Wolfgang Hohlbein - Der wandernde Wald

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Der wandernde Wald: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Freunde Skar und Del werden immer tiefer werden in die Streitigkeiten von Enwor hineingezogen. Und sie müssen erkennen, daß es auch in einem Krieg zwischen Menschen und den fremdartigen Echsenwesen der Quorrls keine leichte Sache ist, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Als die beiden Satai vor den Quorrl durch die Wüste fliehen, entdecken sie einen märchenhaften Wald. Doch das Leben in dieser Oase ist nicht so friedlich und sorglos, wie es scheint. Denn die Waldbewohner sehnen sich nach ihrer Heimat, die sie mitsamt ihrem Wald verlassen haben. Und in Skar glauben sie denjenigen gefunden zu haben, der sie zurückbringen kann.

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Sie erreichten den Kamm, blieben einen Moment lang stehen und wandten sich schließlich nach Norden. Eine Richtung war so gut wie die andere. Sie waren von Süden her in die Wüste eingedrungen, aber wahrscheinlich hatten sie sich in den letzten Tagen im Kreis bewegt und waren vollkommen vom Kurs abgekommen. Selbst wenn sich diese höllische Wüste nur noch ein paar Meilen weit streckte, war es zuviel. Sie bewegten sich im Schneckentempo voran, eine, höchstens anderthalb Meilen pro Stunde, schätzte Skar. Irgendwo vor ihnen, verborgen hinter dem monotonen, welligen Horizont, lagen Thbarg und Elay, Thbarg mit seinen saftigen grünen Prärien und Elay, das Ziel, zu dem sie – wann eigentlich? Vor zwei Wochen? Der Gedanke erschien ihm mit einemmal lächerlich – aufgebrochen waren. Zum ersten Mal, seit sie die Nonakesh betreten hatten, kam ihm die grausame Ironie ihrer Lage zum Bewußtsein. Sie waren aufgebrochen, um mit den Heeren Kohons gegen die Quorrl zu ziehen, zu kämpfen und zu brennen, aber sie hatten kämpfen müssen, lange bevor sie ihrem Ziel auch nur nahe gekommen waren, sie wurden langsam bei lebendigem Leibe verbrannt, und sie würden sterben, ohne die Zinnen Elays auch nur zu Gesicht bekommen zu haben. Vielleicht, dachte Skar in einem Anflug von bitterem Galgenhumor, rettete ihr Tod das Leben von ein paar Dutzend Quorrl, gegen die sie hatten ziehen sollen. Sie marschierten schweigend und monoton nach Norden, dicht beieinander und doch unendlich isoliert, jeder allein mit sich und seinen Gedanken und Gefühlen, und Skar begann zu begreifen, daß sie jetzt wirklich starben. Und daß keiner dem anderen helfen konnte. Der Tod, das begriff er plötzlich, war einsam. Und es gab eine Grenze, an der nicht nur das Leben endete, sondern auch alle Begriffe von Freundschaft und Zuneigung. Del und er waren ihr Leben lang beisammen gewesen, aber sterben würde jeder für sich allein.

»Weißt du«, sagte Del plötzlich, »woran ich schon die ganze Zeit denken muß?«

»Nein.«

»Daß wir vielleicht seit Tagen dicht am Rande dieser Wüste entlangmarschieren, ohne es zu merken.« Er lachte rauh und humorlos und fuhr sich mit einer fahrigen Geste über die Stirn. »Irgendwo muß diese verdammte Wüste doch aufhören.«

»Muß sie das?« antwortete Skar.

»Natürlich. Es muß . . .« Er brach ab, blieb mitten im Schritt stehen und umklammerte Skars Handgelenk so fest, daß dieser schmerzhaft aufstöhnte.

»Was zum Teufel –«

Skar verstummte, als er den Ausdruck auf Dels Gesicht sah. Langsam, beinahe widerwillig, als hätte er Angst vor einer weiteren Enttäuschung, einer neuen Hoffnung, der doch nur grausame Ernüchterung folgen konnte, drehte er den Kopf und folgte Dels Blick.

Vor ihnen, allerhöchstens noch zwei-, dreihundert Schritt entfernt, erhob sich die massive grüne Mauer eines Waldes.

»Sag mir, daß ich nicht träume!« bat Del mit zitternder Stimme. »Bitte, Skar, sag es mir!«

»Wenn du träumst, dann träumen wir beide den gleichen Traum. Ich sehe es auch«, murmelte Skar.

»Bäume!« stieß Del ungläubig hervor. »Mein Gott, Skar – das sind Bäume!«

Skar nickte mühsam. Er war unfähig, zu denken, irgend etwas zu sagen oder zu tun. Von einer Sekunde auf die andere fühlte er sich leer und erschlagen, und absurderweise erfüllte ihn der Anblick der Rettung nicht mit Freude oder Erleichterung, sondern mit einem Gefühl dumpfer, schleichender Verzweiflung.

Ist es das? dachte er. Das Ende? Der Wahnsinn? Werde ich verrückt?

Aber irgend etwas sagte ihm, daß er nicht verrückt war. Daß er all dies wirklich erlebte und nicht irgendwo im Sand lag und starb. Daß er wirklich hier stand und die dunkle, gewellte Linie am Horizont sah.

Del drehte sich langsam herum. Seine Bewegungen wirkten hölzern und kaum mehr menschlich, und sein Gesicht war eine Maske starren Entsetzens. »Du . . . du siehst es auch, nicht?« flehte er.

Skar nickte mühsam.

Del stand noch sekundenlang reglos da. Dann erwachte er mit einem schrillen Schrei aus seiner Erstarrung und rannte los. Skar folgte ihm einen Sekundenbruchteil später.

Seine Gedanken überschlugen sich, als er mit weit ausgreifenden Schritten hinter Del herhetzte. Was sie sahen, war vollkommen unmöglich! Bei der klaren Luft und der ungehinderten Sicht über der Wüste hätten sie den Wald schon vor Tagen sehen müssen!

Aber er schob den Gedanken von sich und lief schneller, um Del einzuholen. Magie, Hexenkunst oder was immer es sein mochte – alles war besser als der Tod in der hitzeflirrenden Luft und der Glut des Tages. Selbst wenn dieser Wald das Werk eines bösen Zaubers war und den Tod beherbergte, so war er dem langsamen Verdursten in der Wüste vorzuziehen.

Del rannte mit weiten, kräftezehrenden Schritten vor ihm her. Das bleiche Sternenlicht ließ seinen Körper zu einer flachen, schwarzen Silhouette werden, die durch den unförmigen Verband seltsam buckelig und ungelenk wirkte. Der Anblick der Rettung mußte noch einmal alle Kraftreserven in ihm mobilisiert haben.

Wie oft noch? dachte Skar. Wie groß mochte das geheime Reservoir an Kraft noch sein, aus dem Del immer wieder schöpfte, sich immer wieder gegen das Unvermeidliche stemmte? Irgendwo in ihm begann die Stimme wieder zu flüstern, die lockende, drohende, wispernde Stimme, alles, was noch von seinem klaren Verstand übriggeblieben war. Der Wald dort mochte die Rettung bedeuten, aber wahrscheinlicher war, daß er von Feinden wimmelte, Dämonen, Zauberern, Monstern oder – schlimmer noch – Quorrl. Aber er lief trotzdem weiter, schneller als zuvor. Der Gedanke an einen Pfeil, der aus der Dunkelheit heranzischte und seiner Qual ein Ende bereitete, schreckte ihn nicht mehr.

Del stolperte, taumelte noch ein paar Schritte mit wild rudernden Armen weiter und prallte schließlich gegen ein Hindernis, das warnungslos aus der Dunkelheit vor ihm aufgetaucht war. Mit einem dumpfen Schmerzlaut ging er zu Boden. Skar verlangsamte seine Schritte und blieb keuchend neben Del stehen. Der Boden war hier nicht mehr so glatt und eben wie bisher. Es war immer noch Wüste, der gleiche feinkörnige Sand, aber jetzt mit einem Netzwerk dunkler Linien und Striche durchzogen. Skar mußte unwillkürlich an ein halb im Sand verborgenes Spinnennetz denken, eine heimtückische Falle, die dicht vor dem rettenden Wald ausgelegt war, um jeden, der sich mit letzter Kraft hierhergeschleppt hatte, zu fangen und dem Verderben preiszugeben.

Er sah mißtrauisch auf, überzeugte sich mit einem raschen Blick davon, daß Del nichts Ernsthaftes zugestoßen war, und kniete schließlich nieder. Seine Finger tasteten über den Sand.

Der Boden war mit einem dichten Netzwerk aus abgestorbenen Wurzeln und Ästen durchzogen, das wie ein Labyrinth heimtückischer Fallstricke und Gruben dicht unter der trügerisch glatten Oberfläche verborgen war. Skar sah auf und gewahrte jetzt mehr Einzelheiten. Das Geflecht verdichtete sich vor ihnen, wuchs gleichermaßen in Tiefe wie in Höhe und Breite. Vor ihnen lag etwas, das früher einmal ein Wald gewesen sein mußte: abgestorbene Reste von Bäumen, schwarze, von der unbarmherzigen Wut der Sonne verkohlte Strünke, deren Netz dichter wurde, je weiter es sich dem eigentlichen Waldrand näherte. Es war, als läge hier, vor der lebendigen grünen Mauer des Waldes, der Leichnam eines zweiten Waldes, ein verbranntes, skelettiertes Opfer der unbarmherzig näherrückenden Wüste. Der Anblick hatte etwas Unheimliches und zugleich Ernüchterndes. Obwohl gegen alle Logik, überzeugte er Skar doch endgültig, daß dieser Wald echt und nicht bloß Fata Morgana oder grausames Trugbild seiner überreizten Nerven war. Durch eine Laune der Natur hatte sich dieser Wald gegen die stumme Macht der Wüste behauptet, aber der Kampf hatte Opfer gefordert. Wie die vordersten Reiter einer Verteidigungslinie waren diese Baumreihen gefallen, langsam und vielleicht über Jahrzehnte hinweg, aber unbarmherzig, und hatten mit ihrem Opfer dem Wald Gelegenheit gegeben, sich auf den Ansturm der Wüste vorzubereiten.

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