Stanislaw Lem - Transfer
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- Название:Transfer
- Автор:
- Издательство:Deutschen Taschenbuch Verlag
- Жанр:
- Год:1961
- Город:München
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An Ort und Stelle — Real, Mut und Stereon.“
„Ja, das könnte etwas für mich sein“, sagte ich. deine Villa mit Garten. Und Wasser dazu. Schwimmbecken, wie?“
„Selbstverständlich, mein Herr. Schwimmbecken mit Sprungtürmen, auch künstliche Seen mit Unterwasserhöhlen, ein großartig mit allen Geräten versehenes Zentrum für Taucher, Unterwasservorstellungen… „Lassen wir diese Vorstellungen. Was kostet das?“
„Einhundert Iten pro Monat. Wenn aber gemeinsam, mit noch jemandem, dann nur vierzig.“ „Gemeinsam?“
„Die Villen sind sehr geräumig, mein Herr. Von zwölf bis zu achtzehn Räumen — automatische Bedienung, Küche an Ort und Stelle, lokale oder exotische Speisen zur Auswahl…“
„Ja. Na, dann, vielleicht… gut. Mein Name ist Bregg. Ich nehme das. Wie heißt dieser Ort? Klavestra? Bezahle ich jetzt?“
„Wie Sie wünschen.“
Ich reichte ihm den Kalster.
Es zeigte sich dabei, was ich nicht wußte, daß nur ich allein den Kalster in Bewegung setzen konnte. Der Roboter war, natürlich, auch über diese meine Unwissenheit nicht erstaunt. Ich fing langsam an, die Roboter immer mehr zu lieben. Er zeigte mir, wie ich es machen sollte, damit aus der Mitte nur ein Stein mit der entsprechenden aufgedruckten Zahl herausfiele. Um ebensoviel verminderte sich die Zahl in dem kleinen Fensterchen oben, die den Kontostand angab.
„Wann kann ich dort hinfahren?“
„Wann Sie wünschen. Jederzeit.“
„Aber, aber — mit wem soll ich die Villa teilen?“ „Mit den Margers. Er und sie.“
„Darf ich wissen, was es für Leute sind?“
„Ich kann Ihnen nur sagen, daß es ein junges Ehepaar ist.“
„Hm. Und werde ich sie nicht stören?“
„Nein, da die Hälfte der Villa zu vermieten ist. Ein ganzes Stockwerk wird ausschließlich Ihnen gehören.“
„Gut. Wie komme ich dorthin?“
„Am besten mit dem Ulder.“
„Wie macht man das?“
„Ich stelle Ihnen den Ulder für den Tag und die Stunde, die Sie bestimmen werden.“
„Ich rufe dann von meinem Hotel aus an. Kann man das?“
„Bitte sehr. Die Bezahlung wird von dem Moment an fällig, in dem Sie in die Villa einziehen.“
Als ich hinausging, hatte ich schon einen nebelhaften Plan. Ich würde Bücher und verschiedene Sportartikel kaufen. Hauptsache Bücher. Man müßte auch irgendwelche Spezialzeitschriften abonnieren. Soziologie, Physik. Sicher haben sie da eine ganze Menge geleistet in den über hundert Jahren. Ach ja, und Kleidung müßte ich mir auch besorgen.
Aber wieder kam mir etwas in die Quere. Um die Ecke, ich traute meinen Augen nicht, sah ich ei n Auto. Ein wirkliches Auto. Vielleicht nicht mehr so eins, wie ich es in Erinnerung hatte — die Karosserie war aus lauter spitzen Winkeln modelliert. Es war aber ein wirklicher Wagen, mit Reifen, Türen, Lenkrad — und hinter ihm standen noch andere. Hinter einem großen Schaufenster, auf dem in großen Lettern ANTIQUITAETEN stand. Ich ging hinein. Der Inhaber — oder Verkäufer — war ein Mensch.
„Schade“, dachte ich.
„Kann man einen Wagen kaufen?“
„Selbstverständlich. Welchen möchten Sie gern?“
„Und was kosten sie?“
„Von vierhundert bis achthundert Iten.“
dein gepfefferter Preis“, dachte ich. Na, für Antiquitäten muß man eben zahlen.
„Und kann man damit fahren?“ fragte ich.
„Natürlich. Nicht überall zwar, es gibt da lokale Verbote, im allgemeinen ist es aber möglich.“
„Und wie steht’s mit dem Brennstoff?“ fragte ich vorsichtig, da ich keine Ahnung hatte, was sich unter der Karosserie verbarg.
„Damit werden Sie keine Schwierigkeiten haben. Eine Ladung reicht für die ganze Lebensdauer des Wagens. Die Parastate, wohlbemerkt, miteinberechnet.“
„Schön“, sagte ich. „Ich möchte etwas Stabiles, Widerstandsfähiges. Braucht nicht groß zu sein, aber schnell.“
„Dann würde ich Ihnen zu diesem Giabile oder zu dem anderen Modell dort raten…“
Er führte mich in einen großen Saal, die Wagen entlang. Die blitzten nur so, als wären sie wirklich neu.
„Wohlverstanden“, meinte der Verkäufer, „sie können sich nicht mit dem Glider messen. Aber heutzutage ist das Auto ja kein Verkehrsmittel mehr…“
„Sondern?“ — wollte ich fragen, blieb aber stumm.
„Gut“, sagte ich, „wieviel kostet dieser Wagen?“, und zeigte dabei auf eine blaßblaue Limousine mit silbernen, tief versteckten Scheinwerfern.
„Vierhundertachtzig Iten.“
„Ich möchte ihn aber in Klavestra haben“, sagte ich. „Dort habe ich eine Villa gemietet. Die genaue Adresse kann das Reisebüro, hier, in dieser Straße, angeben…“
„Sehr wohl, mein Herr. Man kann es mit dem Ulder schicken, dafür wird nichts berechnet.“
„So? Ich selbst soll mit einem Ulder dort hinfahren…?“
„Dann geben sie, bitte, nur das Datum an, und wir werden es zu ihrem Ulder bringen, so wird es am einfachsten sein. Es sei denn, Sie wünschen…“
„Nein, nein. Es kann so gemacht werden, wie Sie sagen.“
Ich bezahlte das Auto — mit dem Kalster verstand ich schon ganz gut umzugehen — und verließ den Antiquitätenladen. Hier roch es überall nach Lackfarben und Gummi. Diese Gerüche schienen mir herrlich.
Mit der Kleidung ging es nicht so gut. Fast nichts von den Klamotten, die ich kannte, existierte mehr. Dabei klärte sich auch das Geheimnis der rätselhaften Flaschen im Hotelschränkchen mit der Inschrift BADEMÄNTEL auf. Nicht nur so ein Mantel, sondern Anzüge, Strümpfe, Strickjacken, Wäsche — alles wurde aufgespritzt. Mir wurde klar, daß das den Frauen gefallen mußte: mit ein paar Flaschen hantieren, die eine Flüssigkeit abgaben, die sofort zu Geweben mit glatter oder rauher Struktur erstarrten: Samt, Pelz oder elastisches Metall. So schufen sie jedesmal ein neues Modell nur für die eine Gelegenheit. Selbstverständlich machte das nicht jede Frau selbst, es gab spezielle Plast-Salons — damit befaßte sich also Nais! — . Die daraus resultierende enganliegende Mode sagte mir im übrigen nicht besonders zu. Allein der Prozeß des Sichanziehens mit Hilfe der Syphonflaschen schien mir sinnlos schwierig. Es gab nur wenige fertige Sachen, und die wiederum paßten mir nicht: sogar den größten fehlten an vier Nummern zu meiner Statur. Endlich entschied ich mich für Flaschenwäsche: ich merkte, daß mein Hemd nicht mehr lange halten würde. Ich konnte natürlich den Rest meiner Habe vom „Prometheus“ herunterholen, aber auch dort hatte ich weder Anzüge noch weiße Oberhemden — mit denen hätte man in der Nähe des Fomalhautgestirns ja nicht viel anfangen können. So nahm ich nur noch einige Paare drillichähnliche Hosen für die Gartenarbeit, denn nur sie hatten relativ weite Beine, und man konnte sie auch verlängern; für alles zahlte ich einen Iten. Soviel kosteten diese Hosen, der Rest war umsonst.
Ich ließ mir die ausgewählten Sachen ins Hotel schicken und mich aus purer Neugier zu einem Besuch im Modesalon überreden. Dort empfing mich ein Kerl mit Künstlermiene, besah mich erst und stimmte mit mir überein, daß ich eher weite Sachen tragen sollte; ich merkte, daß er kaum von mir entzückt war. Ich von ihm auch nicht. Das Ganze endete mit ein paar Strickjacken, die er mir gleich an Ort und Stelle anfertigte. Ich stand da mit erhobenen Armen, und er flitzte um mich herum, dabei mit vier Flaschen zugleich operierend. Die Flüssigkeit — in der Luft weiß wie Schaum — erstarrte fast augenblicklich. Es entstanden aus ihr Jakken in verschiedenen Farben, eine hatte einen schwarz-roten Streifen auf der Brust; am schwierigsten war, wie ich merkte, das Fertigstellen von Kragen und Aermeln. Dazu brauchte man wirklich Übung.
Bereichert um dieses Erlebnis, das übrigens nichts kostete, fand ich mich wieder auf der Straße in der prallen Mittagssonne. Glider gab es inZWischen weniger, dafür über den Dächern eine Unzahl zigarrenartiger Maschinen. Die Menschenmenge schwamm auf den Rolltreppen in die niedrigeren Etagen hinunter. Alle hatten es sehr eilig, nur ich allein hatte Zeit. Wohl eine Stunde erwärmte ich mich in der Sonne unter einem Rhododendron mit verholzten Schuppen von schon abgestorbenen Blättern, dann ging ich in das Hotel zurück.
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