Stanislaw Lem - Transfer

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Transfer: краткое содержание, описание и аннотация

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Gar kein Vergleich mit den neuen Häusern, die fensterlos, aber viel hübscher waren; denn man konnte nun sämtliche Wände schmücken. Die ganze Stadt sah wie eine gigantische Kunstausstellung aus, ein Festival der Meister von Farbe und Form. Ich kann nicht behaupten, daß mir alles, was diese zwanzig oder dreißig Stockwerke hohen Bauten schmückte, gut gefiel, aber für einen Kerl von hundertfünfzig Jahren war ich nicht übermäßig von gestern. Am besten gefielen mir Häuser, die durch Gärten halbiert wurden — vielleicht waren es Palmenhäuser —, weil der Bau dadurch in der Mitte aufgeteilt und wie auf einem Luftkissen schwebend erschien — die Wände dieser Hochgärten waren aus Glasmaterial —, es entstand dabei ein Effekt von Leichtigkeit, und zugleich zerschnitten unregelmäßige Streifen eines zottigen Grüns den Bau auf angenehme Weise.

Ueber die Boulevards, entlang jener fleischigen Palmen, die mir durchaus mißfielen, bewegten sich zwei Ströme schwarzer Autos.

Ich wußte bereits, daß man sie Glider nannte. Über den Häusern zeigten sich auch andere, fliegende Maschinen, weder Hubschrauber noch Flugzeuge, sie sahen wie an beiden Enden zugespitzte Bleistifte aus.

Auf den Gehsteigen gab es nur wenig Menschen, nicht so viele wie vor hundert Jahren. Den Verkehr hat man weitgehend entlastet, besonders den Fußgängerstrom, vielleicht durch die Vielzahl von Ebenen: denn unter der Stadt, die ich nun sah, zogen sich niedrigere, unterirdische Stockwerke mit Straßen, Plätzen, Kaufhäusern hin — eben sagte mir an einer Ecke der Infor, daß für die Einkäufe die Etage Serean am günstigsten sei. Das war irgendein genialer Infor, oder vielleicht verstand ich mich schon besser verständlich zu machen, jedenfalls gab er mir ein Plastikbüchle in mit vielen zerlegbaren Seiten: den städtischen Verkehrsplan. Wollte ich irgendwohin gelangen, so drückte ich auf die in Silber gedruckten Namen — Straße, Stockwerk, Platz —, und gleich leuchtete auf dem Plan der volle Umkreis aller Verbindungen auf, die ich benötigte. Ich konnte auch mit einem Glider hinfahren. Oder mit einem Rast. Endlich konnte ich auch zu Fuß gehen — deshalb waren es vier Pläne. Doch begriff ich bereits, daß Ausflüge zu Fuß — sogar mit beweglichen Gehsteigen und Aufzügen — manchma l recht viele Stunden in Anspruch nehmen konnten.

Serean war wohl das dritte Stockwerk. Und wieder war ich von der Stadtansicht überrascht: anstatt unter die Erde kam ich aus einem Tunnel auf die Straße. Unterm Himmel, in der prallen Sonne, wuchsen in der Mitte eines Platzes große Pinien, in der Ferne zeichneten sich blau einige gestreifte Nadelbauten ab, und auf der entgegengesetzten Seite, hinter einem kleinen Wasserbecken, in dem Kinder planschten und mit bunten Fahrrädern auf dem Wasser herumfuhren, stand, von Palmengrün-Streifen durchschnitten, ein weißes Hochhaus mit einem recht eigenarti gen, wie Glas leuchtenden Aufsatz auf seinem Gipfel. Es tat mir leid, daß ich keinen um Erklärung dieses Rätsels fragen konnte.

Urplötzlich besann ich mich — oder vielmehr erinnerte mich mein Magen daran-, daß ich noch ohne Frühstück war. Ich hatte völlig vergessen, daß ich es im Hotel aufs Zimmer bekommen sollte.

Vielleicht hatte sich auch der Rezeptionsroboter irgendwie geirrt.

Zum Infor also: ich machte nun keinen Schritt mehr, ohne vorher genau erfahren zu haben, wie und was los ist. Übrigens konnte der Infor auch einen Glider bestellen, aber vorerst wagte ich noch nicht, darum zu bitten, weil ich gar nicht wußte, wie man da hineinsteigt. Na und auch, was man da später machen sollte. Ich hatte ja Zeit.

Im Restaurant — kaum daß ich einen Blick auf die Karte warf — wurde ich gewahr, daß dies für mich das reinste Chinesisch war.

Ich gab entschlossen den Auftrag, mir ein Frühstück — ein ganz normales Frühstück zu bringen. „Ozot, Kress oder Herma?“

Wäre der Kellner ein Mensch, so hätte ich ihm gesagt, er solle bringen, was er selber mag. Aber er war ein Roboter. Dem war alles egal.

„Und Kaffee gibt es keinen?“ fragte ich beunruhigt.

„Doch. Kress, Ozot oder Herma?“

„Kaffee und, na… eben das, was am besten zum Kaffee paßt, diesen… äh…“

„Ozot“, sagte er und ging.

Das wäre geschafft.

Er hatte wohl schon alles vorbereitet, denn er kam sofort zurück mit einem Tablett, das so beladen war, daß ich schon fast irgendeinen Streich witterte. Indessen machte mir der Anblick bewußt, daß ich außer dem Bons, den ich gestern aß, und dem Becher des berüchtigten Brit seit meiner Ankunft nichts mehr im Munde gehabt hatte.

Das einzige, was nach irgend etwas Bekanntem aussah, war der Kaffee, der an gut gekochten Tee erinnerte. Die Sahne hatte winzige, blaue Pünktchen und stammte todsicher von keiner Kuh. Es tat mir leid, daß ich es keinem abgucken konnte, der das Ganze zu essen verstand, doch war wohl die Frühstückszeit schon lange vorbei, ich saß ganz allein da. Sichelförmige Tellerchen mit einer dampfenden Masse, aus der etwas wie Enden von Streichhölzern herausragte, und drinnen etwas wie ein Backapfel: selbstver — ständlich waren es weder Aepfel noch Zündhölzer. Und das, was ich wiederum für Haferflocken hielt, fing — sobald ich es mit dem Löffel berührte — zu schwellen an. Ich aß alles auf, erwies mich als unheimlich verfressen. Die Sehnsucht nach Gebäck — davon war nicht die Spur zu sehen — kam erst nachträglich wieder, als der Roboter auftauchte und in einer gewissen Entfernung wartete.

„Was zahle ich?“ fragte ich ihn.

„Danke, nichts“, sagte er. Er war eher einem Möbelstück als einer Puppe ähnlich. Er hatte nur ein einziges rundes Kristallauge.

Irgend etwas bewegte sich in seinem Innern, doch konnte ich mich nicht überwinden, ihm in den Bauch zu schauen. Sogar ein Trinkgeld war da niemals zu geben. Ich wußte nicht, ob er mich verstehen würde, wenn ich ihn wegen einer Zeitung fragte. Vielleicht gab es keine Zeitungen mehr. Also ging ich einkaufen.

Vorerst traf ich aber auf ein Reisebüro — das war wie eine Erleuchtung. Ich ging hinein.

In einem großen, silbernen Saal mit smaragdenen Konsolenallmählich konnte ich diese Farben schon nicht mehr sehen — war es fast leer. Mattscheiben, Riesenfarbfotos des Canyons Colorado, des Archimedes-Kraters, der Deimos-Felsenhänge, Palm Beach, Florida — alles war so gemacht, daß man beim Zuschauen die Tiefe sah, sogar die Wellen bewegten sich, als wären es keine Fotos, sondern auf einen reellen Raum geöffnete Fenster, Ich ging zum Schalter mit der Inschrift: ERDE.

Dort saß, selbstverständlich, ein Roboter. Diesmal ein goldener.

Oder vielmehr mit Gold besprüht.

„Womit können wir Ihnen dienen?“ Seine Stimme war tief.

Wenn ich die Augen zumachte, würde ich schwören, daß da ein dicker, dunkelhaariger Mann spricht.

„Mir liegt an etwas Primitivem“, sagte ich. „Ich komme eben von einer langen Reise zurück — einer sehr langen. Ich möchte Ruhe haben, Wasser, Bäume, es können auch Berge sein. Primitiv und altmodisch will ich’s haben. Wie vor hundert Jahren. Habt ihr so etwas?“

„Wenn Sie es wünschen, müssen wir es haben. Felsengebirge.

Fort Plum. Mallorca. Die Antillen.“

„Näher“, sagte ich. „Tja… so ungefähr eintausend Kilometer entfernt. Wie?“

„Klavestra.“

„Wo ist denn das?“

Ich merkte schon, daß ich mit den Robotern ausgezeichnet reden konnte. Sie wunderten sich über rein gar nichts. Das konnten sie nicht. Eine sehr vernünftige Erfindung.

deine alte Bergbausiedlung in Pazifik-Nähe. Bergwerke, die seit fast vierhundert Jahren stillstehen. Recht interessante Ausflüge durch die unterirdischen Stollen. Bequeme Verbindungen durch Ulder und Glider. Sanatorien unter ärztlicher Aufsicht, Villen zu vermieten, mit Gärten, Schwimmbecken, klimatische Stabilisation, das Lokalzentrum unseres Büros veranstaltet alle Arten von Unterhaltung, Ausflüge, Spiele, Gesellschaftsabende.

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