Greg Bear - Blutmusik

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Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

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Vergils Gespenst schüttelte den Kopf. »Nicht alles von mir war auf die Noozytenebene übersetzt, bevor meine Zellen Sie infizierten. Ich hoffe, es gibt irgendwo eine bessere Aufzeichnung. Diese ist kaum hinreichend. Ich bin nur zu etwa einem Drittel hier. Was hier ist, wird jedoch geliebt und beschützt. Die Gestalt des geehrten Urahnen, vage Erinnerung an den Schöpfer.« Seine Stimme litt unter Schwunderscheinungen, blieb ganz aus oder kam verzerrt. Das Abbild schien fast unbeweglich zu sein. »Die Hoffnung ist, daß sie mit Noozyten daheim Verbindung aufnehmen und mehr von mir finden werden. Nicht bloß Bruchstücke einer zerschlagenen Vase.«

Das Bild wurde noch durchsichtiger. »Muß jetzt gehen. Ergänzungen kommen. Ein Teil von mir ist immer hier anzutreffen; Sie und ich, wir sind die Modelle. Ich vermute, Sie haben jetzt den Vorrang. Bis später.«

Bernard stand allein in der Noosphäre, inmitten von Optionen, von denen er kaum Gebrauch zu machen wußte. Er streckte die Hand zur umgebenden Information aus. Sie flimmerte ringsumher, Lichtwellen, die sich vom Nadir zum Zenit ausbreiteten. Reihen von Information wechselten die Prioritäten, und seine Erinnerungen waren wie Kartenhäuser um ihn aufgestapelt, jedes dargestellt durch eine Lichtlinie.

Die Linien vereinigten sich in einer Lichtkaskade.

Er hatte gedacht.

* * *

»Für dich bloß ein Tag wie jeder andere, nicht?« sagte Nadia, wandte sich um und trat anmutig auf die Rolltreppe des Gerichtsgebäudes.

»Nicht der angenehmste«, sagte er. Sie wurden abwärts getragen.

»Ja doch, ein Tag wie jeder andere.« Sie duftete nach Teerosen und etwas anderem, das er mit Reinlichkeit gleichsetzte. Sie war in seinen Augen immer schön gewesen, und unzweifelhaft auch in den Augen anderer: zierlich, schlank, schwarzhaarig, zog sie nicht sofort die Blicke auf sich, aber ein paar Minuten allein in einem Raum mit ihr beseitigten jeden Zweifel: die meisten Männer würden mit Freuden viele Stunden, Tage, Monate mit ihr verbringen.

Aber nicht Jahre. Nadia war rasch gelangweilt, selbst Michael Bernard machte da keine Ausnahme.

»Also zurück zum Geschäft«, sagte sie und auf halbem Weg nach unten. »Mehr Interviews.«

Er antwortete nicht. Wenn Nadia sich langweilte, wurde sie bissig.

»Nun, du bist mich los«, sagte sie, als sie unten anlangten. »Und ich dich.«

»Ich werde dich nie los sein«, entgegnete Bernard. »Du stelltest für mich immer etwas Wichtiges dar.« Sie machte auf den hohen Absätzen kehrt und zeigte ihm die Rückseite eines makellos geschneiderten blauen Kostüms. Er faßte sie nicht zu sanft beim Arm und zog sie wieder herum. »Du warst meine letzte Chance, normal zu sein. Ich werde niemals eine andere Frau lieben, wie ich dich liebte. Du branntest. Ich werde Frauen mögen, aber ich werde mich ihnen niemals überantworten; ich werde niemals naiv mit ihnen sein.«

»Du plapperst dummes Zeug, Michael«, sagte Nadia, und ihre Lippen spannten sich ungeduldig bei der Erwähnung seines Namens. »Laß mich gehen!«

»Nichts da«, sagte er. »Du hast anderthalb Millionen Dollar. Gib mir etwas dafür!«

»Verzieh dich!« sagte sie.

»Du magst keine Szenen, nicht wahr?«

»Laß mich los!«

»Die kühle, würdevolle Dame. Aber ich kann jetzt etwas nehmen, als eine Art Gegenleistung.«

»Du Dreckskerl!«

Er zitterte und gab ihr eine Ohrfeige. »Für meine letzte Naivität. Für drei Jahre, von denen das erste wundervoll war, das dritte ein Elend.«

»Ich werde dich umbringen«, zischte sie. »Niemand…«

Er stellte ihr ein Bein und brachte sie zu Fall. Mit einem spitzen Schrei fiel sie rücklings auf den Hintern.

Die Beine gespreizt, die Arme steif nach hinten gestreckt und auf die Hände gestützt, blickte sie mit zuckenden Lippen zu ihm auf. »Du…«

»Rohling«, sagte er. »Ruhige, kalte, rationale Brutalität. Nicht sehr verschieden von dem, was du mir zugemutet hast. Aber du brauchst keine körperliche Gewalt. Du provozierst sie bloß.«

»Halt’s Maul!« Sie streckte die Hand aus, und er half ihr auf die Beine.

»Tut mir leid«, sagte er. Während ihrer drei gemeinsamen Jahre hatte er sie nicht ein einziges Mal geschlagen. Er fühlte sich sterbenselend.

»Unsinn! Du bist alles, was ich dir nachsagte, du Bastard. Du jämmerlicher kleiner Junge!«

»Tut mir leid«, wiederholte er. Die zahlreichen Leute in der Eingangshalle beobachteten sie wachsam, murmelten mißbilligend. Glücklicherweise waren keine Reporter da.

»Geh spielen mit deinem Spielzeug!« sagte sie. »Deinen Skalpellen, deinen Krankenschwestern, deinen Patienten. Geh hin und ruiniere ihr Leben und bleib mir vom Leibe!«

* * *

Eine ältere Erinnerung.

»Vater.« Er stand am Bett, unbehaglich in der Umkehrung der Rollen, nicht mehr der Arzt, sondern ein Besucher. Es roch nach Desinfektionsmittel und etwas, den Geruch von Desinfektionsmittel zu überdecken, Teerosen oder etwas ähnlich Süßlichem; das Ergebnis war ein Geruch wie in einer Leichenhalle. Er nahm die Hand seines Vaters in die seine.

Der alte Mann (er war alt, sah alt aus, abgenutzt vom Leben) öffnete die Augen und blinzelte. Seine Augäpfel waren gelb, wäßrig, seine Haut hatte die Farbe von französischem Senf. Er hatte Leberkrebs, und alles versagte Stück für Stück. Er hatte gebeten, daß auf lebensverlängernde Maßnahmen verzichtet werden sollte, und Bernard war mit seinem Anwalt zum Chefarzt des Krankenhauses gegangen, um sicherzustellen, daß die Wünsche seines Vaters nicht ignoriert wurden. (Wollen Sie Ihren Vater tot sehen? Wollen Sie sichergehen, daß er schneller stirbt? Natürlich nicht. Wollen Sie, daß er ewig lebt? Ja. O ja. Dann werde auch ich nicht sterben.)

Alle paar Stunden bekam er ein starkes Schmerzmittel, eine moderne Abwandlung des Brompton-Cocktails, der in allgemeiner Gunst gestanden hatte, als Bernard angehender Arzt gewesen war.

»Vater. Ich bin’s, Michael.«

»Ja. Mein Verstand ist klar. Ich kenne dich.«

»Ursula und Gerald lassen grüßen.«

»Ich danke für die Grüße und erwidere sie.«

»Wie fühlst du dich?«

(Wie jemand, der im Sterben liegt, du Idiot.)

»Ich häng jetzt an der Spritze, Mike. Bin ein Fixer geworden.«

»Ja, richtig.«

»Ich muß jetzt mit dir sprechen.«

»Worüber, Vater?«

»Über deine Mutter. Warum ist sie nicht hier?«

»Mutter ist tot, Vater.«

»Ja. Ich weiß das. Mein Verstand ist klar. Es ist nur… und ich beklage mich nicht, wohlgemerkt… es ist nur, daß es schmerzt.« Er ergriff Bernards Hand und drückte sie so fest er konnte — ein jämmerlicher Druck. »Wie lautet die Prognose, Junge?«

»Du weißt es, Vater.«

»Kannst du nicht mein Gehirn für mich übertragen?«

Bernard lächelte. »Noch nicht. Wir arbeiten daran.«

»Nicht früh genug, fürchte ich.«

»Wahrscheinlich nicht, nein.«

»Du und Ursula — geht es gut?«

»Wir regeln die Dinge außergerichtlich, Vater.«

»Wie nimmt Gerald es?«

»Schlecht. Er schmollt.«

»Wollte mich mal von deiner Mutter scheiden lassen.«

Bernard blickte stirnrunzelnd in seines Vaters Gesicht. »Ja?«

»Sie hatte einen Liebhaber. Brachte mich in Rage. Lehrte mich aber auch einiges. Ließ die Scheidung sein.«

Bernard hatte nie etwas davon gehört.

»Du weißt, sogar mit Ursula…«

»Das ist vorbei, Vater. Wir beide hatten Affären, und meine entwickelt sich zu einer ziemlich ernsthaften Sache.«

»Kannst eine Frau nicht besitzen, Mike. Die nichts taugen, sind wie gefährliche Kinder, hat einer mal gesagt, aber die anderen… wunderbare Kameraden. Kannst sie nicht besitzen.«

»Ich weiß.«

»Wirklich? Vielleicht, ja. Ich dachte, als ich von dem Liebhaber deiner Mutter erfuhr — ich dachte, ich würde sterben. Es schmerzte beinahe so wie dies hier. Ich dachte, sie gehört mir.«

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