, und wir würden erst davon erfahren, wenn es aus den Schatten hervorbricht, um nach uns zu schnappen. Ich benötige jemanden, der sich hier auskennt.

Vielleicht eine Kyberratte. Meinst du, du könntest mir eine Kyberratte beschaffen, Dram?«

»Kein Problem. Aber wahrscheinlich ist es gar nicht leicht, eine zur Mitarbeit zu überreden.«

»Bring sie zu mir«, erwiderte Löwenstein. »Ich kann sehr überzeugend sein, wenn ich mir Mühe gebe.« Sie ließ den Blick über die Matrix schweifen, und Dram überlegte, wie weit ihre aufgerüsteten Augen wohl sehen mochten. Sie schwieg eine ganze Weile, und als sie schließlich doch wieder sprach, klang ihre Stimme ruhig und besorgt. »Sieh dich um, Dram. Dieser Ort ist größer als Golgatha. Wir haben ihn geschaffen, aber wir verstehen ihn nicht länger. Die Lektronen und die KIs haben ihn für ihre eigenen Bedürfnisse und Nöte geformt, und wir können höchstens Beobachter sein in ihrer Welt. Sie steht nicht länger unter unserer Kontrolle – wenn sie das überhaupt je tat. Trotzdem werde ich einen Weg finden, Dram. Keine Maschine wird je mein Imperium regieren!«

Dram nickte respektvoll, und wenn er seine eigenen Gedanken und Pläne hegte, dann schwieg er. Gedanken konnten in der Matrix verdammt weit reisen.

KAPITEL ZEHN

FEINDLICHE ÜBERNAHME

Finlay Feldglöck hatte sich zum wöchentlichen Treffen des Clanvorstands der Feldglöcks verspätet. Verspätungen waren eine seiner Spezialitäten; sie sorgten dafür, daß andere Leute seine Ankunft um so mehr anerkannten. Und außerdem sollte nicht verschwiegen werden, daß er sich auf das bevorstehende Treffen absolut nicht freute. In letzter Zeit schien wirklich alles schiefzugehen, und zum erstenmal in seinem Leben hatte er keine Ahnung, wie er sich am besten dagegen wehren sollte. Alles war so verdammt kompliziert geworden. Mit der steigenden Popularität des Maskierten Gladiators stiegen auch die Anforderungen, die die Rolle an ihn stellte, und der Druck, den sein geheimes zweites Ich auf ihn ausübte, wurde allmählich unerträglich. Er konnte seine beiden Leben sowieso nur noch deshalb miteinander vereinbaren, weil die Arenaleitung und die Besuchermassen hinter ihm standen. Aber irgendwann würde ihre Neugier über ihre Verehrung des Helden hinauswachsen, und es wäre nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die ersten gegen ihn stellten. So war es immer: Am Ende wandte sich die Menge gegen ihren Helden; wegen Geld wegen des Augenblicks oder einfach nur, um zu sehen, wie die Großen fielen. Wenn er auch nur ein klein wenig Vernunft besaß, dann würde er jetzt aufhören – solange er noch jung war, solange er noch gesund war und es noch sicher war aufzuhören. Aber die Rolle des Maskierten Gladiators war wichtig für ihn. Jedenfalls viel wichtiger als die des berüchtigten jungen Stutzers Finlay Feldglöck. Ursprünglich war die Rolle nur als ein Scherz gedacht gewesen, der die Aufmerksamkeit von seinem wahren Selbst hatte ablenken sollen, doch Finlay empfand den Scherz schon lange nicht mehr als lustig. Nicht zuletzt auch deswegen, weil er sich gar nicht mehr sicher war, wie sein wirkliches Selbst eigentlich aussah.

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