Bernhard Hennen - Die Windgängerin
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»Die Schlacht gegen die Drachen hat gerade erst begonnen. Die Waffe, die den Weißen getötet hat, wurde im Kampf zerstört. Und wir brauchen viele neue Speerschleudern, wenn wir gegen die tobende Wut der Drachen bestehen wollen. Deshalb bitte ich euch: Spendet! Gebt, was ihr entbehren könnt, und beschreitet mit mir den dornigen Weg zur Freiheit. Vor uns liegt eine Schlacht, wie unser Volk sie noch nie schlagen musste. Ich sehe einen Weg von Blut, Schweiß und Tränen. Doch wenn wir ihn bis zum Ende gegangen sind, werden unsere Kinder und Kindeskinder dereinst aus ihren Höhlen treten und ohne Angst in den Himmel Albenmarks blicken können.«
Neuer Jubel brandete auf. Nandalee spürte darin die Begeisterung für einen gerechten Kampf, und sie fragte sich, was die Drachen den Zwergen alles angetan haben mochten. Dieser Hornbori verstand es erschreckend gut, den tief verwurzelten Zorn seines Volkes noch weiter anzufachen.
»Viele unserer Weisen sind der Überzeugung, dass der Leib der Drachen von Magie durchdrungen ist. Wer ihr Blut recht zu nutzen weiß, mag diese Zauberkraft in Waffen fließen lassen. Aus ihren Schuppen kann man wundertätige Amulette fertigen. Doch womit wir die heutige Versteigerung eröffnen wollen, ist etwas Einzigartiges.« Er machte eine dramatische Pause und lächelte. »Jeder, der es sieht, wird sofort erkennen, welche Magie diesem besonderen Körperteil innewohnt. Bietet freimütig, meine Freunde, denn es mag eine ganze Generation von uns dahinscheiden, bevor ein zweites Mal ein so außergewöhnliches Stück zum Verkauf angeboten wird.«
Es herrschte nun atemlose Stille. Selbst das sporadische Husten war verstummt. Alle blickten gebannt zur Empore, auf die nun ein mit einem weißen Tuch verhängter Tisch getragen wurde. Mit dramatischer Geste zog Hornbori das Tuch zur Seite. Nandalee erkannte erst auf den zweiten Blick, was das fast armlange Objekt war, das dort lag.
»Wir haben hier den Penis eines großen Drachen«, stellte der Zwerg sachlich fest. »Das gute Stück misst siebenunddreißig Zoll und wiegt annähernd elf Pfund. Eigentlich hatte ich erwogen, es in mehreren Teilen zu versteigern. Doch von verschiedenen Parteien wurde die Sorge an mich herangetragen, dass die ihm innewohnende Magie Schaden nehmen könnte, wenn ich es zerteile. Das Startgebot sind zehntausend Goldkronen. Es ist kein Geringerer als der Alte aus der Tiefe, der dieses Gebot abgegeben hat. Mögen die Alben wissen, welche Pläne er damit hegt.«
Seine Worte wurden mit Gelächter bedacht, doch Skorri an ihrer Seite fluchte. »Keinen Respekt hat er. Späße über den Alten in der Tiefe zu machen ist schamlos. Verdammter Emporkömmling.«
Nandalee hätte fast entgegnet, dass die ganze Versteigerung schamlos sei. Sie erinnerte sich durchaus mit gemischten Gefühlen an ihre Zeit in der Höhle des Schwebenden Meisters, doch das hier hatte er nicht verdient! Es war widerlich. Abstoßend! Es gab keine Entschuldigung für dieses geschmacklose Spektakel. Wenn die Himmelsschlangen wüssten, was hier vor sich ging, dann wäre ihre Rache ohne Maß.
»Höre ich da elftausend?«, rief Hornbori gut gelaunt auf der Empore. »Da wird es wohl in einigen Monden reichlich Nachwuchs bei unseren Freunden in Ishaven geben.«
»Ich glaube nicht, dass man Magie aus etwas Totem ziehen kann«, sagte Skorri gallig. »Ich weiß ja nicht, wie du dazu stehst, aber ich möchte dich jemandem vorstellen, der einen anderen Weg gehen wird.«
Nandalee war sich nicht sicher, wie sie darauf antworten sollte, so nickte sie nur. Sie war froh, dem ordinären Spektakel, das die Zwerge hier aufzogen, entfliehen zu können. Auch verstärkte das unstet über die Höhlenwände flackernde Licht ihr Schwindelgefühl. Wie lange es wohl dauern würde, bis sie sich an den neuen Körper gewöhnt hatte?
Sie mussten sich regelrecht durch die Reihen der Zwerge kämpfen. Das Gedrängel war unglaublich, und selbst Skorris Prominenz führte keineswegs dazu, dass man ihm bereitwillig Platz machte. Das Gebot war bereits bei siebzehntausend Goldkronen, als sie endlich einen Durchgang in eine benachbarte Höhle erreichten. Jetzt erst erkannte Nandalee, was es mit dem merkwürdigen Licht hier auf sich hatte. Die Wände dieser riesigen Höhle waren ganz und gar mit lilafarbenen Kristallen bedeckt. Amethyste. Manche waren nur winzig, andere fast zwei Finger lang. Das Licht brach sich tausendfach in den Kristallen, ja es schien geradezu lebendig zu werden, floss in pulsierenden Wellen über die Wände und schoss immer wieder funkelnde Blitze in die Menge ab. Nandalee hatte die Amethyste nur flüchtig angeschaut, doch schon wurde ihr Schwindelgefühl so stark, dass sie befürchtete, ihr würden die Beine wegknicken. Der Zauber in den Steinen war ihr völlig fremd. Erschrocken wandte sie sich ab.
Skorri schien etwas bemerkt zu haben. »Nicht jedermanns Sache, der Amethystsaal. Manche kippen dort einfach um. Keiner kann sagen, woran es liegt. Wenn man Pilz trinkt, wird es schlimmer. Man kann dort drinnen keine Feste feiern, dabei ist es die schönste Höhle im ganzen Berg. Manche glauben, es sei die Strafe der Alben dafür, dass wir versucht hätten, etwas zu erschaffen, das schöner als ihre Schöpfung ist. Ich halte das für Unsinn.«
Skorri führte sie an zwei Wächtern vorbei, die große Schmetterlingsäxte in ihren Fäusten hielten. »Das ist Arbinumja aus der Ehernen Halle«, erklärte er. »Die Dame Amalaswintha will ihn sehen.«
Einer der Wächter nickte, musterte sie aber weiterhin misstrauisch. Die Höhle, in die sie traten, war ganz und gar mit weißem Marmor ausgekleidet, ähnlich der Kammer der kommenden Offenbarungen. In der Mitte der Höhle lag auf einem Sockel aus blutrotem Stein ein Kristall, der strahlend weiß leuchtete. Spiegel lenkten das Licht bis in die entferntesten Winkel der Höhle.
Eine Treppe führte zu einer etwas höher gelegenen Tür, die wiederum zur Empore im Amethystsaal führte. Am Fuß der Treppe war eine Reihe von Tischen aufgestellt worden. Dort stand eine kleine Gruppe von Zwergen um eine Gestalt in einem roten Kleid. Sie alle begutachteten die Vielzahl goldener und silberner Kisten und Kästchen mit Fenstern aus Bergkristall, die offensichtlich Leichenteile des Schwebenden Meisters enthielten.
»Amalaswintha?« Skorri hauchte den Namen.
Die Zwergin drehte sich abrupt um. Nandalee war von ihrem Anblick überrascht. Sie wirkte weniger gedrungen als die männlichen Zwerge. Ihr Gesicht war fein geschnitten, auch wenn ihre Augenbrauen ein wenig zu üppig wucherten, was ihren ebenmäßigen Zügen etwas Animalisches verlieh. Amalaswintha hatte eine kleine Nase und volle, fast sinnliche Lippen. Ihr rotes Kleid betonte ihre Taille und war tief ausgeschnitten. Das Dekolleté brachte ihre üppigen Brüste zur Geltung. Rabenschwarzes Haar rahmte ihr Gesicht. Ein Hauch von Blauschimmer lag darin, wie im Gefieder von Elstern. Sie war anders als alle Zwerginnen, die Nandalee je gesehen hatte, und glich auch keiner, an die sich das gestohlene Bewusstsein erinnerte, das Nachtatem ihr eingepflanzt hatte. Amalaswinthas Augen waren von dunklem, fast schwarzem Grün. Tief in ihnen glomm ein Licht, ähnlich jenen Geistern, die über die Wälder Nangogs wachten. Sie war eine Besessene, dachte Nandalee. Sie sollte sich vor Amalaswintha hüten.
»Mein lieber Skorri, was für eine entzückende Begleitung bringst du mit?« Die Zwergin wandte sich nun direkt an Nandalee. »Darf ich aus dem etwas … exzentrischen Geschmack in Kleidung und Bartmode schließen, dass Ihr aus den Ehernen Hallen stammt?«
»Ganz recht«, erklärte Skorri eilfertig. »Dies ist Arbinumja. Und er beherrscht die Sprache der Elfen. Ein wenig zumindest.«
Amalaswintha hob eine Braue und sah Nandalee abschätzend an. »Offensichtlich muss ich meine Meinung über unsere Brüder aus der Ehernen Halle revidieren. Wie mir scheint, leben dort doch nicht nur langweilige Grubenzwerge.«
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